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Papa Schlumpf

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Freitag, 28.10.2005 15:15 91 |
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die mit der Übernahme von Siemens' Handy-Sparte neu entstandene BenQ Mobile GmbH hat sich für die Zukunft viel vorgenommen. Wie der CEO des frischgebackenen Unternehmens Clemens Joos auf einer Investorenkonferenz in Taipeh erklärte, soll die Tochter des taiwanischen Elektronikkonzerns ihren Anteil im weltweiten Handy-Markt in den nächsten zwei bis drei Jahren auf zehn Prozent verdoppeln. Gleichzeitig plant das Management, das in München ansässige Unternehmen bis Ende 2006 in die Gewinnzone zu führen - kein einfacher Job angesichts der Tatsache, dass Siemens' Handy-Geschäft im gesamten Jahr Marktanteile verloren hat und BenQ zumindest im abgelaufenen Quartal einen Absatzrückgang verbuchte. Der ehemalige Siemens-Manager setzt jedoch darauf, dass das Unternehmen nach einer drastischen Kostensenkung finanziell deutlich besser aufgestellt sein wird. Joos schätzt, dass BenQ Mobile die jährlichen Betriebskosten um rund 500 Millionen Euro senken kann, indem es von den Lieferanten höhere Preisnachlässe einfordert und die Aufwendungen für Forschung und Vermarktung um jeweils zirka 100 Millionen Euro reduziert. Bei den rund 7000 Mitarbeitern seien dagegen keine Einsparungen vorgesehen, da es ohnehin kaum Überschneidungen gebe, erklärte Joos.
Die Konzernmutter BenQ geht davon aus, dass die Integration der Handy-Sparte von Siemens zu einem Umsatzschub führen wird. Insgesamt rechnen die Taiwaner dass sich die Einnahmen im laufenden vierten Quartal verdoppeln. Im Ende September abgelaufenen Dreimonatszeitraum hatte der anhaltende Umsatzeinbruch im Bereich Mobiltelefone dazu geführt, dass der Nettogewinn um 99 Prozent auf umgerechnet knapp 600.000 US-Dollar schrumpfte. Die Umsätze brachen im Jahresvergleich um 15 Prozent auf rund eine Milliarde Dollar ein.
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Dienstag, 08.11.2005 19:38 92 |
BenQ Mobile Hauptsponsor bei Real Madrid
Nachdem BenQ Mobile schon einige Siemens Mobile Traditionen übernommen hat gibt es jetzt ein weiteres Engagement welches BenQ unter dem neuen Namen weiterführt. Ab der Saison 2006/2007 werben die Starfußballer von Real Madrid für BenQ-Siemens. Die Spieler werden mit der Marke BenQ-Siemens auf ihren Trikots bis Sommer 2010 auf Torjagd gehen.
BenQ Mobile, einer der drei Geschäftsbereiche der BenQ Corporation, ist damit Hauptsponsor des spanischen Traditionsvereins, der über die größte globale Fanbasis verfügt und der bekannteste Fußballverein der Welt ist. Millionen Fans werden somit zukünftig BenQ Mobile mit den Werten des Vereins assoziieren, denn das BenQ-Siemens-Logo wird neben den legendären weißen Trikots der Starkicker auch Werbeflächen im Madrider Bernabeu-Stadion schmücken.
"Wir freuen uns sehr über unseren neuen Hauptsponsor BenQ Mobile, sagt José Angel Sánchez Perianez, General Director of Marketing bei Real Madrid. "Das Unternehmen hat große Ambitionen, setzt genau wie Real Madrid Trends und strebt immer danach, seine Kunden zufrieden zu stellen. Die Nähe von BenQ Mobile zum asiatischen Markt wird uns zudem helfen, unsere Aktivitäten in dieser Region zu entwickeln und zu stärken.
"Außerdem knüpfen wir mit diesem Sponsoring perfekt an das Engagement von BenQ bei der Fußballeuropameisterschaft 2004 in Portugal und die Fußball-Sponsorships von Siemens an, sagt Clemens Joos, CEO von BenQ Mobile.
quelle: Siemens-info
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Donnerstag, 16.03.2006 14:56 102 |
BenQ schreibt nach Übernahme der Siemens-Handysparte Millionenverluste
Der taiwanische Elektronikkonzern BenQ musste im vierten Quartal 2005 einen Verlust von 6,02 Milliarden Neuer Taiwan-Dollar (154,5 Millionen Euro) verbuchen. Im Vorjahreszeitraum hatte BenQ noch einen Gewinn von 200 Millionen Neuen Taiwan-Dollar (5,1 Millionen Euro) erwirtschaftet. Ursache für den Verlust ist die Übernahme der Handysparte von Siemens im vergangenen Oktober. Mit der Ausrichtung auf hochwertige UMTS- und Multimedia-Geräte will die Handysparte, die seither als BenQ Mobile auftritt, hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende des Jahres die Gewinnzone zu erreichen.
Seit dem Launch der neuen Mobilfunkmarke im Januar präsentierte BenQ Mobile ein Dutzend neuer Handymodelle, darunter das HSDPA-fähige EF91 sowie auf der CeBIT das Windows-Smartphone EL71 mit GPS-Empfänger. Die Konzentration auf den Highend-Markt erhöhe den durchschnittlichen Verkaufspreis pro Endgerät, erklärte BenQ-Mobile-Sprecher Stefan Müller gegenüber heise online. Im Rahmen der Übernahme durch BenQ habe sich bereits einiges in der Organisation gebessert. Hoffnungen auf einen Erhalt der deutschen Produktionsstätten hatte während der CeBIT der Chef von BenQ Mobile, Clemens Joos, genährt, der zugleich einräumte, dass zum Beispiel die Softwareentwicklung im neu formierten Unternehmen noch nicht zufriedenstellend laufe.
Insgesamt verbuchte der taiwanische Konzern im abgelaufenen vierten Quartal ein Umsatzplus von 65 Prozent auf 66,3 Milliarden Neuen Taiwan-Dollar (1,7 Milliarden Euro). Der Umsatzanteil der Handysparte ist auf 42 Prozent gestiegen, ausgehend von 15 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Computersparte, inklusive Notebooks und LCD-Monitore, trägt mit 50 Prozent zum Konzernumsatz bei. (ssu/c't)
quelle: Siemenspower
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Freitag, 17.03.2006 14:41 103 |

Die Übernahme der unrentablen Handy-Sparte von Siemens hat dem BenQ-Konzern im Schlussquartal 2005 tiefrote Zahlen beschert.
Unterm Strich fuhr der taiwanesische Elektronikkonzern durch die hohen Restrukturierungskosten einen Verlust von 6,02 Milliarden Taiwan Dollar (155 Mio. Euro) ein. Im Vorjahreszeitraum war es noch ein Plus von 200 Millionen Taiwan Dollar (5,1 Mio. Euro).
Mit der Ausrichtung auf höherpreisige UMTS- und Multimedia-Geräte will die Handysparte nun im laufenden Jahr durchstarten. Erklärtes Ziel ist es, Ende des Jahres die Gewinnzone zu erreichen.
Harter Sparkurs verordnet
BenQs Handy-Abteilung BenQ Mobile setzt nach eigenen Angaben seinen Restrukturierungskurs konsequent fort. Bei den geplanten Kosteneinsparungen von in Summe 500 Millionen Euro in diesem Jahr ist das Unternehmen im Fahrplan. Alleine bei den Funktionskosten konnten Einsparungen von mehr als 100 Millionen Euro (Q4/2005 versus Q4/2004) erzielt werden. Bis zum Ende 2006 sollen hier weitere 100 Millionen Euro eingespart werden.
Entwicklungsstandort Ulm wird geschlossen
Darüber hinaus wird BenQ Mobile hierzulande die Entwicklungsaktivitäten auf die Standorte München und Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen konzentrieren. Im Zuge dieser Maßnahmen wird der Entwicklungsstandort in Ulm geschlossen und die 45 verbliebenen Arbeitsplätze nach München verlagert.
Kundenservice wird ausgegründet
Die Erlösseite wird gestärkt, indem der internationale Kundenservice mit etwa 380 Mitarbeitern bis Ende Juni in eine eigenständige Einheit überführt wird. Das neue Unternehmen wird das Erste sein, das in über 80 Ländern der Welt Kundendienstservices für die Unterhaltungselektronikindustrie anbietet. In Deutschland werden 240 Mitarbeiter dem neuen Unternehmen an den Standorten München, Kamp-Lintfort und Bocholt angehören.
Mit der Ausgründung der Kundenservices in eine 100prozentige Tochtergesellschaft öffnet sich das Unternehmen für Aufträge durch Dritte aus der Industrie. Ein Name für die neue Gesellschaft steht noch nicht fest. Neben BenQ Mobile als weltweiter Kunde startet das neue Unternehmen als bevorzugter Partner für BenQ IT und Consumer Electronics Produkte in Europa in die Eigenständigkeit.
Das neue Unternehmen übernimmt neben dem After-Sales-Service für die Handykunden von BenQ Mobile auch den Service für alle BenQ Produkte, wie beispielsweise LCD-Fernseher, Scanner, Projektoren und Notebooks. Die daraus resultierenden Skaleneffekte im operativen Geschäft machen aus einer Kostenstelle, ein eigenständiges Profitcenter mit großem Wachstumspotential. Das bereits in über 80 Ländern etablierte Serviceangebot, mit einem Netzwerk von neun Call Centern und 180 Reparaturstätten, ist die ideale Ausgangsvoraussetzung für ein neues, erfolgreiches Unternehmen mit globaler Aufstellung. Hinzu kommt das im Handybereich einzigartige Angebot von so genannten S.O.A. (Services over the Air)-Diensten. Es ermöglicht eine komfortable Konfiguration, Modifikation und Personalisierung von BenQ-Siemens Mobiltelefonen per Funk. Mit dieser Lösung kann man seine Handysoftware unterwegs jederzeit auf den neuesten Stand bringen. Der Kundenservice von BenQ Mobile erhielt bisher in Tests Bestnoten von Netzbetreibern, Fachzeitschriften und Verbrauchern.
Erste Erfolge mit den neuen Produkten
Im Produktbereich verweist BenQ Mobile unterdessen auf deutliche Erfolge. Im ersten Quartal wurden unter der neuen Marke BenQ-Siemens zwölf neue Handys vorgestellt. Diese wurden von den Netzbetreibern sehr gut angenommen und entsprechend geordert. Mit den neuen Geräten konnte BenQ Mobile die Innovationsführung bei neuen Technologien wie dem UMTS-Datenturbo fürs Handy HSDPA oder auch neuen Displaytechnologien wie OLED (organic light emitting diode) übernehmen.
Aber auch im Design setzt BenQ Mobile mit besonders dünnen Gräten in jedem Formfaktor und unter Verwendung von echten Metallen wie Edelstahl, Magnesium und Aluminium Akzente in der Mobilfunkindustrie. Elf von zwölf der neuen Produkte sind Multimediahandys. Vier dieser Handys sind bereits mit dem wichtigsten Designpreis, dem iF award 2006 ausgezeichnet. Alle Neuheiten sind in den nächsten Wochen im Handel erhältlich. Da die Geräte vorrangig im mittleren und hochpreisigen Segment verkauft werden, wird sich in den nächsten Monaten der Durchschnittsverkaufspreis sukzessive erhöhen und die Marktposition weiter stabilisieren.
BenQ Mobile Geschäftsführer Clemens Joos sieht das Unternehmen mit der Mischung aus strukturellen Veränderungen und Produktinnovationen auf dem richtigen Weg: "Wir wollen bis Ende des Jahres die Gewinnzone erreichen. Die beschlossenen Maßnahmen und unsere dynamische Produktpolitik bringen uns diesem Ziel einen großen Schritt näher."
quelle:modopo
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Mittwoch, 19.04.2006 15:37 104 |
Nachdem Klaus Kleinfeld, Vorstandsvorsitzender von Siemens, bei seinem Amtsantritt bereits die defizitäre Handyssparte aus dem Geschäftsbereich Com (Kommunikation) herauslöste und an den taiwanischen Konzern BenQ 'verschenkte', will er Berichten der Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung zufolge nun auch den gesamten Bereicht verkaufen. Kleinfeld hatte für alle Geschäftssegmente eine strikte Marge vorgegeben, welche von Com bisher nicht erfüllen werden konnte. Siemens soll bereits Verhandlungen mit dem US-Kommunikationskonzern Motorola führen.

Foto: UMTS-Technik von Siemens
Bei Siemens Communications sind rund 55.000 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz beläuft sich auf 13 Milliarden Euro. Motorola hatte in der Vergangenheit wiederholt Interesse an dem Teilbereich 'Mobilfunknetze' gezeigt, der jedoch nur in Verbindung mit dem restlichen Geschäft von Com zu haben sein wird. Kleinfeld dürfte mit einem Verkauf viele Analysten zufrieden stellen, die schon seit längerer Zeit einen Verkauf der Sparte fordern.
Problematisch an diesem Shareholder-Value-Management dürften jedoch die damit verlorengehenden Perspektiven sein. Siemens, einer der größten Infrastrukturanbieter, würde somit auf dem Markt der Kommunikation, der zur Zeit einen der wichtigsten Wachstumsmärkte darstellt, keine Kompetenzen mehr besitzen. Da sich offizielle Stellen zu den Verhandlungen bisher noch nicht äußerten, dürfte man erst nach der Aufsichtsratssitzung am 26. April Näheres zu den geplanten Aktivitäten mit Com erfahren.
quelle: Areamobile
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Mittwoch, 26.04.2006 20:16 105 |
BenQ Mobile kündigt Modelloffensive an.
Begleitend zur Bekanntgabe der Zahlen des taiwanesischen BenQ-Konzerns für das erste Quartal 2006 kündigt BenQ Mobile eine Modelloffensive an. Nachdem das Unternehmen bereits seit Januar 12 neue Mobiltelefone unter der Marke BenQ-Siemens vorgestellt hatte, sollen im Verlauf des Jahres weitere Neuerscheinungen auf dem internationalen Markt folgen. Zielsetzung bleibt weiterhin, den Turnaround bis zum Ende des Jahres 2006 zu erreichen.
Aktuell empfängt BenQ Mobile optimistische Signale aus dem Handel. Insbesondere die großen Netzbetreiber haben die neuen Geräte positiv aufgenommen und entsprechende Mengen geordert. Der Markt honoriert die innovativen Impulse von BenQ Mobile, etwa die neue HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)-Technologie, mit der die schnelle Übertragung großer Datenmengen möglich ist. Außerdem wird das Unternehmen neue Geräte deutlich schneller als in der Vergangenheit in die Geschäfte bringen und damit die hohen Verbrauchererwartungen erfüllen. Der verbesserte Produktmix verbunden mit höheren Abverkäufen soll den durchschnittlichen Verkaufspreis weiterhin kontinuierlich erhöhen. Insgesamt steht die weitere Verbesserung der Profitabilität im Vordergrund vor dem Gewinn zusätzlicher Marktanteile. BenQ Mobile steht für die Verbindung von Technologiekompetenz mit Lifestyle und Design. Entsprechend setzen die angekündigten Produktneuheiten die eingeschlagene Richtung mit Schwerpunkt auf Innovationen in den Bereichen 3G-Technologie, Multimedia/Musik und Premium-Materialien fort.
Für Clemens Joos, Geschäftsführer BenQ Mobile, sind die bisher getroffenen Maßnahmen wichtige Schritte auf dem Weg zur Restrukturierung von BenQ Mobile: "Wir haben auf der Kostenseite bereits deutliche Verbesserungen von 150 Millionen Euro erzielen können und arbeiten an weiteren Einsparpotenzialen. Wenn nun unsere neuen Modelle beim Verbraucher so einschlagen wie wir erwarten, sind wir am Ende des Jahres da, wo wir hinwollen: in den schwarzen Zahlen.
Die mit der Produktoffensive eingeleitete Fokussierung auf High-End-Geräte ermöglicht BenQ Mobile, sowohl an dem starken Wachstumsmärkten in Ländern wie Russland und China zu partizipieren als auch die Positionierung in den entwickelten Märkten zu stärken. In Deutschland erwartet BenQ Mobile aufgrund der breiten Akzeptanz der neuen Modelle im Handel für das Jahr 2006 einen deutlich positiven Trend bei der Absatzmenge und den Verkaufspreisen.
quelle:modopo
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