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Handys: se c702, Palm Treo 500v

Firmware: R3CA037

Provider: callmobile.de

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Montag, 23. Juni 2008, 17:58

Sony Ericsson C702 - Großer Testbericht

Hallo Community,

da ich das Sony Ericsson c702 als einer der Ersten in den Händen halten kann, möchte ich Euch hier das Handy ausführlich vorstellen, nachdem ich mich an das Gerät gewöhnt und eingearbeitet habe. Der ganze Test bezieht sich auf ein brandingfreies Gerät. Die einzige Einschränkung des Testberichtes ist (m)ein fehlender Datentarif, daher gehe ich auf alle Dinge, die eine Internetverbindung benötigen, nicht groß ein.



KONZEPT:

Das c702 ist eine Mischung aus einem outdoorfähigen K810i (Kamera) und K850i (Bedienung, Menüstruktur, Mediaplayer). Als Bonus bietet dieses Handy einen eingebauten GPS Empfänger mit einigen dazugehörigen Tools, welche auf dem Gerät vorinstalliert sind. Diese werden später im Bericht ausführlicher gezeigt.

AUSPACKEN:

Der Karton ist witzig gestaltet, man kann ihn von beiden Seiten öffnen. Auf der einen Seite blickt man auf das in Schutzfolie eingepackte Handy, darunter befindet sich das Zubehör. Dazu gehören ein Netzteil, Standard-Headset, USB-Datenkabel und eine Schlaufe mit Karabinerhaken. Den Karton kann man auf der anderen Seite ebenfalls öffnen, hierunter befinden sich die Bedienungsanleitungen, diverse Hinweise (SAR-Information, Hinweis auf die Wasserdichtheit, etc.) und die Treiber-CD mit der PC-Suite. Was ich persönlich vermisse ist eine mitgelieferte Speicherkarte. Gerade bei einem Cybershot-Handy, auch wenn es hier "nur" eine 3Megapixel-Kamera ist, wäre ein Speicherchip angebracht. Ein Bild hat 0,8 bis 1 MB Speicherbedarf. Das c702 selbst hat einen internen Speicher von knapp 160MB. Das reicht schon für ein paar Bilder, für Musik ist das aber nicht mehr ausreichend.






INBETRIEBNAHME:

Der Akku war vorgeladen und fast voll. Somit stand einer sofortigen Inbetriebnahme nichts im Weg. Das Einlegen des Akkus stellt sich als nicht ganz so einfach heraus, da der Akkudeckel ziemlich stramm sitzt. Man muss ein paar mal den aufgesetzten Deckel etwas bewegen, damit der Deckel auf die Dichtung flutscht. Sonst hat man auf einer Seite des Deckels einen kleinen Spalt. Das kommt von der Dichtung her (Pfeilmarkierungen), die für die Spritzwasserfestigkeit von Nöten ist.



Die SIM-Karte wird unter dem Akku in einem Bügel eingeschoben, dies geht ohne Probleme. Die Speicherkarte kann auch mit eingelegtem Akku entnommen werden, da sich der Speicherkartenslot an der linken Seite befindet.

HAPTIK:

Das c702 ist ein relativ klein gestaltetes Handy. In der Hosentasche trägt es nicht dick auf, ist aber für die Hemdtasche aufgrund des Gewichtes von 105g nicht sehr gut geeignet. Für meine großen Hände könnte es einen ticken größer sein. Das trifft auch auf die Tastatur zu. Die Tasten sind klein und der Druckpunkt ist zu weich ausgefallen. Man trifft anfangs nicht immer zu 100% die Taste, die man wünscht. Auch die Funktionstasten sind sehr klein, lassen sich aber gut erfühlen. Bei der Annahme- und Auflegentaste muss man genau die Mitte treffen. Das Steuerkreuz ist sehr gut zu bedienen, zumindest was die Richtung betrifft. Die sich in der Mitte der quadratischen Richtungstasten befindene Auswahltaste ist zu tief angebracht. Beim Drücken auf dieser trifft man schonmal eine der Richtungen. Das hört sich alles im ersten Moment nach schlechter Bedienung an, dem ist aber nicht so. Ich bin dazu übergegangen, die Tasten mit dem Daumennagel zu bedienen. Das klappt relativ problemlos. Menschen mit kleineren Händen/Fingern werden keine großen Probleme mit der Bedienung des c702 haben. Die Lautstärkewippe an der Seite ist gut zu ertasten und hat einen knackigen Druckpunkt.
Das Gehäuse ist an den Ecken angenehm abgerundet. Die Optik sieht nach Metall aus, ist aber meines Erachtens alles Kunststoff. Dieser macht aber einen hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist gut, alles sitzt perfekt, Spaltmaße sind in Ordnung, keine Taste verharkt sich. Im normalen Gebrauch knarzt nichts. Durch die matten und zum Teil gummierten Oberflächen haben Fingerabdrücke, außer auf dem Display, keine Chance. Ist halt ein Outdoor-Handy. Die Displayabdeckung ist aus Kunststoff, über die Kratzfestigkeit kann ich leider nichts sagen.

AUSSTATTUNG:

Highlight des c702 ist der Spritzwasserschutz nach IP54 (Eindringen von Staub und allseitiges Spritzwasser). Das sieht man auch am Akkudeckel. Der Deckel wird mit einer Gummidichtung abgedichtet und wird zusätzlich mit einer Schraube fixiert. Ob dies wirklich eine Radtour im Regen überlebt, bleibt abzuwarten. Hier im Forum hat schon jemand Wasser über das c702 geschüttet, passiert ist dabei nichts. Weiterhin ist eine Cybershot-Kamera mit 3,2MegaPixel und LED Blitz an Bord.



Die Kamera wird durch einen Schieber mechanisch geschützt. Der Schieber schnappt angenehm in der jeweiligen Position ein. Dieser muss feste betätigt werden, das verhindert ein unbeabsichtigtes Öffnen in der Hosentasche. Für die musikalische Unterhaltung ist ein Walkmanplayer in der Version 2 dabei. Den stelle ich später ausführlicher vor. Der Speicherkartenslot nimmt lt. Sony Ericsson einen Memorystick Micro M2 bis zu einer Größe von 4GB auf. Ob 8GB es wie bei anderen Geräten auch tun, wird sich noch herausstellen müssen. Der Speicherkartenslot hat eine Dichtlippe, damit der Spritzschutz auch hier gegeben ist.



Das Display ist mit 2,2 Zoll angenehm groß und wie gewohnt kristallklar. Bei Sonneneinstrahlung wird es schonmal schwer, was zu erkennen, dies liegt aber unter anderem am nicht entspiegelten Glas. Dem Gerät ist ein Karabinerhaken mit SE-Schriftzug beigelegt. Sieht cool aus, hat aber in erster Linie keine besondere Funktion. Ich nutze ihn beim Radfahren, indem ich das Telefon an der Radhose, die keine Taschen hat, befestige. Praktisch!



Die Tastaturbeleuchtung bietet bis auf eine Sache keinen Grund zur Kritik, im Dunkeln lässt sich alles gut erkennen. Lediglich fehlt die rote und grüne Beleuchtung für die beiden Telefontasten Annahme und Auflegen. In der schwarzen Version des c702 sehen die orangen Zahlen beleuchtet richtig cool aus.



Schaltet man auf die Kamera um, erscheinen auf den oberen Tasten im Querformat zusätzliche, blaue Symbole. Dort finden sich Schnellzugriffsmöglichkeiten für die Kamera wieder. Ist die Kamera allerdings ausgeschaltet, leuchten diese Symbole wie die Hintergrundbeleuchtung weiß. Das sieht nicht so schön aus.
Über dem Display befindet sich eine weitere kleine Kamera für die Videotelefonie. Ich habe noch keine Möglichkeit gefunden, diese Kamera für andere Dinge zu nutzen. Fotos können nur mit der Cybershot-Kamera geschossen werden.
Es fehlt in der Ausstattung auch der Lagesensor. Das c702 hat diesen im Gegensatz zum K850i nicht. Ich vermisse ihn ehrlich gesagt nicht, manch anderer sieht das vielleicht anders.

BEDIENUNG:

Eingeschaltet wird das c702 mit dem oberen Knopf. Der Bootvorgang bis zur PIN-Eingabe dauert 18 Sekunden, weitere 10 Sekunden bis der Standby-Schirm erscheint. Das geht in Ordnung. Das Hauptmenü ist wie von Sony Ericsson gewohnt übersichtlich und intuitiv zu bedienen. Auf den Aufbau und der Bedienung des Menüs und der Programme gehe ich hier nicht weiter groß ein, diese sind identisch mit dem K850i. Daher spare ich mir den ausführlichen Bericht, den könnt ihr hier beim großen Testbericht zum K850i von Sneff nachlesen.



Neu in der Menüstruktur ist allerdings der Menüpunkt „Ortsbezogene Dienste“. Hier befinden sich alle Tools und Einstellmöglichkeiten für das GPS-Modul und auf diese möchte ich jetzt näher eingehen.



Menüpunkt Google Maps:
eine mobile Version des PC-Pendanten. Mangels Datentarif kann ich hier nicht weiter darauf eingehen. Wer aber wissen möchte, was Google Maps so bietet, den Verweise ich auf ein Video des c702 auf Areamobile.de.

Menüpunkt „Navigator“:
hierunter befindet sich ein Navigationssystem mit Namen „Wayfinder Navigator“, welches man 3 Monate kostenlos testen kann. Es nutzt keine Offline-Karten, die Daten werden per Online-Verbindung beschafft. Auch hier gibt es weitere Infos in dem Video von Areamobile.de

Menüpunkt „Tracker“:
hierunter befindet sich ein Tracking-Programm. Beschrieben wird dieses Tool im Gerät als „GPS Sport-Anwendung“. Ich habe mich mal aufs Fahrrad gesetzt und den Tracker ausprobiert. Mit diesem Programm kann man zurückgelegte Strecken aufzeichnen und analysieren. Folgende Funktionen hat der Tracker beim Aufzeichnen:

- Anzeige der abgelaufenen Zeit
- anzeige der momentanen Geschwindigkeit
- anzeige der verbrauchten Kalorien
- zurückgelegte Strecke in Kilometern
- zurückgelegte Strecke als Linie auf dem Bildschirm

Nach einer „Tour“ können die Daten ausgewertet werden. Hier kann man sich die Ergebnisse anzeigen lassen sowie ein ausführliches Geschwindigkeitsdiagramm. Außerdem kann man die Strecke wiederholen, d.h. auf dem Display kann die Strecke noch einmal abfahren. Das kann man mit bis zu 128facher Geschwindigkeit laufen lassen. Welchen Sinn das allerdings bringen soll, weiß anscheinend nur Sony Ericsson. Alle Touren werden abgespeichert und lassen sich wieder ansehen. Dabei kann man auf eine Kalenderansicht zurückgreifen, in der die Touren angezeigt werden. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, die Daten einer Tour als *.GPX-Datei abzuspeichern und mit weiteren Programmen zu nutzen.
Der Tracker saugt allerdings ordentlich am Akku. Nach einer zweistündigen Aufzeichnung mit im Hintergrund laufender Musik war der Akku halb leer, trotzdem sich der Bildschirm nach der eingestellten Zeit ausgeschaltet hat.
Was mich persönlich am Tracker stört ist die fehlende Möglichkeit während der Nutzung zur Kamera zu wechseln. Der Tracker muss vorher beendet werden. Der Mediaplayer läuft aber mit dem Tracker zusammen, hier kann man über die Favoritentaste zu beiden Programmen hin- und herwechseln.



Menüpunkt „Meine Favoriten“:
Hier kann man interessante Orte, sogenannte POIs (Points Of Interest) oder OVIs (Objekte von Interesse), abspeichern. Diese können mit Google Maps angezeigt werden.

Menüpunkt „Statusinfo“:
Zeigt den Empfangsstatus des GPS-Empfängers an, wie z.B. Signalstärke und Lage der GPS-Satelliten. Für eine genaue Positionsangabe wird der aktuelle Standort im Format N XX°XX'XX.XX'' und E XX°XX'XX.XX angezeigt. In einem Notfall können diese Daten sehr hilfreich sein.

Menüpunkt „Logbuch“:
hier findet man einen Log des GPS-Empfängers. Ca. jede Minute wird die Zeit mit der jeweiligen Position festgehalten.

Menüpunkt „Einstellungen“:
hier werden die Einheiten, der Datenschutz, und eine Starthilfe konfiguriert. Und natürlich lässt sich das GPS-Modul hier ein- und ausschalten. Unter dem Datenschutz gibt man an, ob die ermittelten GPS-Daten an externe Dienste weiter gegeben werden dürfen. Die Starthilfe ist eine Unterstützung zur schnelleren Positionsermittlung mithilfe einer Datenverbindung.

Der Satfix geht, wenn man seine Position nicht ändert, recht fix vonstatten. Ich habe noch keinen Fix gehabt, der länger als eine halbe Minute dauerte.

DIE KAMERA:

Um eines vorweg zu nehmen, die Kamera ersetzt immer noch keine echte Digitalkamera. Die Qualität ist für eine Handy-Kamera gut, hat aber wie alle Cybershot-Modelle Probleme mit starken Kontrastübergängen. Diese erkennt man am Lilastich an den Kontrastgrenzen. Je dunkler es wird, desto schlechter (pixeliger) werden die Bilder. Über die Bildqualität sollte sich jeder selbst anhand der Demobilder ein Urteil bilden. Die Panorama-Aufnahme ist ein nettes Feature und funktioniert sogar ganz gut. Es werden 3 Bilder hintereinander gemacht, wobei die Grenze des letzten Bildes als Schleier angezeigt wird und somit als „Anschlag“ für die nächste Aufnahme genutzt werden kann. Die Kamera hat die üblichen Einstellungsmöglichkeiten: Automatikmodus, Nachtszene, Landschaft, etc., Makro, eine Gesichtserkennung (erkennt ein oder mehrere Gesichter und stellt auf diese den Fokus ein, funktioniert!), Selbstauslöser, verschiedene Belichtungsstufen (Tageslicht, Kunstlicht, etc.), schwarzweiß, Sepia, Solarisation, Negativ, etc.
Den Blitz, oder besser gesagt, den LED-Blitz kann man nur in der Nähe bis ca. 2m sinnvoll nutzen. Danach wird es immer dunkler. Alle Bilder mit dem LED-Blitz haben einen auffälligen Gelbstich, müssen daher bei weiterer Nutzung (z.B. für Fotoabzüge) erst bearbeitet werden. Der Blitz ist bei Portrait-Aufnahmen für die fotografierte Person unangenehm, da dieser sehr blendet. Beim Abdrücken des Auslösers werden die LED's noch einmal eine Stufe heller.
Clever gemacht ist die Taschenlampenfunktion, mit der die LED's als Taschenlampe genutzt werden können. Und die Dinger sind richtig hell, auch wenn die Taschenlampe nicht in der max. Helligkeit des Blitzes leuchtet.

Anbei ein paar Demobilder, diese sind original und nicht bearbeitet worden.

Sonnenlicht
Abenddämmerung
Natur 1
Natur 2
Natur 3
Steine
Legoteile
Panorama
Heißluftballon
Comicart
Makro 1
Makro 2
Makro 3
Palm ohne Blitz
Palm mit Blitz
Uhr im dunkeln mit Blitz, Abstand 1,50m
Uhr im dunkeln mit Blitz, Abstand 3,00m
Blitz, Abstand 5,00m
Makro im dunkeln mit Blitz

DIE VIDEOFUNKTION:
Mit dem c702 erstellte Videos haben keinen wirklichen Nutzen. Zum einen ist die Auflösung von max. 320x240 nicht wirklich berauschend, zum anderen ist die Qualität nicht die Beste. Allenfalls eine nette Spielerei. Selbst auf dem Handydisplay selbst sieht man die schlechte Qualität. Außerdem hat die Kamera bei der Aufnahme von Videos Schwierigkeiten mit der Belichtung. Der Weißabgleich findet nur langsam seine richtige Einstellung.

Demovideo (2MB)

DER MEDIAPLAYER:

Soweit ich das erkennen kann, ist auf dem c702 ein Walkmanplayer in der Version 2.0 wie auf dem K850i installiert. Dieser verrichtet seine Dienste klaglos. Aktuelle Bilder findet ihr auch hier wieder in dem großen Testbericht zum K850i von Sneff. Positiv fällt auf, dass der Player auch längere MP3s sehr schnell vor- und zurückspulen kann. Das ist selten! Auch gefällt mir die Resume-Funktion, die einen Track an der Stelle weiterspielt, an der zuvor gestoppt worden ist. Das funktioniert auch, wenn das Gerät ausgeschaltet worden ist und sogar wenn der Akku entnommen wurde. Abgespielt werden die gängigsten Audio-Formate unterstützt. Das sind lt. Datenblatt AAC, AAC+, AMR, AMR-NB, eAAC+, M4A, MIDI, MP3, MPEG4, WAV und WMA. Das ist schon eine Menge. Noch Positiv fällt auf, dass der Musik-Player beim Starten und Stoppen sanft ein- bzw. ausblendet. Sehr angenehm! Aber der Player des c702 hat auch einen Nachteil: die Musik ist über das Headset viel zu leise. Ich bin kein Hardcore-Hörer, aber wenn ich starken Gegenwind habe, möchte ich eigentlich schon noch was von der Musik hören und nicht nur das Rauschen des Windes auf den Ohren. Die Lautstärke ist absolut mangehaft! Genauso der Außenlautsprecher. Der klingt für seine physikalischen Möglichkeiten recht ordentlich, nur bei der Lautstärke könnte es auch hier ein Quentchen lauter sein. Da aber über andere Wege (Klingeltöne, etc.) ordentliche Lautstärken möglich sind, sieht das für mich nach einer Lautstärkebegrenzung in der Firmware aus. Vielleicht lässt sich dies irgendwann mal "hacken".
Der Videoplayer kann selbst konvertierte Videos abspielen. Es müssen nur die richtigen Einstellungen für das Video gewählt werden. Dann hat man einen schönen Zeitvertreib im Bus oder im Wartezimmer beim Arzt. Positiv ist mir hier auch wieder die Resume-Funktion aufgefallen, die sich sogar auf die einzelnen Videodateien bezieht. D.h. springe ich von Video A nach Video B und dann wieder zurück nach Video A spielt der Player an der Stelle von Video A weiter, an der ich vorher aufgehört habe. Daumen hoch, da kann sich Nokia eine Scheibe von abschneiden. Leider reagiert der Videoplayer sehr träge beim Umschalten der Videos. Da kann es schon einmal passieren, dass man einmal zuviel gedrückt hat und das falsche Video abgespielt wird.
Das Radio ist das Standard-Radio von Sony Ericsson. Es dudelt das gleiche wie im K850i (siehe Testbericht), daher gehe ich hier nicht weiter darauf ein. Nur kurz gefasst: es funktioniert so wie es soll.

Unter der Rubrik Medien befinden sich auch die Fotoansichten. Hier kann man seine geknipsten Bilder wiederfinden. Diese können dann mit dem Tool PhotoFix weiter bearbeitet werden. Außerdem findet man hier eine animierte Diashow mit wählbarer Hintergrundmusik. Das sieht pfiffig aus und macht sogar Spaß.

Die Bedienbarkeit des c702 ist intuitiv. Die Menüstruktur ist selbsterklärend, es gibt für fast jeden Menüeintrag einen Infobutton, der kurz und knapp erklärt, was sich hinter einer Funktion verbirgt. Handyerfahrene User kommen ohne die Bedienungsanleitung schon ziemlich weit. Die Bedienung selbst hakt manchmal ein wenig, ein stärkerer Prozessor im Gerät könnte da nicht schaden. Außerdem vermisse ich eine Status-LED, die mir eine SMS oder einen entgangenen Anruf signalisiert. Das c702 schaltet nämlich im Standby das Display ganz aus, somit sehe ich auch keine Nachrichtensignale.
Die Verbindung mit dem PC klappte bei mir problemlos. Handy eingesteckt, Treiber von der CD installiert und fertig. Über die PC-Suite kann ich nicht viel sagen, da ich „MyPhoneExplorer“ nutze. Den kenne ich schon aus meiner K800i-Zeit.

Damit wäre schon fast alles über das c702 erzählt. Es fehlen noch die PIM-, Online- und Nachrichtenfunktionen. Diese sind jedoch weitestgehend identisch mit dem K850i, daher verweise ich auch hier wie immer auf den Testbericht von Sneff .

FAZIT:

das c702 ist schon ein außergewöhnliches Telefon. Der Grund liegt hier hauptsächlich in der Outdoor-Funktionalität. Es hat viele Schwächen aber auch genauso viele Stärken. Das Konzept ist gut, die Umsetzung könnte hier und da noch etwas verbessert werden. Ob es in die engere Wahl eines jeden fällt, muss jeder für sich selber entscheiden. Ich bin zufrieden mit dem Gerät und werde es behalten. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es noch nicht bei Sony Ericsson, die findet man eher in der Windows Mobile Welt.

PS: Der Bericht entspricht meiner persönliche Meinung über das Gerät, ich bin kein professioneller Testberichter. Sollten sich in dem Bericht Fehler oder falsche Angaben befinden, so möge man mir das nachsehen ;)
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