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Handys: Motorola Milestone, T650i, K660i

Firmware: 2.3 Gingerbread, R8BC004 CID53

Provider: vybemobile

1

Mittwoch, 26. Mai 2010, 17:03

Großer Testbericht mit Bildern



Ist es eine neue Generation Enea?
Oder ein vergessener iPhone-
Prototyp aus einer Bar?
Nein. Es ist an Droid
.

Sony Ericsson
XPERIA X10



...und hiermit begrüße ich alle Leser dieses Testberichts vom neuen
Sony Ericsson XPERIA X10 - dem ersten Gerät von Sony Ericsson, welches mit dem Google-Betriebssystem "Android" läuft.



Dieser Testbericht wird in verschiedene Kategorien aufgeteilt sein:
  • Technische Daten, Lieferumfang, Verarbeitung
  • Betriebssystem und Einstellungen
  • Telefonieren und Texte schreiben
  • Internet, Social Networks und Konnektivität
  • Medien, Spiele und Anwendungen
  • Organizer
  • Fazit und Bewertung

Das Testgerät, zur Verfügung gestellt von Sony Ericsson, ist ein schwarzes XPERIA X10 mit der Firmware 1.0.16, welches auf Android 1.6 basiert.

Ich hoffe, dass ihr Spaß beim Lesen habt und euch dieser Testbericht bei einer Kaufentscheidung weiterhilft!





Technische Daten, Lieferumfang, Verarbeitung

Das Sony Ericsson lässt anhand der technischen Daten rein theoretisch keine Wünsche offen:

Betriebssystem: Android
Größe (HxBxT): 119 x 63 x 13 mm
Gewicht: 135 g
Prozessor: 1GHz Snapdragon-Prozessor
Netz: Quad-Band (GSM 850/900/1800/1900 MHz)
Akku: BST-41-Akku mit 1500 mAh (Li-Polymer)
Display: 4"-TFT-Display mit 65k Farben und einer Auflösung von 480 x 854 Pixel
Kamera: 8,1 Megapixel-Kamera mit AF/TF und 16x dig. Zoom, Gesichtserkennung, Bild- und Videostabilisator und Licht
Speicher: 1GB (intern), 8GB (extern)
Sonstiges: W-LAN, UMTS, GPS, Bluetooth, microUSB



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Der Lieferumfang des X10 ist recht üppig ausgefallen: ein Ladegerät bzw. Datenkabel, ein Headset (MH500) und die Bedienungsanleitung. Ein Lederetui und weitere Displayschutzfolien (eine bereits auf dem Gerät aufgeklept, fast unsichtbar!) sind normalerweise auch dabei, in diesem Paket haben sie gefehlt.

Die Verpackung, in der das XPERIA X10 ankommt ist sehr klein und handlich.
Vergleicht man sie mit den älteren Verpackungen, zB die vom W810, so glaubt man fast nicht, dass da alles hineinpasst.
Aber alles dort hat seinen Platz und kommt so zu seinem Besitzer.

Seit der neuesten Generation der Sony Ericsson-Geräte bekommt man kein Lade- und Datekabel separat mitgeliefert, sondern als Kombo-Zubehör: das Datenkabel dient, aufgesteckt auf einen Netz-Adapter, als Ladekabel. Ohne Adapter kann man es wie gewohnt zur Datenübertragung oder zur Synchronisation verwenden.
Das mitgelieferte Headset ist stabil und ganz in Ordnung für ein Business-Gerät, wobei die meisten eh ihre persönlichen Kopfhörer anstecken werden.


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Es bringt die volle Bandbreite an Funktionen und Extras mit, was jedoch auch das Gehäuse und die Haptik wiederspiegeln: das Gerät ist relativ schwer (im Vergleich zum Sony Ericsson Vivaz U5i und sehr viel größer als momentane Smartphones. Da fragt man sich, ob HTC, BlackBerry und Sony Ericsson sich mit so großen Geräten einen neuen Wettbewerb gestartet haben: Wer hat das größte Smartphone? Etwas positives zur Größe: es hat eine geringe Bautiefe und ist somit flach und dadurch auch handlich. Bedient man es mit zwei Händen, so ist es ein Vergnügen es zu benutzen. Mit einer Hand ist es jedoch auch möglich das gesamte Gerät zu bedienen.



Das Sony Ericsson XPERIA X10 wirkt sehr hochwertig verarbeitet.
Es glänzt schon, knarzt so gut wie gar nicht und fühlt sich einfach wie ein 599€-Gerät an.Vorne überwiegt das Display, der Rest, der sichtbar ist ist glänzendes Plastik, hinten überwiegt "weiches", mattes Plastik, welches ein angenehmes Handgefühl wiedergibt. Verbunden sind Front- und Backplate mit einem silber-schimmernden Mittelteil, welches eine teils geschwungene Form besitzt.
Auf diesem Mittelteil befinden sich auch die Hardware-Buttons: links keine, rechts gibt es die Lauter-/Leister-Tasten und einen Foto-Knopf, unten befindet sich eine Aussparung für ein, falls vorhandenes, Kettchen oder sonstige Accessoires. Oben findet man den Ein-/Ausschalt-Knopf, einen 3,5mm-Klinken-Eingang und den Verschluss für den microUSB-Eingang.
Auf der Front befinden sich ebenfalls 3 Buttons: ein Kontext-Menü-, ein Home- und ein Zurück-Button.
Mit den Maßen eines schwergewichtigen Handys hat es jedoch nichs zu tun: der Schein trüg, die 135 Gramm wirken in der Hand wenige: gefühlt wiegt es fast so viel wie das Vivaz.
Einzig die Größe könnte ein Problem darstellen: es hat zwar noch "Pocket"-Größe, jedoch fühlt es sich dann an, als wenn man einen flachen Stein mit sich tragen würde. Für Menschen, die ihr Handy (z.B. beim Musik hören) in der Gesäßtasche tragen ist die Größe angenehmer und es wackelt dann kaum was.


Anfangs wirkt das riesige 4"-TFT-Display ein wenig ungewohnt - vorallem wenn man kleinere Displays gewohnt ist. Doch das Display mit der Auflösung von 480x854 Pixeln bereitet nach ein wenig Eingewöhnung eine Menge Freude: im Internet surfen, sich Diashows oder Videos anschauen oder Spiele spielen macht mit der hohen Auflösung einfach viel mehr Spaß, als auf einem kleinen, pixeligem Display.
Auf der Rückseite des X10 befindet sich eine 8,1-Megapixel-Kamera mit Autofokus und dazugehörigem Licht - welcher leider nicht als Blitzlicht dienen kann!
Vorteil des Vivaz und des X10: die Kamera-Linse ist bei beiden Geräten ins Gehäuse vertieft, was Kratzer beim herumliegen oder -schieben verhindert und die Geräte somit keine dicke Kameraabdeckung, wie beim Satio oder C905, benötigen.


Unter dem Akkudeckel befindet sich ein großer, schmaler Akku mit 1500 mAh (BST-41), ein Speicherkarten-Slot (für microSD-Karten bis 16GB) und ein Slot für die SIM-Karte - mit normaler Größe, also keine micro-SIM wie beim nächsten iPhone oder iPad.
Nachteil: um die Speicherkarte wechseln zu können, muss man vorerst jedes mal den Akku entfernen und somit das Gerät ausschalten.




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Betriebssystem und Einstellungen
Android - so heißt der wohl bekannteste und aktuellste iPhoneOS-Konkurrent.

Auf dem Sony Ericsson XPERIA X10 ist momentan noch die Version 1.6 von Googles Betriebssystem installiert. Hoffnung für alle Käufer des X10: im 4. Quartal dieses Jahres soll ein Software-Update für das X10 kommen, welches das Gerät auf die Version 2.1 (Éclair) updatet.

Dieses Betriebssystem ist perfekt auf Online-Dienste, die sogenannte "Cloud", abgestimmt - vorallem auf Google-Dienste.
Wenn man also einen Google Mail-Account besitzt, den Google Calendar verwendet oder ständig seinen Ort auf Google Maps aktualisiert und gerne Orte hinzufügt, hat man bei diesem Gerät einen großen Vorteil. Die meisten Google-Dienste sind bereits vorinstalliert und durch das starke Google-API ziemlich gut integriert und man kann (beinahe) jede Funktion dieser Dienste auch unterwegs ohne Netbook nutzen.

Natürlich ist man nicht gezwungen einen Google-Dienst zu nutzen. Vorallem deswegen, da es, ähnlich wie beim iPhone, einen Store für Apps gibt: den sogenannten Android Market.
Dort kann man sein Geld für nützliche Apps ausgeben, neue, kostenlose Apps ausprobieren oder via SDK selber Applikationen programmieren und dort zur Verfügung stellen. Inzwischen gibt es über 30.000 Apps im Android Market. Da sollte für jeden was dabei sein.

Wie auch HTC hat Sony Ericsson eine speziell angepasste Android-Version, welche sich sowohl farbig, als auch vom Aufbau (z.B. des Homescreens)
her unterscheidet.
Am besten fange ich ganz simpel mit der Einführung des Android-Homescreens an:
Sony Ericsson bietet dem Kunden bereits beim Homescreen zweierlei Möglichkeiten zur Gestaltung an: so kann man zwischen dem Standard-Homescreen des OS oder dem modifizierten Homescreen mit integriertem Timescape-Clienten (später mehr) wählen.

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Die Tastensperre
Eingeleitet und aufgerufen wird die Tastensperre mit einem einfachen Druck auf die Ein-/Ausschalttaste, kennt man auch vom Vivaz und dem LG Mini.Kurz darauf begrüßt einen die blaue Tastensperre (der Hintergrund kann gewechselt werden) und man kann sie mit einer, wohl gewollten, Daumenbewegung die Tastensperre lösen.
Andershändige sollten jedoch keine Angst haben: man kann die Richtung der Löseeinheit verändern und somit für Rechts- und Linkshänder anpassen.
Dazu fasst man einfach den "Bogen" an der oberen, fast unsichtbaren Fläche an und dreht in die passende Richtung.

Ansonsten werden auf dem Bildschirm des Tastensperren-Modus die wichtigsten Telefon-Informationen angezeigt: Uhrzeit, Datum und Netzbetreiber befinden sich mittig im oberen Bereich des Bildschirms. Netzverfügbarkeit, Akkustand und eine weitere kleine Uhr befinden sich in der Benachrichtigungsleiste.


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Der Homescreen
Der Homescreen des Betriebssystems weist Ähnlichkeiten zu einem PC-Desktop auf. So hat man insgesamt drei Homescreens, die man beliebig befüllen kann. Dort kann man entweder Verknüpfungen mit installierten Anwendungen, Widgets von installierten Anwendungen oder Ordner platzieren. Das Hintergrundbild kann man selbstverständlich auch ändern.
Von Homescreen zu Homescreen wechselt man mit einem "Woosh", was in diesem Fall durch "kinetic scrolling" möglich ist. Einfach mit dem Finger nach links oder Rechts wischen und schon kommt man zu einem anderen Homescreen.
Positiv: die Homescreens werden beim wischen barrierefrei gescrollt und nicht durch irgendeine nervige 3D-Animation (wie bei Samsung oder LG) gewechselt.
Die Plätze für die Widgets, Verknüpfungen oder Ordner sind vorgegeben durch ein Raster. So entsteht kein Quetschen auf den einzelnen Desktops.

Die Benachrichtigungsleiste
Von den älteren Sony Ericsson-Geräten kennt man diese als "Statusleiste". Dort wurde man informiert, wenn man beispielsweise eine neue SMS bekam oder einen Anruf verpasst hat.
Beim X10 gibt es diese auch, lediglich viel besser organisiert.
Schaut man sie vom Homescreen aus an, sieht sie einfach aus wie eine Leiste, die z.B. ein SMS-Icon beinhaltet. Fängt man an die Leiste nach unten zu ziehen, so wird das Potential der Benachrichtigungen verdeutlicht: alle Benachrichtigungen, (falls vorhanden) Anwendungen, Uhrzeit, Netze, der Akku und die restlichen Anzeigen finden dort einen Platz. Verpastse Anrufe, Verbindungen, die gerade abgespielte Musik, etc werden in einer "Liste", mit Vorschau, nacheinander angezeig. So kann man in der Liste etwas anklicken und sofort wechselt das X10 z.B. in die neueste, ungelesene SMS.
Das Menü
Auf jedem der Homescreens befindet sich ebenso wie die Benachrichtigungsleiste auch eine Menüleiste.
Diese ist unten aufzufinden und durch einen kleinen Pfeil gekennzeichnet.
Zieht man diesen nach oben, so erscheint das Menü.
In dem Hauptmenü befinden sich die Standardmenü-Punkte wie die Einstellungen, das Telefonbuch oder die SMS. Ebenso werden Anwendungen, die man sich aus dem Android Market lädt, dort aufgeführt.
Eins vorweg: einen Datei-Browser hat das XPERIA X10 nicht vorinstalliert. Jedoch gibt es kostenlose, gute Anwendungen im Market die man sich downloaden kann.
Eigene Menü-Ordner kann man leider nicht, von Werk aus, im Menü zur Ordnung erstellen, es besteht aber die Möglichkeit Ordner auf den Homescreens zu erstellen und die Menü-Einträge dann einfach dort rein zu ziehen.
Extras: Widgets, Verknüpfungen, Ordner und Hintergrundbilder
Desweiteren hat man die Möglichkeit, seine Homescreens durch kleine (oder große) Widgets, verschiedene Verknüpfungen, Ordner oder mithilfe neuer Hintergrundbilder zu verschönern und somit zu personalisieren.
So hat man die Möglichkeit, bereits vorinstallierte Widgets zu nutzen, oder einfach die von Anwendungen mitinstallierten Widgets zu verwenden.
Bei den Verknüpfungen gibt es, ebenso wie bei den Widgets, bereits vorinstallierte, systemweite Verknüpfungen oder eben Verknüpfungen, die von einer bestimmten Anwendung hinzugefügt werden. Diese lassen sich dann als Icon auf eine Position setzen, was teilweise sogar platzsparend sein kann.
Ordner kann man selber erstellen. Der Inhalt wird ebenso vom User selber bestimmt: man kann Apps aus dem Menü oder auch weitere Verknüpfungen dort einfügen um die eigene Ordnung zu behalten. Umbenennen ist ebenso problemlos möglich!
In Sachen Hintergrundbilder bin ich etwas enttäuscht. Man kann zwar sämtliche Grafiktypen als Hintergrund einstellen, vorallem bei Selbsterstellten oder gedownloadeten Bildern von Vorteil, jedoch ist die Funktionalität bei Fotos etwas schlecht. So kann man zwar Fotos als Hintergrund auswählen, jedoch sind die Fotos viel zu hoch aufgelöst um sie komplett verwenden zu können. Man muss also jedes Mal einen Bildausschnitt auswählen und diesen verwenden.
Will man ein bestimmtes Bild in voller Pracht als Hintergrund haben, so muss man leider den Umweg über den PC nehmen, ein bestimmtes Bilder-App nutzen oder einfach in niedrigeren Auflösungen fotografieren.
Das eingesetzte Hintergrundbild für den Homescreen wird gleichzeitig als Hintergrundbild für die Tastensperre verwendet.

Die Einstellungen
Das Einstellungsmenü ist komplex und bietet dem User viele Optionen zum personalisieren des Geräts.
Lange Rede kurzer Sinn, hier die Übersicht der Einstellungen als Video:



...und hier nochmal als Liste:

Klicken zum Vergrößern!
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Telefonieren und Texte

Die Telefonfunktion ist trotz der beinahe erdrückenden Leistung des XPERIA X10 komplett vorhanden - und funktioniert! So kann man, wie wohl jeder es von seinem alten Nokia 3310 gewohnt war, eine Telefonnumer eingeben und drauf losquatschen.

 


Zum vergrößern draufklicken

Von Anfang an ist auf dem mittleren Homescreen die Telefon-Verknüpfung (siehe Bild) und man gelangt bei Drücken sofort zu den Wähltasten.
Die Wähltasten sind schön groß, womit die Wahrscheinlichkeit sinkt sich zu vertippen und somit eine falsche Rufnummer anzurufen.
Beim Wählen gibt das Handy ein akustisches Feedback, sodass man jede Eingabe registriert.
Unterhalb des Nummernfeldes gibt es 2 Buttons. Der linke ist zum starten des Anrufes da, der rechte zum direkten Abspeichern des Kontakes.
Ruft ihr jemanden an, so erscheint ein neuer Bildschirm mit einem Bild des Angerufenen (falls auch so im Telefonbuch abgespeichert) und es erscheint seine Nummer mit einem Button dadrunter zum Abbrechen / Auflegen.
Beim Telefonieren bleibt immer noch das Nummernfeld in der Nähe: ein "Zieh-Feld" ist sichtbar und man kann das Nummernfeld nach oben schieben.
Ebenso gibt es die Möglichkeit per "Extras"-Taste weitere Funktionen einzusetzen. So kann man beispielsweise direkt eine Konferenz starten.

Fügt man jedoch stattdessen lieber einen Kontakt hinzu, so wird man zuerst zum Telefonbuch weitergeleitet, da ja die Möglichkeit besteht, dass man lediglich einen Kontakt bearbeiten und mit einer neuen Nummer erweitern möchte.
Wählt man darauffolgend "Neuen Kontakt erstellen" aus, so wird man zu einem leeren Kontaktformular weitergeleitet.
5 Felder sind standardmäßig voreingestellt: das Kontaktfoto, das Feld für den vollen Namen, die Rufnummer, die E-Mail-Adresse und den Klingelton kann man vorerst einstellen.
Somit wäre das Minimum für einen Kontakt erfüllt, wobei man zumindest den Namen und die Rufnummer eintragen sollte.
Möchte man weitere Felder hinzufügen, so kann man einfach auf den Button "Feld hinzufügen" klicken und man bekommt eine Auswahlmöglichkeit zum Hinzufügen:

Telefon Privat, Mobil, Arbeit, Fax (Arbeit), Fax (Privat), Pager, Andere, Benutzerdef.
E-Mail Privat, Arbeit, Andere, Benutzerdef.
Chat AIM, Windows Live, Yahoo, Skype, QQ, Google Talk, ICQ, Jabber
Postanschrift Privat, Arbeit, Andere, Benutzerdef.
Sonstiges Firma/Organisation, Notiz

Ebenso hat man die Möglichkeit, einen Kontakt direkt mit einem sozialen Netzwerk zu verknüpfen.
Angeboten werden Twitter und Facebook.
Im Kontakt werden dann später Beiträge aus dem ausgewählten, verknüpften sozialen Netzwerk-Profil der Person angezeigt.

Hardwaremäßig: Das Telefonieren mit dem X10 ist passabel, auf jedenfall besser als mit dem LG Mini oder dem Geschwisterchen Vivaz U5i.
Es kratzt nicht wirklich, ist von der Lautstärke her völlig in Ordnung und auch der Lautsprecher funktioniert.
Die Qualität des Lautsprechers ist jedoch wie bei vielen Sony Ericsson-Modellen eine Schwachstelle.
Die Lautstärke des Lautsprechers ist für ein Raum-Gespräch gut, für eine vollbefahrene Innenstadt jedoch nichts - man versteht nur sehr schwer etwas (Raum Köln). Da sollte man lieber auf Telefonhörer oder Headset umsteigen.

Telefonbuch & Kontakte
Zum Aussehen des Telefonbuchs brauch ich nicht viel zu sagen: es sieht aus wie ein 0815-Telefonbuch.
Links vom Kontakt sieht man ein Bild mit dem vollen Namen, alles schön nach dem Alphabet sortiert.
An der rechten Seite findet man eine Buchstabenleiste, wo man den Anfangsbuchstaben des Kontaktes anklicken kann, um sofort in die passende Kategorie zu gelangen.
Oberhalb des Telefonbuches befinde sich eine Suchleiste, die ziehmlich zuverlässig funktioniert.

Klickt man auf einen Kontakt, so öffnet dieser sich.
Zuerst öffnet sich eine Informationsübersicht. Dort findet man die wichtigen Daten zusammengefasst, die man beim Erstellen angegeben hat.
Nun hat man die Möglichkeit nach Links und nach Rechts zu scrollen, um Einzelheiten zu erfahren.
Je nach dem wie man hin- und herscrollt öffnet man eventuell die Facebook-Daten, die man mit dem Kontakt verkknüpft hat und sieht somit die aktuellen Updates des Kontaktes, selbiges gilt auch für Twitter, man schaut sich das Anrufprotokoll an oder man bekommt eine kleine Übersicht der letzten SMS, die man mit dem Kontakt ausgetauscht hat.
Am oberen Ende der Anzeige sieht man einen Ausschnitt des Kontaktbildes, unmittelbar da drauf befindet sich der Name und eine Button-Leiste, die sich je nach Dienst verändert.
Bewegt man sich auf der Twitter-Ebene, so kann man dem Kontakt direkt eine Antwort schreiben, ist man in der SMS-Ansicht, so kann man direkt eine neue Verpassen oder beim Anrufprotokoll die Anrufe filtern.
In der Informationsebene hat man die Möglichkeit den Kontakt zu bearbeiten oder ihn als Favoriten kennzuzeichnen.

Beachtet man den Boden des Telefonbuches, so erkennt man dort eine Tableiste mit 4 Tabs.
Diese beinhaltet die Inhalte "Telefon, Anrufe, Kontakte, Favoriten" und führt auch zu den einzelnen Punkten.
Unter "Telefon" bekommt man das Tastenfeld angezeigt, bei "Anrufe" erscheint das generelle Anrufprotokoll.
Klickt man auf "Kontakte", so befindet man sich im Telefonbuch mit allen Kontakten und im Tab "Favoriten" kann man alle Kontakte durchsuchen, die man sich vorher als "Favorit" markiert hat.


Das Schreiben auf dem X10 ist ebenso simpel wie das Schreiben auf dem Computer: mit vollwertiger QWERTZ-Tastatur hat man die gewohnte heimische Tastatur immer digital dabei.

 

Eins vorweg: jeder Benutzer hat die Möglichkeit neue Tastaturen auf dem Handy problemlos zu installieren (hier in dem Testbericht ist die zusätzliche HTC-Tastatur installiert), somit kann sich jeder die Tastatur aussuchen, die der Einzelne bevorzugt.

Von Anfang an sind bereits 2 (sichtbare) Tastaturen installiert: die originale Android-Tastatur und die Tastatur von Sony Ericsson.
Beide sind zu gebrauchen, lediglich der Geschmack des Einzelnen bestimmt welche man verwendet.
Als Vergleichsmöglichkeit habe ich eine dritte, neue Tastatur, die HTC-Tastatur, installiert (siehe Fotovergleich)
Die Tastaturen sind komplett modifizierbar und man kann jede Einstellung seinen Wünschen anpassen.
Wortvorschläge, Buchstaben-Popups, automatische Großschreibung, Vibration, Tastentonoder sogar die Fehlerkorrektur können optional geändert werden. Hält man eine Taste gedrückt, so öffnet sich ein Popup mit passenden Sonderzeichen des Buchstabens, dort kann man sich dann das passende aussuchen.
Jede Tastatur bringt automatisch ein eigenes Einstellungsmenü mit, welches in den Einstellungen unter "Gebietsschema und Text" geändert werden kann.
Auch wichtig: jede Tastatur gibt es sowohl als Groß-, als auch als Kleinversion. Je nach dem wie man das Handy hält, denkt es also, dank Lagesensor, mit und stellt das passende Tastaturformat ein.

Dank des großen 4"-Displays ist es sehr komfortabel auf der virtuellen Tastatur zu schreiben. Die Knöpfe sind relativ groß, im Vergleich zum Vivaz, und lassen sich ziemlich sicher an"touch"en.
Problem aller Display-Tastaturen: sie können dem Benutzer nicht das haptische Feedback wiedergeben, welches eine Hardware-Tastatur zum Rausziehen oder Aufklappen geben kann.
Ansonsten habe ich bereits die Erfahrung gesammelt, dass selbst bei längeren Texten die Tastatur standhaft war und alle meine Aktionen mitmachte (Facebook, Twitter, E-Mails beantworten, SMS schreiben, im Netz surfen usw.). Das war ich vorher nicht von einem kapazitiven Display gewöhnt, da das Display des LG GD880 Mini sensitiver zu sein scheint und ich mich dort sehr oft vertippt habe. Die schlechten Erfahrungen endeten mit dem resistiven Display des Vivaz und die kapazitive Erfahrung wurde durch das X10 wieder gestärkt.
Das Display reagiert bei schnellem Tippen auch dann alle Eingaben, was mich positiv überrascht hat.

SMS & E-Mail
Das Verfassen einer SMS ist wie bei normalen Handys.
Der einzige Unterschied ist, dass die SMS komplett im Threaded-View (Zusammengefasst in Gesprächen) auftauchen.
So hat man für jeden seiner Kontakte eine SMS-Konversation, wo man den Verlauf einsehen kann.
Wird eine neue SMS verfasst und versendet, so landet diese kurzerhand ganz unten und gilt als aktuellste SMS in einem Gespräch.
Vorteil gegenüber den Symbian-Geschwistern: Das X10 kann wieder von Haus aus mit Smilies umgehen.
Wird eine SMS vor dem Versenden abgebrochen, so wird diese ohne Nachfrage als Entwurf gesichert und auch als Entwurf kenntlich gemacht - mithilfe eines roten "Entwurf"-Kennzeichens.

Man kann auch die einzelnen Abschnitte einer Konversaton kopieren und weiterverwenden, genauso wie man auch Konversationen oder Konversationsteile löschen kann.
In der SMS-Übersicht (dem Posteingang) werden alle Konversationen angezeigt.
Als Titel steht dort der Name des Kontakts mit einer geklammerten Anzahl der Nachrichten in einem Verlauf, dadrunter befindet sich die aktuelle Nachricht (egal ob vom Empfänger oder Absender) und rechts an der Seite sieht man das Datum der letzten Akualisierung.

Bei E-Mail sieht es ähnlich aus, nur ist dort keine Conversation-View vorhanden, sondern jede E-Mail wird einzeln angezeigt.
Man kann IMAP- oder POP3-Konten hinzufügen und verwalten.
Sobald man ein Konto erstellt hat, kann man diverse Einstellungen, wie die Abrufhäufigkeit, ob es das Standardkonto ist oder die Benachrichtigungen einstellen.
Natürlich ist die nachträgle Bearbeitung der Server-Einstellungen für das Konto ebenfalls möglich.
Bei E-Mail ist es wichtig, den Longpress zu beachten: hält man einige Zeit eine E-Mail gedrückt, so erscheint ein Popup mit Aktionen. Man kann die E-Mail dann zusätzlich löschen, weiterleiten, antworten (auch allen) oder als (un)gelesen markieren.

Bei der Ansicht der E-Mail wird HTML vollkommen unterstützt. Die meisten Newsletter und Info-Mails, die HTML zur Gestaltung verwenden werden damit vollständig übernommen und angezeigt.
Standardmäßig ist eingestellt, dass keine Bilder in E-Mails angezeigt werden. Mit einem Klick auf den Button "Bilder Anzeigen" werden sie sofort abgerufen.



Internet, Social Networks und KonnektivitÄt



Verknüpfen - das könnte das Wort der Jahre 2009 und 2010 sein.
Dieses Motto nimmt sich auch das XPERIA X10 zu Herzen.


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Zuerst zur Konnektivität:
Das X10 spricht W-LAN und UMTS, womit man entweder per Hotspot in der Stadt oder näherem Umfeld oder per Internet-Flatrate online gehen kann.
So hat man aber auch die Möglichkeit via W-LAN über sein Modem zu surfen und kann so gescheit den Rechner auslassen. Voraussetzung hierfür ist jedoch dann ein passender WPA-Schlüssel, der natürlich sicherheitsgemäß abgefragt wird.
Ist man so eingeloggt, kann man sich mit Vollspeed im Netz vergnügen und belastet seinen, falls vorhandenen, Datenvertrag nicht weiter.

Bevor man jedoch mit den sozialen Netzwerken anfängt sollte man vorher in den Einstellungen die verfügbaren Login-Daten eingeben.
Von Haus aus installiert sind die Netzwerke Facebook, Twitter, Picasa und die VZ-Netzwerke (schülerVZ, meinVZ und studiVZ).
Sobald man seine Daten eingegeben und somit auch abgespeichert hat, kann man dies weiterführen und eine automatische Aktualisierung für den bereits integrierten Social Network-Clienten "Timescape" einstellen.


Timescape


"Timescape" - so nennt Sony Ericsson ein Programm, dass alle Benachrichtigungen, Ereignisse und Medienwiedergaben in einem Ort zusammenfügt und mit einer ansehnlichen Gestaltung präsentiert.
So kann man in der Hauptansicht viele sogenannte "Splines" (Registerkarten) sehen.
In den Splines gibt es kleine Kärtchen. In den Kärtchen kann man entweder die Anzeigebilder (aus dem Telefonbuch, der Facebook- oder Twitter-Kontakte), die Musikcover (aus Mediascape) oder geschossene Bilder als Hintergrund sehen.
Am Boden der Kärtchen wird die Zeit angezeigt, die vom Aufnahme oder Post-Moment bereits vergangen ist ("Vor XX Stunden/Minuten/Tagen") und in der Mitte befinden sich jeweils die Namen/Nicknames und ein kurzer Textauschnitt des Inhalts. Klickt man ein Kärtchen an, so "erhebt" es sich förmlich und man kannmehr Text sehen (je nachdem wie viel geschrieben ist, auch den ganzen). Klickt man ein weiteres Mal auf ein Kärtchen drauf, so öffnet sich das jeweilige Programm.
Jede dieser Splines kann man anpassen, hinzufügen oder entfernen, je nachdem welche man dort sichtbar haben möchte.
Wichtige Splines: die wichtigste Karte ist die Haupt-Spline. Diese vereinigt alle Benachrichtigungen der restlichen Splines und lässt den User somit durch alle Kärtchen in der Zeitleiste scrollen.
In der Anrufe-Spline kann man die Anrufliste als Leiste sehen und somit die letzten Anrufe verfolgen.
Die Konversationen-Spline lässt euch einen Blick auf eure SMS- und MMS-Nachrichten werfen. Es werden alle SMS einzeln als Kärtchen angezeigt.
Neben der Konversationen-Spline gibt es noch die E-Mail-Spline, die eure gesamten E-Mails aus eurem konfigurierten Postfach anzeigt.
Die Multimedia-Karten sind die Album- und die Musik-Spline. Diese zeigen euch jeweils die zuletzt geschossenen Bilder und die neulich zuletzt abgespielte Musik.
Als Social-Media-Splines kann man Facebook, Twitter oder die VZ-Netzwerke einstellen. Ihr könnt so eure Twitter-Timeline, die neuesten Facebook-Aktualisierungen oder Neuigkeiten eurer VZ-Seite anzeigen lassen.
Mithilfe der automatischen Aktualisierung (siehe oben) kann man Timescape sagen, dass es bestimmte Netzwerke aktualisieren soll und muss so nicht manuell aktualisieren, was natürlich möglich ist.

Mithilfe des Dienstes "Status updaten" kann man in den jeweiligen Netzwerken einen Text schreiben und diesen veröffentlichen.
Sobald ein text geschrieben ist, wird man gefragt wo man es hinzufügen möchte und man kann das abwählen oder anwählen was man möchte. Kurz darauf ist der Status auf Facebook oder wo anders aktualisiert. Seine eigene letzte Aktualisierung sieht der User immer oberhalb der Zeitleiste als Einzeiler.
Sobald man seinen Status oder andere Stati aktualisieren lässt, taucht in der Statusleiste auch ein jeweils passender Eintrag zum Update auf. So weiß man immer, wann sich Timescape mit dem Internet verbindet und wann nicht.

Zusätzlich hat man die Möglichkeit, Timescape als Homescreen zu nutzen.
So werden die 3 Standard-Homescreens von Android durch die gesamte Timescape-Anwendung ersetzt und man kann so direkt nach dem Lösen der Tastensperre Aktualisierungen beobachten und dadurch scrollen.
Der Wisch zu den Seiten wechselt demnach auch die Splines.

Möchte man jedoch nicht Timescape als Clienten verwenden, so hat man weiterhin die Möglichkeit sich im Android-Market neue Apps zu besorgen und Timescape sozusagen "überflüssig" zu machen.
Neben Timescape bringt Sony Ericsson auch noch ein Facebook-App in dem X10 unter.
Dieses ist alleinig für Facebook zuständig und kann damit alle nutzbaren Funktionen des netzwerkes benutzen.
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Internet-Browsing
Der Internet-Browser trägt laut Anwendungsinfos die "Version 4" und kann leider kein Flash abspielen.
Jedoch ist dieser für alles andere ziemlich gut: Multi-Window-Browsing, Zoom, Link-Versand, In-Site-Suche und auch ein Download-Manager sind vorhanden.
Auf die gängigsten Webseiten kommt man also, auf einen eventuellen, vollen HTML-5-Support kann man wohl auch hoffen: der Browser basiert nämlich auf WebKit.

In der Normalansicht nimmt der Browser lediglich 2 Zeilen in Anspruch: eine Adressleiste und die Statusleiste befinden sich oberhalb vom Browser, der Rest wird für die Darstellung von Webseiten genutzt.
Mit der hohen Auflösung von 480 x 854 Pixeln kann man auch relativ viele Webseiten besuchen, ohne sich die Augen an einem pixeligen Display zu zerstören.

Drückt man auf die Extras-Taste, so findet man die gängisten Browserfunktionen und kann so auch zu neuen Seiten navigieren.


Zum Speed kann ich nur eins sagen: WebKit-sei-Dank!
Mit dem internen Browser hatte ich ziemlich gute Resultate in Sachen Webseiten laden lassen.
So habe ich für eine Webseite durchschnittlich 4-10 Sekunden zum laden gebraucht, als meine Datenflat aufgebraucht und somit gedrosselt war, dauerte es lediglich doppelt so lang, trotz viel geringeren Speed.

Wer den Browser überhaupt nicht mag kann, wie schon bei diversen Clienten einfach mal einen Blick in den Market erhuschen und sich eine Alternative suchen. Hoch lebe Android!
Wegen der Diskussionen um Multitouch: Pinch-to-Zoom habe ich nicht vermisst. Gar nicht.
Die eingebaute Zoom-Funktion fand ich angemessen und völlig ausreichend.
Wer sitzt schon minutenlang vorm Handy und pinched hin und her nur um rein- und raus zu zoomen? Einmal klick-klack reingezoomt und fertig.

Die Handhabung des Browsers ist angenehm, da hier wieder Kinetic Scrolling inkraft tritt.
So wischt man sich einfach in die Richtung wo man hinmöchte.
Links anklicken bleibt jedoch weiterhin eine Schwierigkeit bei kapazitiven Touchscreen-Geräten, da sie keine Stifte akzeptieren. Jedoch funktioniert das Anklicken meist bei dem 2. bis 4. Versuch.
Sobald sie angeklickt sind werden sie orange hervorgehoben und die Seite fängt an zu laden.

Fazit des Browsers: Wie auch heutzutage beim PC gilt hier "Jedem das Seine".
Jeder Browser hat seine Vor- und Nachteile, jeder favorisiert einen anderen.
Aber eine Ermutigung: Das Andoird-Update "Froyo" soll einen Browser mitliefern, der auch Flash spricht und schlägt damit den Safari des iPhones. Die Frage ist, wann Sony Ericsson das Update auf das X10 bringen möchte.

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Medien, Spiele und Anwendungen


Das XPERIA X10 bietet Multimedia pur! Was soll man auch anderes erwarten, mit solchen Specs?
Für den großen Musik-, Foto- und Videospaß wird eine 8GB microSD-Karte mitgeliefert, der interne Speicherplatz beträgt 1 GB.
Die komplette Verwaltung der Medien übernimmt beim X10 das Programm "Mediascape", welches der Nachfolger des berühmten Medienmenü darstellt.
Mithilfe von Mediascape verwaltet man seine Musik-, Foto- und Videodateien in einer getrennten Bibliothek. Jedes Medium hat seine eigene und wird durch 3 Tabs getrennt.



Musik
In dem Hauptbildschirm der Musikbibliothek von Mediascape wird oben die zuletzt gespielte, die zuletzt hinzugefügte und favorisierte Musik in 3 zeilen angezeigt.
Visuell sichtbar sind die Cover der Alben mit Interpret-Namen.
In den Einstellungen kann man zusätzlich noch einen Online-Musik-Dienst auf der Hauptseite anzeigen lassen. In diesem Fall ist es PlayNow, welcher dann zusätzlich die Top Titel und empfohlene Titel aus dem Shop anzeigt.
Oben rechts in der Ecke sieht man einen Button mit der Aufschrift "Mehr". Klickt man diesen an, so gelangt man erst zur richtigen Bibliothek. Hier hat man mehrere Ansichten, welche in der unteren Leiste angewählt werden können. So kann man zwischen zuletzt gespielter und zuletzt hinzugefügter, Favoriten, Genres, Playlisten, Podcasts und Audiobüchern herumswitchen. Natürlich ist auch dort die Sortierung nach Album, Interpret und Titel möglich. In der Interpreten-Ansicht werden alle Interpreten in einer Liste alphabetisch sortiert und rechts vom Namen werden die Anzahl der Alben (bei mehreren hintereinander sortiert) mit Albumcover angezeigt. Desweiteren befindet sich an der rechten Seite eine Alphabet-Leiste, in der man, wie im Telefonbuch, direkt zum richtigen Buchstaben springen kann.
In der Alben-Ansicht werden links die Albencover, gefolgt von den Albennamen und Interpreten, sowie Titelanzahl angezeigt. Wieder findet man rechts die Alphabet-Leiste.
In der Titel-Ansicht sieht man hingegen lediglich die Titel mit Interpret, wieder mit Alphabet-Leiste an der rechten Seite. Jede Ansicht in Mediascape bietet zusätzlich eine Suchleiste, womit man seine Lieblingsmusik schnell finden kann.
Klickt man auf einen Titel, so wird man zur Mediaplayer-Ansicht geschoben.
Diese ähnelt der, der Entertainment-Unlimited-Player und auch dem des Vivaz: angezeigt werden Albumcover, Titel, Album, Interpret, Zeit(leiste) und passende Buttons.
Unten gibt es zusätzlich eine Ebene, wo man die Abspielart einstellen kann, die gerade gespielte Musik versenden kann, die Lautstärke bestimmen und das gespielte Lied als Favorit markieren kann.
Klickt man auf den Titel oben, so erscheint eine Wiedergabeliste, die weitere Lieder beinhaltet. So kann man direkt weiterschalten, ohne wieder zurückgehen zu müssen.
Nachteil von Mediascape: wechselt man von einer anderen Anwendung zu Mediascape und möchte man dann den Interpreten oder das Album wechselen, so muss man zuerst zur Startseite zurückkehren und alles von vorne durchmachen. Drückt man einfach die Zurück-Taste im Mediaplayer, so wird man wieder rausgeworfen.
Hört man Musik, so findet man auch einen Button unmittelbar unter den Teielinformationen.
Klickt man diesen an, so bewegt man sich in eine neue Ansicht, wo man im Hintergrund ein großes Albumcover sieht und die Möglichkeit hat, das Album auf der Speicherkarte, im Web oder Videos auf Youtube zu suchen.

Die Lautstärke des Geräte ohne Kopfhörer ist akzeptabel: ein aktiver Lautsprecher, knarziger Sound.
Möchte man nicht mit Gangster-Musik durch die Innenstadt laufen und damit andere Menschen nerven, so reicht es für den Normal-User aus.
Zudem hat man die Möglichkeit, seine eigenen Kopfhörer einzustecken. Die mitgelieferten Kopfhörer sidn ebenso in Ordnung, nur kann man in Sachen Bass und Tiefen bei diesen kaum etwas erwarten.
Mit In-Ear-Kopfhörern (Thomson) war der Sound sauber, tief und toll.
Mit dem Gerät macht es echt Spaß Musik zu hören, jedoch ist das Vergnügen von kurzer Dauer: aufgrund des großen, stromfressenden Displays und des, wie ich empfinde, zu schwachen Akkus, kommt man damit nicht sehr weit.

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Videos
Auch in der Video-Bibliothek erwartet einen so eine Startseite. Angezeigt werden dort die zuletzt angesehenen, die zuletzt hinzugefügten, favorisierte, am häufigsten angezeigt und zufällige Videos angezeigt.
Klickt man sie an, so werden sie im horizontalen Modus nicht im Fullscreen angezeigt, jedoch in voller Auflösung. Im vertikalen Modus ist das Video an die Breite angepasst.
Ebenso wie bei der Musik, gibt es bei den Videos ebenso entsprechende Buttons, ein Lautstärke-Symbol, ein Symbol zum direkten Versenden und ein Favoritensymbol im Videoplayer.

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Fotos
Hier das gleiche Spiel: eine Startseite mit den zuletzt angesehenen, zuletzt hinzugefügten und favorisierten Fotos. Unten hat man wie in der Musik-Startseite ebenso die Möglichkeit Bilder von einem Onlinedienst zu beziehen.
Man hat auch die Möglichkeit, die Bilder in bestimmten Alben in der Bibliothek zu sortieren.

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Das Bilder-schießen ist wie bei jedem anderen Händy gleich: um 90° drehen, den Kameraknopf gedrückt halten und kurz warten. Besonderheit: das Kamera-UI dreht sich mit dem Gerät mit - es gibt eine horizontale und eine vertikale Ansicht.
Mit der richtigen Funktion und Vorlage geschossen, sind die Bilder meist sehr klar und können viele Details aufweisen.
Als Auflösungen bietet das X10 vier verschiedene an, ebenso wie es für jede Auflösung verschiedene Aufnahmemodi anbietet:


8 Megapixel (4:3)   Normal
6 Megapixel (16:9)   Motiverkennung
2 Megapixel (16:9)   Lächelerkennung
2 Megapixel (4:3)   Touch-Fokus

Desweiteren gibt es 9 verschiedene Szenen und 5 verschiedene Fokusmodi:

Normal   Einzel-Autofokus
Porträt   Multi-Autofokus
Landschaft   Makro
Nachtaufnahme   Gesichtserkennung
Nachtporträt   Unendlich
Strand und Schnee  
Sport 
Party 
Dokument 


Im

nachfolgenden findet ihr Screenshots aus der Kamera-UI und Beispielbilder:

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Highslide JS

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Weite Entfernung: 8 MP, Motiverkennung, Einzelfokus
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Weite Entfernung: Normal, 8MP, Normal, Einzelfokus
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Weite Entfernung: Normal, 8MP, Landschaft
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Gegenlicht: Normal, 8MP, Normal, Einzelfokus

Highslide JS
Farben: Normal, 8MP, Normal, Einzelfokus
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Detailaufnahme: Normal, 8MP, Normal, Makrofokus
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Fahrendes Auto: Normal, 8MP, Sport, Einzelfokus
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Starkes Gegenlicht: Normal, 8MP, Normal, Einzelfokus

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Hinter Objekt: Normal, 8MP, Normal, Einzelfokus
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Vor Objekt: Normal, 8MP, Normal, Makrofokus
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8 Megapixel-Aufnahme
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6 Megapixel-Aufnahme

Highslide JS
2 Megapixel-Aufnahme (4:3)
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2 Megapixel-Aufnahme (16:9)
Highslide JS
Landschaft: Normal, 8MP, Landschaft
Highslide JS
Weit entfernt: Normal, 8MP, Normal, Einzelfokus

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Weit entfernt, voller Zoom: Normal, 8MP, Normal, Einzelfokus
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Weit entfernt: Normal, 8MP, Landschaft
Highslide JS
Weit entfernt, halber Zoom: Normal, 8MP, Landschaft
Highslide JS
Weit entfernt, voller Zoom: Normal, 8MP, Landschaft

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Farben: Normal, 8MP, Normal, Einzelfokus
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Hoch: Normal, 8MP, Landschaft
Highslide JS
Weit weg: Normal, 8MP, Landschaft
Hoch: Normal, 8MP, Landschaft
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Weit weg, Zoom: Normal, 8MP, Landschaft

Spiele und Anwendungen
Hier gilt wieder das Prinzip "Market". Wer etwas schönes dort findet, kann es downloaden, kaufen und installieren.
Von dem System der Anwendungen und Spiele ist es wie bei jedem anderen Android auch: sobald eine Anwendung oder Spiel androidkompatibel ist, so kann man es auf dem X10 installieren.
Einschränkungen gibt es oftmals nur wenige (z.B die Voraussetzung einer Hardware-Tastatur).
Ebenso wie beim iPhone gibt es inzwischen für fast alles eine App - und die Granzen sind weiterhin nach oben offen.
Die meisten Anwendungen sind wohl auf eine Onlinefähigkeit ausgelegt und benötigen somit eine bestehende Internetverbindung um richtig funktionieren zu können. Jedoch gibt es auch viele Offline-Anwendungen, wo man lediglich zur Beschaffung eine Internetverbing braucht.

Bei Spielen gibt es ein breites Spektrum.
Ich habe sowohl 3D- als auch 2D-Games ausprobiert. Beide Spielarten liefen einwandfrei und flüssig auf dem X10 und warum somit sehr angenehm zu spielen.
Die meisten Spiele funktionieren über den Touchscreen, falls benötigt bringt ein Spiel meist selber eine virtuelle Tastatur bzw. passende Spieletasten mit sich.
Das Angebot sollte weiter wachsen und jedem User wohl ein passendes Spiel bieten.





Organizer
Hier bemerkt man erst, dass man an Google gebunden ist: der Kalender beispielsweise funktioniert nur, wenn man mit einem Google-Konto angemeldet ist und synchronisiert sich dazu automatisch per Internet.
Wer nicht möchte, dass seine Termine online griffbereit sind, sollte sich schnellstens eine Alternative suchen!
Hier kommen wir wieder auf den Android-Market zurück: hunderte Apps, die bereits warten als Alternative genutzt zu werden - egal ob gratis oder nicht.
Hat man jedoch ein Google-Konto und möchte es so, dann kann der interne Kalender ja doch etwas.

Der Kalender startet automatisch in der Terminübersicht und ist schön ablesbar.
Terminname, -beschreibung, und -zeit werden dort angezeigt. Klickt man auf einen der Termine, so wird einem eine Detail-Ansicht angezeigt.
Erstellt man einen Termin, so hat man ziemlich viele Einstellungen:Terminname, Von-Bis,Wo, Beschreibung, Kalender, Ganztätig, Status, Wiederholung, Erinnerung, Datenschutz - alles kann eingestellt werden.
Vorteil des Online-Kalenders: man kann mehrere Kalender verwalten, indem man sich mit verschiedenen Google-Konten einloggen kann. So kann man schön Privates und Berufliches trennen.
In der Kalender-Ansicht gibt es 3 Möglichkeiten: man kann sich einen Tag, eine Woche oder einen Monat anzeigen lassen.
Wie auch bei allen anderem werden Termine, die fällig sind, in der Benachrichtigungsleiste angezeigt.
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Desweiteren ist eine Rechnerfunktion vorhanden, welche für Basic-Rechnungen ausreicht, jedoch nicht allzu funktional ist.
Hat man beim Taschenrechner mehr Anforderungen, so sollte man sich ebenfalls erstmal im Market umschauen und überprüfen, ob es nicht eine bessere Alternative gibt.
Der Rechner hat zwei Ansichten: eine Ansicht mit den Grundfunktionen und eine mit erweiterten Funktionen (siehe Bilder).

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Die Office-Suite hingegen möchte ich in diesem Punkt loben: sie ähnelt der, von den Symbian-Geräten und ist als Vollversion vorhanden. Die Suite kann mit den gängigsten Office-Formaten, wie zum Beispiel *.doc, *.pdf oder *.xls, umgehen und anzeigen.
Da dies nur eine "Viewer-Edition" ist, kann man die Dateien leider nicht bearbeiten, jedoch sollte es dafür ebenfalls eine Alternative Suite oder Apps geben.
Die Suite bietet bereits einen integrierten Dateibrowser, mit dem man gezielt die Dateien suchen und öffnen kann.

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Funktionen wie Notizen und einen Dateibrowser sucht man vergeblich. Jedoch lautet hier wieder die Devise: Android Market.
Als Dateibrowser kann ich vorallem den Astro-Dateibrowser empfehlen, welcher kostenlos im Market verfügbar ist.

Eine zusätzliche Funktion ist die Sony Ericsson-Synchronisierung.
Damit kann man mit einem Sony Ericsson-Konto online seine Handydaten (Kontakte, Termine, Notizen, usw) abgleichen und falls man sich ein neues Sony Ericsson zulegt, direkt wieder von dort aus herunterladen.
Die Sony Ericsson-Synchronisierung ist bereits installiert und funktioniert auch.
Vor der Sync kann man sich aussuchen, welche Daten explizit abgeglichen werden.

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Fazit

Das Sony Ericsson XPERIA X10 kann sich mit jedem Recht als neues Flagschiff in dieser Klasse bezeichnen: mit zahlreichen Funktionen, einem super Betriebssystem mit unendlich vielen Erweiterungsmöglichkeiten durch den Android Market kann man dieses Gerät getrost kaufen und eine Zeit lang behalten.
Jedoch sollte man sich dabei nicht übernehmen: "Mobilität" kann man auch anders definieren. Das Gerät ist doch recht groß und übernimmt eine ziemlich große Fläche in der Hosentasche.
Beim Zubehör kann man nicht meckern: es ist alles vorhanden, was zum heutigen Standard gehört.
Verglichen mit dem Vivaz ist es ein erwachsenes Smartphone, das Vivaz hingegen noch ein Kind (nicht nur wegen der Größe und dem Gewicht).
Die Kombination von starkem Betriebssystem und guter Hardware macht sich bezahlt. Das XPERIA X10 kann durchaus mit anderen hochwertigen High-End-Geräten wie dem HTC HD2, dem EVO 4G oder dem iPhone 3GS mithalten.
Das Portmonaie wird sich nicht freuen: 450-500€ kostet das XPERIA X10 zur Zeit bei Amazon.


Bewertung

Verpackung & Lieferumfang:
Das X10 kommt in einer kleinen Verpackung an, jedoch ist demnach auch das Zubehör mager ausgefallen. Im Vergleich zum Lieferumfang des Vivaz und älteren Geräten nicht allzu gut.
Verarbeitung:
Das X10 ist sauber und gut verarbeitet, nichts knarzt und die Materialien fühlen sich ebenfalls hochwertig an. Dafür gibts die volle Punktzahl.
Display:
Groß, größer, X10. Mit 4 Zoll im Durchmesser und einer sauberen Darstellung, volle Punktzahl.
Medien und Unterhaltung:
Dank Timescape und Mediascape ein schönes Multimedia-Gerät. Mithilfe der Android-Programme kann es zudem noch weiter erweitert werden!
Bedienung:
Viel drum und dran schlägt auf die Bedienung: relativ kompliziertes Betriebssystem mit vielen Einstellungen. Pfadbäume würden wohl nicht mehr getwittert werden können (weil zu lang). Aber ein Schritt in eine bessere Entwicklung, nach Symbian!
Schwerpunkt "Internet":
Top Internet-Handy. Dank Android und dessen Alternativen und mithilfe des großen Displays mit hoher Auflösung ein super Internet-Gerät!
Akkulaufzeit:
Kann man nicht viel erwarten. 1500mAh bei einem stromfressenden, großen Display, viel Schnick-Schnack ist einfach nicht genug. Bei normaler Nutzung von UMTS, verknüpft mit Benutzung von 4-5 Apps pro Tag, kam ich ungefähr auf 1 - 1 1/2 Tage. Mit Musiknutzung bleibt es bei einem Tag.


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