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Papa Schlumpf

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   Freitag, 28.10.2005 15:15 91 


MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die mit der Übernahme von Siemens' Handy-Sparte neu entstandene BenQ Mobile GmbH hat sich für die Zukunft viel vorgenommen. Wie der CEO des frischgebackenen Unternehmens Clemens Joos auf einer Investorenkonferenz in Taipeh erklärte, soll die Tochter des taiwanischen Elektronikkonzerns ihren Anteil im weltweiten Handy-Markt in den nächsten zwei bis drei Jahren auf zehn Prozent verdoppeln. Gleichzeitig plant das Management, das in München ansässige Unternehmen bis Ende 2006 in die Gewinnzone zu führen - kein einfacher Job angesichts der Tatsache, dass Siemens' Handy-Geschäft im gesamten Jahr Marktanteile verloren hat und BenQ zumindest im abgelaufenen Quartal einen Absatzrückgang verbuchte. Der ehemalige Siemens-Manager setzt jedoch darauf, dass das Unternehmen nach einer drastischen Kostensenkung finanziell deutlich besser aufgestellt sein wird. Joos schätzt, dass BenQ Mobile die jährlichen Betriebskosten um rund 500 Millionen Euro senken kann, indem es von den Lieferanten höhere Preisnachlässe einfordert und die Aufwendungen für Forschung und Vermarktung um jeweils zirka 100 Millionen Euro reduziert. Bei den rund 7000 Mitarbeitern seien dagegen keine Einsparungen vorgesehen, da es ohnehin kaum Überschneidungen gebe, erklärte Joos.


Die Konzernmutter BenQ geht davon aus, dass die Integration der Handy-Sparte von Siemens zu einem Umsatzschub führen wird. Insgesamt rechnen die Taiwaner dass sich die Einnahmen im laufenden vierten Quartal verdoppeln. Im Ende September abgelaufenen Dreimonatszeitraum hatte der anhaltende Umsatzeinbruch im Bereich Mobiltelefone dazu geführt, dass der Nettogewinn um 99 Prozent auf umgerechnet knapp 600.000 US-Dollar schrumpfte. Die Umsätze brachen im Jahresvergleich um 15 Prozent auf rund eine Milliarde Dollar ein.

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   Dienstag, 08.11.2005 19:38 92 


BenQ Mobile Hauptsponsor bei Real Madrid

Nachdem BenQ Mobile schon einige Siemens Mobile Traditionen übernommen hat gibt es jetzt ein weiteres Engagement welches BenQ unter dem neuen Namen weiterführt. Ab der Saison 2006/2007 werben die Starfußballer von Real Madrid für BenQ-Siemens. Die Spieler werden mit der Marke BenQ-Siemens auf ihren Trikots bis Sommer 2010 auf Torjagd gehen.

BenQ Mobile, einer der drei Geschäftsbereiche der BenQ Corporation, ist damit Hauptsponsor des spanischen Traditionsvereins, der über die größte globale Fanbasis verfügt und der bekannteste Fußballverein der Welt ist. Millionen Fans werden somit zukünftig BenQ Mobile mit den Werten des Vereins assoziieren, denn das BenQ-Siemens-Logo wird neben den legendären weißen Trikots der Starkicker auch Werbeflächen im Madrider Bernabeu-Stadion schmücken.

"Wir freuen uns sehr über unseren neuen Hauptsponsor BenQ Mobile, sagt José Angel Sánchez Perianez, General Director of Marketing bei Real Madrid. "Das Unternehmen hat große Ambitionen, setzt genau wie Real Madrid Trends und strebt immer danach, seine Kunden zufrieden zu stellen. Die Nähe von BenQ Mobile zum asiatischen Markt wird uns zudem helfen, unsere Aktivitäten in dieser Region zu entwickeln und zu stärken.

"Außerdem knüpfen wir mit diesem Sponsoring perfekt an das Engagement von BenQ bei der Fußballeuropameisterschaft 2004 in Portugal und die Fußball-Sponsorships von Siemens an, sagt Clemens Joos, CEO von BenQ Mobile.

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   Mittwoch, 09.11.2005 19:52 93 


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Gestern gab BenQ Mobile auf einer Pressekonferenz bekannt dass mein keine weiteren Smartphones auf
Symbian OS Basis entwickeln werde. Es wird also keinen direkten Nachfolger des SX1 geben.

Statt dessen will man nun auf das Betriebssystem Windows Mobile von Microsoft setzen. Erstes Gerät soll das Siemens P50 werden welches bereits als BenQ P50 (Bild) bekannt ist. Allerdings wurde die Existens dieses Gerätes unter Siemens Logo bisher dementiert. Daneben soll es aber auch weiterhin normale Handys mit selbst entwickelten Betriebssystemen geben.

Der Ausflug ins Symbian Lager war für Siemens eher mit Misserfolgen belohnt worden. Das einzige daraus hervorgegangen Handy war das SX1 was zum finanziellen Flop wurde. Weitere Investitionen in Symbian würden derzeit noch noch dem Konkurrenten Nokia zuspielen.

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   Donnerstag, 10.11.2005 13:45 94 


Der Ausstieg aus dem Handy-Geschäft wird für Siemens teurer als erwartet. Dem Vertrag entsprechend werde der Verkauf des Mobiltelefongeschäfts an den taiwanischen Hersteller BenQ in den kommenden Quartalen zu zusätzlichen Zahlungen von rund 500 Millionen Euro führen, teilte der DAX-Konzern am Donnerstag im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Bilanz für das im September abgelaufene Geschäftsjahr 2005 mit. Zahlen müsse Siemens unter anderem für den Wechsel einer Produktplattform sowie für die Sicherung von Patenten und Lizenzen.
Analysten sind enttäuscht
Analysten bewerteten die weiteren Zahlungen als negative Überraschung. "Ich bin davon ausgegangen, dass die Handysparten-Transaktion im vergangenen Quartal komplett abgeschlossen wurde", sagte Frank Rothauge von Sal. Oppenheim. Auch Frank Reimann, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg, und Theo Kitz von Merck Finck & Co zeigen sich verwundert über die Ankündigung des Konzerns. Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe der Verkauf der Sparte den Nettogewinn bereits um 810 Millionen Euro belastet. Anleger zeigten sich gleichwohl unbeeindruckt. Am Frankfurter Aktienmarkt legten Siemens bis gegen 10.40 Uhr um 1,5 Prozent auf 62,96 Euro zu.
Quelle: dpa/insidehandy

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   Donnerstag, 08.12.2005 22:28 95 


Siemens-Handys verkaufen sich wieder besser

Das Handygeschäft von BenQ Mobile scheint sich in den letzten Monaten allmählich wieder zu konsolidieren. Wie die chinesischsprachige Commercial Times berichtet, konnte BenQ den Umsatz seiner Mobilfunksparte BenQ Mobile im November um 14 Prozent im Vergleich zum Vormonat steigern. Der Umsatz der Mobilfunksparte lag im November bei 281 Millionen Euro, was immerhin 42 Prozent des Gesamtumsatzes von BenQ entspricht.

Nach Angaben des Unternehmenssprechers Eric Yu hat vor allem das anstehende Weihnachtsgeschäft, die Einführung neuer Modelle und der Abschluss der Integration von Siemens Mobile in den BenQ-Konzern und damit eine Straffung der Management- und Vertriebsstrukturen zur Steigerung der Handyverkäufe beigetragen.

Detaillierte Handy-Verkaufszahlen wurden zwar nicht bekannt, die Commercial Times nennt aber unter Berufung auf Markt-Insider eine Zahl von geschätzten 11 bis 13 Millionen verkauften Handys von BenQ Mobile im vierten Quartal, denen im dritten Quartal nur 8 bis 9 Millionen verkaufte Handys gegenüberstanden.

Neben einer Erhöhung der Absatzzahlen und einer Erschließung neuer Märkte (vor allem in Osteuropa) richtet sich bei BenQ Mobile das Hauptaugenmerk auf einer Verringerung der Verluste und nicht auf ein Wachstum um jeden Preis. Im Jahr 2006 will man bei BenQ Mobile bereits profitabel arbeiten. Sollte BenQ dies tatsächlich gelingen, wäre dies eine Blamage für das Siemens Management, das den Verkauf der Handysparte mit den hohen Verlusten begründete.

quelle:modopo

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   Montag, 12.12.2005 20:56 96 


Im kommenden Monat will die BenQ Mobile GmbH ihre drei ersten Mobiltelefone unter der Doppelmarke BenQ-Siemens auf den Markt bringen.
Die Vorstellung der neuen Modelle werde Mitte Januar auf Events in Deutschland und Shanghai stattfinden, erklärte ein Manager des Unternehmens, der anonym bleiben wollte, gegenüber dem "IDG News Service".
Im Juni war die taiwanische BenQ übereingekommen, die defizitäre Handysparte der Siemens AG zu übernehmen. Dafür erhielt der Acer-Spinoff vom Münchner Technologiekonzern 250 Millionen Euro, außerdem beteiligte sich Siemens mit 50 Millionen Euro an BenQ. Die Transaktion wurde im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen.

Chef der in München ansässigen BenQ Mobile ist der Deutsche Clemens Joos. Seine Firma tritt an, ihren Anteil am weltweiten Markt binnen zwei bis drei Jahren auf zehn Prozent zu verdoppeln, Ende 2006 die Gewinnzone zu erreichen und ihre Kosten um 500 Millionen Euro zu reduzieren, ohne einen einzigen Mitarbeiter zu kündigen. (tc)
Quelle: computerwoche

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   Mittwoch, 14.12.2005 12:56 97 


Da will anscheinend jemand von dem Wachstum von BenQ-Mobile profitieren, und zwar niemand anderes als der Technologiekonzern, der die Tochter gerade erst abgestoßen hat: Siemens hat sich mit 2,4 Prozent am taiwanischen Unterhaltungselektronikhersteller BenQ beteiligt. Die Transaktion war Teil einer im Juni unterzeichneten Vereinbarung, nach der BenQ zunächst die unprofitable Handysparte des deutschen Konzerns übernommen hatte, teilte ein BenQ-Sprecher am Mittwoch mit.
Bislang nur kleiner Anteil
Siemens habe in der vergangenen Woche für 59 Millionen US-Dollar (49 Millionen Euro) Global Depositary Receipts (GDR) von BenQ erworben. GDR sind nach dem Vorbild der American Depository Receipts (ADR) entwickelte Hinterlegungsscheine, die das Eigentum von Aktien verbriefen. Ein GDR kann sich auf eine, mehrere oder auch nur auf einen Aktienbruchteil beziehen. Sie werden an Börsen weltweit stellvertretend für die Original-Aktie gehandelt.

Quelle: ddp/insidehandy

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   Donnerstag, 05.01.2006 20:01 98 


BenQ Mobile beabsichtigt allein in den nächsten drei Monaten insgesamt 20 neue Mobiltelefone vorzustellen. Vom UMTS-Smartphone bis zum LowEnd Gerät soll dabei alles vertreten sein. Dies wurde während einer Vertragsunterzeichnung zwischen BenQ Mobile und dem indischen Distributor Salora bekannt.

Es ist davon auszugehen, dass ca. 10 - 15 dieser Neuvorstellungen auch international auf den Markt gebracht werden sollen. Mit dieser Ankündigung gibt BenQ Mobile mächtig Gas. Der erste Termin für Neuvorstellungen ist der 17. Januar. Weitere Geräte werden zum 3GSM World Congress in Barcelona und evtl. auch zur CeBIT in Hannover folgen.

quelle: Siemens-info

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   Freitag, 13.01.2006 12:21 99 


Wie das chinesische Magazin DigiTimes berichtet, plant BenQ Mobile im Jahr 2006 mehr als 50 Millionen Mobiltelefone zu verkaufen. Zum Vergleich: Im ersten Quartal der Übernahme der Siemens Mobiltelefonsparte (Okt - Dez. 05) verkaufte das Unternehmen 15 Millionen Geräte.

Um das Ziel zu erreichen will man 2006 mehr als 30 neue Modelle für den internationalen Markt vorstellen. Insgesamt sieht man den weltweiten Markt für Mobiltelefone 2006 als recht stark an. Dabei haben Europa und China das größte Wachstumspotential.

Außerdem plant das Unternehmen seine Entwicklungs und Forschungskapazitäten in China und Taiwan jeweils auf ca. 1.000 Mitarbeiter zu verdoppeln. Zusätzlich verfügt BenQ noch über 800 - 900 Mitarbeiter aus der Übernahme der Siemens Sparte.

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   Freitag, 24.02.2006 18:38 100 


Im Marketingbereich von BenQ Mobile scheint es derzeit größere Umstrukturierungen zu geben. Nach Zeitungsmeldungen ist Chief Marketing Officer Jens-Thomas Pietralla nicht mehr im Amt. Eine solche Umbesetzung ist besonders vor einer wichtigen Messe wie der CeBIT äußerst ungewöhnlich.

Pietralla gehörte mit einigen anderen Kollegen zur Riege der Ex-Siemensianer in dem neuen Unternehmen. Deren Ziel war es den Endverbraucher mittels Fußball wieder stärker anzusprechen. Die Werbeagentur Springer & Jacoby liefert die erste Kampagne der neuen Ära, die auf der CeBIT vorgestellt wird. Dies dürfte besonders im Zuge der Weltmeisterschaft in diesem Jahr sicher ein interessanter Schachzug sein. Eine Stellungnahme aus München liegt uns hierzu noch nicht vor.

quelle:Siemensinfo

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   Sonntag, 12.03.2006 23:37 101 


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Wie BenQ's Chief marketing officer auf der CeBIT in Hannover mitteilte will man bereits zum Ende diesen Jahres auf Platz 4 der weltweiten Mobiltelefon Hersteller wachsen. Dafür sollen vor allem die in Barcelona und Hannover gezeigten Geräte sorgen, welche zum Ende des ersten und im Verlauf des zweiten Quartals auf den Markt kommen sollen. Bei Übernahme durch BenQ lag das Unternehmen zuletzt auf Rang 6.

Erste positive Entwicklungen zeichnen sich bereits ab. So war im Januar erstmals wieder eine Steigerung der Absätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum zur verzeichnen. insgesamt lag die Absatzsteigerung bei fast 20 Prozent.

Natürlich sollen diese Zahlen erste ein Anfang sein. Hauptproduktionsstandorte sollen dabei China und Deutschland bleiben.

quelle: Siemensinfo

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   Donnerstag, 16.03.2006 14:56 102 


BenQ schreibt nach Übernahme der Siemens-Handysparte Millionenverluste

Der taiwanische Elektronikkonzern BenQ musste im vierten Quartal 2005 einen Verlust von 6,02 Milliarden Neuer Taiwan-Dollar (154,5 Millionen Euro) verbuchen. Im Vorjahreszeitraum hatte BenQ noch einen Gewinn von 200 Millionen Neuen Taiwan-Dollar (5,1 Millionen Euro) erwirtschaftet. Ursache für den Verlust ist die Übernahme der Handysparte von Siemens im vergangenen Oktober. Mit der Ausrichtung auf hochwertige UMTS- und Multimedia-Geräte will die Handysparte, die seither als BenQ Mobile auftritt, hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende des Jahres die Gewinnzone zu erreichen.

Seit dem Launch der neuen Mobilfunkmarke im Januar präsentierte BenQ Mobile ein Dutzend neuer Handymodelle, darunter das HSDPA-fähige EF91 sowie auf der CeBIT das Windows-Smartphone EL71 mit GPS-Empfänger. Die Konzentration auf den Highend-Markt erhöhe den durchschnittlichen Verkaufspreis pro Endgerät, erklärte BenQ-Mobile-Sprecher Stefan Müller gegenüber heise online. Im Rahmen der Übernahme durch BenQ habe sich bereits einiges in der Organisation gebessert. Hoffnungen auf einen Erhalt der deutschen Produktionsstätten hatte während der CeBIT der Chef von BenQ Mobile, Clemens Joos, genährt, der zugleich einräumte, dass zum Beispiel die Softwareentwicklung im neu formierten Unternehmen noch nicht zufriedenstellend laufe.

Insgesamt verbuchte der taiwanische Konzern im abgelaufenen vierten Quartal ein Umsatzplus von 65 Prozent auf 66,3 Milliarden Neuen Taiwan-Dollar (1,7 Milliarden Euro). Der Umsatzanteil der Handysparte ist auf 42 Prozent gestiegen, ausgehend von 15 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Computersparte, inklusive Notebooks und LCD-Monitore, trägt mit 50 Prozent zum Konzernumsatz bei. (ssu/c't)

quelle: Siemenspower

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   Freitag, 17.03.2006 14:41 103 


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Die Übernahme der unrentablen Handy-Sparte von Siemens hat dem BenQ-Konzern im Schlussquartal 2005 tiefrote Zahlen beschert.

Unterm Strich fuhr der taiwanesische Elektronikkonzern durch die hohen Restrukturierungskosten einen Verlust von 6,02 Milliarden Taiwan Dollar (155 Mio. Euro) ein. Im Vorjahreszeitraum war es noch ein Plus von 200 Millionen Taiwan Dollar (5,1 Mio. Euro).

Mit der Ausrichtung auf höherpreisige UMTS- und Multimedia-Geräte will die Handysparte nun im laufenden Jahr durchstarten. Erklärtes Ziel ist es, Ende des Jahres die Gewinnzone zu erreichen.


Harter Sparkurs verordnet

BenQs Handy-Abteilung BenQ Mobile setzt nach eigenen Angaben seinen Restrukturierungskurs konsequent fort. Bei den geplanten Kosteneinsparungen von in Summe 500 Millionen Euro in diesem Jahr ist das Unternehmen im Fahrplan. Alleine bei den Funktionskosten konnten Einsparungen von mehr als 100 Millionen Euro (Q4/2005 versus Q4/2004) erzielt werden. Bis zum Ende 2006 sollen hier weitere 100 Millionen Euro eingespart werden.


Entwicklungsstandort Ulm wird geschlossen

Darüber hinaus wird BenQ Mobile hierzulande die Entwicklungsaktivitäten auf die Standorte München und Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen konzentrieren. Im Zuge dieser Maßnahmen wird der Entwicklungsstandort in Ulm geschlossen und die 45 verbliebenen Arbeitsplätze nach München verlagert.


Kundenservice wird ausgegründet

Die Erlösseite wird gestärkt, indem der internationale Kundenservice mit etwa 380 Mitarbeitern bis Ende Juni in eine eigenständige Einheit überführt wird. Das neue Unternehmen wird das Erste sein, das in über 80 Ländern der Welt Kundendienstservices für die Unterhaltungselektronikindustrie anbietet. In Deutschland werden 240 Mitarbeiter dem neuen Unternehmen an den Standorten München, Kamp-Lintfort und Bocholt angehören.

Mit der Ausgründung der Kundenservices in eine 100prozentige Tochtergesellschaft öffnet sich das Unternehmen für Aufträge durch Dritte aus der Industrie. Ein Name für die neue Gesellschaft steht noch nicht fest. Neben BenQ Mobile als weltweiter Kunde startet das neue Unternehmen als bevorzugter Partner für BenQ IT und Consumer Electronics Produkte in Europa in die Eigenständigkeit.

Das neue Unternehmen übernimmt neben dem After-Sales-Service für die Handykunden von BenQ Mobile auch den Service für alle BenQ Produkte, wie beispielsweise LCD-Fernseher, Scanner, Projektoren und Notebooks. Die daraus resultierenden Skaleneffekte im operativen Geschäft machen aus einer Kostenstelle, ein eigenständiges Profitcenter mit großem Wachstumspotential. Das bereits in über 80 Ländern etablierte Serviceangebot, mit einem Netzwerk von neun Call Centern und 180 Reparaturstätten, ist die ideale Ausgangsvoraussetzung für ein neues, erfolgreiches Unternehmen mit globaler Aufstellung. Hinzu kommt das im Handybereich einzigartige Angebot von so genannten S.O.A. (Services over the Air)-Diensten. Es ermöglicht eine komfortable Konfiguration, Modifikation und Personalisierung von BenQ-Siemens Mobiltelefonen per Funk. Mit dieser Lösung kann man seine Handysoftware unterwegs jederzeit auf den neuesten Stand bringen. Der Kundenservice von BenQ Mobile erhielt bisher in Tests Bestnoten von Netzbetreibern, Fachzeitschriften und Verbrauchern.


Erste Erfolge mit den neuen Produkten

Im Produktbereich verweist BenQ Mobile unterdessen auf deutliche Erfolge. Im ersten Quartal wurden unter der neuen Marke BenQ-Siemens zwölf neue Handys vorgestellt. Diese wurden von den Netzbetreibern sehr gut angenommen und entsprechend geordert. Mit den neuen Geräten konnte BenQ Mobile die Innovationsführung bei neuen Technologien wie dem UMTS-Datenturbo fürs Handy HSDPA oder auch neuen Displaytechnologien wie OLED (organic light emitting diode) übernehmen.

Aber auch im Design setzt BenQ Mobile mit besonders dünnen Gräten in jedem Formfaktor und unter Verwendung von echten Metallen wie Edelstahl, Magnesium und Aluminium Akzente in der Mobilfunkindustrie. Elf von zwölf der neuen Produkte sind Multimediahandys. Vier dieser Handys sind bereits mit dem wichtigsten Designpreis, dem iF award 2006 ausgezeichnet. Alle Neuheiten sind in den nächsten Wochen im Handel erhältlich. Da die Geräte vorrangig im mittleren und hochpreisigen Segment verkauft werden, wird sich in den nächsten Monaten der Durchschnittsverkaufspreis sukzessive erhöhen und die Marktposition weiter stabilisieren.

BenQ Mobile Geschäftsführer Clemens Joos sieht das Unternehmen mit der Mischung aus strukturellen Veränderungen und Produktinnovationen auf dem richtigen Weg: "Wir wollen bis Ende des Jahres die Gewinnzone erreichen. Die beschlossenen Maßnahmen und unsere dynamische Produktpolitik bringen uns diesem Ziel einen großen Schritt näher."

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   Mittwoch, 19.04.2006 15:37 104 


Nachdem Klaus Kleinfeld, Vorstandsvorsitzender von Siemens, bei seinem Amtsantritt bereits die defizitäre Handyssparte aus dem Geschäftsbereich Com (Kommunikation) herauslöste und an den taiwanischen Konzern BenQ 'verschenkte', will er Berichten der Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung zufolge nun auch den gesamten Bereicht verkaufen. Kleinfeld hatte für alle Geschäftssegmente eine strikte Marge vorgegeben, welche von Com bisher nicht erfüllen werden konnte. Siemens soll bereits Verhandlungen mit dem US-Kommunikationskonzern Motorola führen.

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Foto: UMTS-Technik von Siemens

Bei Siemens Communications sind rund 55.000 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz beläuft sich auf 13 Milliarden Euro. Motorola hatte in der Vergangenheit wiederholt Interesse an dem Teilbereich 'Mobilfunknetze' gezeigt, der jedoch nur in Verbindung mit dem restlichen Geschäft von Com zu haben sein wird. Kleinfeld dürfte mit einem Verkauf viele Analysten zufrieden stellen, die schon seit längerer Zeit einen Verkauf der Sparte fordern.

Problematisch an diesem Shareholder-Value-Management dürften jedoch die damit verlorengehenden Perspektiven sein. Siemens, einer der größten Infrastrukturanbieter, würde somit auf dem Markt der Kommunikation, der zur Zeit einen der wichtigsten Wachstumsmärkte darstellt, keine Kompetenzen mehr besitzen. Da sich offizielle Stellen zu den Verhandlungen bisher noch nicht äußerten, dürfte man erst nach der Aufsichtsratssitzung am 26. April Näheres zu den geplanten Aktivitäten mit Com erfahren.

quelle: Areamobile

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   Mittwoch, 26.04.2006 20:16 105 


BenQ Mobile kündigt Modelloffensive an.

Begleitend zur Bekanntgabe der Zahlen des taiwanesischen BenQ-Konzerns für das erste Quartal 2006 kündigt BenQ Mobile eine Modelloffensive an. Nachdem das Unternehmen bereits seit Januar 12 neue Mobiltelefone unter der Marke BenQ-Siemens vorgestellt hatte, sollen im Verlauf des Jahres weitere Neuerscheinungen auf dem internationalen Markt folgen. Zielsetzung bleibt weiterhin, den Turnaround bis zum Ende des Jahres 2006 zu erreichen.

Aktuell empfängt BenQ Mobile optimistische Signale aus dem Handel. Insbesondere die großen Netzbetreiber haben die neuen Geräte positiv aufgenommen und entsprechende Mengen geordert. Der Markt honoriert die innovativen Impulse von BenQ Mobile, etwa die neue HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)-Technologie, mit der die schnelle Übertragung großer Datenmengen möglich ist. Außerdem wird das Unternehmen neue Geräte deutlich schneller als in der Vergangenheit in die Geschäfte bringen und damit die hohen Verbrauchererwartungen erfüllen. Der verbesserte Produktmix verbunden mit höheren Abverkäufen soll den durchschnittlichen Verkaufspreis weiterhin kontinuierlich erhöhen. Insgesamt steht die weitere Verbesserung der Profitabilität im Vordergrund vor dem Gewinn zusätzlicher Marktanteile. BenQ Mobile steht für die Verbindung von Technologiekompetenz mit Lifestyle und Design. Entsprechend setzen die angekündigten Produktneuheiten die eingeschlagene Richtung mit Schwerpunkt auf Innovationen in den Bereichen 3G-Technologie, Multimedia/Musik und Premium-Materialien fort.

Für Clemens Joos, Geschäftsführer BenQ Mobile, sind die bisher getroffenen Maßnahmen wichtige Schritte auf dem Weg zur Restrukturierung von BenQ Mobile: "Wir haben auf der Kostenseite bereits deutliche Verbesserungen von 150 Millionen Euro erzielen können und arbeiten an weiteren Einsparpotenzialen. Wenn nun unsere neuen Modelle beim Verbraucher so einschlagen wie wir erwarten, sind wir am Ende des Jahres da, wo wir hinwollen: in den schwarzen Zahlen.

Die mit der Produktoffensive eingeleitete Fokussierung auf High-End-Geräte ermöglicht BenQ Mobile, sowohl an dem starken Wachstumsmärkten in Ländern wie Russland und China zu partizipieren als auch die Positionierung in den entwickelten Märkten zu stärken. In Deutschland erwartet BenQ Mobile aufgrund der breiten Akzeptanz der neuen Modelle im Handel für das Jahr 2006 einen deutlich positiven Trend bei der Absatzmenge und den Verkaufspreisen.

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