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frauholle
      
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Herkunft: Potsdam Handys: Sony Ericsson P1i Provider: O² Firmware: R9J005
Status: n/a
Themenstarter
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Mittwoch, 28.09.2005 21:50 30 |
Bei eplus kann ich auch mp3s als klingeltöne nehmen, oder?
Ach so, heute kam die Antwort auf meine mail:
"... hier die Infos im Anhang zum e-plus Branding.
Mit freundlichen Grüßen
Lorenz Dengel
Calenbergerstr.31
30169 Hannover
Fon 0800 - 899 1 899
der anhang:
Alle Welt spricht von Handy-Branding – und wir beantworten die brennenden Fragen zum Top-Thema.
Das Branding-Spektrum reicht vom simplen Netzbetreiber-Logo auf dem Handy-Gehäuse über den fest programmierten WAP-Zugang bis zum modifizierten Menü.
Das englische Wort „Branding“ hat zwei Bedeutungen: „die Markenbildung“ und „das Brandmarken“. Während die Netzbetreiber zur ersten Deutung tendieren, glauben viele Handy-Nutzer eher an die zweite Übersetzung.
„Gebrandet“ wird ein Handy im Auftrag der Netzbetreiber. Sie wollen damit in der Regel die Nutzung ihrer mobilen Portale ankurbeln und zudem ihre eigene Marke stärken.
Die einfachste Form ist ein auf das Gehäuse gedrucktes Netzbetreiberlogo. Das mag das ästhetische Empfinden des Einen oder Anderen stören – aber dass das Logo da ist, sieht der Nutzer vor dem Kauf und kann sich entscheiden, ob er das Gerät trotzdem möchte.
Die zweite Stufe sind gebrandete Modelle, bei denen Menü-Icons und –Struktur an das Look-and-Feel der Portale angepasst wurden. Dahinter steckt die Hoffnung, dass sich die Nutzer im WAP-Angebot der Netzbetreiber schneller zuhause fühlen, wenn die Symbole ähnlich aussehen.
Teurer Schleichweg ins mobile Internet
Zudem besitzen gebrandete Handys oft eine Taste, die dem Zugang zum WAP-Portal vorbehalten ist. Bei einigen Modellen verwenden die Hersteller eine speziell für diesen Zweck bestimmte Taste. Häufig nutzen Sie dafür aber auch einen Softkey, der beim ungebrandeten Handy vom Nutzer frei mit Funktionen belegt werden kann. Im Stand-by-Modus gedrückt, bringen diese Tasten das Handy online – dadurch können den Nutzern ungewollt zusätzliche Kosten entstehen. Vor allem bei der Softkey-Variante kann es schnell zum unerwünschten Verbindungsaufbau kommen, da diese Tasten in der Regel auch fürs Navigieren durchs Menü genutzt werden.
Eine weitere negative Folge des Brandings zeigt sich beim Thema „MP3-Klingeltöne“: Viele aktuelle Handys, zum Beispiel die neueren Modelle von Sony Ericsson, können MP3s abspielen und – in der ungebrandeten Version – auch als Klingelton wiedergeben. Einige Netzbetreiber haben spezielle Verträge mit der Musikindustrie abgeschlossen und sich dabei zur strikten Wahrung der „Digital Rights Management“-Richtlinien (DRM) verpflichtet. Die Folge: Die gebrandeten Handys spielen Klingeltöne nur noch von MP3s, bei denen ein spezielles „DRM-Bit“ gesetzt wurde. Das Problem: Dies ist bei den selbst aufs Handy überspielten Lieblingssongs nicht der Fall – bei den über diverse Portale zum kostenpflichtigen Download angebotenen MP3-Klingeltönen aber schon.
Alle über die Netzbetreiber verkauften Handys sind für die Nutzung der jeweiligen Online-Dienste vorkonfiguriert. Aber während die beiden großen deutschen Mobilfunk-Anbieter T-Mobile und Vodafone zudem stark aufs Branding setzen, geben sich O2 und vor allem E-Plus deutlich zurückhaltender.
Die klarste Position bezieht E-Plus: „Branding? Machen wir nicht. Wir halten gar nichts davon, das macht nur die Kunden unzufrieden“, erklärte uns der Pressesprecher Jörg Carsten Müller. Zwar gibt es bei E-Plus mit den iMode-Handys eigentlich auch gebrandete Modelle, allerdings sind diese sehr deutlich als Spezial-Geräte erkennbar. Zudem, so Müller, habe man bei E-Plus ganz bewusst darauf geachtet, dass die Nutzer nicht aus Versehen online gehen: Wer aufs iMode-Portal will, muss zwei Tasten drücken.
O2 argumentiert ähnlich: Zwar würden Softkeys für den Zugang aufs Portal O2active vorkonfiguriert. Doch die Kunden hätten jederzeit die Möglichkeit, diese Tasten nach ihren Wünschen umzuprogrammieren. O2-Sprecher Roland Kuntze begründet das so: „Wir wollen doch niemanden mit Gewalt auf unser Portal zwingen. Bei uns können die Nutzer das komplette Handy zurück auf die Werkseinstellungen der Hersteller setzen“.
T-Mobile hat da eine andere Perspektive: Die auf WAP-Portal „t-zones“ zielenden Tasten und Menüeinträge sind fest vorgegeben und können auch nicht vom Nutzer verändert werden. Bei exklusiv für T-Mobile gefertigten Geräten, wie zum Beispiel dem SDA oder dem LG C3300, ist das komplette Menü im t-zone-Stil gehalten.
Der Bonner Konzern verkauft Branding als Dienst am Kunden: Per gebrandetem Handy sollen laut Pressesprecherin Marion Kessing „Dienste und Services einfach und benutzerfreundlich angeboten werden“. Immerhin will T-Mobile in Zukunft etwas gegen unbeabsichtigte Verbindungen mit dem Internet unternehmen und den Verbindungsaufbau vom Nutzer extra bestätigen lassen. Kessing: „Wir wollen zukünftig eine zusätzliche „Online-Abfrage“ implementieren und formulieren diese Forderung an die Hersteller.“
Vodafone bietet nach eigener Auskunft nur noch gebrandete Handys an. Die meisten Modelle besitzen eine spezielle Taste für den schnellen Zugang zum „live“-Portal. Manche, wie zum Beispiel das UMTS-Handy Motorola E1000, haben sogar gleich zwei „live“-Tasten. Aufs WAP-Portal zielende Softkeys sind fest belegt und können auch nicht umprogrammiert werden. Exklusiv für Vodafone hergestellte Geräte, wie zum Beispiel das Sharp-UMTS-Modell V902 oder das Sony Ericsson V800, bieten zudem eine ans „live“-Portal angelehnte Menü-Optik.
Das Problem mit unbeabsichtigten Internetverbindungen sieht man bei Vodafone nicht so dramatisch. Laut Pressesprecher Heiko Witzke ist nicht geplant, eine Sicherheitsabfrage einzurichten. Zudem gehe der Trend ohnehin zu Verträgen mit Inklusiv-Datenvolumen. Bei diesen sei die Verbindung mit Vodafone live grundsätzlich kostenlos."
Toll, oder? Ich weiß immer noch nich wie die ihre erste antwort meinten. :uglygaga: :uglygaga: :uglygaga:
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