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Sneff 
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Großer Testbericht zum Sony Ericsson C902 |
Donnerstag, 12.06.2008 19:54 1 |
Ein wenig länger Zeit als sonst musste ins Land gehen, bis Sony Ericsson nach dem K850i ein weiteres hochklassiges Cybershot-Phone herausbringt. Auf der einen Seite kann das C902 als Parallelmodell zum K850i gelten, allerdings sind darin auch viele kleine Neuerungen verbaut. Welche das sind und was das Gerät kann, das erläutert der Testbericht von SE-World
Teil 1 - Auspacken und Inbetriebnahme
  
Beim Öffnen fällt sofort die zum K850i ähnliche Innengestaltung auf: Die Verpackung begrüßt den Käufer mit einem schönen Bild, das schon gleich die Fotofähigkeiten des C902 suggerieren soll. Der Inhalt gestaltet sich dabei unspektakulär. Ärgerlich ist vor Allem bei dieser Preisklasse, das Fehlen einer Speicherkarte.
Das in einer Blisterfolie verpackte C902 wirkt sofort äußerst edel und robust. Der Eindruck verstärkt sich beim Auspacken: Der Akkudeckel sitzt fest und ist aus stabilem Metall. Akku und SIM-Karte vorausgesetzt startet das C902 mit einem Vibrieren und einem leicht modifizierten Sony-Ericsson-Jingle. Während des Ladens betrachten wir das Gerät mal genauer.
 
Beinahe die komplette Front ist verspiegelt und wirkt dadurch sehr schick. Die oberseite beherbergt die zentrale Hörmuschel und wird von der UMTS-Kamera und dem Lichtsensor für das Display umgeben. Durch die symmetrische Anordnung wirken beide Elemente sehr passend.
Die Fläche darunter lässt das Display vermuten und wirkt extrem groß. Direkt an den Bereich schließen die Softkeys an. Damit sind Fingerabdrücke auf dem Display schon vorprogrammiert. Je drei Reihen Tasten (Softkeys, Auflegen- und Abheben-Taste sowie zwei Funktionstasten) umrahmen das Steuerkreuz, das ebenso unauffällig wirkt, wie der Tastaturblock.
Abgeschlossen wird die Vorderseite vom glänzenden Cybershot-Logo.
  
Die Zahlentasten sind leider ein wenig weich und geben dem Benutzer kaum Feedback. Hier hätte Sony Ericsson den Druckpunkt ein wenig knackiger wählen können.
Die Softkeys und angrenzende Tasten hingegen sind sehr gut gelungen und geben entsprechend Rückmeldung.
Das Steuerkreuz ist optimal geformt und auch für dickere Finger super zu bedienen. Hier fühlt sich auf der zentrale Bestätigen-Knopf "richtig" an.
 
Mitterweile ist das Gerät hochgefahren und ein erster Überraschungsmoment macht sich breit. Das Display wirkt winzig. Die riesige Frontfläche ist nur zu einem kleineren Teil beleuchtet. Hier erwartet man unbewusst mehr. Dieses "kleine" Display ist aber eine Täuschung. Es ist größer als das eines W890i und bietet genug Fläche für ein Optimales Bild. Die weiße Tastaturbeleuchtung ist schwach und wirkt etwas ungleichmäßig, vorallem auf den Nummerntasten.
 
Betrachten wir die Seite. Diese ist komplett von einem "Schiedsrichter"-Muster umgeben - weiß/schwarz gestreift. Oben, unten und links sind keinerlei Tasten, rechts sind neuerdings unten die Lautstärkeregler angeordnet nebst des Kameraauslösers. Der Fastport-Systemanschluss ist links unten.
 
Die Rückseite ergänzt den positiven Gesamteindruck. Dezente Lautsprecherauslässe befinden sich neben dem Akkudeckel auf welchem sich das Sony-Ericsson-Logo (erhaben) und das aufgedruckte Cybershot-Logo befinden. Der Akkudeckel endet mit einem breiten Chromstreifen, der direkt in den Stirnteil mit der Aufschrift "5.0 Megapixel" übergeht. Doch da fehlt doch was?
Richtig, die Kamera. Diese ist mit einem cleveren Schutzmechanismus versehen und quasi im Gehäuse untergetaucht. Ziel ist es, den oberen Teil des Geräts zu bewegen um die Kamera freizulegen. Doch das gestaltet sich beim ersten Versuch schwieriger als erwartet. Denn nicht die komplette Oberseite sondern nur der Außenteil des Geräts fährt nach oben.
  
Einmal geöffnet aktiviert sich der Kameramodus begleitet vom erleuchten des blauen LED-Streifens direkt neben dem Chromband. Die Kamera (samt Blitz-LED und Spiegel) ist von einer reflektierenden Oberfläche umgeben, in welche Design-Umrandungen zur Kamera eingedruckt sind.
  
Betrachten wir nun die Vorderseite, bemerken wir, dass sich die Einheit oberhalb des Displays nach oben geschoben hat und Hörmuschel, Lichtsensor und Frontkamera brachliegen. Zudem haben sich um das Display herum Sensortasten aktiviert, mit denen die Kamera bedient wird. Nun leuchten auch nur noch die Tasten, die wir zum Fotografieren benötigen - und zwar jetzt in blau, statt normal weiß.
   
Schieben wir die Stirnseite nach unten deaktiviert sich die Kamera wieder, und das Handy steht wieder normal zur Verfügung.

Im nächsten Teil werde ich die Menüstruktur sowie alle Funktionen erläutern.
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Sneff 
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AW: Großer Testbericht zum Sony Ericsson C902 |
Sonntag, 29.06.2008 13:39 4 |
Teil 4 - Kamerafunktion, Medien und die neuen Menüoptionen
In diesem Teil möchte ich euch die restlichen Funktionen des C902 vorstellen, angefangen mit der Kamerafunktion samt Cyber-Shot-Interface.
Sobald man den Kamerateil des Handys nach oben schiebt, aktiviert sich die Kamera. Die Tastaturbeleuchtung wandelt von weiß auf blau und es werden nur noch die Elemente beleuchtet, die wir für die Kamerafunktion benötigen. Zudem erscheinen kleine Icons um das Display herum. Dies sind spezielle, berührungssensitive Tasten, mit denen wir die Kamera einstellen können:
Bei Berühren der Tasten vibriert das Handy ganz kurz und auf dem Display erscheind die Einstellung zu dieser Taste. Berührt man erneut, verstellt man diese Funktion. Im Kameramodus kann man bspw. auf die Videofunktion oder den Bildbetrachter wechseln und den Autofokus, Aufnahmemodus, Szenen, Selbstauslöser und den Blitz einstellen.
Durch Andrücken des Auslösers stellt der Autofokus scharf und das Foto kann durch Durchdrücken des Auslösers gemacht werden. Der Auslöser reagiert relativ zügig, womit keine große Gefahr besteht, dass das Motiv sich schon wieder bewegt hat. Dank Bildstabilisator gelingen auch hektischere Bilder ganz passabel.
Wieder mit dabei ist auch die Gesichtserkennung. Diese stellt automatisch auf ein erkanntes Gesicht schaft und ist damit schneller bereit zum Auslösen. Die Funktion, dass bei Lächeln automatisch scharfgestellt wird, wie bei diversen Kompaktkameras, gibt es nicht. Wird ein Gesicht erkannt, erschient ein Rahmen darum. Das funktioniert wirklich gut.
Ist das Foto gemacht, kann es im Bildbetrachter angesehen werden und sogar hineingezoomt werden, um die letzten Details zu erkennen.
Der Videomodus erscheint ähnlich, lediglich einige der Funktionstasten sind inaktiv:
Im Medienmenü können wir Fotos ansehen, Musik hören, Videos laufen lassen und Spiele spielen. Die Fotofunktion gleicht dem normalen Bildbetrachter aus der Kamera heraus und kann wie alle Medien-Funktionen sowohl vertikal als auch horizontal betrachtet werden. Der Lagesensor des Handys macht es möglich.
Dieser ermöglicht auch, dass man das mitgelieferte Spiel "Need for Speed Pro Street" durch Bewegen des Handys steuern kann. Neigt man das Handy nach links, steuert der Wagen in selbe Richtung. Das in Verbindung mit der exzellenten Grafik macht das Spiel zu einem wahren Spaß:
Der Medienplayer ist weitaus nicht so umfangreich wie der Walkman der W-Modelle, ist aber durchaus ausreichend und bietet auch eine gute Tonqualität.
Sehr gut gelungen sind auch die neuen Hauptmenüansichten, die Sony Ericsson im C902 erstmals ermöglicht. Neben der Standard-Rasteransicht kann nun auch ein Drehmenü und ein Einzelsymbol-Menü aktiviert werden:
Welches Menü für einen selbst besser ist, muss jeder selbst entscheiden, aber vorallem das Einzelsymbol-Menü erfordert gute Kenntnis der normalen Menüstruktur, da man sonst mitunter ewig durch das Menü scrollt, bis man die richtige Funktion gefunden hat.
Im nächsten Teil folgt mein Fazit sowie das obligatorische Mini-Benchmark.
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