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Humunculus

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Status: n/a
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Freitag, 11.03.2005 22:11 16 |
Hi,
da hat sich Siemens ja einiges vorgenommen. Auch wenn Siemens den Sparkurs ohne Personalentlassungen schaffen will, glaube ich nicht, dass das zu realisieren ist. Letztlich werden doch wieder viele ihren Arbeitsplatz verlieren.
MfG
H.
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Sneff

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Status: n/a
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Sonntag, 13.03.2005 21:09 18 |
Ein Einstieg bei der angeschlagenen Siemens-Handysparte ist für viele Wettbewerber offenbar nur wenig interessant. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" am Sonntag unter Berufung auf Branchenkreise vorab berichtet, haben bereits drei nicht näher benannte asiatische Hersteller den Bereich geprüft und abgewunken. Der als Joint-venture- oder Kauf-Kandidat gehandelte chinesische Haier-Konzern komme ebenfalls nicht in Frage. Haier-Europachef Paolo Mainardi sagte zur Begründung: "Wir sind zu klein."
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Motorola prüft Übernahme
Offen geben sich laut Magazinbericht hingegen Motorola (USA) und Huawei (China). Motorolas Mobiltelefon-Europachef Greg Estell sagte, sein Unternehmen schaue sich alle Gelegenheiten an. Huawei-Manager Sören Pürschel wird zitiert: "Passen würde es. Wir haben UMTS-Handys, Siemens eine gute Marktposition." Siemens bringt das erste selbst entwickelte UMTS-Handy erst im Herbst auf den Markt.
In den vergangenen drei Quartalen erwirtschaftete Siemens mit seiner Handy-Sparte 372 Millionen Euro. Der Konzern hält sich zur Lösung der Probleme bislang alle Optionen offen: Sanieren, schließen, kooperieren oder verkaufen.
Quelle: Inside Handy
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Papa Schlumpf

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Status: n/a
Themenstarter
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Montag, 18.04.2005 13:42 24 |
Der Chef der größten Siemens-Sparte Communications, Lothar Pauly, hat den bisherigen Verlauf der Zusammenlegung von Festnetz- und Mobilfunksparte des Konzerns als Erfolg gewertet. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2004/05 hätten sechs der acht Com-Geschäftsfelder schwarze Zahlen geschrieben und vier davon bereits ihre Zielmargen erreicht, sagte Pauly der Mitarbeiterzeitschrift SiemensWelt. Der Siemens-Bereich Com mit 18 Milliarden Euro Umsatz war im vergangenen Herbst aus der Fusion der Festnetz- und der Mobilfunksparte hervorgegangen.
Vor dem Hintergrund einer möglichen Trennung von der krisengeschüttelten Handy-Sparte sagte Pauly, es gehe jetzt vor allem darum, die Phase der Unsicherheit schnell zu beenden. "Jeder Mitarbeiter muss wissen, wie es weitergeht." Er sei aber kein Freund vorschneller Entscheidungen. "Verkündet wird erst, wenn wir ein tragfähiges Gesamtkonzept verabschiedet haben, daran arbeiten wir mit Hochdruck."
Den häufiger geäußerten Vorwurf, Siemens mangele es in dem Bereich an Innovationskraft, wies Pauly zurück. "Sicherlich haben wir das eine oder andere Negativbeispiel, wo wir zu spät auf den Markt kamen oder auf die falschen Innovationen gesetzt haben", räumte er zwar ein. Letztlich mache Siemens aber einen Großteil seines Geschäftes gerade durch Innovationen.
Künftige Trends in dem Bereich lägen bei den Themen Mobilität, Internet Protocol (IP) und beim Service. China werde dabei Zentrum der Telekommunikationsentwicklung sein, erwartet Pauly. "Um künftig wettbewerbsfähig zu bleiben, muss man am chinesischen Markt bestehen können -- und darauf haben wir uns einzustellen." (dpa) / (jk/c't)
Quelle: heise
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Papa Schlumpf

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Themenstarter
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Montag, 25.04.2005 09:49 28 |
Hi,
a never ending Story.
Mal schauen was als nächstes kommt :-)
Gruß
Papa Schlumpf
Das Verwirrspiel um die Zukunft der Handy-Sparte von Siemens könnte am kommenden Mittwoch enden: Siemens-Chef Klaus Kleinfeld legt dann die Halbjahreszahlen des Konzerns vor und informiert dabei auch über die Lage der Kommunikationssparte.
Unterdessen schießen die Gerüchte ins Kraut: Die Süddeutsche Zeitung meldete am Samstag, Siemens verhandle mit dem Computer-Hersteller Acer - was ein Acer-Sprecher inzwischen dementiert hat, wie der Nachrichtendienst Bloomberg berichtete. Als nächsten Kooperationskandidaten brachte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gestern Motorola ins Spiel.
"Wir kommentieren solche Gerüchte grundsätzlich nicht", sagte ein Siemens-Sprecher zu den Spekulationen. (mls)
Quelle: xonio
Neuer Siemens-Chef Kleinfeld wegen Handykrise unter Druck
Der Druck auf den neuen Siemens-Chef Klaus Kleinfeld wächst. Bei seinem Amtsantritt Anfang des Jahres wurde der 47-Jährige vom manager magazin noch als "Wunderknabe" gefeiert. Doch für das größte Problem des Konzerns -- das verlustreiche Handygeschäft -- hat auch er bisher noch keine Lösung präsentiert. "Ich hoffe, dass mit Hochdruck daran gearbeitet wird, das muss Top-Priorität haben für das Management", sagt Siemens-Analyst Theo Kitz von Merck Finck. Möglicherweise kommt Siemens einer Lösung näher. In den vergangenen Tagen schossen Spekulationen über mögliche Partner für das Handygeschäft ins Kraut.
Kleinfeld legt an diesem Mittwoch in Lissabon die Konzern-Ergebnisse für das abgelaufene Quartal vor. Dabei werde er natürlich auch Stellung nehmen zur Lage in der Kommunikationssparte, sagte ein Konzernsprecher. Die Handysparte bei Siemens dürfte nach Analystenschätzungen im Quartal erneut mehr als 100 Millionen Euro Verlust gemacht haben. Experten rechnen damit, dass auch deshalb der Konzerngewinn unter dem Strich von 807 auf etwa 730 Millionen Euro gesunken ist.
Kleinfeld selbst verweist darauf, dass zwar eine Lösung für das Handygeschäft gefunden werden muss. Siemens bestehe aber bei weitem nicht nur aus der Mobilfunksparte. "An dem Teil wird das Unternehmen weder gesunden noch kaputtgehen." Auch die Experten von Merrill Lynch verweisen in einer aktuellen Beleuchtung des Konzerns auf "Star-Performer" wie die Medizintechnik, den Licht-Konzern Osram und die Automatisierungssparte A&D, mit denen Siemens viel Geld verdient.
Dennoch dürften sich bei der Vorlage der Ergebnisse des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2004/05 das Interesse wieder vor allem auf die Handysparte richten. Konkurrenten wie Nokia und Motorola berichteten in den vergangenen Tagen von ausgezeichneten Umsätzen im boomenden Handymarkt. Umso schlechter machen sich die Ergebnisse von Siemens in diesem Bereich.
Zwar hat Konzernvorstand Rudi Lamprecht, früher für die Handys verantwortlich, verkündet, nach seiner Einschätzung sei das Geschäft einfach zu sanieren. Wie dies aber geschehen soll, ist bisher völlig offen. Daher gilt weiterhin ein Verkauf der Sparte oder die Kooperation mit einem Partner als wahrscheinlich. "Ein Käufer kann allerdings nicht über Nacht gefunden werden", sagt Analyst Kitz. Als Kooperationspartner wurden in den vergangenen Tagen Motorola und der taiwanische Acer-Konzern ins Spiel gebracht. Angeblich sind die Verhandlungen jeweils schon weit fortgeschritten. Allerdings hat Acer bereits abgewunken. In Branchenkreisen gilt es auch eher als unwahrscheinlich, dass am Mittwoch ein Bündnis mit Motorola verkündet wird.
Abgesehen von den Problemen in der Kommunikationssparte -- auch im Festnetzgeschäft und beim IT-Dienstleister SBS hakt es -- läuft es bei Siemens insgesamt ordentlich. Der operative Gewinn der Bereiche ist im zweiten Quartal laut Analysten-Schätzungen von knapp 1,1 auf 1,25 Milliarden Euro gestiegen. Auch beim Umsatz erwarten die Experten einen leichten Zuwachs auf 18,6 Milliarden Euro. (Axel Höpner, dpa) / (jk/c't)
Quelle: heise
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Dackelz
       
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Mittwoch, 27.04.2005 21:14 30 |
Zumindest Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger stellt dem neuen Siemens-Chef Klaus Kleinfeld nach drei Monaten im Amt ein vorzügliches Zeugnis aus. "Der Kandidat erhält zehn von zehn Punkten", lobt Neubürger mit Blick auf die insgesamt stabile Ertragslage. Die Öffentlichkeit aber hat vor allem die kriselnde Handysparte im Blick, für die der neue Chef noch keine endgültige Lösung präsentiert hat. Nach erneuten hohen Verlusten mit den Handys zieht Kleinfeld jetzt die Notbremse, um das leidige Thema vom Tisch zu bekommen. "Ich bin nicht bekannt dafür, die Füße auf den Tisch zu legen, in die Luft zu gucken und zu hoffen, dass sich eine Lösung findet", sagt der 47-Jährige. Daher wird die Handysparte nun ausgegliedert. Ist ein Partner für das Geschäft gefunden, wird sich Siemens voraussichtlich in eine Minderheitsposition zurückziehen.
Kleinfeld, anfangs als "Wunderknabe" gefeiert, hat einen holprigen Start hinter sich. Am ersten Arbeitstag als Vorstandsvorsitzender musste er die Streichung von mehr als 1300 Arbeitsplätzen verkünden. Dann fiel Journalisten auf, dass der Konzern aus dem Antrittsfoto Kleinfelds eine Rolex-Uhr herausretuschiert hatte. Zudem wuchs der Druck, rasch eine Lösung für die Handysparte zu finden, die jeden Tag mehr als eine Million Euro Verlust macht.
Auch bei der Halbjahres-Pressekonferenz dominierten denn die Fragen nach der Handysparte. "Das ist leider ein hausgemachtes Thema, da können wir niemanden für verantwortlich machen", räumte ein Siemens-Manager ein. Kleinfeld und Neubürger sehen das ähnlich. Knackpunkt sei die Einführung der neuen 65er-Handyserie im vergangenen Sommer gewesen. Wegen eines vergleichsweise harmlosen Akustikfehlers -- ein lauter Warnton, wenn während des Telefonierens der Akku leer ging -- rief Siemens die ersten Geräte zurück. Die Markteinführung verzögerte sich, die Durchschnittspreise sanken. "Von dem Akustikschock haben wir uns nicht erholt", sagt Neubürger.
Die Probleme hatte Kleinfeld von seinem Vorgänger Heinrich von Pierer geerbt. Allerdings war er im vergangenen Jahr zwischenzeitlich direkt für das Geschäftsfeld verantwortlich. Um die Dauerkrise zu beenden, greift er nun zu radikalen Mitteln. Siemens ist bereit, sich mehrheitlich aus dem Handygeschäft zu verabschieden, auf das gerade Pierer lange Zeit stolz war. Ein Mehrheits-Partner soll zudem unter bestimmten Voraussetzungen auch die Rechte an der Marke Siemens bekommen. Wichtig ist Kleinfeld vor allem, dass es -- unter wessen Führung auch immer -- weiter Handys mit der Marke Siemens gibt und dass möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Wenn Kleinfeld in den nächsten Wochen oder Monaten die endgültige Lösung präsentieren kann, wird sich der Blick stärker auf die anderen Geschäftsbereichen konzentrieren. Hier setzte sich der Neue an der Spitze ehrgeizige Ziele. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen alle Geschäftsbereiche die hochgesteckten Rendite-Ziele erreichen, die Pierer ihnen einst gesetzt hatte. Während es lange im Konzern hieß, es gebe immer offene Baustellen, sollen nun rasch alle Geschäfte gleichzeitig auf Kurs gebracht werden. Kleinfeld deutete auch an, dass er sein persönliches Schicksal mit diesem Ziel verknüpft. "Ich bin immer so gestrickt gewesen, dass man persönliche Verantwortung übernimmt."
quelle: heise
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Das Thema wurde von Papa Schlumpf begonnen.
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