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Freitag, 26. Dezember 2008, 18:51

Sony Ericsson F305 - Testbericht mit vielen Bildern

Hallo und herzlich willkommen zum ausführlichen Testbericht zu Sony Ericssons ausgewiesenem Spielehandy F305.


Das F305, Codename Ying.



F305 und der natürliche Feind, die Nintendo DS lite.



Kommentare und Fragen bitte in diesen Thread.


Dieser Testbericht wird mehrteilig angelegt sein und von mir im Abstand von 1-2 Tagen um je einen Teil ergänzt. Die grobe Gliederung ist wie folgt:

  1. Einleitung: Vorgeschichte, Positionierung & Features, Lieferumfang, Bilder des Geräts.
  2. Menüübersicht & Einstellungen
  3. Schwerpunktthema: Spiele
  4. Musik & Videos
  5. Kamera
  6. Organizer & Anwendungen
  7. Konnektivität & Internet
  8. Benchmark & Fazit


Das Testgerät ist laut Service-Info ein F305c mit der Firmware R1BA006, ungebrandete Standardfirmware.

________________________________


Vorgeschichte

Seit Jahren gab es immer wieder Gerüchte um ein "PSP-Handy" von Sony Ericsson, eine mobile Spielekonsole mit Telefoniefunktionen. Stets schien klar, dass dieses Handy ein Multimediaallrounder sein müsste. Als sich die ersten konkreten Gerüchte zu Ying verdichteten, war klar, dass SE einen anderen Weg gegangen war: Sie steckten ihr Spielehandy ans untere Ende des Portfolios.

Positionierung & Features

Zum Datenblatt

Das F in F305 steht für Fun - Spaß. Sony Ericsson hält die mobilen Spieler für jünger als die Zielgruppe ihrer Cyber-shot- oder Walkmanhandys und ordnet sie zwischen 15 und 24 ein. Das sind in der Regel Schüler, Studenten und Azubis, eine Zielgruppe mit traditionell eher weniger Einkommen. Daher hat Sony Ericsson konsequent den Rotstift angesetzt und an "unnötigen" Features gespart. Am unteren Ende des Leistungsspektrums bietet das F305 zwar eine 2-Megapixel-Kamera, aber weder Autofokus noch LED, zwar einen Mediaplayer, aber minderwertige Kopfhörer. Dafür kommt es mit 11 vorinstallierten Spielen, von denen einige den eingebauten Bewegungssensor nutzen, sowie 50 weiteren Spielen auf Speicherkarte, die nur auf die Installation warten.

Das F305 ist ebenso wie das S302/W302-Pärchen ein SAGEM-Lizenzprodukt, und das bitte ich auch im Laufe des Testberichts immer wieder vor Augen zu führen: Dies ist kein typisches Sony Ericsson und wer es sich kaufen will, weil er die Benutzeroberfläche von SE so liebt, sollte noch eine Woche warten, bis die ersten Teile des Tests online sind.

Die Bilder sind, bis auf die Menüscreenshots in späteren Teilen, stets per Klick auf 1024x768px vergrößerbar.

Lieferumfang


Der Lieferumfang des F305


Beim Auspacken hält sich die Freude in Grenzen, der Lieferumfang ist aber der Leistungsklasse angemessen. Er enthält:

  • F305
  • M2-Speicherkarte mit 512MB (im Gerät)
  • BST-33 Standardakku mit 950mAh
  • CST-60 Standardladegerät (nicht durchgeschliffen)
  • HPM-60 Stereo-Headset (ohne Rufannahmetaste)
  • Style-Up-Cover (2. Akkudeckel mit Prägung)
  • Trageschlaufe aus Stoff
  • Bedienungsanleitung (dreisprachig)
  • Infoblatt zu Bewegungsspielen (dreisprachig)
  • SAR-Informationsblatt
  • Weitere Informationen


Somit sind im Lieferumfang weder eine Software-CD noch ein Datenkabel enthalten. Warum das nicht weiter tragisch ist, werden wir später noch erfahren.


Die linke Seite beherbergt den Fastport


Das F305 selbst überrascht zunächst einmal dadurch, dass beim Entnehmen die Display-Schutzscheibe aus der Fassung fällt. Der Kleber hält bei meinem Modell offensichtlich nicht richtig: Man darf die Scheibe immer mal wieder sanft zurückdrücken. Was das für Staubsammlungen unter der Scheibe bedeutet, muss ich vermutlich nicht weiter erwähnen. Da bisher aber niemand im Forum ähnliches berichtete, gehe ich hier von einem Einzelfall aus.


Rechts befinden sich Lautstärke- und Kameratasten
sowie das Schlüsselbandloch


Der sonstige Gesamteindruck ist durchaus positiv: Der Slider wackelt minimal, das Auf- und Zuschieben wird mit einer Feder unterstützt und vermittelt einen wertigen Eindruck. Das schwarze Plastik zieht leider Fingerabdrücke und Staub an wie Licht die Motten.


Schnell sammeln sich Fingerabdrücke auf der Oberfläche


Die Rückseite ist nur teilweise glänzend gehalten, der Akkudeckel ist matt gummiert und bietet Halt.


Stereolautsprecher, Kamera und Mikro
finden sich auf der Rückseite


Die Front ist leicht zu entfernen, hier muss jedoch mit Vorsicht gearbeitet werden: An den Seiten des Displays ist das Cover sehr dünn. Neben dem 5-Wege-Navipad finden sich zwei Softkeys, Hörertasten, die Löschtaste C sowie die spezielle Spieletaste für den Schnellzugriff.


Die Front kann durch andere Cover ersetzt werden


Über dem Display rahmen zwei weitere Spieletasten den Lautsprecher ein.


Oben befindet sich der Zugang zur Speicherkarte.


Die Tastaturbeleuchtung kennt mindestens zwei Modi: Spiele- und Normalmodus.
Im Normalmodus wird das Tastenfeld, das Navipad sowie der Rest des unteren Bereichs beleuchtet:


Normalmodus


Im Spielemodus werden die oberen Spieletasten illuminiert, dafür gehen weite Teile der restlichen Beleuchtung aus:


Spielemodus


Für das untere Bild habe ich einen Bug des Handys ausgenutzt, doch dazu in den weiteren Teilen mehr.
"A second use of the clock component is to manipulate time"
- Google App Inventor Documentation.

2

Sonntag, 28. Dezember 2008, 15:46

Menüübersicht & Einstellungen

Hinweis: Während der Aufnahmen befand sich eine abgeschaltete SIM-Karte im F305. Die Anzeige ist kein Fehler des Geräts. Desweiteren konnte ich nicht das Programm DisplayReader zum Aufnehmen der Screenshots verwenden, sie sind daher per Hand gemacht und von schlechterer Qualität.

Wie bereits erwähnt, ist das F305 kein typisches SE-Produkt, und damit läuft wider Erwarten auch nicht die normale Benutzeroberfläche auf dem Gerät. Dennoch begrüßt das Gerät den Nutzer nach der PIN-Eingabe mit einem gewohnten Bild.


__Der Standby-Bildschirm________Standbymodus auf Neudeutsch


Drei Softkey-Optionen, Datum und Uhrzeit, Betreibername sowie Empfangsstärke und Akku-Ladestand sind charakteristisch für neuere Sony Ericssons. Interessanterweise waren beim Testgerät diverse Texte nicht übersetzt, hier steht noch die Klärung offen, ob es bei allen F305 vorkommt. Oben sieht man bereits einen der Sätze, weitere Dinge sind die Anzeigen für "Nur Notrufe" (Emer. calls only) und "Kein Netz" (No netw. coverage).
Bereits hinter dem ersten Punkt verbirgt sich schon eine Tücke: Ruft diese Option in A2-Geräten wie fast allen neueren SEs seit dem K850i das Medienmenü auf, so wird hier nichtmal der Mediaplayer gestartet: Man landet im Dateimanager und kann den Musikordner durchsuchen.
Kontakt hingegen startet wie gewohnt das Telefonbuch.


Vom Standby direkt zur Musik___________Das Telefonbuch_____


Vom Standby-Schirm aus können mit den Spieletasten Menüs aufgerufen werden. Die reine Spieletaste führt zur Liste aller installierten Spiele, das O ruft das letzte geschossene Bild auf, X zeigt eine Liste der geschossenen Bilder.


Spiele, Spiele, Spiele______________Fotoalbum Teil I______________Fotoalbum Teil II___


Das Menü ist SE-typisch aufgeräumt. In 12 Menüpunkten werden die Möglichkeiten des Handys in sinnvollen Oberkategorien zusammengefasst.


v.l.n.r.: PlayNow, Internet, Unterhaltung, Kamera, Nachrichten, Musikplayer,
Dateimanager, Kontakte, Radio, Anrufe, Organizer, Einstellungen


In den einzelnen Punkten finden sich diverse Funktionen und Einstellungen:


Der Weg ins mobile Internet_____Spiele und anderes Vergnügen_____Die Nachrichtenzentrale___



Der Musikplayer______________Dateimanager in Tabs_____________Das Telefonbuch__



__FM-Radio mit RDS________Gewählt, verpasst, angenommen_______Nicht im Bild: Rechner


Die Einstellungen sind ebenfalls wie gewohnt in Tabs sortiert und stehen den ausgewachsenen Modellen kaum nach. Ab und zu jedoch - und das nervigste hier ist die Inkonsequenz - kommt ein Pop-Up mit "Abgebrochen", wenn man eine Einstellung ohne Veränderungen verlässt. Desweiteren gibt es beim Bildschirmschoner die Wahl zwischen Dateimanager, Normalbildschirm, Diashow und Sony Ericsson. Normalbildschirm meint dabei Aus. Eine eindeutige Zuordnung wäre hier besser gewesen.


___Allgemeines halt_____________Alles rund um Töne__________Die einzige Option zu Themes


Auf dem folgenden Screenshot nicht zu sehen ist die Doppeloption "Öffnen = Annehm / Auflegen=Schließ.", von denen nur die untere funktionsfähig ist und die ruhig auch unter einem logisch benannten Punkt zusammengefasst hätte werden können.


___Anrufoptionen______________Keine Syncronisation__


Der Eindruck, den das Menü hinterlässt, ist zwiegespalten. Es ist ja ganz nett, möchte man sagen, aber eine "erwachsene" Nutzeroberfläche ohne Unverständlichkeiten wäre doch angenehmer. Zudem beginnen die Restriktionen zu nerven. Es ist nicht möglich, eigene Themes zu verwenden. Ein Ordner, in den sie kämen, ist nichtmal vorgesehen.
Die Option "Sony Ericsson" in ziemlich jeder Einstellung offenbart nur durch den Softkey-Text "Gehe zu", dass hier eine Verbindung zum Internet aufgebaut wird. Die Weltkugel vor der Option fehlt.
Keiner der xDJ-Dienste ist vorhanden: PhotoDJ, MusicDJ und VideoDJ würden einem auf Spaß ausgelegten Handy gut stehen.
Weiterhin fallen Bugs auf. So ist zwar wie bei so ziemlich allen SEs eine durchgestrichene Note auf der Rautetaste, doch ein langer Druck schaltet nicht die Stummschaltung ein: Es passiert einfach gar nichts. Der Cursor, der dabei blinkt, ist außerdem ein schlichter Kasten, der einem von nicht installierten Schrifttypen bekannt vorkommen kann.
"A second use of the clock component is to manipulate time"
- Google App Inventor Documentation.

3

Donnerstag, 1. Januar 2009, 19:20

Schwerpunktthema, Teil I: Vorinstallierte Spiele.

Als Spielehandy angepriesen ist dieser Punkt natürlich der wichtigste am ganzen Gerät. Und so soll der Testbericht dem auch gerecht werden.
Im ersten Teil werde ich auf die elf vorinstallierten Spiele eingehen, die teilweise den Bewegungssensor ansprechen. Dies sind in der Reihenfolge vom Handy:
  • Black Bass Fishing
  • Bowling
  • Jockey
  • Tropical Madness
  • Sims 2
  • Racing Fever GT
  • QuadraPop
  • Lumines Block Challenge
  • JC Does Texas
  • JewelQuest2
  • Asteroids


Black Bass Fishing (Bewegungsspiel)



Dieses Spiel nutzt den Bewegungssensor zur Steuerung der Angelrute. Man holt aus, wirft den Köder und lässt diesen anschlagen. In der Theorie ganz einfach, wird die Steuerung allerdings durch die schlechte Lokalisierung stark beeinträchtigt: Man weiß schlicht nicht, was man machen soll. So findet sich folgender Text unter "Tutorial":

Zitat

Auswerfen
1: Gesicht zur Hauptdemonstration, und beantragt es, gegenüber Seite zu sein.
2: Umzug es, der zurück nachschickte, als das Werfen eines Köders.

Anschlagen...
1: "ZIEHEN" wird gezeigt, wenn ein Barsch einen Köder beißt.
2: Gesicht zur Hauptdemonstration, und beantragt es, gegenüber Seite zu sein.
3: Beginne Stabskontrolle wenn "ANGESCHLAGEN" wird gezeigt.

Angelrute
1: Neigung das Telefon, das dem Führer folgt.
2: Stelle es zurück, wenn der Führer endet. Drücke die Mitteauswahltaste, um sich in Linie zu drehen. Du bekommst den Fisch, wenn die Linienlänge 00m wird.
*Sei vorsichtig, das Telefon nicht zu einem extremen Winkel zu kippen. Der Bewegungssensor könnte nicht korrekt funktionieren.


Bowling (Bewegungsspiel)




Dieses Spiel nutzt den Bewegungssensor zum Werfen der Bowlingkugel. In der Realität genügt es allerdings auch, die "Mitteauswahltaste" (Zitat Anleitung) mehrere Sekunden zu drücken.
Man kann den Winkel und die Wurfposition einstellen.
Auch dieses Spiel enttäuscht mit schlechter Lokalisierung. Ein Auszug aus der Hilfe:

Zitat

<In-Scherz>
Richtungstaste (Rechte oder Linke):
Änderung oder angelt die werfende Richtung.


Oder auch:

Zitat

<Wie sich zu werfen ist>
Anfang davon, das Telefon mit dem Bildschirm zu halten, der deinem Körper gegenübersteht, bringe deinen Arm in eine Pendelbewegung hinunter. Während du deinen Arm zurückbringst, drücke dich und hält die Mitteauswahltaste. Laß den Arm frei, indem du deinen Arm bringst, schicke nach, und das Lassen geht von der Mitteauswahltaste.


Jockey (Bewegungsspiel)



Dieses Spiel nutzt den Bewegungssensor zur Steuerung des Pferds. Neigung zu den Seiten lenkt es, Kippen nach vorn oder hinten erhöht/verringert die Geschwindigkeit.
Zur Auswahl stehen neun verschieden ausgestattete Rennpferde, die in den Eigenschaften Geschwindigkeit, Vitalität und Schmutz zwischen je einem und fünf Sternen an Leistung bringen.
Mit dem Pferd wird man dann auf die Rennbahn geschickt, wo man bestimmte Leistungen erbringen muss, um im Spiel fortzufahren.
Auch hier der unvermeidliche Blick auf das Tutorial:

Zitat

Um dein Pferd seitlich zu bewegen, kippe das Telefon zu Linke oder Recht. Neigung das Telefon schickt nach, das Pferd zu beschleunigen. Kippe das Telefon, um dein Pferd rückwärts zu verlangsamen. Drück die Mitteauswahltaste, um Ihr Pferd zu schlagen, um gute Beschleunigung zu erhalten. Es entzieht Stehvermögen das Pferd.


Tropical Madness



Die Hauptfigur in diesem Spiel ist Furrito, ein knuffiges Tierchen. Mithilfe des Navipads oder der Tasten wird es durch Level gerollt, um Sterne und andere Dinge einzusammeln. Dabei muss man darauf achten, nicht von der Karte herunterzufallen.
Sehr kurzweilig, hat viel Spaß gemacht. Die Tatsache, dass es von Gameloft entwickelt wurde, spricht für Qualität: Hier wurde nicht an der Lokalisierung geschlampt, die Steuerung wird mit einfachen Bildern erklärt.

Sims 2




Dieses Spiel dürfte hinlänglich bekannt sein: Man steuert sein Alter Ego durch's Haus, knüpft Freundschaften, arbeitet sich hoch und kauft Einrichtungsgegenstände, die die Bedürfnisse besser befriedigen. Irgendwann sehr repetitiv, nach spätestens ein bis zwei Wochen hat man alles gekauft. Electronic Arts hat sich keine Schnitzer bei der Lokalisierung erlaubt.

Racing Fever GT



Das Autorennspiel. Leider hat man auf das wesentlich bessere NFS: ProStreet verzichtet, das auf neueren Modellen per Bewegungssensor gesteuert wird. Bei Racing Fever GT wird der Fahrereingriff auf Lenken beschränkt, selbst beschleunigt wird von allein.
Es stehen ein Karriere- sowie Einzelrennenmodus zur Verfügung, in letzterem wird unterschieden in Crash-Derby, Sprung- und Zweirad-Wettbewerb.
An der Anleitung/Übersetzung gibt es nichts zu meckern.

QuadraPop



Jeder, der es einmal gespielt hat, weiß um das Suchtpotential dieser kurzweiligen Tetris-Variante. Seit Generationen eins der beliebtesten Spiele auf Sony Ericssons.
Ziel ist es, vier oder mehr gleiche Kugeln zu gruppieren, um diese aufzulösen. Die verbleibenden Kugeln fallen nach. Das Spiel gibt es in verschiedenen Grafikdesigns, auf dem F305 befindet sich die Version mit den Robotern.
Keine Probleme mit der Lokalisierung, startet allerdings beim ersten Mal auf Englisch.

Lumines Block Challenge




Ein Spiel aus dem Hause Gameloft, außerdem schon länger auf diversen SEs vertreten: Hier stimmt die Übersetzung.
Ziel ist es, die herabfallenden Blöcke so zu ordnen, dass sich mindestens vier Blöcke gleicher Farbe in mindestens 2x2er Anordnung befinden, um sie aufzulösen. Diverse Sonderblöcke lockern das Spiel etwas auf, so lassen sich mit Aktivierung eines speziellen Blocks alle zusammenhängenden Blöcke einer Farbe auflösen, egal ob 2x2 oder nicht.
Macht viel Spaß und ist durch die Mischung aus Aufgaben und Duellen mit der KI auch abwechlungsreich.

JC Does Texas




Startet direkt im Querformat. Hier fällt auch zum ersten Mal auf, wie man die Spieletasten über dem Display nutzen könnte: O dient als Bestätigung.
Wer kennt nicht die Yetigames? Ein Yeti schlägt einen Pinguin, damit dieser möglichst weit fliegt. So ähnlich funktioniert auch JC, nur wird der Protagonist hier aus einer Kanone geschossen. Ganz unterhaltsam, leider nerven die ständig aufpoppenden Hinweistexte darüber, dass man so besser nicht fliegen sollte.
Bereits von diversen SEs bekannt, keine Probleme in der Lokalisierung.

JewelQuest2



Sehr viele Leute nutzen gern die Shockwave-Spiele an ihrem Rechner. JewelQuest2 ist die Javaumsetzung eines solchen Spiels.
Ziel ist es, durch Tauschen von Steinen mindestens drei gleiche Farben zusammenzufügen, um die dahinterliegende Platte einzufärben. Ist das gesamte Spielfeld vergoldet, ist das Level geschafft.
Kurzweilig, fordernd, nett. Und vernünftig übersetzt: Startet aber beim ersten Mal auf Englisch.

Asteroids



Der Klassiker. Mit dem kleinen Dreieck, dass das Raumschiff darstellt, wird auf Asteroiden geschossen, die sich nach jedem Treffer spalten. Man muss die Trümmer solange beschießen, bis sie klein genug sind und verschwinden. Ab und zu tauchen feindliche Raumschiffe auf, die ebenfalls abgeschossen werden müssen, da sie selbst auch auf das Raumschiff des Spielers schießen.
Mehrere Grafikmodi sind verfügbar, neben der klassischen Schwarzweiß-Version zum Beispiel auch eine farbenfrohere.
glu und Atari haben das Spiel vernünftig übersetzt.


Im nächsten Teil werde ich einen kurzen Überblick (Screenshot, Spielprinzip, Lokalisierung) über die auf der Speicherkarte mitgelieferten 50 Zusatzspiele geben.
"A second use of the clock component is to manipulate time"
- Google App Inventor Documentation.

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Samstag, 3. Januar 2009, 21:59

Schwerpunktthema, Teil II: Zusätzliche Spiele

Auf der Speicherkarte warten 50 Spiele auf ihre Installation, und diese Installation hat es in sich. Nach Finden des Spiels im Dateimanager klickt man auf Installieren, bestätigt mit Ja, dass man wirklich installieren möchte, wartet, wählt Spiele als Installationsort, wartet, bestätigt, dass man es installieren möchte, obwohl die Quelle nicht vertrauenswürdig ist, wartet, beobachtet den Fortschrittsbalken und möchte das Spiel dann nicht starten, da man noch ein weiteres installieren möchte. Soeben ist in Echtzeit mindestens eine Minute vergangen, manchmal dauert der Prozess noch länger.

Hier nun ein Überblick über die Spiele.

3D 9 Ball



Billardspiel, das vorrangig mit schwieriger Bedienung nervt: Es muss wirklich der Softkey gewählt werden, auf dem der Haken ist, die "Mitteauswahltaste" geht nicht.
Übersetzung: "Kugel 3D9 geht um einen Sport. Die 3D Position gibt dir die Chance, diene Klugheit zu zeigen!" (Tippfehler im Spiel.) Da möchte man sofort das "Spiel abmelden".

3D Bowling



Wie obiges Spiel von mBounce. Hier funktioniert die zentrale Navitaste als Bestätigung. Um jedoch die polyphone Hintergrundmusik abzustellen, muss man die entsprechende Einstellung auf "Ton ein" ändern. Muss man ja wissen.
Das Spiel selbst sieht schick aus, man kann Farbe von Pins und Kugel wählen und hat wesentlich mehr Auswahl als beim Bewegungsspiel.
Übersetzung: "Beschreibung des Spiels: mBounce 3D Bowling integriert verschiedene Werkzeuge mit unterschiedlichen Formen. Ihre Konkurrent ist das Computerprogramm." Das hätte auch Professor Tims verrückte Werkstatt sein können.

3D Crash Fever



Nochmal mBounce. Startet im Quermodus und nutzt die Spieletasten. Ziel ist es, mit einem Raumgleiter-Autoscooter seine Gegner von einer Plattform zu stoßen. Ruckelt etwas bis ziemlich, ist dafür aber passabel übersetzt. Gute Nachrichten für Schüler finden sich in der Spielbeschreibung: "Durch das Spiel ist die gute Note zu erwerben".

3D Night Fever



Autorennspiel von mBounce. Ziel ist es, eine möglichst weite Strecke zurückzulegen, ohne mit den anderen Autofahrern zu kollidieren. Eine der Herausforderungen dabei ist die schwammige Steuerung.
Wie auch schon Crash Fever fragt Night Fever auch nicht "Bereit?" vorm Spielbeginn, sondern "Bereits". Zudem ist das Spiel im Menü extrem langsam.
Übersetzung: "Durch das Spiel Geschwindigkeit in der Nacht können Sie die höhe Geschwindigkeit erleben. Nach dem Auswählen eines Wagens start der Motor."

AirDoll



Knuffiges Spiel von Greatelsoft. Der grüne Kugelfischverschnitt muss durch Atmen durch 2D-Level manövriert werden. Kurzfristiges nett, langfristige Motivation bezweifle ich.
Übersetzung: Ich bin ja viel gewöhnt. Aber beim Beenden die Frage "Sind Sie sicher, dass? Ja/Nein" zu bekommen, ist schon hart. Schade um dieses Spiel.

The Ancient Mystery

Vorab: Hier heißt obige Frage beim Beenden "Ob zurück Ja/Nein".
Ziel des Spiels ist es, Steinchen so zu verschieben, dass man ein Bild bekommt.
Übersetzung: "Sie soll in der Frühzeit hinterglassen und in irgendeiner Ecke der Pyramide verbergt geworden sein." Tippfehler inklusive.
Ließ sich seit der Installation nur einmal starten, daher kein Bild.

Bass Fishing



Angelspiel mit Barschen. Das nächste Duplikat nach Bowling, wieder von mBounce. Das garantiert schon fast eine fehlerhafte Übersetzung, und so ist es auch hier: " Spaß Fischfang ist ein Spiel für Erlebnis vom Fangen von Fisch mit Angelhaken." Danke, "Spiel abmelden".

Bird And The Rhino



Das Nashorn muss dem Vogel im Jump'n'run-Stil hinterhertrotten. Das ist zumindest das, was man dem Spiel intuitiv entnehmen kann. Die Bedienungsanleitung ist in schlechtem Deutsch, die Spieltexte trotz ausgewählter deutscher Sprache teilweise spanisch/portugiesisch (?) oder englisch. Glatt durchgefallen.

Blood Covenant



Startet im Querformat und nutzt die Spieletasten. mBounce mit entsprechender Übersetzung: "CWA-Actionspiel, fließend handle, drastischen und großartigen Kampf." Ein weiterer Favorit ist "Rückzurueck".
Ziel des Spiels ist es, durch die Level zu laufen und Gegner zu erschlagen. Hierbei stört etwas die Steuerung: So kann zwar einiges mit Steuerkreuz und Spieletasten gesteuert werden, für manche Aktionen ist jedoch das Tastenfeld erforderlich, und hier wird es unhandlich.

Cap Speed



mBounce-Spiel. "Druck auf Taste nach oben Figur aufwärts bewegen Auto Akzelerieren". Hauptfigur ist ein Polizist im Ruhestand. "Jetzt ist er in die Stadt Kandyt zurückgegangen, in der seine schöne Frau begraben ist. Das macht Schmelz."
Danach wechselt die Spielbeschreibung unvermittelt ins Englische. Danach folgt die deutsche "Übersetzung".
Das Spiel an sich ähnelt den ersten beiden GTA-Teilen und ist graphisch sehr niedlich. Ob das Überfahren und Erschießen von Menschen das auch ist, möchte ich bezweifeln. Ebenso die Tauglichkeit für die jüngere Zielgruppe.

Card Casino



mBounce-Spiel mit entsprechender Übersetzung. Verfügbare Spiele sind Blackjack und König PK5.

Casual Cricket



mBounce-Spiel mit überraschend angenehmer Übersetzung. Knuffige Pseudo-3D-Grafik. Spielprinzip: Es ist Cricket.

Coin Rush



Spiel in niedlichem Grafikstil. Das kleine Mädchen holt Münzen und wirft sie an der richtigen Stelle zurück, um sie gegen größere Werte einzutauschen und so das Spielfeld abzubauen, das unaufhaltsam näher rückt. Für 5 1er-Münzen gibt es eine 5er-Münze, für 2 5er einen 10er usw.

Demon's Castle



mBounce-Spiel. Startet im Querformat und auf Spanisch? Portugiesisch? Da dies die Auswahl für Deutsch darstellt, ist keine Beurteilung möglich. Scheint ein Spiel zu sein, bei dem man durch Level läuft und Gegner erschlägt.

Devil City



mBounce-Spiel. Startet im Querformat und nutzt die Spieletasten. "Andauernde Aufgaben und das nigelnagelneue Spielemadus", das weckt Erwartungen. Das Spiel selbst scheint ein Actionadventuremix zu sein, bei der die Spielfigur diverse Aufgaben für ihre Ausbildung erfüllen muss.

Devil's Contract



Jemand scheint zu denken, dass in Deutschland Spanisch? Portugiesisch? gesprochen wird. Nur so ist zu erklären, dass von einem anderen Spielehersteller ebenfalls diese Sprache unter Deutsch läuft. Ein Jump'n'Run, bei dem das Spiel nach einem Sturz zwei Stockwerke tiefer vorbei ist.

Exploding Zone



mBounce-Spiel, das an Schiffe versenken erinnert. Allerdings mit einem entscheidenden Bug: Man sieht, wo die gegnerischen Einheiten stehen. Das nimmt der ganzen Sache mehr Spaß als die gewohnte Übersetzung.

Extreme Pinball



mBounce-Spiel. "Die extreme Flipper ist voll von punkten. Jeder Erfolg lohnt sich für die fruchtbare höhere Bonus!"

Fever Hawaii



mBounce-Spiel. Startet im Querformat und nutzt die Spieletasten. "Das Baby in der Welt. Bobby Bär in Hawaii. Lecker, schöne Frauen und Schatz. Alles reizvoll." Wer jetzt noch nicht verstanden hat, worum es geht: Bobby taucht durch's Wasser, sammelt dabei Gold und Muscheln ein und "zieht" Mädchen an der Wasseroberfläche, bis seine "Sehnsucht" voll ist.

Fighting King-Kung Fu Fun



mBounce-Spiel, startet im Querformat und nutzt die Spieletasten. Im Stil von Street Fighter.

Fighting Basketball



Ähnlich wie das obere und hat so gut wie nichts mit Basketball zu tun. Highlight der Übersetzung beim Beenden: "Ermittlung? Recht/Nein"

Flsh Escape



Heißt wirklich so. "Dieses Spiel ist ein Abenteuerspiel, das gewürzvoll ist." Eher ein Logikspiel: Man wird von einer Wand zur anderen befördert und muss zum Ausgang kommen, bevor der Sauerstoff ausgeht.

Forest Rush



Ein Puzzle-Spiel, "und hat das Ziel, dassder Spieler sein Gehirn einschalten kann." Das kleine Eichhörnchen muss mithilfe diverser Gegenstände nach Hause geführt werden.

Frog Prince Adventure



mBounce-Spiel. "Mit Zauber hat sie [die böse Zauberin, Anm.d.Autors] den Königssohn ein Frosch geworden." Als Frosch muss er nun seine Geliebte aus der Burg befreien. Dazu müssen Blätter übersprungen werden, um alle verschwinden zu lassen.

Hero



Hängt sich reproduzierbar in der Anleitung auf. Davon ab ein Spielchen, bei der der Held sich durch ein Labyrinth voll Gegner schlägt.

IQ Arena



mBounce serviert uns wieder Spanisch? Portugiesisch? Bei einem IQ-Test, den man verstehen sollte, ist hier keine Beurteilung möglich. Eine der Aufgaben scheinen aber Zahlenreihen zu sein (1,5,13,29, was ist die nächste Zahl?).

Knife Soul



mBounce-Spiel, Querformat mit Spieletasten. Nicht gerade blutarmer Tekken-Verschnitt.

Longinus And Ares



mBounce-Spiel, Querformat mit Spieletasten. Ich verzichte auf Zitieren der sinnlosen Spielbeschreibung, man schießt, transformiert, schießt weiter.

Lost Holy Land



Der Spieler übernimmt die Rolle eine Schwester des Teufels und muss das Siegel brechen, um mit einer Kettenreaktion das Monster zu töten. "Sind Sie sicher, dass? Ja/Nein"

Love Horoscopes



mBounce wieder, und wieder fremdsprachlich. Scheint einem aber wie der Titel schon sagt Horoskope zu erstellen.

Magic Road



Als junger Magierlehrling muss man lernen, Magie im Kampf zu nutzen und so schreckliche Monster zu besiegen. Dazu legt man "Bücher" auf dem Weg so um, dass man nur auf gutartige Felder kommt, und klaut dem Monster seine Bewegungsbücher.
Übersetzung: Grade noch so verständlich.

Maya Magic Crystal



mBounce-Spiel, Querformat mit Spieletasten. Der Spieler ist ein "Ausgraber" und bohrt sich durch die Level.

Mechanical War



Das klassische "Von-links-nach-rechts-fliegen-und-dabei-alles-abschießen"-Spiel.

Mobile Fortune



mBounce-Spiel. Entweder die Ionenkugel oder der Mann mit dem dunklen Mantel geben Weisheiten und Tipps. Auch bekannt als Magic Eightball denkt man sich eine Frage, und das Spiel gibt Sätze wie "Die Zeit ist korrekt." oder "Ich zweifle." aus.

Monkey Paradise



mBounce-Spiel, Querformat mit Spieletasten. Affe Lele muss die Bananen der Liebe finden, um Affendame Duoduo heiraten zu dürfen. Also läuft, klettert und springt er durch die Level, um Bananen zu sammeln.

Monster Indoors



Bobby muss ein Monster mit einer Zeittür töten. Dazu öffnet er die Tür, das Monster wird hereingezogen, und er schließt die Tür.
Übersetzung: Nicht mehr schön.

Mummy



Der Forscher muss mithilfe von Statuen, die Laserkristalle werden, die Bewegungsmelder umleiten, Stäbe sammeln und den Schlüssel zum Ausgang des Levels finden. Greatelsoft hat leider eine ähnlich schlechte Übersetzungsabteilung wie mBounce.

Pattern Man



Der Spieler bewegt sich durch die Level, tötet Monster und sammelt Kostüme und Wassertropfen.

Piggy



Drei Schweine galoppieren übereinander durch die Level. Mit 2 springt das obere, mit 5 das mittlere, mit 8 das untere. Es gilt die Hindernisse zu überwinden.

Ping Pong Sweetie



Tischtennis mit besonderen Erweiterungen. So verspricht die "Hilf Spiel": "Die beste Technik kann den Kuss der Frau löschen und den Schläger zum Schlag aktivieren. Beim Gewinn des Spiels sind auch die Herzen von der schönen Frau zu gewinnen. Mit den Herzen kann der Spieler die Anlagen und Felder kaufen!"
Der Kuss sieht so aus, dass die Spielfläche durch ein Paar Lippen verdeckt ist und man keine Ahnung hat, wo der Ball gerade ist.

Rush Hour



mBounce mal wieder fremdländisch. Spielbewertung entfällt.

Silent Sniper



Der Spieler muss auf einer Insel die virenverseuchten Zombies ausschalten. Beim Abschuss Unschuldiger ist das Spiel verloren.
Übersetzung: Mangelhaft.

Star Hammer



Mithilfe eines Hammers müssen 4 gleiche Köpfe weggeschlagen werden, damit sie verschwinden. Am Ende ist das Spiel gewonnen, wenn alle Köpfe abgebaut sind. Übersetzung ist noch verständlich.

SuDoKu



Der Klassiker, diesmal von mBounce. Hier hätte SE ohne größere Probleme auf Café Sudoku zurückgreifen können. Das Spiel bietet mehrere Spielfeldgrößen: 4x4, 6x6 und 9x9. Die Grafiken sind mit Liebe zum Detail gestaltet und gleichen die Defizite bei der Grammatik aus.

Tarot Space



Ähnlich wie Mobile Fortune: Frage im Kopf, und das Spiel bietet Antworten. In von mBounce gewohntem Deutsch.

Temperature 32



Ein Actionspiel, bei dem der Spieler vier Ebenen von Gegner befreien muss. Am Ende jeder Stufe steht der Bossgegner.
Übersetzung: "Kehl war geboren in einem Münschener Krankenhaus." Tippfehler inklusive.

Trump Mission



Das klassische Flieg-und-Schießspiel von weiter oben, diesmal in der Variante von unten nach oben. Übersetzung ist in Ordnung, aber mit Schwächen.

Video Poker



mBounce-Spiel mit typischer Übersetzung.

War Of Magic



mBounce-Spiel mit extremen Ladezeiten von mehr als einer Minute ins Hauptmenü. Die Bedienungsanleitung ist teilweise außerhalb des Displays und somit unbrauchbar. "Let's kämpfen": Man wählt seinen Magier aus und tritt an.

Wing Of Dragon



Das gleiche Spiel wie Mechanical War, nur mit Drachen und Magiern. Schlecht übersetzt.
"A second use of the clock component is to manipulate time"
- Google App Inventor Documentation.

5

Sonntag, 4. Januar 2009, 10:03

Musik

Der Mediaplayer im F305 ähnelt von der Oberfläche dem Walkman- bzw. Mediaplayer neuerer Sony Ericssons.
Unterstützte Formate laut SE sind MP3, MP4, 3GP, AAC, AMR, MIDI, IMY, EMY, WMA und WAV (bis 16kHz Samplingrate).



Unter Optionen -> My Music findet man nach Interpreten, Alben, Tracks oder Playlists geordnet seine Musiksammlung und hat die Möglichkeit, Onlinekanäle/Streams hinzuzufügen.



Unter Einstellungen kann man den Abspielmodus (Zufall/Schleife je an/aus) einstellen, Stereo-Raumklang auswählen sowie den Equalizer anpassen. Dabei stehen folgende Voreinstellungen zur Auswahl: Neutral, Bass, Höhen, Klassik, Pop, Rock, Jazz, Disco, Stimme und Old Time. Der beliebte Megabass fehlt.



Unter Datei finden sich die Optionen Senden, Informationen und Löschen. Desweiteren kann man die aktuelle Wiedergabeliste als Playlist speichern sowie den Player bei laufender Wiedergabe minimieren.
Im minimierten Modus wird im Standby über der Uhr der Titel des momentan abgespielten Lieds angezeigt.



Hier ist es wiederum ärgerlich, dass der linke Softkey, wenn er nun schon "Musik" heißt, nicht den Player aufruft: Zur Rückkehr aus dem minimierten Modus muss man ins Menü und ihn dort aufrufen. Immerhin kann wie gewohnt mit langem Druck auf die Lautstärketasten zwischen den Liedern vor- und zurückgeschaltet werden.
Im Player selbst kann vor- und zurückgespult werden, die Wiedergabeliste aufgerufen und natürlich vor- und zurückgeschaltet werden.



Leider scheint das Kästchen für die Coveranzeige reine Deko zu sein: Es war nicht möglich, das F305 dazu zu bewegen, dort das korrekt in die MP3-Dateien eingetaggte Cover anzuzeigen. Auch Visualisierungen wie beim W302 sind Fehlanzeige.
Im Gegensatz zu neueren Sony Ericssons ändert der Mediaplayer nicht mit der Auswahl anderer Themes seinen Hintergrund: Er bleibt stets im Silberweiß des Clarity-Themes. Allerdings scheinen andere Elemente unabsichtlich angepasst zu werden, so verschwinden bei Auswahl des dunklen Monokromik-Themes die Streifen über und unter der Fortschrittsanzeige.

Über die mitgelieferten minderwertigen HPM-60-Kopfhörer ist der Klang wenig überzeugend. Der Umstieg auf ein HPM-70 oder höher wird mit deutlich besserem Klang belohnt.
Positiv zu bewerten sind auch die Stereolautsprecher auf der Rückseite des Geräts. Bei ungefähr zehn Zentimetern Abstand kann man natürlich kein echtes Stereoerlebnis erwarten, aber sie bieten klaren Klang und hohe Lautstärke.

Radio

Das F305 ist mit einem FM-Radio mit RDS ausgestattet. Es bietet Speicherplatz für 10 Radiostationen, außerdem können unbekannte Lieder per TrackID identifiziert werden.



Hierbei wird ein kurzer Ausschnitt aufgenommen und per Datenübertragung gesendet, wobei Kosten anfallen können.
Mitschnitte abseits von TrackID können nicht angefertigt werden.

Videos

Der Videoplayer bietet nur rudimentären Funktionsumfang. Vor- und zurückspulen, das mit englischen Meldungen kommentiert wird, Senden via Bluetooth, eine Diashow von Bildern, Umbenennen, Kopieren & Löschen der Datei sowie das Abrufen des Speicherstatus und Wechsel in den Vollbildmodus.




Unterstützte Formate laut SE sind MP4 und 3GP (H.263).
"A second use of the clock component is to manipulate time"
- Google App Inventor Documentation.

6

Sonntag, 11. Januar 2009, 15:38

Kamera

Das F305 ist mit einer 2-Megapixel-Kamera ausgestattet, die allerdings einen fixen Fokus hat und der es an jeglicher Lichtunterstützung durch LED oder Xenonblitz mangelt.
Das Interface ist an die neueren Modelle angelehnt und bietet schnellen Zugriff auf alle Einstellungen.



Mögliche Einstellungen sind:
  • Aufnahmemodus: Normal, Bildfolge
  • Bildgröße: 1600x1200, 1280x1024, 1024x960, 640x480
  • Nachtmodus: Aus, Ein
  • Selbstauslöser: Kein, 5s, 10s, 15s
  • Fotoqualität: Fein, Normal
  • Speicherziel: Mem. card, Ph. mem. (Speicherkarte, Telefonspeicher)
  • Verschlusston: Aus, Ein
  • Leuchte: Aus, Ein (Bug oder Überbleibsel der S302-Snapshot-Software?)
  • Effekte: Aus, Sepia, Negativ, Schwarzweiß
  • Weißabgleich: Automatisch, Tageslicht, Bewölkt, Neonlicht, Glühlampe


Alle Bilder sind mit Standardeinstellungen aufgenommen, einzig die Qualität wurde auf Fein gesetzt.




Wie man sieht, sind die Ergebnisse mehr als mau. Die Bilder weisen nahezu keine Details auf, Einzelheiten sind kaum auszumachen, dunklere Bilder beginnen sofort zu rauschen.

Interessehalber habe ich das gleiche Motiv mit dem F305, dem C902 und der Casio Exilim Z-77 aufgenommen. Die Digitalkamera wurde auf 2 Megapixel gesetzt, leider gab es diese Option beim C902 nicht. Dieses nahm das Motiv mit 3 MP auf und wurde dann mithilfe des Abload-Service auf 2 MP heruntergerechnet, ohne weitere Bildbearbeitungen vorzunehmen. Alle Bilder wurden mit Standardeinstellungen / Automatisch aufgenommen.



Das Ergebnis spricht für sich. Da dieser Vergleich vielleicht etwas unfair ist, hier ein Vergleich zwischen den 2MP-Fixfokus-Kameras des F305 und K630.



Hier kann man sehen, dass die Bilder vergleichbar schlecht sind. Dabei gibt das F305 allerdings sogar noch die Farben natürlicher wieder.

Videos können ebenfalls aufgenommen werden, Auflösung hierbei ist 176x144 Pixel.
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7

Samstag, 17. Januar 2009, 11:15

Interlude

Es geht sehr bald weiter mit dem Test. Den Grund für die Verzögerung möchte ich nicht vorenthalten: SE hat uns großzügigerweise ein Ersatzgerät für das offensichtlich stark verbuggte erste Testgerät geschickt.

Bisher aufgefallen:
  • Fast alle Texte des Handys sind nun korrekt übersetzt bzw. zumindest Deutsch.
  • Die #-Taste schaltet die Stummschaltung ein.
  • Der Cursor blinkt nun korrekt als Strich und nicht als Kästchen.
  • Die Firmware ist nun R1BB005.
  • Im Kameramenü ist der Punkt "Leuchte" nun nicht mehr vorhanden.
  • Der Licht-Bug ist ausgemerzt.
  • Leider scheint dafür die Beleuchtung am Display durch, siehe unteres Bild.




Noch ein paar Eindrücke des nun weißen F305:



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8

Dienstag, 20. Januar 2009, 18:06

Kontakte



Das F305 bietet eine für diese Preisklasse umfangreiche Kontaktfunktion, die der anderer SEs recht nahe kommt. So lassen sich zu einem Kontakt folgende Informationen hinzufügen:
  • Nachname
  • Vorname
  • 4 Rufnummern: Mobil, Privat, Geschäftlich, Fax (mit der ersten Nummer wird außerdem automatisch eine weitere Nummer "03xx" angelegt, die nur in der Rufnummernübersicht für den Kontakt zu sehen ist. Bug?
  • 2 Emailadressen
  • Webadresse
  • Bild
  • Rufton
  • Firma
  • Straße
  • PLZ
  • Ort
  • Bundesland
  • Land
  • Info (Text bis ~150 Zeichen)
  • Geburtstag




Aus der Kontakteübersicht heraus kann man dem ausgewählten Kontakt eine Nachricht senden, den Kontakt bearbeiten oder senden, löschen sowie über die Hörertaste anrufen. Hierbei öffnet sich eine Übersicht der Nummern, es wird nicht automatisch die angezeigte Nummer angerufen.



Es sollten mehr als 500 Rufnummern gespeichert werden können, zwei Kontakte mit insgesamt 5 Rufnummern durchbrachen die 1%-Mauer im Speicherstatus.
In den Anruflisten werden die Anrufe wie bekannt in 4 Tabs sortiert: Alle, Gewählte, Angenommene, Verpasste.
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9

Sonntag, 25. Januar 2009, 07:45

Organizer & Anwendungen

Hier findet man einige Dinge, die helfen, das tägliche Leben zu organisieren. Dies sind:

  • Alarm
  • Anwendungen
  • Kalender
  • Aufgaben
  • Timer
  • Stoppuhr
  • Rechner




Der Alarm ist tatsächlich nur in einfacher Ausführung vorhanden, statt fünfmal wie bei anderen SEs. Die Wiederholung kann auf einen oder mehrere Wochentage gesetzt werden.



Anwendungen im Plural ist hingegen übertrieben, vorinstalliert ist nur eine: WorldClock 3D, eine Weltzeituhr.



Der Kalender bietet die gewohnte Monats- und Wochenübersicht. Kalendereinträge können als Text oder als Sprachaufzeichnung hinterlegt werden. Wiederholungen sind in folgender Weise möglich:
  • Täglich
  • Wochentags
  • Wochenende
  • Wöchentlich
  • Zweiwöchentlich
  • Monatlich
  • Jährlich




Aufgaben sind ebenfalls als Sprach- oder Texteinträge möglich. Die Kategorien umfassen z.B. Geschenk, Einkaufsliste oder Idee.



Der Timer ist wie gewohnt, die maximale Länge des Countdowns sind 23 Stunden und 59 Minuten.



Die Stoppuhr ist als Javaanwendung hinterlegt und bietet ein anderes Erscheinungsbild als die Entsprechungen auf anderen Geräten des Herstellers. Es ist möglich, Rundenzeiten abzumessen.



Der Taschenrechner sieht ebenfalls anders aus als gewohnt, er beherrscht darüberhinaus ausschließlich die Grundrechenarten.
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10

Samstag, 31. Januar 2009, 12:06

Konnektivität & Internet

Das Gerät verfügt neben dem Anschluss per Fastport/USB auch über eine Bluetoothschnittstelle.



Ausgehende Dateioperationen werden von einer Fortschrittsanzeige begleitet, bei eingehenden Dateien hingegen wird keine Information über Fortschritt o.ä. gegeben.



Die Anschlussmöglichkeiten an einen Rechner sind extrem eingeschränkt. Im Lieferumfang sind keine Treiber enthalten, die Standardtreiber funktionieren nicht. So kann das Gerät nur im Massenspeichermodus effizient genutzt werden, Synchronisierung von Kontakten oder Kalendereinträgen ist unmöglich.

Reibungslos hingegen lassen sich Interneteinstellungen installieren, die man sich auf der Support-Seite von Sony Ericsson zuschicken lassen kann.
Der integrierte Browser ist nicht der gewohnte Netfront-Browser, sondern von Openwave. Die Anzeige von Seiten ist nicht originalgetreu und es fehlen ebenso einige Komfortfunktionen, die bspw. im Opera Mini enthalten sind, für kurze Ausflüge ins mobile Internet zwecks Informationsbeschaffung reicht er aber aus.




Der Benchmark muss entfallen, da auf dem F305 nur JAVA-Anwendungen bis 500kB installiert werden dürfen. Der 3DMark06 ist mit 570kB leider etwas zu groß.
Im letzten Teil folgt am Abend mein Fazit nach über einem Monat Nutzung der Testgeräte. Wer Details zu einzelnen Anwendungen wie Nachrichten vermisst, dem sei wishbones W302 - Testbericht mit vielen Fotos nahegelegt. Die Geräte basieren auf der gleichen Plattform und sind bis auf wenige Details, die hier geklärt wurden, im Funktionsumfang identisch.
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Sonntag, 1. Februar 2009, 18:11

Fazit

Das F305 gefällt mit seinem an mobile Spielekonsolen angelehnten Design. Doch sobald man es für mehr als nur grundlegende Funktionen verwenden möchte, ist es mit der Freude vorbei. Dann offenbart das Gerät seine Wurzeln, die fern von üblichen Sony Ericssons liegen.

Nach der Nomenklatur ist das F305 ein Gerät im unteren Bereich des Leistungsspektrums, doch der dafür relativ hohe Preis und Ausstattungsmerkmale wie die 2-Megapixel-Kamera oder der Bewegungssensor suggerieren dem Interessenten eine höhere Wertigkeit, die das Handy einfach nicht hat. Hier sind Enttäuschungen vorprogrammiert, eine uneingeschränkte Kaufempfehlung kann daher nicht ausgesprochen werden.

Verpackung & Lieferumfang: Der Leistungsklasse angepasst, minderwertiges Headset, dafür Extras wie der zweite Akkudeckel und die Trageschlaufe.

Verarbeitung: Solide verarbeiteter Slider, kein Knarzen, kaum Wackeln. Verarbeitungsschwächen wie die durchschimmernde Beleuchtung kosten einen Stern.

Sprachqualität & Empfang: Leichtes Rauschen auf Empfängerseite trüben den ansonsten rundum positiven Eindruck.

Display: Für ein Spielehandy ungeeignete Auflösung, die allerdings der Leistungsklasse entspricht. In der Sonne und bei stumpfen Winkeln leichte Ableseprobleme.

Kamera: Gute Farbwiedergabe, allerdings ungeeignet für alles, auf dem man Details ausmachen möchte.

Bedienung und Menüführung: Die SAGEM-Plattform bietet nicht die gewohnte Bedienungsqualität und wirft an einigen Stellen Fragen auf oder nervt mit Inkonsequenz.

Konnektivität: Bluetooth, eingeschränktes USB (nur Massenspeicher).

Schwerpunkt Spiele (doppelte Wertigkeit): Viele Spiele, von denen sich aber einige im Spielprinzip wiederholen oder durch stümperhafte Übersetzung den Spaß verderben.


Gesamturteil
(3,05)

Besonderer Dank geht an Sony Ericsson für die Bereitstellung der Testgeräte.

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