Sony Ericsson W508 - Testbericht - Teil IV
Der Walkman-Player, das Radio und die Klangeigenschaften
Zum Übertragen seiner Musiksammlung auf das W508 empfiehlt sich das beiliegende DCU-65 Datenkabel (geht am schnellsten) oder Bluetooth. Wenn die Sammlung recht groß ist, kann dies schon mal eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, wobei die beiliegende 1GB Speicherkarte nicht all zu viel Platz bietet, aber bei Bedarf auch durch eine Karte mit mehr Speicherkapazität ersetzt werden kann. Sony Ericsson gibt als
maximal unterstützte Größe 16GB an. Auf dem Telefonspeicher stehen übrigens 90MB zur Verfügung.
Der
Walkman-Player kann direkt über die Gerätefront gestartet werden (vorausgesetzt, die Tastensperre ist deaktiviert) oder über das Hauptmenü, sowie die Standardverknüpfung auf der Nach-Oben-Taste des Joypads. Man gelangt so zum zuletzt wiedergegebenen Titel.

Über die Tasten auf der Gerätefront (welche beleuchtet sind) kann direkt zum nächsten oder vorherigen Titel umgeschalten werden. Diese Tasten besitzen keine Druckpunkt, was aber von SE so gewollt ist und keinen Mangel darstellt. Die Lautstärketasten an der rechten Seite des W508 sind gut zu ertasten und leicht zu bedienen.
Die Sperre der Walkman-Tasten erfolgt über den Schiebeschalter an der rechten Geräteseite (in Höhe der Walkman-Tasten; darüber befindet sich die Lautstärkewippe
In das
Medienmenü, über welches auch die Musikwiedergabe starten kann, gelangt man über den linken Softkey, oder ebenfalls über das Hauptmenü.
In diesem werden die Titel auf dem Telefon/der Speicherkarte je nach vorhanden ID3-Tag Informationen entsprechend in den
Unterkategorien sortiert.
Auch
SensMe ist auf dem W508 vorhanden. Um SensMe zu nutzen müssen allerdings die Titel mittels dem Programm Media Go einer Stimmung zugeordnet und auf das W508 übertragen werden.
Wenn die übertragenen Titel mal nicht gleich im Medienmenü auftauchen kann diese über die
Einstellungen aktualisiert werden.
Im Betrieb zeigt sich der Player von dieser Seite.
Als Gimmick der Flashmenüs, werden die
Titelinformationen auch auf dem
Standbybildschirm angezeigt.
Aber auch das kleine Monochrom-Display zeigt diese Titelinformationen an.
Während des Betriebs des Walkman-Players können folgende
Optionen gewählt werden:
Zusätzlich bietet das W508 die Funktion
Shake Control. Als Aktivierungstaste dient die Play/Pause-Taste auf der Gerätefront, die bei Verwendung von Shake Control gehalten werden muss (die Tasten dürfen nicht gesperrt sein).
Dreht man das Gerät vom Körper weg, verringert sich die Lautstärke. Bei einer Drehung auf den Körper zu, wird die Lautstärke erhöht. Ein "Schwenker" des Gerätes nach rechts führt zum nächsten Titel. Ein "Schwenker" nach links zum vorhergehenden Titel.
Schüttelt man das Gerät so wird ein zufälliger Titel als nächstes wiedergegeben, sofern die Zufallswiedergabe nicht ohnehin schon aktiv ist.
Jede Aktion im Shake Control Modus wird durch eine Vibration quittiert.
Das
Radio
Mit von der Partie ist auch ein Radio, welches RDS-Unterstützung, Stereoklang, automatische Sendersuche sowie Speicherung unterstützt.
Es stehen folgende
Optionen zur Verfügung:
Der Radioempfang kann nur mit angeschlossenem Headset erfolgen, da im W508 selbst keine Antenne dazu verbaut, aber im Headset integriert ist. Bei angeschlossenem Headset kann aber auch die Radiowiedergabe über den Lautsprecher des W508 erfolgen.
Im Radiomodus steht ebenfalls
TrackID zur Verfügung.
Klangeigenschaften
Der Soundausgabe über den Lautsprecher des W508 ist im Vergleich zum C905 wesentlich klarer und lauter, was bei einem Walkmanmodel aber zu erwarten war. Allerdings ist er nicht gut genug, um die Klangunterschiede der einzelnen Equalizer Presets wiederzugeben.
Schließt man dagegen das mitgelieferte Headset HPM-64 mit Klinkenadapter an den Fastportanschluss an, kommt richtige Hörfreude auf. Die Bässe sind kräftig, die Höhen klar und die Mitten kommen auch nicht zu kurz. Selbst den Vergleich zum HPM-70 braucht es nicht zu scheuen und ist sogar noch einen Tick besser als dieses.
Das W508 hat auch das generelle Problem, das ein "Knacken" beim Aus-/Einblenden der Musik, sowie der Lautstärkeänderung bei der Musikwiedergabe zu hören ist. Ebenso sind auch leichte Verzerrungen in der Musikwiedergabe wahrnehmbar. Hier besteht die Hoffnung, das durch ein Firmwareupdate eventuell noch Besserung eintritt. Die Firmware des Testgerätes ist die R1EA030 und war zum Testzeitpunkt auch die Aktuellste.
Hier eine Übersicht über die einzelnen
EQ-Presets:
Natürlich lässt sich das Klangbild auch den eigenen Wünschen entsprechend
manuell eingestellt werden:
Im letzten Teil geht es schlussendlich um die Sprachqualität, sowie Akku-/Empfangseigenschaften und das Fazit.