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Papa Schlumpf 
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Freitag, 21.01.2005 22:20 6 |
Die defizitäre Handysparte des Siemens-Konzerns ist nach Ansicht des Aufsichtsratsmitglieds und Konzernbetriebsratschefs Georg Nassauer sanierbar. "Das Geschäft kann man innerhalb eines Jahres drehen", sagte er laut einem heute vorab veröffentlichten Bericht der Finanz- und Börsenzeitung Euro am Sonntag. Ein Arbeitsplatzabbau in dem Geschäftsbereich sei aber nicht ausgeschlossen. Eine Trennung von der Sparte mit dem Argument, die Consumer-Technik passe nicht zu Siemens, wies Nassauer zurück: "Die Aussage ist falsch. Das widerlegen schon die Gewinne bei den Schnurlostelefonen oder bei Osram."
Der scheidende Siemens-Chef Heinrich von Pierer hatte zuletzt in einem Interview angedeutet, dass auf der Hauptversammlung am 27. Januar wohl noch kein endgültiges Konzept für die Handysparte vorgelegt wird. Nach wie vor halte sich der Konzern die Optionen "Sanieren, Verkaufen, Schließen oder Kooperieren" offen. Die Sparte hatte im Vorjahr einen Verlust von 152 Millionen Euro ausgewiesen. (dpa)
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Papa Schlumpf 
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Samstag, 05.02.2005 15:25 7 |
Der neue Siemens-Chef Klaus Kleinfeld hält sich bei der schwächelnden Handy-Sparte alle Optionen offen. Siemens habe es versäumt, rechtzeitig UMTS-fähige Mobiltelefone zu entwickeln, nun komme der Konzern bei den Preisen für seine aktuellen Geräte unter Druck, sagte Kleinfeld der Welt am Sonntag. "Wir haben in dieser Sparte in den letzten Monaten mehr als eine Million Euro pro Tag versenkt", sagte Kleinfeld.
Der frühere Siemens-Chef Heinrich von Pierer, der das Amt Ende Januar an Kleinfeld übergab, hatte bis zuletzt nach einer Lösung für die Mobilfunksparte gesucht. Das Geschäft mit Mobiltelefonen brachte Siemens im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005 (30. September) einen Verlust von 143 Millionen Euro. (dpa)
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Papa Schlumpf 
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Samstag, 12.02.2005 15:32 8 |
Seit Monaten wird über die Zukunft der Mobilfunk-Sparte von Siemens spekuliert. Schließen, Verkaufen, Sanieren, Partner suchen – diese Möglichkeiten hatte der frühere Konzernchef Heinrich von Pierer schon im November genannt. Der Ende Januar verabschiedete Vorstandsvorsitzende hatte noch vor einer Woche bekräftigt, die vier denkbaren Wege hätten weiterhin Bestand. Dagegen hatte die Mehrzahl der Analysten auf einen zügigen Ausstieg aus dem Mobiltelefon-Geschäft gehofft.
Jetzt hat sich der Konzern offenbar für die Sanierung entschieden – ohne sich endgültig von den anderen Optionen zu verabschieden. Man könne besser einen Bereich verkaufen, der kein Defizit einfahre, hieß es aus Vorstandskreisen.
"Ein Geschäft, das Verlust macht, muss doch erst mal gefixt werden", sagte Zentralvorstandsmitglied Rudi Lamprecht. Diese Sanierung betreibe Siemens selbst. Erste Maßnahmen dazu seien bereits angelaufen, sagte ein Sprecher am gestrigen Freitag. Man müsse dafür sorgen, dass die Kosten der Sparte nicht aus dem Ruder liefen. Derzeit reduziere der Konzern vor allem das Tempo der Expansion in China. Siemens habe dort mit hoher Geschwindigkeit Belegschaft aufgebaut, nun müsse eine Phase der Konsolidierung folgen.
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Humunculus 
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Samstag, 19.02.2005 09:01 12 |
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Original von Dackelz
Das chinesische Telekommunikationsunternehmen ZTE prüft einem Medienbericht zufolge den Kauf der defizitären Handysparte von Siemens. ZTE führe bereits eine Unternehmensprüfung durch, berichtete das Magazin "Wirtschaftswoche" am Mittwoch vorab unter Berufung auf Branchenkreise. Siemens wollte sich dazu auf Anfrage nicht äußern. Der Chef des Kommunikationssparte, Lothar Pauly, sagte vor wenigen Tagen, Siemens prüfe derzeit alle Optionen. In Frage kämen weiterhin eine Partnerschaft, der Verkauf, eine Sanierung und die Schließung des Geschäftsbereichs. |
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Hi,
das Beste für Siemens wäre eine Partnerschaft, so wie es bei Sony und Ericsson vollzogen wurde. Ob ZTE der richtige Partner ist, kann man nicht genau sagen weil das Unternehmen hier zu Lande nicht besonders publik ist.
MfG
H.
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Papa Schlumpf 
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Sonntag, 20.02.2005 15:46 13 |
Der Chef des Mobilfunkanbieters O2, Rudolf Gröger, hat den Siemens-Konzern zu einer schnellen Entscheidung über die Zukunft der kriselnden Handy-Sparte aufgerufen. "Der Konzern muss den Endkunden draußen schnell erklären, wie es weitergeht", sagte Gröger der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Angesichts hoher Verluste des Bereichs hält sich Siemens bisher alle Optionen für die Zukunft der Handy-Sparte offen: Sanierung, Partnersuche, Trennung.
Er habe Verständnis dafür, dass eine "Entscheidung dieser Tragweite mit Seriosität vorbereitet" werde, der Wettbewerb ändere sich aber rapide, sagt Gröger. "Das ist ein extrem schnell drehender Markt. Die Kunden marschieren von einer Marke zur nächsten." (dpa) (gr/c't)
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Papa Schlumpf 
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Dienstag, 08.03.2005 11:16 14 |
Der Siemens-Konzern will seine Handysparte mit einem drastischen Sparprogramm sanieren. Die Kosten sollten rasch um einen dreistelligen Millionenbetrag gedrückt werden, kündigte Siemens laut dpa an. Damit ist aber noch nicht entschieden, ob der Konzern am verlustreichen Handygeschäft festhält. Es seien weiterhin mehrere Optionen offen. Siemens schließt bisher weder einen Verkauf noch eine Schließung aus.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 (30. September) hatte Siemens mit Handys einen erneuten Verlust von 143 Millionen Euro gemacht. Nach jüngsten Zahlen der Marktforscher von Gartner fiel die Siemens-Handysparte im internationalen Vergleich weiter zurück: Im Gesamtjahr 2004 von 8,4 auf 7,2 Prozent Marktanteil und im Schlussquartal von 9,5 auf 6,4 Prozent. Auf das Gesamtjahr bezogen hielt Siemens damit zwar noch den vierten Rang in der Branche, im vierten Quartal wurden die Deutschen jedoch von der südkoreanischen LG Electronics überholt. (jk/c't)
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Dackelz 
      
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Dienstag, 08.03.2005 20:24 15 |
Siemens will auf den gesunkenen Handy-Weltmarktanteil mit einer Produktoffensive reagieren. Insgesamt sollen im laufenden Jahr 15 neue Modelle auf den Markt kommen, fünf davon auf der CeBIT. Dies gab der Vorsitzende des Bereichsvorstandes der Sparte Communications, Lothar Pauly, am Dienstag in München bekannt.
Pauly bekräftigte, dass es für das Handy-Geschäft weiterhin die Optionen Verkaufen, Schließen, Sanieren oder Kooperieren gebe. Eine Schließung der Sparte bezeichnete Pauly angesichts der damit verbundenen Zerstörung von Werten als die ungünstigste Option.
Kein Stellenabbau trotz Einsparungen
Neben dem bisher geplanten Sparvolumen von 500 Millionen bis 600 Millionen Euro seien allerdings bis zum Ende des Geschäftsjahres am 30. September weitere Kostensenkungen von 400 Millionen Euro notwendig, sagte der Vorsitzende des Bereichsvorstandes der Sparte Communications, Lothar Pauly, am Dienstag in München.
Dem Sparkurs sollen dennoch praktisch keine Arbeitsplätze zum Opfer fallen, sagte Pauly. Das größte Einsparpotenzial sieht er beim Marketing. Außerdem gibt Siemens den Verkauf von Handys in Israel und einigen asiatischen Ländern auf. Zudem sollen keine Handys speziell für den amerikanischen Markt mehr entwickelt werden. Neben den Einsparungen will Siemens auch mit neuen Produkten Boden gut machen, sagte Pauly.
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