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Papa Schlumpf

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   Freitag, 19.08.2005 12:27 76 


Siemens Mobile soll in die mobile Oberschicht

Da kommen harte Zeiten auf die Siemens-Mitarbeiter zu: BenQ will in den deutschen Werken mit massiven Einsparungen die Handysparte wieder auf Gewinnkurs bringen. BenQ-Chef KY Lee sagte in einem Interview, der Anteil der deutschen Werke an der Handy-Fertigung werde von 40 auf 20 % halbiert. Das berichtet das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe. Die Produktionskosten seien in Deutschland hoch, deshalb werde man einen Teil nach Asien verlegen, so KY Lee in einem Interview. Er wisse, dass einige Arbeiter protestieren werden, fügte er hinzu. Aber der Handy-Markt befinde sich an einem kritischen Punkt. Wenn jemand versuchen sollte, die Reform zu blockieren, seien nachher alle Verlierer.
Schicksal der Mitarbeiter noch ungewiss
Derzeit will man im Hause BenQ jedoch noch nicht konkret zum Schicksale der 6000 Beschäftigten Stellung nehmen. Diese Entscheidung fall erst im kommenden Juni. Bis zu diesem Zeitpunkt gilt ein Standortsicherungsvertrag, den Siemens an BenQ mitverkauft hat. Doch die Richtung, in die es gehen soll, ist schon erkennbar: So kündigte Lee einen kommenden Fertigungsschwerpunkt in China an. Dort würde der Anteil an der Gesamtproduktion von derzeit 30 auf 60 Prozent erhöht, in Brasilien sinke er von 30 auf 20 Prozent.

Ab zu den Edelhandys
Der nächste Bereich, dem der Rotstift regieren werde, ist anscheinend die Handy-Entwicklung. Nach Aussage von KY Lee seien derzeit in beiden Handysparten (BenQ und Siemens mobile) insgesamt 45 Handys in der Entwicklung, jedoch würden derart viele nicht benötigt. Nach der vollendeten Übernahme werde man maximal 35 verschiedene Handymodelle auf den Markt bringen, wahrscheinlich noch deutlich weniger. Diese sollten dann hauptsächlich im oberen Preissegment verkauft werden.
Quelle: Handelsblatt/insidehandy

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   Freitag, 19.08.2005 21:36 77 


Zwei separate Handysparten mit gemeinsamem Marketing

Und schon wieder eine Nachricht aus dem Hause BenQ: Wie das heute ausgezeichnet unterrichtete Handelsblatt berichtet, will BenQ die Siemens-Handys nun offenbar doch nicht mit der eigenen Handy-Produktion verschmelzen. Die Mobilfunksparte der Deutschen soll separat geführt werden, heißt es in einer Mitteilung an die Siemens-Mitarbeiter. Der taiwanesische Konzern werde dafür zwei Produktionshäuser gründen, die sich jeweils auf den europäischen und den asiatischen Markt konzentrieren sollen. Das Marketing werde jedoch zusammengelegt.
Eigene Handys mit Umsatzeinbruch
Bereits am heutigen Vormittag hatten zwei Meldungen für Unruhe unter den Beschäftigten gehört: Zum einen die für Mitte 2006 angekündigten möglichen Kündgungen, bedingt durch eine Umstrukturierung der Produktion nach China. Zum anderen meldete die BneQ-hauseigene Handyabteilung einen massiven Umsatz-Einbruch. Das Unternehmen erzielte einen Nettogewinn von umgerechnet 14,9 Millionen US-Dollar, nach 92,6 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der konsolidierte Umsatz fiel um 30 Prozent auf 922 Millionen Dollar.
Quelle: Handelsblatt/insidehandy

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   Mittwoch, 24.08.2005 17:27 78 


MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Für die an die taiwanesisch BenQ gehenden Handy-Standorte von Siemens zeichnet sich nach Gewerkschafts-Angaben eine Tarifbindung ab. Noch keine Ergebnisse gebe es allerdings bei der Standort- und Beschäftigungssicherung, teilte die IG Metall am Mittwoch nach Beginn der Gespräche mit BenQ in München mit. Neben Tarifbindung, Standort- und Beschäftigungssicherung gehe es bei den Gesprächen speziell um den Standort Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen.

Nach derzeitigem Stand zeichne sich ab, dass BenQ in die Arbeitgeberverbände Nordrhein-Westfalen und Bayern eintreten und damit die Tarifbindung übernehmen wolle, hieß es. "Bei den Themen Standort- beziehungsweise Beschäftigungsgarantie ist noch keine Richtung erkennbar." Für Kamp-Lintfort wolle BenQ die seit Juli 2004 geltenden Konditionen des Ergänzungstarifvertrags fortführen. Den von Siemens seit Ende 2003 geplanten Stellenabbau im Zuge der Fertigungsautomatisierung wolle BenQ sofort umsetzen, obwohl der deutsche Elektrokonzern anderes zugesagt habe.

Die Siemens AG gibt die seit mehreren Quartalen defizitäre Handysparte noch bis Ende des laufenden Geschäftsjahres 2004/05 (30. September) inklusive einer kräftigen Finanzspritze an BenQ ab. Das hatten die Münchner Anfang Juni angekündigt. Siemens hatte dafür Kosten von etwa 300 Millionen Euro vor Steuern veranschlagt. (dpa/tc)

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   Dienstag, 30.08.2005 19:41 79 


Der Siemens-Konzern will in seinem vor dem Verkauf stehenden Handy-Werk im niederrheinischen Kamp-Lintfort nach Gewerkschaftsangaben 340 der rund 2000 Stellen abbauen. Der 1. Bevollmächtigte der IG Metall in Dinslaken, Ulrich Marschner, bestätigte am Dienstag einen Bericht der Neuen Rhein/Ruhrzeitung (NRZ). Aus Sicht von Siemens ist der geplante Abbau eine Rationalisierungsmaßnahme, die vom 2004 abgeschlossenen Ergänzungstarifvertrag gedeckt sei. Die Gewerkschaft hält die Abbaupläne aber für viel zu weitreichend.
Ein Siemens-Sprecher sagte am Dienstag in München, die Pläne zum Abbau der 340 Stellen seien seit langem bekannt. Diese seien auch Gegenstand der Verhandlungen zu einem Ergänzungstarifvertrag im vergangenen Jahr gewesen. Der Konzern habe 30 Millionen Euro in die Fertigungstechnik am Standort Kamp-Lintfort investiert. Daraus ergebe sich ein Volumen von 340 Stellen als Einsparpotenzial. Das Werk Kamp- Lintfort soll mit der gesamten Siemens-Handy-Sparte zum 1. Oktober an den taiwanischen Elektronikkonzern BenQ übergehen.

Die Siemens-Werke Kamp-Lintfort und Bocholt, wo schnurlose Festnetz-Telefone hergestellt werden, waren im vergangenen Jahr durch den Abschluss eines Ergänzungstarifvertrags in die Schlagzeilen geraten. Die wöchentliche Arbeitszeit war mit Einverständnis der IG Metall von 35 auf 40 Stunden heraufgesetzt worden, dafür hatte Siemens eine weitgehende Beschäftigungsgarantie zugesagt. Der Abbau aus Rationalisierungsgründen war ausgeklammert worden. (dpa) / (jk/c't)
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   Donnerstag, 01.09.2005 20:42 80 


Der Chef der kriselnden Siemens-Kommunikationssparte, Lothar Pauly, wechselt nach Informationen von manager-magazin.de zur Deutschen Telekom. Pauly solle neuer Leiter von T-Systems und Telekom-Vorstand und damit Nachfolger des verstorbenen Konrad Reiss werden, berichtet das Magazin heute. Die Personalie solle am Freitag vom Aufsichtsrat der Deutschen Telekom abgesegnet werden. Ein Sprecher der Deutschen Telekom wollte den Bericht laut dpa nicht kommentieren.

quelle: heise
--
wie sagt man so schön: "die ratten verlassen das sinkende schiff Bedlam

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   Donnerstag, 08.09.2005 11:43 81 


Die EU-Kommission hat die Übernahme der Siemens-Handysparte durch den taiwanischen BenQ-Konzern gebilligt. Wie die Behörde heute in Brüssel mitteilte, sei der Wettbewerb durch BenQ nicht gefährdet. Dem Unternehmen aus Taiwan, das bisher noch einen relativ geringen Marktanteil habe, stehe ausreichend Konkurrenz durch die anderen etablierten Anbieter aus Europa, Asien und den USA gegenüber.
BenQ und der Münchner Siemens-Konzern hatten sich Anfang Juni auf das Geschäft geeinigt. Die Handysparte hatte Siemens in den vergangenen Quartalen große Verluste beschert. Die Transaktion soll bis zum 1. Oktober vollzogen werden. (dpa) / (anw/c't)
Quelle: heise

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   Freitag, 16.09.2005 09:58 82 


Doch kein so großer Stellenabbau geplant
Im Zuge der Übernahme der Siemens Handy-Sparte hat sich die IG Metall nach Presseangaben mit dem neuen Eigentümer BenQ sowie dem Siemens-Konzern auf ein Konzept für den Fortbestand der Standorte München und Kamp-Lintfort geeinigt. Der von Siemens geplante Stellenabbau in Kamp-Lintfort soll danach geringer ausfallen, als zunächst befürchtet. Statt der bislang geplanten 340 Jobs wird Siemens nun 200 Stellen abbauen, wie die "Süddeutsche Zeitung" heute meldet. Die betroffenen Mitarbeiter sollen in eine Beschäftigungsgesellschaft von Siemens überführt werden.
Neue Bedingungen ab 2006
Für die verbleibenden gut 1800 Stellen in Kamp-Lintfort, die dem Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie unterliegen, haben IG Metall und BenQ eine Erfüllung des mit Siemens abgeschlossenen Ergänzungstarifvertrags bis Mitte 2006 vereinbart. Er sieht dem Bericht zufolge eine Wochenarbeitszeit von 40 Stunden und den Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie im Gegenzug eine Beschäftigungsgarantie für die Mitarbeiter vor. Über den Zeitraum nach 2006 solle es im kommenden Jahr Verhandlungen geben.

Sogar neue Stellen geplant
Laut IG Metall will BenQ in Kamp-Lintfort bis Ende dieses Jahres 70 und am Standort München mit bislang 1400 Beschäftigten 100 neue Stellen schaffen.
Quelle: ddp/insidehandy

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   Sonntag, 18.09.2005 20:33 83 


Die Zukunft des Handy-Standorts Ulm ist nach Einschätzung des Siemens-Konzerns auch nach der Übernahme durch den taiwanischen BenQ-Konzern gesichert. "Es gibt keine Pläne, dort etwas abzubauen", sagte ein Siemens-Sprecher am Sonntag in München.
Auch nach Ablauf der Beschäftigungssicherung Mitte 2006 habe der Standort noch eine Zukunft. Er sei insbesondere für die Software-Entwicklung wichtig. Die IG Metall hatte am Freitag erklärt, Ulm sei gefährdet, weil dem Standort mit gut 100 Beschäftigten die kritische Größe fehle. (dpa) / (pmz/c't)
Quelle: heise

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   Donnerstag, 22.09.2005 21:17 84 


Die Handy-Marke Siemens verschwindet nach der Übernahme durch den Konzern BenQ schneller vom Markt als bisher bekannt. Schon ab dem Frühjahr 2007 werde BenQ den Namen Siemens schrittweise durch ein eigenes Logo ersetzen, sagte Jerry Wang, Vizepräsident und Marketingchef von BenQ, dem Handelsblatt. Die Taiwaner hatten mit der Übernahme im Juni dieses Jahres das Recht erworben, die Marke Siemens fünf Jahre lang zu verwenden.
In Deutschland fährt der Handyhersteller zunächst eine Doppelstrategie. "In den Ländern, in denen BenQ noch nicht als Handymarke vertreten ist, werden wir noch für 18 Monate den Namen Siemens nutzen", sagte Wang. Dann werde bis Oktober 2010 die Fusionsmarke BenQ/Siemens benutzt. Dafür will Wang bereits Anfang 2006 ein neues Logo präsentieren. "Anschließend gibt es nur noch BenQ Mobile", sagte Wang. Der bislang eher unbekannte Massenhersteller aus Taiwan übernimmt zum 1. Oktober die hoch defizitäre Siemens-Sparte und bekommt dafür 250 Millionen Euro.

Bislang hat sich BenQ nicht detailliert geäußert, wie die künftige Strategie aussehen soll. BenQ werde nächstes Jahr 30 neue Modelle auf den deutschen Markt bringen, sagte Wang der Zeitung. Stellenkürzungen seien nicht geplant. "Wir werden auch noch in fünf Jahren in Deutschland Handys herstellen", sagte Wang. Die Zentrale von BenQ werde in München bleiben. (dpa) / (pmz/c't)
Quelle: heise

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   Samstag, 01.10.2005 22:50 85 


Bye, bye Siemens: BenQ Mobile geht heute an den Start

BenQ Mobile startet heute sein operatives Geschäft. Der neue Geschäftsbereich der BenQ Corporation verkauft ausschließlich Endprodukte für die mobile Kommunikation. Im Juni hat BenQ den Kauf der Siemens Mobile Devices Division angekündigt. Nun geht das neue Unternehmen wie geplant am 1. Oktober 2005 an den Start. Ausgehend von einem geschätzten gemeinsamen Marktanteil von 5,2 Prozent und einem sechsten Platz in der Reihe der internationalen Handyhersteller, hat sich das neue Unternehmen zum Ziel gesetzt, zu einem der führenden Hersteller im globalen Mobilfunkmarkt zu werden.

Unternehmen bleibt zunächst in München
Das Unternehmen mit Hauptsitz in München beschäftigt weltweit über 7.000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung, Design, Vertrieb, Marketing, Logistik, Fertigung und Kundenservice. "Die Synergien, die sich aus dieser Partnerschaft ergeben, sowie die hohe Motivation der Mitarbeiter auf beiden Seiten lässt uns stolz und vertrauensvoll in die Zukunft blicken", betonte K.Y. Lee, Chairman der BenQ Corporation.

Synergien sollen genutzt werden
Mit dieser Akquisition will BenQ seine Stärke im Consumer-Electronics-Bereich mit der Mobilfunk-Expertise von Siemens kombinieren. BenQ hat sich als einer der führenden und schnell wachsenden Hersteller von vernetzten digitalen Heimelektronik-Produkten etabliert. Dazu gehören LCD-Fernseher, Bildschirme, MP3-Spieler, Digitalkameras und Projektoren ebenso wie optische Speichermedien. BenQ Mobile startet als globale Marke in den Markt, und profitiert von Siemens' führender Stellung in wichtigen europäischen Märkten sowie auf dem wachsenden lateinamerikanischen Markt und BenQs Stärke in Asien.

Marke darf vorerst noch genutzt werden
Eine Lizenzvereinbarung erlaubt es BenQ Mobile ab heute, die Marke Siemens allein für die kommenden 18 Monate und als kombinierte Marke mit BenQ bis zu fünf Jahre zu nutzen. Bis 2006 existieren beide Marken nebeneinander. Die neue kombinierte Marke BenQ-Siemens startet im Frühjahr 2006.

quelle: Inside-handy

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   Dienstag, 04.10.2005 11:52 86 


BenQ Mobile startete zum 1.Oktober 2005 sein operatives Geschäft. Der neue Geschäftsbereich der BenQ Corporation verkauft ausschließlich Endprodukte für die mobile Kommunikation und vereint die Stärke der BenQ Corporation im Consumer-Electronics-Bereich mit der Mobilfunk-Expertise von Siemens. Grundlage für den Verkauf von mobilen Endgeräten unter der Marke Siemens sind ein errechneter Marktanteil von 5,2 Prozent, mit dem sich das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Platz 6 der Weltrangliste einreiht und damit in direkter Konkurrenz zu LG Electronics und Sony Ericsson steht. Das Ziel des neuen Joint-Ventures ist ehrgeizig: BenQ Mobile will weltweit wieder einen Spitzenplatz erreichen. BenQ Mobile startet als globale Marke in den Markt, und profitiert von Siemens führender Stellung in wichtigen europäischen Märkten sowie auf dem wachsenden lateinamerikanischen Markt und BenQs Stärke in Asien.
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Eine Lizenzvereinbarung erlaubt es BenQ Mobile seit gestern, die Marke Siemens allein für die kommenden 18 Monate und als kombinierte Marke mit BenQ bis zu fünf Jahre zu nutzen. Bis 2006 existieren beide Marken nebeneinander. Die neue kombinierte Marke BenQ-Siemens startet im Frühjahr 2006 (wir berichteten). Das Unternehmen mit Hauptsitz in München beschäftigt weltweit über 7.000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung, Design, Vertrieb, Marketing, Logistik, Fertigung und Kundenservice und erwirtschaftete 2004 einen Umsatz von 5,6 Milliarden Euro.
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Chief Executive Officer(CEO) von BenQ Mobile wird Clemens J. Joos, der als Leiter des Geschäftsgebietes Cordless Products der Siemens AG ab 2001 fundierte Kenntnisse im Endkunden-Geschäft sammelte, das "Gigaset" zu einem weltweit bekannten Namen gemacht hat und mit ihm die vordersten Marktpositionen erobern konnte. Nach seinem Erfolg mit Cordless Products, wurde Joos 2004 die Leitung von Mobile Devices bei Siemens übertragen, um das Geschäftsgebiet in eine neue Zukunft zu führen. Jerry Wang, Executive Vice President und Chief Marketing Officer der BenQ Corporation, übernimmt die Position des Chairman für BenQ Mobile. Die aktuelle Produktpalette des Unternehmens umfasst alle Geräte der kürzlich endgültig noch von Siemens am Markt platzierten Endgeräte wie S75, SG75, SXG75 und SL75 und darüber hinaus auch schon erste Modelle, die von BenQ hergestellt und mit einem Siemens-Label bedruckt wurden.
Meinung
Der Zusammenschluss beider Unternehmen ermöglicht spannende Perspektiven: ähnlich wie Sony und Ericsson begegnen sich hier zwei Global Player, die potenziell in der Lage sind, extrem spannende Endgeräte zu bauen und Impulse für den internationalen Markt zu geben. Auf eine gemeinsame Technologie- und Designlinie müssen sich die Entwickler mit Sicherheit noch verständigen, um Produkten wie Sony Ericssons K750i entgegentreten zu können. Aber selbst die letzten Neuvorstellungen sind vielversprechend: mit dem SG75 hat BenQ Mobile einen kompakten und leistungsfähigen UMTS-Slider im Angebot, der im Revier von Samsungs Z500 wildert. Das SXG75 konkurriert beispielsweise mit Motorolas E1000 oder entfernt auch mit Sony Ericssons K600i. Im Low-End-Bereich ist das Portfolio mit CL75 und CF75 zwar technisch nicht sonderlich beeindruckend, stilmäßig dafür aber sehr attraktiv bestückt. Und der Lifestyle-und Multimedia-Bereich kann mit SL75 und S75 aufwarten, die bei entsprechender Bepreisung durchaus in der Lage sein sollten, Kunden für sich zu gewinnen.
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Aktuelle Produkte: (v.l.n.r.) SG75 | SXG75 | S75 | CL75
Ganz besonders ehemalige Fans der Siemens-Modellreihen dürften sich - effizientes Placement und Marketing vorausgesetzt - schnell wieder für eine kommende 80er-Generation erwärmen können, wenn es BenQ Mobile gelingt, sich für den Spagat zwischen Kompaktheit, Design und Funktionalität so gut zu dehnen, wie es derzeit Samsung, Sony Ericsson und in gewisser Weise auch Motorola und Nokia schaffen.
Quelle: areamobile

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   Samstag, 08.10.2005 16:19 87 


Nach der Übernahme des Siemens Handygeschäftes hat sich BenQ Mobile hohe Ziele gesetzt und will rasch zur Weltmarktspitze aufschließen. "Zehn Prozent Marktanteil sind im Zeitraum von zwei bis drei Jahren erzielbar", sagte der Chef des neuen Bereichs BenQ Mobile, Clemens Joos (Foto), der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag".
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Erreichen will man dieses Ziel vor allem mit hochwertigen Geräten. Bereits im Jahr 2006 will man beim Ergebnis eine schwarze Null erreichen. Clemens Joos dazu: "Unsere Priorität ist, das Geschäft auf eine profitable Basis zu stellen." Die neue Handy-Marke BenQ-Siemens soll erstmals auf der Computermesse CeBIT im kommenden Jahr erscheinen. Dort will man bereits erste höherwertige Geräte zeigen.

quelle: Siemens-info

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   Sonntag, 16.10.2005 16:28 88 


Zwei Wochen nach der Übernahme des Siemens-Handygeschäfts hat der taiwanische Konzern BenQ eine weitere Verlagerung der Forschung und Entwicklung ins Ausland angekündigt. Derzeit fänden 60 Prozent der Entwicklung im Inland statt, die restlichen 40 Prozent in Niedriglohnländern. "Wir werden dieses Verhältnis umdrehen", sagte der neue BenQ-Mobile-Chef Clemens Joos der Welt am Sonntag. Trotzdem werde die Stammbelegschaft in Deutschland ausgebaut, weil der Konzern die früher nach außen vergebene Entwicklung wieder verstärkt in den Konzern hole. In den vergangenen Wochen hatte BenQ mit ganzseitigen Zeitungsanzeigen um neues Personal geworben.
Die verlustreiche Siemens-Handysparte soll unter der Führung von BenQ bereits im ersten Geschäftsjahr aus den roten Zahlen kommen. Dazu will der Konzern auch den Druck auf seine Zulieferer erhöhen. "Sie müssen extrem wettbewerbsfähig fertige Komponenten liefern, die einen geringeren Entwicklungsanteil von uns erfordern", sagte Joos. Zu den Hauptlieferanten gehört auch der deutsche Chiphersteller Infineon. Weil die Kostenentwicklung in der Branche so dramatisch sei, würden in Zukunft nur noch kurzfristige Vereinbarungen getroffen werden, sagte Joos. (dpa) / (bo/c't)
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   Donnerstag, 20.10.2005 19:41 89 


Auf der Gründungspressekonferenz von BenQ Mobile CEE (Zentral- und Osteuropa) erklärte das Unternehmen heute, dass man Profitabilität klar vor das Erreichen hoher Marktpositionen setze. Zwar will man langfristig immer noch zu den grossen Herstellern aufschliessen aber schwarze Zahlen sind dann doch wichtiger. "Oberste Priorität ist, dass wir wieder profitabel werden wollen", sagte BenQ Mobile-Sprecher Stefan Müller während der Pressekonferenz in Wien.

Zum einen will man das durch ein grösseres Angebot an hochpreisigen Multimedia- und UMTS Geräten erreichen. Zum anderen sollen hierfür auch die Zulieferer massiv unter Druck gesetzt werden um wettbewerbsfähige Komponenten zu günstigen Preisen bei kurzen Vertragslaufzeiten zu liefern.

quelle: siemens-info.de

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   Montag, 24.10.2005 15:45 90 


Der taiwanische Handyhersteller BenQ will nach der Übernahme der Siemens-Handysparte den Absatz über die Mobilfunkbetreiber ausbauen. "Wir sind sehr zufrieden mit den Gesprächen mit den Mobilfunkanbietern", sagte BenQ-Mobile-Chef Clemens Joos auf der Computermesse Systems in München. Das Auftragsvolumen habe sich zwischen Juli und September gegenüber dem Vorquartal verdoppelt. Anbieter wie T-Mobile und Vodafone D2 hatten ihre Bestellungen bei der ehemaligen Siemenssparte wegen der unsicheren Lage zuvor zurückgefahren, da deren Mobiltelefone zwischenzeitlich zu Ladenhütern geworden waren.
Das verlustreiche Handy-Geschäft von Siemens will BenQ nun möglichst rasch in die schwarzen Zahlen führen. "Schwerpunkt ist zunächst nicht die Maximierung des Marktanteils, sondern die Wiederherstellung eines vernünftigen Ergebnisses", sagte Joos. Es gebe bestimmte Segmente im Markt, die das Unternehmen sehr gut abdecken könne. "Wir haben von Siemens ein Erbe bei den qualitätssensitiven Kunden", sagte Joos. Hinzu kämen die Kompetenzen von BenQ, die vor allem in Multimedia-Anwendungen wie MP3-Musikplayern und Kamera-Handys lägen sowie bei Displays.

Zur Zukunft der Arbeitsplätze an den ehemals zu Siemens gehörenden Handy-Standorten sagte Joos, bisher stünden Zusagen der Gewerkschaftsseite zur Verlängerung des mit Siemens geschlossenen Ergänzungstarifvertrages noch aus. "Wir haben klar gesagt, dass wir an einem Ausbau der Entwicklerkapazitäten interessiert sind", sagte Joos. So seien im Nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort bereits 70 und in München weitere 30 Entwicklerarbeitsplätze geschaffen worden. Die Stammbelegschaft solle insgesamt eher ausgebaut und nicht reduziert werden. (dpa) / (ssu/c't)
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