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Donnerstag, 19. Februar 2009, 22:18

Testbericht Sony Ericsson J132

Herzlich Willkommen zum Testbericht zum Sony Ericsson J132.

Das Handy hat die Farbe Heaven Blue.

Das Handy stammt aus einem o2-Prepaid-Paket. Daher ist die Verpackung sowie der Akkudeckel, ein Hintergrundbild und der Start- und ‘’Stoppbildschirm’’ anders. Zudem hat das Handy ein Gehäusebranding.


Verpackung und Lieferumfang

Das Handy kommt in einem von o2 gestalteten Karton.



Im Lieferumfang ist das Handy, der Akku, ein Headset zum Radio hören, das Ladegerät, und mehrere Information seites Sony Ericsson enthalten.
Ich hatte zusätzlich noch die SIM-Karte und dementsprechend auch noch Informationen von o2.







Im Saturn war es auch ohne Branding zu sehen. Da war es einfach nur in Plastik eingepackt. Man konnte das Handy direkt auf violetter oder orangener Pappe sehen.
Da ist mit der o2-Karton dann doch lieber.


Verarbeitung und Design

Die Verarbeitung des Handys ist gut. Nichts knarzt und alles sitzt fest. Es liegt auch gut in der Hand und lässt sich durch das recht schlanke Design und durch das geringe Gewicht in so ziemlich jeder Tasche verstauen.

Gewicht: 76 g
Maße: 103 x 45 x 15 mm

Was bei diesem Handy nicht so gut gelungen ist das Öffnen des Akkudeckels. Das hat mir schon einige Probleme bereitet, trotz der im Karton gedruckten Anleitung zum Öffnen des Akkudeckels.

Schließlich habe ich es doch hinbekommen und darunter verbirgt sich nur der SIM-Karten-Einschub und Platz für den Akku.

Die Tastatur des J132 ist mit Gummi überzogen und verfügt über ein quadratisches 4-Wege-Steuerkreuz, welches schon von Anfang an mit Shortcuts belegt ist, die bereits auf das Steuerkreuz gedruckt sind und sich auch nicht anders belegen lassen. Oben ist das FM-Radio, rechts Alarme, unten Kontakte und links SMS verfassen.

Zusätzlich gibt es eine Auflege- und eine Annahmetaste und zwei Tasten, die mit wählen und zurück belegt sind, sobald man ins Menü geht. Vorher ist links ‘’Menü’’ und rechts ‘’Kontakte’’.

Die Tastatur weist zwei Besonderheiten auf: Groß-/Kleinschreibung ist von der *-Taste zur #-Taste gewandert. Ein Leerzeichen fügt man nun bei der ‘’0’’ ein, was Probleme bereiten könnte. Das +, welches sich bei anderen SEs auf der 0-Taste befindet, hat nun seinen Platz beim * gefunden.

Über ‘’0’’ erreicht man die ‘’Taschenlampe’’. Diese lässt das Display einfach weiß leuchten.

Die restliche Tastenbelegung ist gleich geblieben und es lassen sich auch die Zifferntasten mit Rufnummern belegen, um schnell telefonieren zu können.

Die Druckpunkte sind gut und im Vergleich zum W200i deutlich besser. Das Tippen wird mit einem leisen Knacken begleitet, was ich in lauterer Form von meinem W200i gewohnt bin.

Für große Finger ist die Tastatur jedoch nicht geeignet.



Das Handy lässt sich über die Auflegetaste ein- bzw. ausschalten.

Auf der Unterseite des Handys befindet sich mittig ein Mini-USB-Anschluss und rechts davon ein 3,5 mm-Klinkenstecker.



Die Rückseite ist schlicht gehalten und bringt neben dem Sony Ericsson Schriftzug und Logo das o2-Branding, im Normalfall eigentlich die Modellbezeichnung, und 3 Schlitze für den Lautsprecher hervor.

Rechts und links befinden sich keine Tasten.


Sprachqualität und Empfang

Ich habe das Handy nur im o2-Netz testen können und bin doch ganz erfreut. Ich habe immer guten Empfang, was mit meinem W200i anders aussieht, woran das auch immer liegen mag.

Die Sprachqualität ist sehr gut. Man versteht seinen Gesprächspartner klar und deutlich und ich finde, die Stimme bleibt weiterhin natürlich.

Man kann das Handy auch über den Lautsprecher laut stellen, der mittelmäßig laut ist und von der Qualität her wirklich überzeugt. Dieser übertraf auch mein W200i.

Zusätzlich kann man das Headset anschließen und über dieses telefonieren.


Display

Das Display hat eine Auflösung von 128 x 128 Pixeln und zeigt 65.536 Farben an. Dabei misst es 1,5 Zoll.


Es stellt die Hintergrundbilder recht verpixelt dar, im Menü ist das Display jedoch ganz akzeptabel.

Bei direkter Sonneneinstrahlung kann man nicht mehr wirklich viel erkennen.


Bedienung und Menüführung

Im Heute-Bildschirm werden die Uhrzeit, der Akkustand, das Netz und der Empfang angezeigt.

Im Menü gelangt man erst auf Nachrichten, wenn man weiter runter geht auf Kontakte, dann Anrufe, als nächstes Einstellungen, dann Extras und als letztes Radio.

Die Icons sind immer einzeln dargestellt.



Nachrichten:
Wenn man den Menüpunkt Nachrichten wählt, kommt, wenn man keine neuen Nachrichten hat, ein Hinweistext, der wie folgt lautet: ‘’Sie haben keine Nachrichten erhalten.’’

Dieses ging mir schon beim ersten Öffnen auf die Nerven und lässt sich leider nicht abstellen.

Unterteilt ist der Menüpunkt dann in SMS, Posteingang, Gesendete Nachrichten, Entwürfe, Gespeicherte Nachrichten, Nachrichten löschen, Nachrichten-Tipps und Einstellungen.

Unter Nachrichten-Tipps finden sich zum Teil sehr hilfreiche Tipps für Leute, die nicht großartig was mit Mobilfunk am Hut hatten, und die sich darüber bestimmt freuen werden. Es ist eben für Einsteiger gedacht.

Und Nachrichten löschen werden die Nachrichten gelöscht. Sonst habe ich es auch nicht hinbekommen, die Nachrichten zu löschen. Dies stört mich aber nicht weiter, wobei es schon etwas umständlicher ist.

Kontakte:
Unter Kontakte befindet sich Kontakte anzeigen, Kontakt hinzu, Meine Rufnummer, Mailbox, Löschen, Kurzwahl, SIM-Kontakte, Kontakte-Tipps und Einstellungen.

Die Kontakte werden beim Anzeigen erst noch geladen, was etwa 2-3 Sekunden dauert. Für diese Zeit erscheint auch ein Fortschrittsbalken.

Man kann 300 Kontakte mit jeweils nur einer Nummer speichern.

Anrufe:
Unter Anrufe befindet sich eine Anrufliste, ein Anruftimer, Anruftipps (die andere Schreibweise ist original aus dem Handy) und Anrufeinstellungen.

Einstellungen:
Bei Einstellungen lässt sich der Telefonstatus abfragen, welcher sich hier allerdings auf das Modell und die Nummer beschränkt. Dann kommt Sounds + Alarme, Hintergrundbild, Zeit und Datum, Sprache und Erweitert.

Es gibt 10 Klingeltöne, die auch als Nachrichtensignal verwendet werden. Desweiteren kann man hier noch 2 verschiedene Tastentöne einstellen, oder sie stumm schalten.

Es gibt 4 Hintergrundbilder. Eins davon ist bei mir mit o2, welches noch am deutlichsten dargestellt wird. Über eine ungebrandete Version kann ich nichts sagen.

Unter Erweitert befindet sich Auto-Tastensperre, Helligkeit, Sicherheit und Werkseinstellungen.

Extras:
Unter Extras befinden sich Alarme, Erinnerungen, Geburtstage, Kalender, Timer, Stoppuhr, Rechner, Spiele und Taschenlampe.

Insgesamt lässt sich ein Alarm einstellen. Hierbei kann man einen von den Ruftönen als Alarmsignal wählen oder sich bei angestöpseltem Headset vom Radio wecken lassen.

Bei Erinnerungen lassen sich einfach Erinnerungen hinschreiben. Weiterhin, wie zum Beispiel im Standby anzeigen lassen, geht beim J132 nicht.

Bei Geburtstage lassen sich Geburtstage mit einer einstellbaren Erinnerung eintragen. Man kann sich eine Woche oder einen Tag vorher, oder am selben Tag informieren lassen.

Als nächstes kommt der Kalender. Dieser dient eigentlich nur zum Gucken. Man kann nichts eintragen und PC-Synchronisation funktioniert beim J132 auch nicht, was eigentlich auch überflüssig ist.

Der Timer ist, wie jeder andere auch, einfach gestaltet und zählt einen gewissen Countdown runter.

Die Stoppuhr kann keine Runden anzeigen und schließt sich auch, sobald man das Stoppuhr-Menü verlässt.

Der Taschenrechner kann nicht Prozente rechnen, aber hat für ein Komma und für = die *- und die #-Taste als Kurzwahltasten, was das rechnen erleichtert.

Das Handy hat 2 Spiele integriert:
-Minesweeper mit 2 Schwierigkeitsstufen, allerdings ohne Highscore



-Die gefräßige Schlange/Snake mit verschiedenen Geschwindigkeiten und mit Highscore



Dann kann das Handy noch das Display weiß leuchten lassen, damit man es als Taschenlampe benutzen kann. Diese kann man auch, wie bereits erwähnt, über die ‘’0’’ einschalten.

Radio:
Das Radio ist ein einfaches Radio. Der Sender lässt sich mit rechts, bzw. links einstellen und die Lautstärke mit hoch und runter.

Hier gibt es auch Tipps zu und man kann 10 Radiosender speichern.

Das Radio kann man auch minimieren und man kann es mit jeden 3,5 mm Kopfhörern benutzen.

Wenn man die Kopfhörer anschließt gibt das Handy ein kurzes Vibrationsfeedback.
Aspen ahoi!
:)

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Donnerstag, 19. Februar 2009, 22:44

Ausstattung - Komfort

Das J132 ist ein reines Einsteigerhandy und ist deshalb in seinen Funktionen sehr eingeschränkt.

Beim SMS-Schreiben ist zwar T9 dabei, aber es kann keine neuen Wörter lernen.

Der Akku ist gut. Ich habe ihn erst einmal geladen und den den vergangenen drei Tagen habe ich nur Radio laufen lassen und ich habe insgesamt bestimmt sieben Stunden gespielt. Und noch immer ist der Akku nicht leer, aber kurz davor.


Fazit

Das J132 ist ein wirkliches Einsteigerhandy. Nicht mehr und nicht weniger.

Es punktet beim Lautsprecher und bei der Verarbeitung.

Im Bereich der LowEnd- und Einsteigerprodukte ist das J132 aber auf jeden Fall eine Überlegung wert, wenn man auf eine Kamera verzichten kann.

Ich persönlich würde es mir nicht für rund 35 Euro holen, aber in meinem Prepaid-Paket war es doch sehr erschwinglich.*
Aspen ahoi!
:)