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Papa Schlumpf

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Montag, 27.06.2005 14:06 61 |
Zulieferer der Siemens-Handyproduktion könnten zu den Verlierern der Übernahme durch den taiwanesischen Konzern BenQ werden. Das berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) heute, Montag, unter Berufung auf Analysten. Demnach könnten Unternehmen wie Infineon, der deutsche Gehäusehersteller Balda, AT&S sowie Flextronics ihre Zulieferverträge im Zuge der Straffung der Handysparte verlieren.
BenQ will schon im nächsten Jahr Geld verdienen
Die von Siemens übernommene Handy-Produktion soll bereits 2006 wieder Profite machen, so die FTD. Da bis September Verluste in der Höhe von 400 Mio. Euro erwartet werden, muss die Produktion signifikant gestrafft werden. Dabei stehen die Siemens-Zulieferer laut Analysten in der zweiten Reihe. BenQ werde zuerst mit den eigenen Zulieferern um bessere Konditionen aufgrund der höheren Stückzahlen verhandeln. Immerhin scheint der Standort des Siemens-Handywerkes in Kamp-Linfort für ein Jahr gesichert, so die FTD. Demnach gibt es ein Bekenntnis von BenQ-Chef Kuen-yao Lee zum Standort und zu allen Arbeitsplätzen. Allerdings betont Lee laut FTD auch, dass es über ein Jahr hinaus keine Garantien geben könne. Sollte es BenQ tatsächlich innerhalb eines Jahres gelingen, die höchstdefizitäre Handysparte wieder zu einem profitablen Zweig umzugestalten, würde dies die Dimension des Versagens des Siemens-Managements aufzeigen.
Quelle: pte/insidehandy
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Humunculus

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Montag, 27.06.2005 16:48 62 |
Hi,
das war ja zu erwarten, dass BenQ jetzt an jeder Ecke versucht Kosten einzusparen. Hoffentlich führt der Sparkurs auch zum Erfolg, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben.
MfG
H.
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Dackelz
       
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Mittwoch, 29.06.2005 20:17 64 |
Der Elektrokonzern Siemens und die IG Metall haben Gespräche über die Zukunft der Telefon-Werke in Nordrhein-Westfalen nach der Übernahme der Handysparte durch BenQ aufgenommen. Nach Angaben der Gewerkschaft will sich Siemens auch für die Zeit nach der Trennung von der Sparte für einen Erhalt der Werke in Kamp-Lintfort und Bocholt sowie für die Weiterführung der vereinbarten Tarifstandards und die Sicherung der Arbeitsplätze einsetzen. Dies habe Siemens zugesagt, teilte die IG Metall heute mit. "Wir haben den Eindruck, dass Siemens sich nicht aus der Verantwortung für die 4000 Beschäftigten verabschiedet", erklärte der Leiter der IG-Metall-Tarifabteilung, Oliver Burkhard. Der Elektrokonzern reagierte zunächst zurückhaltend auf die Angaben.
In Kamp-Lintfort stellt Siemens Handys her, in Bocholt werden schnurlose Festnetz-Telefone gefertigt. Die Übernahme der Handy-Sparte durch den taiwanischen Elektronikhersteller BenQ hatte in den vergangenen Wochen für große Verunsicherung bei den Beschäftigten gesorgt. Siemens hatte sich im vergangenen Jahr für die beiden Werke mit IG Metall und Betriebsrat auf einen noch bis 2006 geltenden Ergänzungstarifvertrag geeinigt, mit dem eine Verlagerung von rund 2000 Jobs nach Ungarn abgewendet werden sollte.
Im Gegenzug hatte Siemens unter anderem die Ausdehnung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich durchgesetzt. "Die Weiterführung des Ergänzungstarifvertrages hängt unmittelbar von der Fortführung der Standortsicherung und Beschäftigungsgarantie ab", erklärte Burkhard.
Bei Siemens erklärte ein Unternehmenssprecher, man wolle den weiteren Gesprächen nicht vorgreifen. "Fakt ist: Wir haben heute über das Thema gesprochen." Nun müsse der nächste Gesprächstermin abgewartet werden, der für 7. Juli vorgesehen ist. Mit BenQ will die Gewerkschaft am 28. Juli sprechen. Erst vor wenigen Tagen hatte der Betriebsrat von Kamp-Lintfort nach einem Besuch von BenQ-Chef Lee Kun-Yao Hoffnung geschöpft. Lee habe klar gesagt, dass BenQ die Fabrik nicht herunterfahren oder gar schließen wolle, erklärte Betriebsratschef Michael Leucker danach einem Medienbericht zufolge.
quelle: heise
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Dackelz
       
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Sonntag, 03.07.2005 11:40 66 |
Ohne Handys verdient Siemens in der TK-Sparte richtig Geld
Der Chef der Siemens-Kommunikationssparte, Lothar Pauly, ist nach dem Verkauf der Handy-Sparte zuversichtlich, die Renditeziele des Konzerns zu erfüllen. "Ohne die Handys verdienen wir ganz ordentlich Geld", sagte Pauly dem "Handelsblatt". Rechne man die Mobiltelefone heraus, hätte die Umsatzrendite im ersten Halbjahr 4,7 Prozent betragen. Das Konzernziel von acht bis elf Prozent sei ambitioniert, aber machbar.
Wachstum durch Innovationen
Eine Fusion mit einem großen Konkurrenten wie Alcatel oder Nortel lehnt Pauly in diesem Zusammenhang ab. "Solche Mega-Merger sind viel zu komplex", sagte der Manager. Um Einspareffekte zu erzielen, müsse man erst einmal "viel zu viel Geld in die Hand nehmen". Pauly will stattdessen aus eigener Kraft wachsen. "Das wird uns vor allem durch Innovationen gelingen", sagte er.
Selektive Zukäufe denkbar
Handlungsbedarf sieht Pauly nun vor allem im Firmenkundengeschäft. "Wir müssen neue Märkte erschließen, weil wir hier zu stark auf Deutschland konzentriert sind", sagte der Spartenchef. Wenn es der deutschen Wirtschaft schlecht gehe, spüre sein Konzernbereich das sofort. Deshalb müsse Siemens in Wachstumsmärkten wie China, Indien und Russland stärker präsent sein. Dabei seien auch selektive Zukäufe denkbar, "aber sicher keine riesigen Unternehmen".
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Dackelz
       
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Freitag, 15.07.2005 20:50 69 |
Ganz anders als bisher vermutet, geht BenQ die Reorganisation der Anfang Juni übernommenen Siemens-Handysparte an. Statt die Marke Siemens vom Markt zu verbannen, will der taiwanesische Konzern mit einer Doppelmarke punkten. Entwicklung, Einkauf und Logistik sollen weiterhin getrennt erfolgen, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) heute, Freitag, unter Berufung auf eine interne Mitteilung an die rund 6.000 Mitarbeiter der Handysparte. Dafür sollen zwei Produkthäuser gegründet werden, die den asiatischen und den westlichen Markt verantworten. Das Marketing wird aber offenbar zusammengeführt.
Produktangebot soll besser angepasst werden
Laut der vom künftigen Chef der BenQ-Handysparte, Clemens Joos, verfassten Mitteilung will der Konzern damit Kosten, Qualität und Produktangebot besser an die regionalen Bedürfnisse anpassen. Dadurch soll das Geschäft "flexibler, schlagkräftiger und insgesamt wettbewerbsfähiger" werden, so Joos. Bei der Entwicklung neuer Produkte wolle man sich vor allem auf das mittel- und hochpreisige Segment konzentrieren. Billig-Handys sollen dagegen den Erfolg auf Wachstumsmärkten wie Indien sichern.
Erste Geräte kommen Anfang 2006
Die Marke Siemens habe nicht ausgedient, widersprach Joos kursierenden Gerüchten über ein Aus der Marke. Vielmehr solle eine Doppelmarke zusätzliche Werte schaffen. Erste Geräte mit der Doppelmarke sollen im Februar 2006 auf einer Fachtagung in Barcelona vorgestellt werden, schreibt die FTD. BenQ wolle die Stärken beider Marken nutzen, um höhere Umsätze zu erzielen, so Joos.
quelle: inside-handy
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Papa Schlumpf

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Dienstag, 26.07.2005 12:15 70 |
Für Siemens werden in dieser Woche wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Die Aktionäre des taiwanesischen BenQ-Konzerns entscheiden an diesem Donnerstag (28. Juli) über den Kauf der Siemens-Handysparte.
Am selben Tag legt Siemens-Chef Klaus Kleinfeld die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Da der geplante Verkauf der Handysparte an BenQ noch nicht offiziell über die Bühne gegangen ist, rechnen Analysten mit einem Gewinnrückgang.
Von der Finanznachrichten-Agentur dpa-AFX befragte Analysten rechnen im Schnitt mit einem Rückgang des operativen Gewinns der Bereiche von 1,24 auf 1,1 Milliarden Euro. Wenn man das Handygeschäft pro forma bereits herausrechnet, wäre das Ergebnis den Schätzungen zufolge stabil. Beim Umsatz erwarten die Experten für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 (30. September) einen Anstieg von 18,2 auf 19,3 Milliarden Euro.
Das Handygeschäft hat Siemens in den vergangenen Quartalen drastische Verluste beschert. Daher entschied sich Kleinfeld für den radikalen Schritt eines Komplettverkaufs. Experten rechnen nicht damit, dass die Übernahme von der BenQ-Hauptversammlung blockiert werden könnte. "Wir erwarten, dass die Transaktion mit großer Mehrheit gebilligt wird", heißt es in einer Studie der DZ Bank. "Wenn die Hauptversammlung aber gegen die Übernahme stimmt, könnte die Siemens-Aktie an diesem Tag um bis zu zehn Prozent einbrechen."
Auch wenn der Verkauf gelingt, wird es noch offene Baustellen bei Siemens geben. So ist die Zukunft des IT-Dienstleisters SBS weiter ungewiss. Zu den Ertragsperlen dürften dagegen weiterhin unter anderem die Medizintechnik, der Lichtkonzern Osram und die Energieerzeugung gehören.
Quelle: dpa/connect
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Dackelz
       
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Donnerstag, 28.07.2005 10:39 71 |
Der Technologiekonzern Siemens hat im zurückliegenden Quartal deutlich weniger verdient als im Vorjahreszeitraum und von Analysten erwartet. Wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte, reduzierte sich der Nettogewinn von April bis Juni ohne die Verluste der an den taiwanischen Hersteller BenQ abgegebene Handy-Sparte von 815 Millionen Euro auf 625 Millionen Euro. Analysten hatten hier im Durchschnitt 691 Millionen Euro erwartet. Einschließlich der Handy-Sparte liege der Nettogewinn lediglich bei 389 Millionen Euro.
Umsatz entspricht den Erwartungen
Das operative Ergebnis sank den Angaben zufolge ohne die Handysparte auf 980 Millionen Euro nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten hier im Durchschnitt 1,15 Milliarden Euro erwartet. Der Umsatz von 18,8 Milliarden Euro lag um sieben Prozent über dem Vorjahreswert und entsprach damit im Wesentlichen den Schätzungen von Marktbeobachtern, die mit 18,9Milliarden Euro gerechnet hatten.
Gesamtergebnis auf Vorjahresniveau
Vorstands-Chef Klaus Kleinfeld dämpfte gleichzeitig die Aussichten für das Gesamtjahr. Für das September endende Geschäftsjahr 2004/2005 strebe Siemens in den fortgeführten Geschäftsbereichen ein Ergebnis auf Vorjahresniveau an. Ursprünglich hatte Siemens noch einen leichten Ergebnisanstieg in Aussicht gestellt, doch bereits Ende April hinter das Ziel ein Fragezeichen gesetzt.
Neuausrichtung von Siemens Com
Vor allem die Neuausrichtung der defizitären Kommunikationssparte Com werde in den kommenden Quartalen für zusätzliche Belastungen sorgen. "Im Bereich Communications müssen wir die Schwächen angehen", sagte der Kleinfeld. Im dritten Quartal verbuchte die Sparte auch ohne das Geschäft mit Mobiltelefonen einen Verlust von 70 Millionen Euro nach 209 Millionen Euro im Vorjahr. Neben der Kommunikationssparte hätten außerdem der IT-Dienstleister Siemens Business Services (SBS) sowie der Bereich Logistics and Assembly rote Zahlen geschrieben.
Die Siemens-Aktie verlor zu Handelsbeginn 2,7 Prozent auf 64,42 Euro
quelle: insidehandy
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Donnerstag, 28.07.2005 21:12 72 |
Siemens will mit seinen Handys nichts mehr zu tun haben
Mit seinen Handys will Siemens schon jetzt nichts mehr zu tun haben. Zwar ist der Verkauf an den taiwanesischen BenQ-Konzern noch nicht abgeschlossen, und die Verluste der Handysparte belasten noch immer den Konzerngewinn. Doch Fragen nach der Zahl der verkauften Geräte im abgelaufenen Quartal oder nach der Höhe der operativen Verluste wies Siemens-Chef Klaus Kleinfeld am Donnerstag unwirsch zurück. "Ich würde wirklich vorschlagen, dass Sie mit den BenQ-Leuten diskutieren, wie viele Handys sie verkauft haben und wie glücklich sie damit sind." Der Konzern hat schon längst neue Baustellen, die geschlossen werden müssen. Im abgelaufenen Quartal brach der Gewinn auch bei einer Ausblendung der Handyverluste von 871 auf 625 Millionen Euro ein.
Noch allerdings ist der Mobilfunkgeräte-Bereich Teil des Siemens-Konzerns. Am Donnerstag kam die erhoffte Trennung aber einen großen Schritt voran. Die Aktionäre von BenQ stimmten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung für den Kauf. "Das ist eine wichtige Nachricht", sagte Kleinfeld. "Damit können wir die für alle Beteiligten beste Lösung verwirklichen." Auch BenQ begrüßte die Entscheidung der Aktionäre. Durch die Übernahme könne der viertgrößte Handyhersteller der Welt geschaffen werden. Branchenexperten gehen allerdings davon aus, dass der Absatz von Siemens-Handys im abgelaufenen Quartal weiter unter Druck war.
Siemens hatte jahrelang versucht, das Handygeschäft in den Griff zu bekommen. Der Markt gilt trotz hohen Preisdrucks als hoch attraktiv. Nokia-Chef Jorma Ollila zum Beispiel rechnet damit, dass alle Hersteller in diesem Jahr 760 Millionen Mobilfunkgeräte verkaufen. Im vergangenen Jahr waren es 643 Millionen Handys. Siemens aber verpasste wichtige Trends, wurde zusätzlich von einer Software- Panne gebeutelt und fuhr mit den Handys hohe Verluste ein. In den ersten neun Monaten summierte sich das Minus auf rund 400 Millionen Euro, teilweise sind hier die Zusatzkosten für den Ausstieg schon mit eingerechnet. Diese sollen mit 300 Millionen Euro vor Steuern nach neuesten Angaben etwas günstiger ausfallen als bisher angekündigt.
Auch wenn Siemens froh ist, wenn das Thema vom Tisch ist: Nicht alle Experten sind davon überzeugt, dass der Schritt strategisch richtig ist. "Es macht absolut Sinn, die Infrastruktur und die Handys in einer Hand zu haben", sagt ein Manager eines Konkurrenten. Mit den Geräten ließen sich zum Beispiel neue Märkte beim Aufbau von Mobilfunknetzen leichter erobern. Der Verkauf der Sparte bedeutet nicht das Aus für Siemens-Handys. BenQ darf die Marke Siemens noch längere Zeit nutzen. Auch für die Beschäftigten bleibt das Thema aktuell. Zur Hauptversammlung versicherte das Unternehmen zwar noch einmal, man werde sich an die Beschäftigungssicherung für das Werk in Kamp-Lintfort bis Mitte 2006 halten. Es gebe aber noch keine konkreten Pläne für die Zeit danach.
(Axel Höpner, dpa) /heise
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Papa Schlumpf

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Freitag, 05.08.2005 10:05 74 |
Siemens hat nach Gewerkschaftsangaben den Mitarbeitern der Handysparte eine Absicherung ihrer Arbeitsplätze nach der Übernahme durch den taiwanesischen BenQ-Konzern angeboten.
Der Konzern sei bereit, Mitarbeitern, die nach der Übergabe des Geschäfts ihren Arbeitsplatz verlieren sollten, eine andere Beschäftigung anzubieten, sagte der Leiter der Tarifpolitik der IG Metall, Oliver Burkhard, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Ein Konzern-Sprecher wollte das Angebot nicht bestätigen.
Für die mehr als 2000 Beschäftigten des Handywerks in Kamp-Lintfort gilt derzeit noch eine Beschäftigungsgarantie bis Mitte 2006. Im Gegenzug haben die Arbeitnehmer unter anderem längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich hingenommen. In den Gesprächen mit Betriebsrat und IG Metall gehe es um die Zukunft der Arbeitsplätze nach dem Juni 2006, sagte der Konzernsprecher. Die Zukunftsfähigkeit des Werks müsse auch über diesen Zeitpunkt hinaus sichergestellt werden.
Nach Angaben Burkhards gibt es zwei Modelle für das mögliche Angebot einer Weiterbeschäftigung. In Fall eins gehe es um eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft unter dem Dach des neuen Eigentümers BenQ, die von Siemens finanziert und organisiert werde. Das zweite Modell sehe vor, dass Beschäftigte im Fall einer Kündigung von BenQ einen anderen Arbeitsplatz im Siemens-Konzern in der Region Niederrhein erhielten.
Quelle: dpa/connect
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