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Papa Schlumpf

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Samstag, 12.02.2005 15:32 8 |
Seit Monaten wird über die Zukunft der Mobilfunk-Sparte von Siemens spekuliert. Schließen, Verkaufen, Sanieren, Partner suchen – diese Möglichkeiten hatte der frühere Konzernchef Heinrich von Pierer schon im November genannt. Der Ende Januar verabschiedete Vorstandsvorsitzende hatte noch vor einer Woche bekräftigt, die vier denkbaren Wege hätten weiterhin Bestand. Dagegen hatte die Mehrzahl der Analysten auf einen zügigen Ausstieg aus dem Mobiltelefon-Geschäft gehofft.
Jetzt hat sich der Konzern offenbar für die Sanierung entschieden – ohne sich endgültig von den anderen Optionen zu verabschieden. Man könne besser einen Bereich verkaufen, der kein Defizit einfahre, hieß es aus Vorstandskreisen.
"Ein Geschäft, das Verlust macht, muss doch erst mal gefixt werden", sagte Zentralvorstandsmitglied Rudi Lamprecht. Diese Sanierung betreibe Siemens selbst. Erste Maßnahmen dazu seien bereits angelaufen, sagte ein Sprecher am gestrigen Freitag. Man müsse dafür sorgen, dass die Kosten der Sparte nicht aus dem Ruder liefen. Derzeit reduziere der Konzern vor allem das Tempo der Expansion in China. Siemens habe dort mit hoher Geschwindigkeit Belegschaft aufgebaut, nun müsse eine Phase der Konsolidierung folgen.
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Humunculus

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Samstag, 19.02.2005 09:01 12 |
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Original von Dackelz
Das chinesische Telekommunikationsunternehmen ZTE prüft einem Medienbericht zufolge den Kauf der defizitären Handysparte von Siemens. ZTE führe bereits eine Unternehmensprüfung durch, berichtete das Magazin "Wirtschaftswoche" am Mittwoch vorab unter Berufung auf Branchenkreise. Siemens wollte sich dazu auf Anfrage nicht äußern. Der Chef des Kommunikationssparte, Lothar Pauly, sagte vor wenigen Tagen, Siemens prüfe derzeit alle Optionen. In Frage kämen weiterhin eine Partnerschaft, der Verkauf, eine Sanierung und die Schließung des Geschäftsbereichs. |
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Hi,
das Beste für Siemens wäre eine Partnerschaft, so wie es bei Sony und Ericsson vollzogen wurde. Ob ZTE der richtige Partner ist, kann man nicht genau sagen weil das Unternehmen hier zu Lande nicht besonders publik ist.
MfG
H.
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Papa Schlumpf

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Sonntag, 20.02.2005 15:46 13 |
Der Chef des Mobilfunkanbieters O2, Rudolf Gröger, hat den Siemens-Konzern zu einer schnellen Entscheidung über die Zukunft der kriselnden Handy-Sparte aufgerufen. "Der Konzern muss den Endkunden draußen schnell erklären, wie es weitergeht", sagte Gröger der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Angesichts hoher Verluste des Bereichs hält sich Siemens bisher alle Optionen für die Zukunft der Handy-Sparte offen: Sanierung, Partnersuche, Trennung.
Er habe Verständnis dafür, dass eine "Entscheidung dieser Tragweite mit Seriosität vorbereitet" werde, der Wettbewerb ändere sich aber rapide, sagt Gröger. "Das ist ein extrem schnell drehender Markt. Die Kunden marschieren von einer Marke zur nächsten." (dpa) (gr/c't)
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Dackelz
       
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Herkunft: Hamburg Handys: G900 / W580i / K800 Provider: E-Plus Firmware: R9L004
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Dienstag, 08.03.2005 20:24 15 |
Siemens will auf den gesunkenen Handy-Weltmarktanteil mit einer Produktoffensive reagieren. Insgesamt sollen im laufenden Jahr 15 neue Modelle auf den Markt kommen, fünf davon auf der CeBIT. Dies gab der Vorsitzende des Bereichsvorstandes der Sparte Communications, Lothar Pauly, am Dienstag in München bekannt.
Pauly bekräftigte, dass es für das Handy-Geschäft weiterhin die Optionen Verkaufen, Schließen, Sanieren oder Kooperieren gebe. Eine Schließung der Sparte bezeichnete Pauly angesichts der damit verbundenen Zerstörung von Werten als die ungünstigste Option.
Kein Stellenabbau trotz Einsparungen
Neben dem bisher geplanten Sparvolumen von 500 Millionen bis 600 Millionen Euro seien allerdings bis zum Ende des Geschäftsjahres am 30. September weitere Kostensenkungen von 400 Millionen Euro notwendig, sagte der Vorsitzende des Bereichsvorstandes der Sparte Communications, Lothar Pauly, am Dienstag in München.
Dem Sparkurs sollen dennoch praktisch keine Arbeitsplätze zum Opfer fallen, sagte Pauly. Das größte Einsparpotenzial sieht er beim Marketing. Außerdem gibt Siemens den Verkauf von Handys in Israel und einigen asiatischen Ländern auf. Zudem sollen keine Handys speziell für den amerikanischen Markt mehr entwickelt werden. Neben den Einsparungen will Siemens auch mit neuen Produkten Boden gut machen, sagte Pauly.
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