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Dackelz 
      
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Mittwoch, 03.01.2007 16:54 40 |
Für BenQ Siemens ist jetzt alles aus. "Trotz intensiver Bemühungen habe sich kein Investor gefunden. Bis heute zwölf Uhr habe ich kein einziges Kaufangebot vorliegen", sagte Insolvenzverwalter Martin Prager heute auf einer Pressekonferenz in München.
Als Insolvenzverwalter sei es nun seine Aufgabe die Interessen der Gläubiger zu wahren und das verbliebene Vermögen bestmöglich zu verwerten. Möglich wäre das z.B. durch den Verkauf des Gesamtpaketes aller Vermögens- und Sachwerte. "Das wäre natürlich die beste Lösung, und dann hätte zumindest ein Teil der ehemaligen BenQ-Mobile-Mitarbeiter auch wieder eine Perspektive", sagte Prager. Aus Insiderkreise werden aber Vermutungen laut, die von einer Zerschlagung ausgehen.
Die meisten der verbliebenen Mitarbeiter wechselt damit in eine Transfergesellschaft die den Wiedereinstig in ein anderes Arbeitsverhältnis überbrücken soll. Etwa 160 Mitarbeiter werden im Januar in Kamp-Lintfort noch eine Auslaufproduktion fahren um verblieben Geräte fertig zu bauen. Danach gehen wohl vorerst die Lichter aus. "Ohne einen Investor ist dieses Unternehmen nicht weiter zu führen, denn es ist unter Vollkosten nicht profitabel. Damit würden wir auf Kosten der Gläubiger Verluste produzieren, und das dürfen wir nicht", sagte Prager.
quelle. www.Siemens-info.de 
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Dackelz 
      
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Mittwoch, 03.01.2007 22:43 41 |
hier noch mal etwas genauer:
Der Insolvenzverwalter von BenQ Mobile, Martin Prager, hat am heutigen Mittwoch bekannt gegeben, dass über 91 Prozent der Mitarbeiter von BenQ Mobile das Angebot eines Übertritts in die von der Siemens AG mitfinanzierten Transfergesellschaft angenommen haben. Mit dem Betriebsrat hat Prager einen Interessensausgleich vereinbart, der die Schließung des Betriebs und die Errichtung der bereits vorgestellten Transfergesellschaften zu Folge habe. "Ohne einen Investor ist dieses Unternehmen nicht weiterzuführen, denn es ist unter Vollkosten nicht profitabel. Damit würden wir auf Kosten der Gläubiger Verluste produzieren und das dürfen wir nicht", so Prager vor Journalisten.
Trotz intensiver Bemühungen habe sich bisher kein Investor gefunden, so Prager. "Bis heute 12 Uhr habe ich kein einziges Kaufangebot vorliegen." Die Aufgabe des Insolvenzverwalters sei es nunmehr, das vorhandene Vermögen im Interesse der Gläubiger zum bestmöglichen Preis zu verwerten. Diese Verwertung könne jedoch auch im Verkauf des gesamten Betriebsvermögens "im Paket" an einen Investor bestehen, der auf dieser Basis ein neues Geschäft starten könnte.
Nachdem ein Großteil der Mitarbeiter in die Transfergesellschaften gewechselt sei, könne ein potenzieller Investor ohne arbeitsrechtliche Altlasten Mitarbeiter aus der Transfergesellschaft für einen Neustart des Geschäftes rekrutieren. "Allerdings wird ein solcher Neustart zunehmend schwieriger, je länger die Produktion stillsteht", betont Prager. Die verbliebenen Mitarbeiter, die weder in die Transfergesellschaften übergetreten sind noch gekündigt haben, werden umgehend freigestellt. Prager werde diese im Laufe des Januars kündigen müssen, danach erhalten sie noch maximal bis Ende April ihr Gehalt aus der zur Verfügung stehenden Insolvenzmasse.
Prager berichtete, er habe seit Anfang Oktober mit über 100 Kaufinteressenten aus dem In- und Ausland Gespräche geführt, sie zum Teil auch aktiv angesprochen. Viele Interessenten hätten sich nach dem Erstgespräch und Sichtung der Informationsunterlagen zurückgezogen, mit 31 Interessenten wurden intensive Verhandlungen geführt. Erst gestern, Dienstag, ist noch einmal Hoffnung aufgekommen, da Gesamtbetriebsratsvorsitzender Michael Leucker meinte, dass eine Investorengruppe mit "Erfahrungen in der IT- und Kommunikationsbranche" ein Angebot vorlegen wolle.
Die ernsthaften Interessenten hätten auch ihrerseits den Markt sondiert und ausführliche Berechnungen angestellt. "Das größte Problem aus Investorensicht war die Frage, welchen Umsatz man künftig erzielen könnte", so Prager. Dieser sei im Zuge des Insolvenzantrags und des massiven Imageverlusts der Marken BenQ und BenQ Siemens stark eingebrochen, im vierten Quartal lag der Umsatz bei 51 statt der ursprünglich geplanten 391 Mio. Euro.
quelle: http://www.modopo.com/News.1160.0.html?&...3&tx_ttnews [backPid]=1158&tx_ttnews[tt_news]=1146
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