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Sneff 
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Testbericht zum Z770i |
Dienstag, 22.04.2008 20:01 1 |
Hallo Community,
mit dem Z770i hat Sony Ericsson endlich mal wieder ein Klapphandy im mittleren bis oberen Segment herausgebracht, nachdem die letzten Jahre leider immer nur Unterklasse-Modelle vorgestellt wurden. Zwar spielt das Z770i nur in der mittleren Liga mit, ist aber designtechnisch sicherlich ein Hingucker.
SE-World hat das Z770i in der Farbversion Vogue Red getestet.
Teil 1 - Auspacken und Inbetriebnahme
Verpackt ist das Z770i in einer quaderförmigen Box, die bereits Lust auf das Gerät macht. Innen ist alles Sony Ericsson-typisch verstaut, jedes Teil findet sich in einem extra Tütchen wieder.
 
Das befindet sich alles im Lieferumfang:
- Das Handy Z770i
- Standardakku BST-38 mit 930mAh
- Akkudeckel
- Standard Charger CST-60
- kabelgebundenes Headset HPM-62
- Kurzanleitung
- Bedienungsanleitung
- SAR Information
Ist das Handy aus der Verpackung geschält und zusammengebaut (Akku und -deckel befinden sich separat) liegt das Gerät geschlossen sehr satt in der Hand. Außen gibt es keine Designschnörkel, alles ist gerade, eben und funktionell. Sofort fällt das angenehme Gewicht und die schlanke Flanke auf. Alles ist glatt, nur die Kamera steht leicht heraus.
 
Der obere Deckel ist mit gebürstetem Aluminium verkleidet, die Rückseite (am Akku) ist lediglich glattes, silbernes Plastik. Unten an der Vorderseite befindet sich, rot hervorgehoben, der Hauptlautsprecher. Der SE-Schriftzug ist minimal erhaben, das Sekundärdisplay hingegen leicht eingelassen. Dieses ist monochrom und leuchtet sehr stark weiß - ist aber pixelig durch die geringe Auflösung. Ist es inaktiv dient der Bereich als Spiegel.
  
 
Öffnet man das Z770i, hat man die ersten Zentimeter einen kleinen Widerstand, dann schnappt der Deckel lautlos auf und verharrt leicht angewinkelt zur Basis. Die Tastatur ist absolut eben und von Kreisen und Halbkreisen in rot umrandet. Die Softkeys oben sind durch eine Welle umrandet, dazwischen befindet sich das Steuerkreuz (was wörtlich zu nehmen ist) in silber. Der Bestätigen-Knopf mittig steht minimal heraus. Die Scharniere sind auch offen komplett geschlossen und bieten keine Kanten oder Ecken.
Der Displaydeckel ist silber und reflektiert leicht die Umgebung. Dabei ist der Deckel relativ robust und lässt sich nur minimal seitwärts bewegen. Beim Bewegen der Klappe hört man innerhalb eines Winkels von ca 30° ein leises Knarzen von der Rückhaltefeder. Das könnte sich bei starker Nutzung eventuell verstärken.
Das Display ist sehr leuchtstark und kann aus allen Blickwinkeln optimal abgelesen werden.
  
Bei aktivierter Beleuchtung schimmert die Tastaur eher lila als rot (wenn inaktiv). Da diese aber sehr eben ist, ist ein blindes Bedienen (anfangs zumindest) fast unmöglich, da man die Tasten nur schwer findet. Auch das Herantasten an das Steuerkreuz ist sehr schwierig. Das ist ein Nachteil der kompakten Klapphandy-Bauweise. Schade, denn dadurch geht eine Menge an Handhabung verloren.
Der Druckpunkt der Nummerntasten hingegen ist optimal knackig - hier hat man ein Maximum an Gefühl. Auch im Steuerkreuz ist der Druckpunkt optimal, nur leider macht hier wieder die Bauweise einen Strich durch die Rechnung: Die schmalen Tasten trifft man nur schlecht.
  
  
Beim Zuklappen "zieht" der Deckel sich kurz nach dem 90-Grad-Winkel zur Basis selbst zu. Sollte der Deckel einmal ungebremst zuschlagen, dämpfen kleine Gummiecken neben der Hörmuschel den Schlag. Generell sollte man den Deckel doch lieber nicht zufallen lassen.
Seitentasten befinden sich nur an der rechten Flanke. Links oben ist nur der Fastport-Systemanschluss. Die Unterseite ist ebenso glatt wie die Scharnierseite oben.
Rechts befindet sich oben im Scharnier eine Öse für ein Handyband, darunter ist der Einlass für den M2-Stick (nicht im Lieferumfang). Dieser ist mit einer Gummilippe geschützt. Direkt darunter befindet sich eine Chromtaste für die Lautstörke, deren Druckpunkt leider zu hoch ist. Im geschlossenen Zustand aktiviert ein Druck darauf das Außendisplay.
Auch geöffnet liegt das Z770i dank gutem Schwerpunkt ideal in der Hand.
 
 
Die Menüstruktur ist gewohnt Sony Ericsson-typisch. Darauf und mehr werde ich im nächsten Teil eingehen
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Sneff 
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AW: Testbericht zum Z770i |
Donnerstag, 24.04.2008 19:37 2 |
Teil 2 - Screenshots und Beispielfotos
In diesem Teil möchte ich erst einmal knapp auf die Grunfunktionen des Handys eingehen und das ganze mit Screenshots untermalen.
Hauptmenü und Standby:
Menüpunkt "Internet":
Dies ist der Webbrowser, basierend auf NetFront:
Nachrichten-Funktion:
Medien:
Hier werden Fotos, Bilder und Videos betrachtet und Musik abgespielt.
Kontakte-Verwaltung und Anruf tätigen:
Radio (RDS-Fähig, stereo)
Scan-Funktion findet alle erreichbaren Sender, TrackId ermittelt Interpret und Titel von unbekannten Liedern über das Internet
Der Dateimanager
Hier werden Dateien allen Typs verwaltet:
Der Kalender bietet schnelles Management von Terminen und kann mit dem PC synchronisiert werden:
Die Optionsfenster:
Weitere Funktionen
(Alarme, Kamera, Activity-Menü
Das Außendisplay zeigt den aktuellen Status an, kann aber sogar weiterführende Informationen zeigen.
Erste Spalte: Normale Statusanzeige, unbekannte Nummer ruft an, bekannte Nummer ruft an, Anzeige dass Anrufe verpasst wurden
Zweite Spalte: Meldung dass SMS-Entwurf gespeichert wurde (wenn man die Klappe beim Verfassen schließt), Musik-, Radiowiedergabe, Inaktiv (Frontdisplay dient als Spiegel)
Um die Qualität der mittelmäßigen Kamera beurteilen zu können gibt es hier ein paar Beispielfotos:
- Tageslicht 1
- Tageslicht 2
- Tageslicht 3
- Tageslicht 4
- Tageslicht 5
- Tageslicht 6
- Nah Hell
- Nah Mittelhell
- Nah Dämmrig
- Nah Dunkel
- Gegenlicht
Die Kamera ist nur bei guten Lichtverhältnissen zu gebrauchen. Wegen fehlender Leuchte floppen Bilder bei Dunkelheit oder werden extrem rauschig. Die Qualität ist akzeptabel, die Farbechte ist gut.
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