Ein wenig länger Zeit als sonst musste ins Land gehen, bis Sony Ericsson nach dem K850i ein weiteres hochklassiges Cybershot-Phone herausbringt. Auf der einen Seite kann das C902 als Parallelmodell zum K850i gelten, allerdings sind darin auch viele kleine Neuerungen verbaut. Welche das sind und was das Gerät kann, das erläutert der Testbericht von SE-World
Teil 1 - Auspacken und Inbetriebnahme
Beim Öffnen fällt sofort die zum K850i ähnliche Innengestaltung auf: Die Verpackung begrüßt den Käufer mit einem schönen Bild, das schon gleich die Fotofähigkeiten des C902 suggerieren soll. Der Inhalt gestaltet sich dabei unspektakulär. Ärgerlich ist vor Allem bei dieser Preisklasse, das Fehlen einer Speicherkarte.
Das in einer Blisterfolie verpackte C902 wirkt sofort äußerst edel und robust. Der Eindruck verstärkt sich beim Auspacken: Der Akkudeckel sitzt fest und ist aus stabilem Metall. Akku und SIM-Karte vorausgesetzt startet das C902 mit einem Vibrieren und einem leicht modifizierten Sony-Ericsson-Jingle. Während des Ladens betrachten wir das Gerät mal genauer.
Beinahe die komplette Front ist verspiegelt und wirkt dadurch sehr schick. Die oberseite beherbergt die zentrale Hörmuschel und wird von der UMTS-Kamera und dem Lichtsensor für das Display umgeben. Durch die symmetrische Anordnung wirken beide Elemente sehr passend.
Die Fläche darunter lässt das Display vermuten und wirkt extrem groß. Direkt an den Bereich schließen die Softkeys an. Damit sind Fingerabdrücke auf dem Display schon vorprogrammiert. Je drei Reihen Tasten (Softkeys, Auflegen- und Abheben-Taste sowie zwei Funktionstasten) umrahmen das Steuerkreuz, das ebenso unauffällig wirkt, wie der Tastaturblock.
Abgeschlossen wird die Vorderseite vom glänzenden Cybershot-Logo.
Die Zahlentasten sind leider ein wenig weich und geben dem Benutzer kaum Feedback. Hier hätte Sony Ericsson den Druckpunkt ein wenig knackiger wählen können.
Die Softkeys und angrenzende Tasten hingegen sind sehr gut gelungen und geben entsprechend Rückmeldung.
Das Steuerkreuz ist optimal geformt und auch für dickere Finger super zu bedienen. Hier fühlt sich auf der zentrale Bestätigen-Knopf "richtig" an.
Mitterweile ist das Gerät hochgefahren und ein erster Überraschungsmoment macht sich breit. Das Display wirkt winzig. Die riesige Frontfläche ist nur zu einem kleineren Teil beleuchtet. Hier erwartet man unbewusst mehr. Dieses "kleine" Display ist aber eine Täuschung. Es ist größer als das eines W890i und bietet genug Fläche für ein Optimales Bild. Die weiße Tastaturbeleuchtung ist schwach und wirkt etwas ungleichmäßig, vorallem auf den Nummerntasten.
Betrachten wir die Seite. Diese ist komplett von einem "Schiedsrichter"-Muster umgeben - weiß/schwarz gestreift. Oben, unten und links sind keinerlei Tasten, rechts sind neuerdings unten die Lautstärkeregler angeordnet nebst des Kameraauslösers. Der Fastport-Systemanschluss ist links unten.
Die Rückseite ergänzt den positiven Gesamteindruck. Dezente Lautsprecherauslässe befinden sich neben dem Akkudeckel auf welchem sich das Sony-Ericsson-Logo (erhaben) und das aufgedruckte Cybershot-Logo befinden. Der Akkudeckel endet mit einem breiten Chromstreifen, der direkt in den Stirnteil mit der Aufschrift "5.0 Megapixel" übergeht. Doch da fehlt doch was?
Richtig, die Kamera. Diese ist mit einem cleveren Schutzmechanismus versehen und quasi im Gehäuse untergetaucht. Ziel ist es, den oberen Teil des Geräts zu bewegen um die Kamera freizulegen. Doch das gestaltet sich beim ersten Versuch schwieriger als erwartet. Denn nicht die komplette Oberseite sondern nur der Außenteil des Geräts fährt nach oben.
Einmal geöffnet aktiviert sich der Kameramodus begleitet vom erleuchten des blauen LED-Streifens direkt neben dem Chromband. Die Kamera (samt Blitz-LED und Spiegel) ist von einer reflektierenden Oberfläche umgeben, in welche Design-Umrandungen zur Kamera eingedruckt sind.
Betrachten wir nun die Vorderseite, bemerken wir, dass sich die Einheit oberhalb des Displays nach oben geschoben hat und Hörmuschel, Lichtsensor und Frontkamera brachliegen. Zudem haben sich um das Display herum Sensortasten aktiviert, mit denen die Kamera bedient wird. Nun leuchten auch nur noch die Tasten, die wir zum Fotografieren benötigen - und zwar jetzt in blau, statt normal weiß.
Schieben wir die Stirnseite nach unten deaktiviert sich die Kamera wieder, und das Handy steht wieder normal zur Verfügung.
Im nächsten Teil werde ich die Menüstruktur sowie alle Funktionen erläutern.