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Papa Schlumpf

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Herkunft: Hamburg Handys: K850i Provider: Vodafone Business Firmware: R1EA031
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Freitag, 18.11.2005 12:26 31 |
Nachdem das Nokia N92 in der vergangenen Woche den Start des mobilen Fernsehens DVB-H von der Hardware-Seite eingeläutet hat, scheint sich jetzt bereits einer der ersten Prototypen eines Nachfolgemodells anzubahnen: Nun sind erste Bilder eines anscheinend neuen N-Serien-Handys aufgetaucht, die darauf schließen lassen, dass das N92 eher die kleine Ausgabe für DVB-H darstellt. Denn das neue Handy scheint technisch noch mehr mitzubringen: HSDPA und eine 3-Megapixel-Kamera mit optischem Zoom sprechen eine klare Sprache.
Technisch ein ganzes Stück weiter
Der optische Zoom soll eine dreifache Vergrößerung der Bilder ermöglichen, die Optik soll wieder von Carl Zeiss stammen. Ebenfalls mit an Bord: WLAN, Bluetooth 1.2 oder aber auch Bluetooth 2.0, und natürlich UMTS. Wann das technische Schmuckstück in den Handel kommt, und unter welchem Namen, steht noch aus. Ausserdem wäre es nicht das erste Mal, dass ein Prototyp wieder in der Versenkung verschwindet.

Quelle: hightechworld/insidehandy
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Betamax
   
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Fachbeiträge: 169
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Sonntag, 27.11.2005 15:52 33 |
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Original von Papa Schlumpf
Nachdem das Nokia N92 in der vergangenen Woche den Start des mobilen Fernsehens DVB-H von der Hardware-Seite eingeläutet hat, scheint sich jetzt bereits einer der ersten Prototypen eines Nachfolgemodells anzubahnen: Nun sind erste Bilder eines anscheinend neuen N-Serien-Handys aufgetaucht, die darauf schließen lassen, dass das N92 eher die kleine Ausgabe für DVB-H darstellt. Denn das neue Handy scheint technisch noch mehr mitzubringen: HSDPA und eine 3-Megapixel-Kamera mit optischem Zoom sprechen eine klare Sprache.
Technisch ein ganzes Stück weiter
Der optische Zoom soll eine dreifache Vergrößerung der Bilder ermöglichen, die Optik soll wieder von Carl Zeiss stammen. Ebenfalls mit an Bord: WLAN, Bluetooth 1.2 oder aber auch Bluetooth 2.0, und natürlich UMTS. Wann das technische Schmuckstück in den Handel kommt, und unter welchem Namen, steht noch aus. Ausserdem wäre es nicht das erste Mal, dass ein Prototyp wieder in der Versenkung verschwindet.

Quelle: hightechworld/insidehandy |
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Dieses Handy wird der Nachfolger des N90 werden und voll auf Kamera ausgelegt sein. Es hat aber KEIN dvb-h integriert!
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Papa Schlumpf

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Fachbeiträge: 7768
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Herkunft: Hamburg Handys: K850i Provider: Vodafone Business Firmware: R1EA031
Status: n/a
Themenstarter
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Montag, 12.12.2005 12:07 35 |
Eine weitere Geschichte aus der Reihe: warum sollte man sich erst ein Handy erst dann kaufen, wenn es schon längere Zeit im Handel ist?! Lieferbar ist Nokias N70 erst seit wenigen Tagen und schon bringt der finnische Hersteller das erste Firmware-Update zu den Händlern. Die neue Version (3.0546.2.3), die man sich seit 7. Dezember bei ausgewählten Nokia Service Points oder Fachhändlern aufs Gerät spielen lassen kann, behebt viele Bugs im Bereich der Bluetooth-Funktionalität, insbesondere bei der Verwendung von Headsets. Ärgerliche Fehler wie die selten auftretende Fehlermeldung "Speicher voll" beim Anschalten der integrierten Camcorder-Funktion oder die Wiedergabe eines falschen Klingeltons wurden ebenfalls behoben.
Ein besonders peinlicher Bug in der Browser-Applikation wurde laut Aussage von Nokia ebenfalls behoben: demnach stürzte der HTML-Browser des N70 ab, wenn versucht wurde, auf Nokias "echte" Webseite www.nokia.com zu wechseln - ob sich die Verbesserung auf die Handy-Software oder die Optimierung der Website zurückführen lässt, bleibt allerdings offen.
Wer in erster Linie das Problem beheben will, dass trotz richtiger Profileinstellung der falsche Ringtone klingelt, bekommt von Nokia auch einen entsprechenden Patch zum selbstaufspielen. Das Problem tritt insbesondere beim Nokia N70 auf, wenn das Klingelton-Musikfile zu groß ist, um schnell in den Speicher geladen werden zu können bzw. sich auf der Speicherkarte befindet und diese mehrmals gewechselt wurde. Den Download fürs Patchfile (SIS, Symbian-Installer, 22kB) findet man direkt bei Nokia. Eine Übersicht aller durch das Upgrade behandelten Probleme findet man zum Beispiel hier.
Download 
Übersicht 
Quelle: Nokia/areamobile
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chrissowa
   
Fachbeiträge: 112
Dabei seit: 07.11.2005
Herkunft: Bayern Handys: N-Gage Qd; D750i Provider: T-Mobile
Status: n/a
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Montag, 12.12.2005 21:38 36 |
ich finde des is ne unverschämtheit!!!!
ich hätte mir schon beinahe für 260 € ein n70 gekauft, aber hab mich dann doch für s billiger d750i entschieden und hab s noch keine sekunde bereut.
wenn man sich für 260 € ein handy mit vertrag kauft dann will man auch was gscheids kaufen:
Zitat aus nem anderen forum:
- Einfrieren der Kamerafunktion in 2-3 von 10 Fällen. Neustart unumgänglich.
- Teilweise falsche Kontakt-Bild-Position im Menü: "Kontakte" Lösung: Kontakt-Bilder auf die Größe 5x7 (Porträt) zuschneiden
- Probleme mit der Kabelverbindung zum PC
- Probleme mit den vorinstallierten Snowboardspiel, das sich nicht öffnen lässt
- Galerie lässt sich öffnen, zeigt aber nichts an
- Systemfehler beim einschalten. Beheben nicht möglich
weitere Fehler:
- Bei Anruf eines Kontaktes bei dem ein Miniatur-Bild hinzugefügt wurde erscheint nur das Bild, jedoch nicht der Name bzw. der Name erscheint nur für ca. 1 Sekunde
- Dauer der Displaybeleuchtung lässt sich nicht ändern.
- Kein EIN/AUS Einstellmöglichkeit für den Lichtsensor (Kein Bug?)
- In unregelmäßigen Abständen ist es nicht möglich E-Mails abzurufen. (Einzige Abhilfe bei mir: Erstellung eines neuen Kontos)
Visual Radio: Andauernders Störgeräusch (vorallem wahrnehmbar bei hoher Lautstärke) , geht beim Drücken einer Taste, Öffnen der Kamera oder Anschließen ans Ladegerät weg.
Speicherkarte: Wenn Tastensperre aktiviert ist und man anschließend die Speicherkarte entnimmt darf man nicht auf OK drücken. N70 könnte daraufhin einfrieren. -Lösung: Akku raus und neu starten.
Emails: Gelesene Emails werden nicht als gelesen markiert --> Gleichbleibende Anzahl ungelesener Mails & Das Handy lädt die ganze Mail, obwohl es nur die Betreffszeile laden soll.
Klingeltöne: In manchen fällen kann es vorkommen das kein Klingelton/Virbration wiedergegeben wird.
Betroffene FW´s:
2.0536.0.2
2.0537.1.7
2.0539.1.2 (Bei dieser FW kommt es seltender vor.)
Problembeschreibung: In manchen fällen kann es vorkommen das ein komplexer Klingelton (zB *.mp3 od. *.aac) länger zum laden benötigt. Falls der Klingelton nicht innerhalb von 3 Sekunden geladen werden konnte, versucht die FW automatisch den Standartton NokiaTune.mid zu starten. Falls dies auch nicht innerhalb von 3 Sekunden funktioniert, wird versucht den Ton NokiaTune.rng zu starten. In der FW 2.0539.1.2 ist dieser jedoch nicht vorhanden. Zu solchen "ausfällen" kann es kommen wenn das N70 durch große Anwenungen die im Hintergrund laufen nicht mehr mit den laden der Töne nachkommt.
Bluetooth: BT Headset Jabra BT 250 wird nicht gefunden/erkannt.
Klingeltöne zum 2.: Wenn ein Klingelton von der MMC gewählt wurde und diese jedoch entfernt wird und anschließend ein Anruf eintrifft wird kein Signal gegeben. Ist für mich ein BUG da mind. der Standartton zu hören sein müsste!
SMS: Anscheinden funktioniert die Benachrichtung für SMS nicht ganz richtig. Nach einem Neustart vom Handy hatte ich plötzlich 11 ungelesene Mitteilungen. 9 Davon waren Dienstmittelungen, 2 Davon waren Nachrichten meiner Mailbox. Ob dies ein einmaliger vorfall war ist fraglich!
und noch ein zitat:
Gut ok, DANKE...
SO Leute ich bin SEHR SAUER! Habe soeben einen neuen BUG entdeckt. Jetzt mal tacheles: Ich komm mir BLÖD vor. Als wär ich ein ALPHA Tester fürs N70!
Also in SEHR seltenen fällen mit einer unglücklichen kompination aus speicherkarte entnehmen, speicherkarte einsetzten und speicherkarte wieder entnehmen et cetera...kann es vorkommen das soo mir nichts dir nichts einfach mal das N70 gut drauf ist und schwups den SYSTEM ORDNER einfach so weils gerade so witzig ist UBERSCHREIBT!!!!!!!!!!!!!111
Das hat zur folge das alle APPS und allle GAMES weg sind. NEIN noch schlimmer ist es das ALLLLLLLLLLLLEEEEEEEE SMS weg sind! ALLE! Ich bin stink sauer!
Das sau dumme teil hat mir einfach den ganzen ordner gelöscht!! Und jetzt bockt es rum und ich krieg keine Verbindung mehr mit dem PC (sprich PC SUITE).....
Himmel Arch und Zwirn!!! Alles weg! Boooooarrr ich könnt explodieren!!!!!!
ich würd s mir an euerer stelle noch mal überlegen ob ihr euch zz ein n70 kaufen wollt.
aber vlt wird des ganze ja noch du fw updates

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Papa Schlumpf

Avatare sehen nur Mitglieder von SE-World!
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Mittwoch, 21.12.2005 16:08 40 |
Multimediales Schwergewicht mit sensationeller Bildqualität aber auch einigen Macken

Mit seinem ersten 2-Megapixel-Handy startet Nokia die neue N-Serie, die speziell High-End-Multimedia-Modelle repräsentiert. Der Clou des N90: Das Objektiv aus dem Hause Zeiss, unter Fotofreunden seit jeher Inbegriff qualitativ hochwertiger Optik-Produkte. Doch der Klapp-Finne empfiehlt sich auch Business-Nutzern. Neben der bekannten "Serie 60“-Benutzeroberfläche wartet das UMTS-Gerät mit Office-Anwendungen wie Word-, Excel- und PDF-Reader auf. teltarif hat das N90 unter die Lupe genommen.
Scharfe und farbtreue Fotos und Videos
Klappen, drehen, kippen: Das Nokia N90 ist trotz seiner strammen 173 Gramm Gewicht ein bewegliches Kerlchen. Da wäre zum einen das auf dem Klappscharnier montierte Tessar-Objektiv von Carl Zeiss, das um knapp 360 Grad rotiert. Ein Dreh startet automatisch den Aufnahme-Modus, so dass auch bei geschlossener Klappe Schnappschüsse möglich sind. Dabei dient das 27 mal 27 Millimeter große Außen-Display mit 65 000 Farben als Sucher. Zum anderen lässt sich aber auch der gesamte Deckel um 90 Grad kippen, was dem Smartphone ein Camcorder-Feeling verleiht. Die Bedienung erfolgt in dieser Position über einen kleinen Joystick, der leicht aus der rechten Gehäuseflanke ragt. Der Auslöser liegt separat darüber. Somit findet sich für praktisch jede Aufnahmesituation eine geeignete Konstellation.
Natürlich sind inzwischen auch hierzulande erste Handys mit mehr als drei Megapixel erhältlich, so zum Beispiel das Sharp 903. Doch Fotofreunde wissen: Auflösung ist nicht alles. Gerade in Mobiltelefonen können aus Platzgründen meist keine hochwertigen Objektive eingebaut werden, Kostengründe drücken oftmals zusätzlich aufs Qualitätsniveau. Insofern zeigt das N90, dass es auch anders geht: In puncto Schärfe und Farbtreue stellt der Foto-Finne das Beste dar, was derzeit auf dem deutschen Markt erhältlich ist. Und für die meisten Schnappschüsse reicht die Auflösung von 1 600 mal 1 200 Pixel allemal, selbst wenn Abzüge davon gedruckt werden sollen. Je intensiver das digitale 20-fach-Zoom genutzt wird, desto mehr nimmt die Qualität freilich ab.
Gelungen sind auch die Optionen zur Bildbearbeitung. Hier stehen dem Nutzer sage und schreibe 15 Optionen zur Auswahl, darunter Helligkeit, Kontrast, Drehung, Ausschnitt, Rahmen sowie Schriften. Wer jedoch wirklich hochwertige Bilder verewigen möchte, sollte zu einer regulären Digitalkamera greifen, denn deren Resultate sind nach wie vor sichtbar besser – ganz gleich ob man zum N90 oder zum Sharp 903 greift. Das Eis für Fotoapparate wird aber eindeutig dünner: Zumindest Kompakt-Geräte dürften bald von den Top-Modellen der Handy-Branche eingeholt werden. Da ist das N90 lediglich ein erster Vorbote.
Videotelefonie kompliziert und etwas unpraktisch
Noch beeindruckender sind die Aufnahmen im Bewegtbild-Modus, die das N90 mit 352 mal 288 Pixel in MPEG-4 aufnimmt. Diese Auflösung ist derzeit top unter den Handy-Cams. Geradezu sensationell ist die Geschmeidigkeit, mit der selbst schnelle Schwenks festgehalten werden. So machen Telefon-Videos endlich Spaß! Allerdings hinkt hier das Display ein wenig nach: Vor allem dunkle Szenen ruckeln leicht, und die Darstellung erfolgt sichtlich zeitverzögert. Interessanterweise ist die anschließende Wiedergabe auf dem selben Display jedoch einwandfrei. Zur weiteren Bearbeitung der Filmchen steht die Software "Movie Director" zur Verfügung.
Wer Gespräche mit Bildübertragung führen möchte, muss beim N90 mitdenken, da sich die Bedienungsanleitung in diesem Punkt bedeckt hält. Zum Starten eines Videotelefonats sollte nämlich zunächst die Rufnummer gewählt und dann die Option "Videoanruf" selektiert werden. Nachdem der Anruf aufgebaut ist, muss das Display wie im Kameramodus gekippt und das Objektiv zum Nutzer gedreht werden. All das hat binnen zwei Sekunden zu erfolgen, da der Angerufene sonst unerwünschte Motive sehen würde.
Dieses Procedere ist reichlich kompliziert, und der Anwender muss erst einmal darauf kommen. Außerdem wird es schnell anstrengend, das Handy in der richtigen Position zu halten, denn das Handy ist wie bereits erwähnt sehr schwer. Für einen Schnappschuss oder ein paar Sekunden Film stellt das kein Problem dar, aber ein Telefonat kann ja bekanntlich auch mal etwas länger dauern. Außerdem zeigt die Kamera in nativer Position den Kopf des Nutzers am rechten Rand an. Um diesen zu zentrieren, muss das Gerät leicht abgewinkelt werden, doch dann lässt sich das Display nicht mehr so gut ablesen.
Die Hauptanzeige des multimedialen Nordmannes verdient eine ausführliche Erwähnung. Nicht wegen der 262 000 Farben - die sind mittlerweile ja Pflicht in der Champions-League -, sondern wegen seiner 352 mal 416 Pixel auf 35 mal 41 Millimeter, die eine fotorealistische Darstellung ermöglichen. Das bloße Auge nimmt die einzelnen Bildpunkte nicht mehr als solche wahr. Ergebnis: Brillante, kristallklare Anzeige selbst kleinster Details. Vorbildlich!
Umfangreiche Ausstattung und PTT-fähig
Im Inneren des kantigen Klotzes schlummern 31 MB Speicher, von denen bei Auslieferung rund 24 MB frei sind. Hinzu kommt die mitgelieferte RS-MMC-Karte mit 64 MB. Lobenswert: Der Steckplatz ist von außen zugänglich, so dass die Karten auch während des laufenden Betriebs ausgetauscht werden können – leider keine Selbstverständlichkeit bei Nokia.
Das N90 setzt nicht nur auf Multimedia, sondern möchte auch Business-Nutzer ansprechen. Diese werden die unbegrenzte Anzahl von Kontakten und Kalendereinträgen ebenso zu schätzen wissen wie die Word-, Excel-, Powerpoint- und PDF-Reader. Abgerundet wird das Angebot von den üblichen Applikationen wie Outlook-Synchronisation, Sprachnotizen, Rechner und Umrechner.
Beim Akku gibt Nokia die maximale Kapazität der Lithium-Ionen-Kraftzelle mit 288 Stunden Standby und drei Stunden Sprechzeit an. In der Praxis muss das Smartphone bei regelmäßiger Nutzung sämtlicher Features etwa jeden zweiten bis dritten Abend an die Steckdose. Das sind keine Spitzenwerte, aber man kann damit leben.
Zu den übrigen Merkmalen des Nokia N90 zählen unter anderem: LED-Blitz, MP3-Player, Radio, Triband, Bluetooth 1.2, USB 2.0, WAP 2.0, HSCSD, Internet (HTML 4.01), MMS, E-Mail, Instant Messaging, Sprachwahl, Sprachsteuerung und Push to Talk (PTT).
Vermisst wird hingegen die Infrarotschnittstelle. Da jedoch Bluetooth an Bord ist und neben dem Stereo-Headset ein Datenkabel zum Lieferumfang gehört, kann man das verschmerzen. Unverzeihlich ist aber das Fehlen eines Vibrationsalarms. Die Begründung des Herstellers: Das Rütteln wäre nachteilig für die empfindlichen Bauteile des N90. Ein zwiespältiges Argument: Immerhin lagert das Handy auch ohne Vibrationsalarm im Alltagsbetrieb in den seltensten Fällen erschütterungsfrei.
Handhabung - Fetter Finne
Das Wichtigste vorweg: Das Nokia N90 ist ein echtes Schlachtschiff. Mit 173 Gramm und den Maßen 51 mal 112 mal 24 Millimeter kann man das Modell nicht gerade als handlich bezeichnen. Da wirft die Hosentasche Beulen und das Sakko bekommt mächtig Schlagseite. Deshalb sollte jeder potenzielle Käufer das gute Stück vorher einmal in die Hand nehmen, um zu entscheiden, ob er sich das antun möchte.
Gleiches gilt auch fürs Telefonieren: Der am Scharnier angebrachte Kamera-Aufsatz ist nämlich bei aufgeklapptem Handy je nach Griffstellung mitunter im Weg. Interessenten sollten daher tunlichst prüfen, wie der fette Finne in der Hand liegt.
Hinsichtlich der Verarbeitung gibt es keine Beanstandungen: Gehäuse und Innenleben machen einen soliden Eindruck, alle beweglichen Teile halten auch unsachgemäße Handhabung aus. Einzig die kleine Plastik-Abdeckung vor der Datenkabel-Buchse stört das Gesamtbild, zumal sie nicht am Chassis befestigt ist und damit verloren gehen kann. Eine solide Klappe wie beim Speicherkarten-Slot wäre hier wünschenswert gewesen.
Um so mehr erfreut man sich am Keyboard, das in jeder Hinsicht gelungen ist. Angenehm harte Druckpunkte, hinreichend dimensionierte Tasten, ordentliche, gut beleuchtete Beschriftung. Selbst das Fünf-Wege-Navigationskreuz – bei vielen Mobiltelefonen die größte Schwachstelle – reagiert präzise und liegt gut erreichbar. Gleiches gilt auch für den seitlichen Joystick sowie die beiden Softkeys neben dem Display.
SymbianOS und Serie60-Benutzeroberfläche
Das Nokia N90 gehört zur "Serie 60" und ist dem entsprechend mit allen Vor- und Nachteilen behaftet, wie man sie von den übrigen Angehörigen dieser Kategorie her kennt. Dazu zählen unter anderem Modelle wie das Nokia 6680, 6670, 6630, 6260, 7610 oder das N-Gage QD. Selbst Dritthersteller wie Panasonic und jüngst Samsung setzen die auf dem Betriebssystem Symbian basierende Oberfläche bei einigen ihrer Smartphones ein.
Zu den Vorteilen der "Serie 60" zählt vor allem die übersichtliche Benutzerführung anhand von Icons. Manche Einordnung der Funktionen ist zwar recht eigenwillig (so findet sich beispielsweise der MP3-Player unter "Persönlich" statt unter "Multimedia"), doch lassen sich sämtliche Ordner und Einträge beliebig editieren oder verschieben. Auf diese Weise kann sich jeder Nutzer das für ihn individuell optimale Menü zusammenstellen. Außerdem lassen sich die beiden Softkeys oberhalb der Tastatur beliebig belegen.
Typisch "Serie 60" sind aber auch die langen Wartezeiten. So benötigt das N90 allein vom Einschalten bis zur PIN-Abfrage 38,5 Sekunden. Bis dann das erste Gespräch geführt werden kann, vergeht also fast eine Minute. Geduld ist für Nutzer des N90 also zwingend erforderlich.
Misslungen auch die Favoriten-Funktion: Einträge in die Liste der meistgenutzten Features können nämlich nur umständlich aus den betreffenden Anwendungen heraus gespeichert werden – und das geht aus unerklärlichen Gründen noch nicht einmal bei allen Features. Wer Nokias andere Favoriten-Funktion etwa vom 6230i her kennt, dürfte manchen Fluch über die Programmierer solch antiquierter Benutzerführung ausschütten.
Kamera mit Autofocus, Bedienung aber gewöhnungsbedürftig
Die allgemeine Bedienung der Kamera geht schnell und einfach von der Hand: Objektiv beziehungsweise Display drehen, und schon startet die Software. Wie bereits erläutert, funktioniert die Navigation dann über einen Joystick in der rechten Gehäuseflanke.
Die Sache hat jedoch zwei Haken. Erstens ist keine Einhandbedienung im Kamerabetrieb möglich. Wer beispielsweise über den Joystick am Rand Optionen wie Aufnahme- oder Blitzmodus angepasst hat, muss zum Beenden einen der beiden Softkeys betätigen, die links neben dem Display angebracht sind. Hier wäre durch eine optimierte Nutzerführung die Einhandbedienung durchaus machbar gewesen; statt dessen bleibt der Joystick im Optionsmenü horizontal unbelegt.
Zweitens dient als Auslöser ein zweiter, separater Button. Wenn sowieso schon die beiden gerade erwähnten Softkeys neben dem Display zur Bedienung unerlässlich sind, könnte auch durch Druck auf den Joystick die Aufnahme geschossen werden: das wäre intuitiv. So aber bleibt die Handhabung doppelt unkomfortabel. Zumal sich der Auslöser an der äußersten oberen Kante befindet, eine angenehme Handhaltung also nur möglich wäre, wenn auch der rückwärtige Zeigefinger gleich weit oben läge. Dann verdeckt er jedoch das Objektiv. An dieser Stelle ist das Bedienkonzept eindeutig noch nicht ganz ausgereift.
Der Grund für das Dilemma dürfte der Autofokus sein. Denn zunächst muss der Auslöser wie bei einem herkömmlichen Fotoapparat nur angetippt werden, um die automatische Scharfstellung zu aktivieren. Das kann je nach Lichtverhältnissen bis zu einer Sekunde dauern – was Schnappschüssen abträglich ist. Erst dann darf der Auslöser ganz niedergedrückt werden, um die Aufnahme zu starten. Die Auslöseverzögerung ist für ein Foto-Handy recht kurz, doch um verrissene Motive zu vermeiden, sollte der Fotograf lieber das Ende des Verschlussgeräuschs abwarten, das die Aufnahme signalisiert. Das Speichern des Foto geht dann aber selbst bei maximaler Qualität relativ flott: Nach rund zwei Sekunden ist das N90 bereit für das nächste Meisterwerk.
Fazit - Foto finnisch
Unterm Strich ist das Nokia N90 ein Gerät für all jene, die schon immer wirklich ordentliche Fotos oder Videos mit ihrem Mobiltelefon aufnehmen wollten. Derzeit gibt es kein Kamera-Handy auf dem deutschen Markt, das eine solche Bildqualität bietet. Mit reinrassigen Digitalkameras kann aber auch das N90 mit seinem Zeiss-Objektiv nicht konkurrieren – wie bislang auch kein anderes Handy hierzulande. Doch der Abstand wird zunehmend geringer.
Die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen, wenngleich der Akku mit einer Gesprächszeit von maximal drei Stunden etwas schwach auf der Brust ist. Für den Normalgebrauch sollte es aber reichen. Ärgerlicher ist da schon der fehlende Vibrationsalarm.
Wer das Gerät als MP3-Player intensiv nutzen möchte, sollte in eine größere Speicherkarte investieren: Die mitgelieferte 64 MB fassende RS-MMC bietet lediglich Platz für rund eine Stunde Musik.
Wer sich trotzdem für das erste 2-Megapixel-Handy aus dem Hause Nokia interessiert, sollte das Gerät vor dem Kauf unbedingt selbst in die Hand nehmen. Der fette Finne bringt nämlich nicht nur stolze 173 Gramm auf die Waage, sondern ist auch sonst in jeder Hinsicht üppig. Das dürfte nicht jedermanns Geschmack sein. Auch ist die auf dem Scharnier angebrachte Kamera beim Telefonieren im Wege, so dass potenzielle Käufer unbedingt ausprobieren sollten, ob sie eine ergonomische Haltung finden.
Die Handhabung ist typisch "Serie 60": Langsam beim Start, aber danach übersichtlich, weitestgehend intuitiv bedienbar und mit individuell anpassbarem Menü. Da finden sich auch Einsteiger schnell zurecht.
Verarbeitung und Tastatur sind einwandfrei, die Nutzerführung im Kamera-Modus ist jedoch noch nicht optimal. Auch lassen sich Videotelefonate nur unkomfortabel starten, die erforderliche Haltung beim Sprechen wird schnell ermüdend. Als vorteilhaft entpuppt sich hingegen die Möglichkeit, auch bei geschlossenem Deckel Schnappschüsse einfangen zu können.
Urteil: Multimediales Schwergewicht mit sensationeller Bildqualität aber auch einigen Macken. In jedem Fall etwas Besonderes.
Quelle: teltarif
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