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Papa Schlumpf

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Montag, 13.06.2005 13:06 1 |
Mobilfunk-Basisstation speziell für den Einsatz in Flugzeugen vorgestellt
Ericsson hat ein GSM-System für Flugzeuge vorgestellt, um Mobiltelefone während des Fluges an Bord von Verkehrsmaschinen zu verwenden. Dazu wurde eine normale Mobilfunk-Basisstation in einer speziellen Luftfahrtversion entwickelt, die nach Herstellerangaben ab sofort in Passagiermaschinen eingebaut werden kann.
Basierend auf Ericssons Mobilfunk-Basisstation RBS 2708 wurde eine Version entwickelt, die speziell die Anforderungen im Luftverkehr erfüllen soll. Dazu verspricht Ericsson einen einfachen Betrieb, da die Funktionen denen von terrestrischen Systemen gleichen. Zudem verspricht der Hersteller eine hohe Zuverlässigkeit.
Die Mobilfunknetzbetreiber können die vorgestellte Mobilfunk-Basisstation wie eine normale Mobilfunkzelle im Netzwerk ansprechen. Es sollen nur wenige Maßnahmen notwendig sein, damit Fluglinien ihren Passagieren die zusätzliche Dienstleistung anbieten können. Ericsson verspricht, dass Netzbetreiber damit den Umsatz ihrer Kunden erhöhen können.
Nach Erreichen der Reiseflughöhe soll das System sowohl Anrufe als auch die Entgegennahme von Anrufen ermöglichen, wobei die Bordmannschaft das System ohne großen Aufwand bedienen können soll. Das System entspricht vom Gehäuse her dem Bordelektronik-Standard (Avionics ARINC 600) und ist mit einer elektromagnetischen Abschirmung - Electromagnetic Screening Device (EMSD) - ausgestattet. Ericsson verspricht, dass es weder eine Beeinträchtigung des Bordfunkverkehrs noch des terrestrischen Mobilfunkverkehrs gebe.
Das System erlaubt bis zu 60 gleichzeitige Gespräche, wobei alternativ ein Dual-Band-Einsatz möglich ist. Ericsson verspricht, dass das System bis Ende 2005 installiert werden kann. (ip)
Quelle: Golem
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Papa Schlumpf

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Dienstag, 21.06.2005 09:10 3 |
Während die Technik bereits ab dem nächsten Jahr in den ersten Flugzeugen installiert werden soll, stellt sich die Frage, ob Telefonie im Flugzeug tatsächlich ein großer Erfolg wird. geht es nämlich nach einer Studie der Analysten von IDC, dann steht das Telefonieren bei amerikanischen Fliegern nicht an erster Stelle. Vielmehr gehen die Nutzer davon aus, dass sie sich eher durch Handygespräche ihrer Nachbarn belästigt fühlen werden, und die Bequemlichkeit damit dahin wäre.
Nur elf Prozent wollen telefonieren
Die Studie liefert dabei klare Ergebnisse: Gerade mal elf Prozent der 50.000 Befragten sprechen sich demnach für unbegrenztes Telefonvergnügen über den Wolken aus. Diese Zahl, so klar sie auch scheint, relativiert sich jedoch ganz schnell. So würden 64 prozent ihr Handy sehr wohl benutzen, jedoch eher zum Schreiben von SMS oder Emails. Auch sei ein Internet-Zugang sehr wünschenswert. Und wenn wir schon dabei sind: Wenn das Handy erst einmal da ist, wird es auch meist benutzt. Schließlich war das zu Beginn der Handyentwicklung auch so. Warten wir also ab, wann die Werte kippen werden.
Quelle: mobiletracker/insidehandy
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x-0rz1sT
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Dienstag, 21.06.2005 20:57 4 |
Das wird sich vorallem in der Business-Class rechnen, denn welcher Manager/Unternehmer kann denn schon für ein paar Stunden auf sein Handy verzichten ? :haufen:
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Papa Schlumpf

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Dienstag, 09.08.2005 10:18 5 |
Der Mobilfunk-Ausrüster Qualcomm und der Boeing-Ableger Connexion wollen im September Tests fortführen, bei denen Passagiere während des Fluges an Bord einer speziell ausgerüsteten Boeing 737-400 Telefonate führen und Daten zu erdgebundenen Mobilfunknetzen übertragen. Wie Qualcomm heute mitteilte, begannen derartige Testflüge bereits im Mai. Herzstück der Handy-Anbindung an Bord ist eine als "Picozelle" bezeichnete Basisstation in der Flugzeugkabine. Da die Entfernung zwischen Picozelle und den Handys nur wenige Meter beträgt, brauchen die Mobilfunkgeräte nur mit geringer Sendeleistung zu arbeiten.
Nach Darstellung von Qualcomm nutzten die Passagiere während der Flüge eine Reihe von Mobilfunkgeräten unterschiedlicher Standards. Für Sprachtelefonate testeten sie Handys der zweiten Generation in den Standards GSM und CDMA2000. Datenübertragungen liefen mit Hardware in den 3G-Standards CDMA2000 1X, mit dem zum Beispiel in Korea mit maximal 153 kBit/s mobil gesurft wird, und CDMA2000 1xEV-DO. Dieser ist auf die Übertagung von Daten optimiert und soll bis zu 2,4 MBit/s ermöglichen. Angaben zu den während des Fluges erzielten Datenraten machte Qualcomm nicht, ebensowenig zu der Zahl der gleichzeitig übertragenen Telefonate. Auch lässt Qualcomm offen, über welchen Gebieten die Flüge stattfanden, wie viele Sendestationen überflogen wurden und wie die Handysignale aus dem Flugzeug zu terrestrischen Mobilfunknetzen übertragen wurden. Wahrscheinlich handelt es sich um eine satellitengestützte Anbindung, da Conexion diese Technik bereits in seinem WLAN-Angebot nutzt, das schon auf Linienflügen verfügbar ist.
Ein lange bestehendes Hindernis vor dem Einsatz von Handys in Flugzeugen sind mögliche Störungen von Instrumenten und Steuerungssystemen des Flugzeugs aufgrund der von den Handys abgestrahlten elektromagnetischen Felder. Der Einsatz einer Picozelle reduziert deren Sendeleistung erheblich. Auf dieses Konzept setzt auch das Joint Venture OnAir um Airbus, für das Siemens Picozellen liefert. Um sicherzustellen, dass sich die Handys ausschließlich bei der Basisstation im Flugzeug einbuchen, setzen die Münchner auf eine Technologie namens "channel selector". Abgesehen von Störungen der Flugzeugelektronik droht der Gebrauch von Handys an Bord, die Mobilfunknetze zu stören, deren Topologie auf eine erdgebundene Nutzung ausgelegt ist.
Eine zentrale Funktion zellulärer Mobilfunknetze ist der Handover, durch den ein sich bewegender Teilnehmer während des laufenden Gesprächs von einer Zelle zur nächsten gereicht wird. Für die Verwaltung der Handover spielen Angaben über die Entfernung des Handys zu den Basisstationen in seiner Reichweite eine wichtige Rolle. Befindet sich ein Handy aber auf einer Reiseflughöhe beispielsweise von 10.000 Metern, sind die Sendemasten am Boden näherungsweise gleich weit von ihm entfernt. Wenn Handys aus Flugzeugen ohne Picozelle mit Maximalleistung zum Boden funken, kann das mühsam austarierte Netzmanagement aus den Fugen geraten.
Quelle: heise
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Yvette

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Montag, 24.04.2006 15:09 7 |
leider wurde nicht erwähnt von wem dieses System entwickelt worden ist, aber nun steht fest:
teltarif
Ryan Air will Handys im Flugzeug erlauben
Billig-Airline plant Start im kommenden Jahr
Britischen Presseberichten zufolge plant unter anderem die Billig-Airline Ryan Air, ab dem kommenden Jahr eigene Handydienste anzubieten. Dabei soll die Sendetechnik komplett an Bord der Flugzeuge abgewickelt werden. Ein direkter Kontakt der Telefone mit den terrestrischen Basisstationen ist nicht erforderlich.
Die irische Fluggesellschaft erhofft sich durch das neue Angebot, das auch mobile Spiele umfasst, zusätzliche Einnahmen in Millionenhöhe. Technik-Partner von Ryan Air könnte die Firma Altobridge werden, die entsprechendes Equipment bereits bei Boeing getestet hat.
Noch unklar ist, mit welchen Preisen die Passagiere für den Luxus, in der Luft telefonieren zu können, rechnen müssen. Die Tarife könnten sich an den Preisen orientieren, die für die Handynutzung auf Schiffen zu bezahlen sind. Hier liegen die Minutenpreise zwischen 1,60 und 6,25 Euro - nicht gerade ein Schnäppchen, das zu einem längeren Plausch einlädt.
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