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Dackelz 
      
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Samstag, 04.02.2007 00:58 46 |
wieder neuer investor ?
Im Kampf um eine Rettung des insolventen Handyherstellers BenQ Mobile gibt es wieder etwas Hoffnung auf einen Investor. Wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, führt der Insolvenzverwalter Martin Prager Verhandlungen mit einem neuen Interessenten. Es handle sich um eine Firmengruppe, die bereits Teile des Mobilfunkunternehmens Motorola übernommen habe. Eine Sprecherin Pragers habe Gespräche bestätigt, jedoch keine Details genannt. Auch habe sie keine genauen Angaben zu den Erfolgsaussichten für eine Übernahme machen wollen.
Prager muss Verkauf beginnen
Sollten die Verhandlungen scheitern, müsse der Insolvenzverwalter den Verkauf der Vermögenswerte von BenQ Mobile vorantreiben, schrieb das Blatt. Wann dies erfolgen werde, sei aber nicht klar. Da die Vermögenswerte in Auktionen veräußert würden und dafür Kataloge erstellt werden müssten, könne dies noch eine Weile dauern. Im Falle einer Übernahme sei die Wiederaufnahme der seit Dienstag eingestellten Produktion bei BenQ Mobile daher vorerst nicht gefährdet. Alle dafür notwendigen Maschinen und Geräte seien noch vorhanden.
Seit Januar keine Interessenten mehr
Seit Anfang Januar hatten sich drei Investoren für den Kauf von BenQ Mobile interessiert. Eine US-deutsche Finanzgruppe um den Manager Hans-Jörg Beha hatte aber Mitte des Monats ihr Angebot zurückgezogen. Die Offerte der US-Firma Sentex Sensing war zuvor von dem Gläubigerausschuss abgelehnt worden. Der Hamburger Laptop-Hersteller Bacoc teilte am Donnerstag mit, doch kein Angebot vorlegen zu wollen.
Ehemals 3000 Angestellte
BenQ Mobile mit Standorten in München sowie in Kamp-Lintfort und Bocholt (Nordrhein-Westfalen) war aus der defizitären Siemens-Handysparte hervorgegangen. Ende September 2006 beantragte das Unternehmen mit damals rund 3000 Beschäftigten Insolvenz, nachdem der taiwanische Mutterkonzern nur ein Jahr nach der Übernahme die Zahlungen an die deutsche Tochter eingestellt hatte.
quelle: http://www.inside-handy.de/news/7846.html 
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Papa Schlumpf 
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Donnerstag, 08.02.2007 22:24 48 |
Hi,
das ist schon ein Schlag ins Gesicht.
War meine erste und spontane Reaktion.
Gerade für Deutschland und ja, für alle ehemaligen..............
Auch die UEFA sollte es sich genau überlegen, was Sie aus der Geschichte macht. > Image.
Es sollten wirklich erst alle Sachen geklärt sein, soweit möglich.
Oder geht es nur wieder um Kohle, getreu dem Motto: wir haben damit ja nichts zu tun? Wir können da nichts machen/beeinflussen? (UEFA)
Wenns denen von BenQ so schlecht geht, warum investieren die die Summe ins Marketing und nicht in Ihre Produkte?
Wenn der Text so stimmt, wie er dort steht, ist es ein erweiterter Schlag ins Gesicht:
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"Dieses Sponsoring unterstreicht das Bekenntnis von BenQ zu Europa und unterstützt unsere aktuellen Bemühungen, BenQ in Europa als bekannte Marke zu etablieren", hatte Konzernchef K.Y. Lee erklärt. |
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Wie auch immer, bis zu dem jetzigen Status und Ergebnissen, werde ich alle Produkte von Siemens und BenQ meiden. Es wird sicherlich nichts oder fast nichts bewegen, dennoch weiß ich, das ich etwas getan habe. Und das aus Überzeugung.
Ich strafe mir nicht bekannte und warscheinlich auch nie bekannt werdende Geschäftsvorfälle ab.
Gruß
Papa Schlumpf
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Dackelz 
      
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Mittwoch, 28.03.2007 15:41 52 |
BenQ-Mobile-Pleite - "Abgerechnet wird am Schluss"
Der insolvente Handy-Hersteller BenQ Mobile sieht sich mit Forderungen in Höhe von knapp 1,2 Mrd. Euro konfrontiert. Insgesamt haben bisher rund 4.350 Gläubiger ihre Ansprüche angemeldet, wie der Insolvenzverwalter Martin Prager am vergangenen Mittwoch vor knapp 400 angereisten Gläubigern in München ausführte. Den bisher angemeldeten Forderungen steht allerdings nach aktuellem Kenntnisstand nur ein Vermögen von 300 Mio. Euro gegenüber, aus dem zudem noch Aufwendungen wie Kosten für die Transfergesellschaft, für die Auslaufproduktion und eventuelle Gerichtsprozesse beglichen werden müssen.
Die Höhe der ausschüttungsfähigen Insolvenzmasse ist laut Prager zudem noch abhängig vom Ausgang ausstehender Verhandlungen und Gerichtsprozesse. "Eine konkrete Prognose zur Höhe der Quote ist deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, abgerechnet wird am Schluss", lässt Prager in einer entsprechenden Aussendung wissen. Der Insolvenzverwalter geht aber davon aus, dass sich die Quote im zweistelligen Bereich bewegt. Üblich sind sonst Quoten zwischen drei und fünf Prozent. Offen sei etwa, inwiefern noch erfolgreich Ansprüche gegenüber der einstigen Konzernmutter BenQ Corp. in Taiwan geltend gemacht werden könnten, so Prager.
Der Insolvenzverwalter konnte allerdings auch einige Lichtblicke vermelden. So liegt das bisherige Verwertungsergebnis höher als Ende Dezember im Insolvenzgutachten geschätzt. 284.000 Mobiltelefone seien noch fertig gestellt und verkauft worden - zu einem höheren Preis als ursprünglich erwartet. Dabei war BenQ Mobile auf osteuropäische Absatzmärkte ausgewichen. Seit Verfahrensbeginn im September 2006 konnten insgesamt 1,7 Mio. Handys zum Durchschnittspreis von 50 Euro verkauft und damit ein Umsatz von 85 Mio. Euro generiert werden. "Im Vergleich zur ursprünglichen Prognose des Managements von 393 Mio. Euro allein für das vierte Quartal 2006 ist das aber sehr wenig", betont Prager.
Die von der Insolvenz betroffenen gut 3.000 Mitarbeiter dürfte die Verkaufsoffensive ohnehin wenig aufgemuntert haben. Nach monatelangen vergeblichen Verhandlungen - insgesamt sprach der Insolvenzverwalter mit weit über 100 Interessenten - hatte Prager Ende Februar den Prozess zur Verwertung der einzelnen Vermögensteile eingeleitet. Anfangs habe es durchaus seriöse Interessenten gegeben, darunter auch Insolvenz-erfahrene Fonds. Zum Schluss seien aber nur einige wenige Interessenten mit Konzepten übrig geblieben, deren Tragfähigkeit eher fraglich gewesen sei. "Fakt ist: Keiner wollte oder konnte kaufen", sagt Prager. Nun will sich der Insolvenzverwalter darauf konzentrieren, optimale Verkaufserlöse zu erzielen, um die ausstehenden Forderungen der Mitarbeiter und Lieferanten zumindest teilweise befriedigen können.
Auch Ronaldo hat noch eine Rechnung mit BenQ Mobile offen
So grimmig wie auf dem nebenstehenden Bild kann ein Fußballstar dreinschauen, wenn er erst halbnackt für schlechtverkäufliche Handys werben muss und anschließend seinem Geld hinterherlaufen muss. Denn Ronaldo, der 30-jährige brasilianische Nationalspieler und heutige Stürmer des AC Mailand hat aus seiner Zeit bei Real Madrid noch eine Rechnung mit dem Münchner Unternehmen BenQ Mobile offen. Er befindet sich nun auch unter den mehr als 4.000 Gläubigern, die wahrscheinlich nur einen Bruchteil ihres Geldes jemals wiedersehen werden.
Ronaldos Stuttgarter Rechtsanwalt Michael Reichold sagte am Rande einer Gläubigerversammlung am vergangenen Mittwoch, man habe eigene Forderungen gegen die Schuldnerin BenQ Mobile. Zur Höhe der Forderungen wollte Reichold keine Angaben machen. Ronaldo hatte unter anderem für das Handy-Modell BenQ-Siemens EF81 von BenQ Mobile geworben. Reichold vertritt auch Ronaldos früheren Arbeitgeber Real Madrid. Der Verein hatte im vergangenen Jahr mit BenQ Siemens einen Werbevertrag bis 2010 abgeschlossen. Die Spieler tragen nach wie vor das Firmenlogo auf den Trikots und müssen das noch bis Ende Juli tun. Reichold zeigte sich vorsichtig optimistisch, dass seine Mandanten zumindest einen Teil ihrer Forderungen erfüllt bekommen.
Ronaldo wird bestimmt auch ohne das Geld von BenQ Mobile noch ein paar Hemden im Schrank haben - da gibt es Menschen, die es härter getroffen hat.
BenQ weißt Millionenforderung von Prager zurück
Der taiwanesische Elektronikkonzern BenQ hat die Millionen-Forderung des Insolvenzverwalters seiner deutschen Tochter BenQ Mobile zurückgewiesen. Für den Anspruch auf über eine halbe Milliarde Euro gebe es "keine rechtliche Basis", erklärte das Unternehmen. Insolvenzverwalter Martin Prager hatte der Muttergesellschaft der ehemaligen Siemens-Handy-Sparte vorgeworfen, 504 Millionen Euro von der deutschen Tochter abgezogen zu haben. Die Ansprüche sollen jetzt "gerichtsfest aufbereitet" werden, sagte eine Sprecherin Pragers.
BenQ hatte das Unternehmen 2005 von Siemens inklusive einer Mitgift von mehreren hundert Millionen Euro übernommen. Nach rund einem Jahr mit Umsatz- und Marktanteilsrückgängen schickten die Taiwanesen ihre deutsche Tochter in die Pleite. Ende September 2006 musste BenQ Mobile Insolvenz anmelden.
Quellen: www.siemens-info.de , www.modopo.com 
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