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Papa Schlumpf

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Mittwoch, 19.10.2005 09:09 1 |
Mitbewerber verkaufen weiterhin offene Handys
Wie bereits berichtet liefert T-Mobile sein neues Handy-PDA-Flaggschiff MDA Pro, das neue Smartphone SDA II und auch den MDA III-Nachfolger MDA Vario mit einem Netlock versehen aus. Das heißt, diese Geräte funktionieren zwar mit jeder deutschen T-Mobile-SIM-Karte, nicht aber mit den Karten anderer Netzbetreiber.
Allerdings sind von dieser Maßnahme, die z.B. in Österreich schon lange bei allen Netzbetreibern üblich ist, nicht nur diese drei, unter der Marke T-Mobile vermarkteten Geräte, sondern auch zahlreiche andere Handys betroffen. Nach Angaben auf den Geschäftskunden-Seiten der T-Mobile-Homepage zählen dazu die LG-Telefone B2050, C3300 und U8290, das Motorola RAZR V3, die Nokia-Handys 6030, 6101, 6610i und 3120, das SGH-E350 und SGH-ZM60 von Samsung und das Sony Ericsson K608i. Im Online-Shop für Priatkunden sind dagegen nur ganz aktuelle Geräte wie der MDA Pro und das SDA II als Netlock-Telefone gekennzeichnet. Denkbar ist, dass von den älteren Modellen derzeit noch Geräte auf Lager sind, die noch nicht für die Nutzung mit anderen SIM-Karten gesperrt sind und an Privatkunden im Online-Shop zuerst diese Telefone verkauft werden. Bei einem Kauf im T-Punkt oder beim Fachhändler sollte man in jedem Fall darauf achten, ein nicht gesperrtes Gerät zu erwischen, wenn man dieses möglicherweise auch mit anderen Karten betreiben will.
Die T-Mobile-Pressestelle erklärte auf Anfrage von teltarif.de, der Netlock sei bei allen Geräten, die bei T-Mobile "im Fokus stehen", vorgesehen. Es werde aber mit Vertrag weiterhin auch Handys geben, die mit jeder SIM-Karte funktioniert. Trotz dieser Aussage ist es auffällig, dass nahezu alle neueren Handys nur noch mit Karten der Telekom-Mobilfunktochter genutzt werden können.
Entsperrcode nur ohne Vertrag kostenlos
Wer das ändern möchte, muss sein Gerät entweder ohne Vertrag und zum vollen Preis kaufen, oder 99,50 Euro zusätzlich zum subventionierten Betrag investieren. Genau diesen Betrag verlangt T-Mobile nämlich, wenn man sein Handy innerhalb der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten für die Nutzung mit fremden Karten öffnen will. Selbst wenn man das Gerät ohne Vertrag erwirbt, ist es zunächst für Fremdnetz-SIMs gesperrt. Faxt man jedoch den Kaufbeleg an die speziell hierfür eingerichtete Hotline des Netzbetreibers, so erhält man den Entsperr-Code innerhalb weniger Stunden. Ähnlich schnell klappt es auch nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Dann nämlich bekommt man den Code kostenlos.
Wer neben dem Telefon auch die T-Mobile-SIM benötigt, kann trotz der zusätzlich anfallenden Entsperr-Kosten noch gegenüber dem Handy-Kauf ohne Vertrag sparen. So kostet das Nokia 6101 beispielsweise derzeit mit Vertrag 9,95 Euro. Lässt man es entsperren, so liegt der Gesamtpreis bei 109,45 Euro. Ohne Vertrag verlangt T-Mobile für das Gerät jedoch 249,95 Euro. Selbst die günstigsten Händler im Internet verlangen immerhin noch knapp 190 Euro.
Anders sieht es jedoch aus, wenn der Vertrag nur zur Subventionierung des Telefons angeschafft wird. Dann muss man noch 24 mal die Grundgebühr z.B. für den Relax 100-Tarif addieren, für den T-Mobile den Handypreis von 9,95 Euro angibt. Diese beträgt monatlich 25 Euro. Das sind über zwei Jahre Laufzeit insgesamt 600 Euro, so dass das Handy dann 709,45 Euro kostet - kein Vergleich zu den knapp 190 Euro im freien Handel.
Die Mitbewerber des Telekom-Mobilfunktochter wollen sich der Netlock-Maßnahme nicht anschließen. Das erklärten übereinstimmend die Pressestellen von Vodafone, E-Plus und o2 auf Anfrage von teltarif.de. Die bei der T-Mobile-Konkurrenz mit Vertrag gekauften Telefone können somit weiterhin auch mit SIM-Karten aller Netzbetreiber genutzt werden.
Freie Geräte teilweise im Fachhhandel
Wer einen T-Mobile-Vertrag mit einem "freien" Handy sucht, hat möglicherweise im Fachhandel Glück - allerdings auch nur dann, wenn der Händler das Gerät nicht über T-Mobile bezogen hat. Im Zweifelsfall sollte man vor dem Kauf testen, ob es möglich ist, die gewünschte Karte im ins Auge gefassten Telefon zu betreiben.
Die Fachhändler selbst sind nach Erfahrungen der teltarif.de-Redaktion nur zum Teil über den Netlock bei bestimmten Geräten informiert. Während ein Mitarbeiter eines T-Punktes in Mittelhessen Kunden in Verkaufsgesprächen über die Einschränkung aufklärte, war der Netlock anderen Händlern unbekannt. Auch die T-Mobile-Hotline konnte auf Kundennachfrage nur unzureichend Auskunft über die Handys geben, die ohne Zuzahlung nur mit Karten des Bonner Telekommunikationskonzerns funktionieren.
Für Handyfans, die ihr Telefon ohnehin nur mit dem Vertrag nutzen wollen, mit dem sie es gekauft haben, ist der Netlock sicherlich weniger relevant. Allerdings haben speziell die letzten Monate gezeigt, wie schnelllebig die deutsche Mobilfunklandschaft inzwischen geworden ist. So ist es gut denkbar, dass man einige Monate nach Vertragsabschluss und Handykauf doch zu einem neuen, günstigeren Provider wechseln möchte. Das mit dem Vertrag erworbene Telefon kann dann nur gegen Bares weiter verwendet werden. So gesehen ist es durchaus eine Überlegung wert, das Telefon gleich ohne Vertrag zu erwerben und stattdessen bei Vertragsabschluss eine Provisionsauszahlung oder ein Gesprächsguthaben auszuhandeln.
Quelle: teletarif
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Yvette

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Status: n/a
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Mittwoch, 19.10.2005 14:20 2 |
Das ist ja mal eine zukunftsvision von t-mobile die hoffentlich von den käufern wahr genommen wird und diese honorieren indem sie keiner dieser netlock geräte in Zukunft kaufen werden !!!!
Beschränkungen im Vertrag fallen und im Handy werden sie wieder aufgenommen -
Besteht eine Kennzeichnungspflicht, dass diese handy einen netlock besitzen ?
Hoffe nicht, dass dieser Trend sich auch auf die anderen Provider langfristig einstellt, weil dann wäre wieder die preisspirale nach oben gedreht worden...
Vielen Dank auf diese Nachricht -
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Kayani

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Handys: k800i, k700i
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Dienstag, 21.11.2006 16:06 3 |
das ist die allergrößte sauerei. ich war vor zwei wochen mit meinem papa im t-punkt, da er seine verträge verlängern ließ. der verkäufer wusste dass ein handy für mich ist und ich kein t-mobile kunde bin und hat uns nicht darauf hingewiesen, dass es jetzt den netlock gibt. nach 1 woche war noch kein handy da. wir angerufen. oh die bestellung wurde nicht abgeschickt, wird sofort gemacht. 1 tage später war das handy dann auch da. überraschung als ich die simkarte einlegte kann man sich denken, auf karton geguckt: simlock. dann hab ich mich im internet belesen und musste feststellen, dass ich wohl nicht versehentlich das falsche handy abbekommen habe, sondern dass es üblich ist. fand dann auch ein stichwort zu rahmenverträgen und dass die telekom da ausnahmen macht. papa hat gottseidank rahmenvertrag. wir also wieder angerufen. frau im t-punkt sagte das ist jetzt so, da kann man nix machen, pech gehabt. selbst bei dem hinweis der verkäufer hätte uns darauf hinweisen müssen, blieb sie dabei. ja hätte er machen können, aber nu is zu spät, außerdem haben das jetzt alle anbieter, angeblich schon seit dem 01.01.06. große lüge von einer "fachkundigen" mitarbeiterin. selbst als mein papa ankündigte sämtliche verträge zu kündigen, blieb sie dabei. bis das stichwort rahmenvertrag kam. "oh das hätten sie doch gleich sagen können, moment ich verbinde sie mit jemand anders." 5min gewartet und aus der warteschleife geflogen. wieder angerufen im t-punkt. neuer verkäufer dran. wieder verbunden, diesmal geklappt. frau von rahmenvertragshotline sagte uns dann, das müsste bezahlt werden (freischaltung), aber ausnahmsweise (!) geht das mal so, sie leitet das an die teamleitung weiter und ich bekomme den code per e-mail. auf die frage wie lange das dauern würde, antwortete sie "kann bis zu einer woche dauern, ich weiß nicht wieviel anfragen die deswegen gerade bearbeiten" hallo? aber wir bekommen das ausnahmsweise und die brauchen ne woche um die ganzen ausnahmen zu bearbeiten?
dann fragten wir noch wann denn die anderen handys, die mein papa bestellt hatte, ankommen würden. und welch überraschung. auch diese bestellung wurde überhaupt nicht abgeschickt, da den ihr pc abgestürzt war und sämtliche bestellungen vernichtet. das ist doch der größte pannenverein.
wir haben den namen der guten frau und sie hat uns versichert, dass die anderen handys noch kommen und ich die freischaltung zugestellt. wir werden sehen. 
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Yvette

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Fachbeiträge: 2549
Dabei seit: 01.07.2005
Herkunft: Stuttgart Handys: W960i W950i K850i Provider: o2 Firmware: R9K009 R9G007
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Mittwoch, 11.01.2007 00:05 10 |
Hallo,
versuche den Shop schriftlich in Verzug zu setzen, anhand der AGB Klausel d.h. du drohst mit einer Rückgabe anhand der falsch ausgezeichneten Ware.
d.h. in Verzug setzen: du setzt im eine Frist für den Umtausch der Ware ansonsten drohst du den Vertrag rückgängig zu machen.
Eine Rückgabe der Ware anhand des Fernabsatzgesetz kommt bei dir wahrscheinlich nicht mehr in Frage, da du die simkarte schon benutzt hast.
grüsse
yvette
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Yvette

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Dabei seit: 01.07.2005
Herkunft: Stuttgart Handys: W960i W950i K850i Provider: o2 Firmware: R9K009 R9G007
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Donnerstag, 11.01.2007 19:47 12 |
nein - denn diesen Schaden müsstest du dann wahrscheinlich über Gericht einklagen. Versuche den Umtausch (vermutlich erhälst du keine codes, denn dies müsste der Shopbetreiber wahrscheinlich selber tragen und dies wäre für ihn unrentabel) über den shopbetreiber direkt abzuschliessen.
Nur aufgrund der grosszügigen eigenen AGB Klausel, ist für dich die Möglichkeit gegeben das Gerät ohne ein Netlock zu erhalten. Bei den anderen shopanbietern wird dies meist nicht vermerkt, meist ist es nur ein link auf die provider t-mobile homepage in dieser kann man dann entnehmen, dass es sich um netlock Geräte handelt. Ein weiterer Bonus ist die 1 Monatsfrist diese ist gesetztlich auf 14 Tage angelegt, aber wenn man die Simkarte nutzt ist die komplette Frist hinfällig, gesetzlich wie auch in dieser AGb.
grüsse
yvette
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