Hier nochmal ein guter Beitrag von plusminus auf
www.daserste.de: Klick mich
Es geht hier um einen "Hobby- Fotografen" der sich einen kleinen Nebenerwerb hochzieht, indem er seine Website so modifiziert, dass sie höhere Relevanz bei Google hat und damit auch die Bilder auf ihr. Die Bilder sind alles banale Kleinteile, Tomaten, Paprika, Zwiebeln usw.
Da diese Bilder bei der Google Bildersuche also die ersten Ergebnisse sind (
Hier zum Beispiel Nummer drei und vier), werden sie besonders oft genommen, wenn jemand nur "mal eben" ein kleines Bildchen von ner Paprika für seine Website braucht. Werden diese Bilder von den Anwälten des "Fotografen" ausfindig gemacht, hagelts Abmahnungen.
Sicherlich Abzocke höchster Güte. (Wofür so manche Menschen ihre Seele verkaufen, wenn sie Gewinn wittern) Jedoch ist der Betreiber der Website im Recht.
Was lernen wir also daraus?
Erstens: Das lustige Abmahn- Kochbuch meiden, vor allem die Bilder.
Zweitens: Immer nach dem Copyright recherchieren, auch wenn die Bilder noch so klein/ banal sind.
Drittens: Mehr denn je auch auf freie Lizenzen wie die CC-Lizenz gucken bzw. freie Bilddatenbanken verwenden ( Zum Beispiel
www.aboutpixel.de)
Viertens: Sollte jemand einen Google Quality Rater kennen, mal nen dezenten Hinweis geben.
Und es versteht sich von selbst: Wer selbst versucht, mit banalen Bildern und Abmahnungen an Geld zu kommen, kommt nicht in den Himmel!