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Sneff

Cheffe

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Registrierungsdatum: 5. August 2004

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1

Donnerstag, 6. Dezember 2007, 20:07

Hallo Community,

es ist ziemlich genau ein Jahr her, da hat Sony Ericsson das erste Walkman-Smartphone der Welt vorgestellt. Genau dieses Jahr später hat SE-World das zweite seiner Art im Test: Das W960i.

Noch besser und noch edler soll es sein, das Smartphone auf P1i-Basis. In diesem Testbericht versuche ich dies zu beleuchten und euch dabei optimal über das Gerät zu informieren.
Viel Vergnügen mit unserem Testbericht:






[SIZE=4]Teil 1 - Inbetriebnahme und erster Eindruck[/SIZE]

Ein wenig schlicht kommt der schwarze Karton daher. Lediglich ein weißer Kreis umrandet mit einer Falz schmückt die Oberseite neben den obligatorischen Aufschriften "Sony Ericsson" und dem Modellnamen. Der Unterbau ist aus einem waberigen weißen Karton.
Erst geöffnet und die Seitenflanken beiseite geklappt offenbart sich das Gerät der Begierde: Das W960i lächelt uns an:



Der Lieferunfang des Geräts ist für diese Preisklasse eher mager:
  1. Sony Ericsson W960i
  2. Standard-Battery BST-33 mit 950mAh
  3. 1 Ersatz-Stylus
  4. 1 Aufbewahrungstasche aus Velour
  5. Kabel-Headset HPM-70 inkl verschiedener Aufsätze
  6. Ladegerät CST-75
  7. Datenkabel DCU-65
  8. 77-seitiges, deutsches Handbuch
  9. Play-Now-Broschüre
  10. SAR-Information
  11. Sony Ericsson-Broschüre "Musik"
  12. Information zur Entfernung der Displayschutzfolie (englisch)
  13. CD-ROM PC-Suite
    [/list=1]



    Eine Docking-Station oder gar ein Bluetooth-Headset sind nicht im Lieferunfang enthalten.



    Aus der Verpackung genommen fällt sofort die edle Erscheinung auf: Die Vorderseite ist stark glänzend und spiegelnd, auch die Tasten. Der Touchscreen ist erstmals in der SE-Smartphone-Geschichte nicht in das Gehäuse eingelassen sondern ist absolut plan. Kontrastreich hebt sich das strahlend weiße Mittelschiff ab. Links befindet sich lediglich das Jog-Dial und die Metallöse zur Befestigung von Haltebändern. Rechts prangert inmitten der Lautstärketasten die "8GB"-Inschrift, die uns unmissverständlich klar macht, dass wir es hier mit einem Speicherriesen unter den Handys zu tun haben. Ein externer Speicher ist aber leider nicht unterstützt. Zusätlich ist der Auslöser der Kamera auf der rechten Gehäuseflanke angebracht. Der Einschalter befindet sich, leicht eingelassen an der Oberseite, unten haben wir nur den Systemanschluss.
    Die Rückseite ist aus gummiertem Material, welcher optimalen Halt verspricht. Das Kameramodul dominiert hier eindeutig und besteht aus einer geriffelten Umrandung sowie der Linse, der Doppel-LEDs für das Fotolicht und einem daneben eingelassenen Lautsprecher. Ein externer Antennenanschluss fehlt leider.






    Der Stylus befindet sich wie bei allen UIQ3-Geräten oben links im Gerät eingelassen. Erstmals seit dem P800 ist dieser nicht mehr rund sondern flach. Für Nutzer der neueren Smartphones ist das eine Umstellung, da die Bedienung des Geräts sich dadurch ganz anders anfühlt. Die Verriegelung des Stylus ist fest, man kann ihn gut in verstauter Position erreichen und rausziehen - Nicht allzukurze Fingernägel vorausgesetzt!




    Beim ersten Boot braucht das W960i sehr lange und fragt nach der zu verwenden Sprache. Einmal gestartet und die jeweiligen Assistenten durchgeführt oder abgebrochen steht man vor dem Betriebssystem. Das ist gegenüber dem P1i nochmals erweitert und modifiziert worden. Das dreizeilige Verknüpfungsmenü ist ausgeblendet und kann über einen Button hervorgeholt werden. Das Hauptmenü selbst ist jetzt aus dem Verknüpfungsmenü ausgegliedert und befindet sich als extra Button im Standby-Menü. Beim herausfahren der Verknüpfungen bewegt sich die vorhandene Anzeige geschmeidig nach oben.

    Die Tasten haben einen festen Druckpunkt und sind leicht rutschig. Die Größe ist für normalgroße Hände kein Problem. Optimal ist auch die neue Positionierung der Rücktaste auf der Vorderseite (statt an der linken Gehäuseflanke wie bei den Vorgängermodellen). Der Jog-Dial (Wählrad links) lässt sich leichter drücken als beim P1i - der Druckpunkt liegt auch hier optimal. Auch die anderen Tasten gefallen in der Bedienung.




    Geht man in den Walkman aktivieren sich drei berührungssensitive Tasten oberhalb der Tastatur. Diese ermöglichen Starten und Stoppen der Titel sowie Vor- und Rückspringen in den Titeln. Wechselt man aus dem Walkman direkt in den Standby-Bildschirm werden alle Informationen über das Lied noch komfortabler als bisher dort angezeigt. Neu ist, dass man durch einen Klick auf die Informationen im Standby nicht mehr in den Walkman kommt, sondern die Bedienung des Walkmans vom Standby-Screen aus ermöglich wird: Es aktivieren sich dann nämlich die drei Tasten unterhalb des Bildschirms. Das ist sehr praktisch.

    Der Touchscreen selbst ist sehr glatt und leicht nachgiebig. Er fühlt sich fast genauso an wie bei anderen Touchscreen-Handys von Sony Ericsson, eben mit der Ausnahme, dass er direkt in die Oberschale integriert ist. Allerdings scheint der notwendige Druck, den man ausüben muss um beispielsweise in ein Menü zu gelangen, etwas höher als bei bisherigen Modellen. Dies aber nur ganz geringfügig.



    Durch die sehr spiegelnde und schwarze Oberfläche werden leider Fingerabdrücke stark angezogen. Dauerndes Putzen ist die Folge. Dies ist aber nicht so gravierend wie beim K850i. Die Rückseite ist griffig, zieht aber Staub an, der ebenfalls leicht daran haftet. Die Tastatur ist neutral, weder Dreck noch Staub haften übermäßig daran.

    Beleuchtete Elemente sind das sehr gute Display, das keinerlei Schattierungen oder helle Flecken aufweißt und sehr gleichmäßig und kontrastreich ist sowie die Foto-Doppel-LED an der Rückseite, die zum fokussieren leicht und beim Auslösen sehr hell leuchtet und die Status-LED an der Unterseite beim Systemanschluss, die über verpasste Anrufe, Nachrichten und den Akkustatus informiert:



    Dieser Teil endet mit einem Größenvergleich mit verschiedenen Modellen.
    Bilder 1 und 2 zeigen das M600i, W960i und P990i, das dritte zeigt noch die Modelle W800i (links) und W910i (rechts) mit im Bild:


Sneff

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2

Samstag, 8. Dezember 2007, 17:16

[SIZE=4]Teil 2 - Die Menüs und Funktionen [/SIZE]

In diesem Teil werde ich euch alle Menüs und Funktionen des Geräts näher vorstellen:


Das ist die Standby-Ansicht, wenn das Smartphone im "Leerlauf" ist. Hierauf ist auf einen Blick Datum und Uhrzeit, Stati des Geräts, eingegangene Nachrichten, Verbindungen, Akkustand und weiteres zu sehen. Von hier aus gelangt man überall ins Gerät.

Klickt man auf das zweite Icon unten rechts (im oberen Screenshot orange), klappt sich ein selbst definierbares Menü aus, in dem 15 Verknüpfungen mit Menüs oder Funktionen aus dem Gerät belegt werden können:



Der Button "Mehr" unten rechts öffnet ein Optionsmenü für weitere Anpassungen:



Klickt man auf das Icon mit den vier Kreisen gelangt man in das zentrale Hauptmenü:



Von oben links nach unten rechts sind das folgende Funkionen:
Multimedia, Web, Unterhaltung, Telefon, Nachrichten, Walkman, Origaniser, Kontakte und Extras.

Auf diese Bereiche werde ich im folgenden der Reihe nach eingehen:


Das Multimedia-Menü vereinigt alles was mit multimedialen Anwendungen zu tun hat.

Auf die Kamerafunktion (inkl vieler Bilder) werde ich im vierten Teil dieses Testberichts detaillierter eingehen und die Funktion hier erstmal außen vor lassen.


Unter "Weitere Anwendungen" befindet sich eine Offline-Webpage, die den Zugriff auf weitere kostenlose und -pflichtige Anwendungen von der Sony Ericsson-Website ermöglicht.


RSS-Feeds sind kurze Nachrichten oder Mitteilungen die man von Websites abonnieren kann um auf dem neuesten Stand zu bleiben. (Auch SE-World bietet RSS-Feeds an, siehe dazu ganz unten im Fußbereich von SE-World). Diese Feeds lassen sich hier verwalten und abonnieren.


Die Bildergalerie zeigt alle im Handy gespeicherten Bilder in komfortabler Weise an. Sowohl selbst darauf gespeicherte Bilder als auch Fotos über die Kamera werden hier angeboten. Eine Übersichtseite zeigt dann Thumbnails des Verzeichnisses, ein Klick darauf öffnet das Bild. Hier kann man es in einer Vollbildansicht angezeigt werden und auch gezoomt werden um alle Details zu erkennen

Neben vielen Funktionen und Ansichten kann man das Bild hier auch nachbearbeiten, was aber natürlich nicht an eine professionelle Bearbeitung am heimischen Computer heran kommt.


Der Opera-basierte Browser ist wie gewohnt einfach und intuitiv zu bedienen und bietet die nötigsten FUnktionen wie auch das anlegen von Lesezeichen und verschiedene Ansichten bzw Optimierungen auf das Display des W960.


Das nächste Menü nennt sich "Unterhaltung" und wie der Name schon sagt, ist hier alles zur Unterhaltung getan. Neben den beiden vorinstallierten Spielen Vijay Singh Pro Golf 3D (auf jedem UIQ3-SE-Smartphone vorhanden) und dem beliebten QuadraPop hat man hier direkten Zugriff auf das Demovideo sowie...


... das RDS-fähige FM-Radio mit Speicherplätzen, Suchlauf und Stereo-Ton...


... den Videoplayer, der auch in Vollbild (quer) abspielen kann ...


... auf den MusicDJ zum erstellen eigener Klingeltöne über integrierbare Musikinstrumente sowie die Tonaufzeichnung mit TrackID-Funktion (Musikstück aufnehmen und erfahren wie der Interpret und Titel heißen)


Das "Telefon"-Menü vereinigt alles was mit der Telefonie zu tun hat: Von hier aus können Anrufe getätigt,...


... getätigte, empfangene und verpasste Anrufe betrachtet (auch vom Standby-Screen erreichbar), die Kurzwahlliste mit bis zu 9 Kontakten verwaltet ...


und Videotelefonie über UMTS (mit der integrierten Frontkamera über dem Display) gestartet werden.


Alles was mit Nachrichten, also SMS, MMS, Mails etc zu tun hat befindet sich im "Nachrichten"-Menü, das übrigens ein wenig schneller lädt als bei den vorangegangenen SE-Smartphones. Das Gerät ermöglich, SMS in verschiedenen Ordnern abzulegen.

Als WALKMAN-Smartphone ist der dazugehörige Walkman die zentrale Funktion des Geräts. Dementsprechend viel Detailliebe hat SE hier an den Tag gelegt. Der Walkman ist über das Hauptmenü und über die Walkman-Taste auf der Vorderseite erreichbar und präsentiert sich erstmal ganz klassisch:


Auf einen Blick zu sehen sind Interpret, Titel und Album sowie Fortschritt und die Buttons. Startet man die Wiedergabe, aktivieren sich die Zusatztasten unter dem Display und es wird eine nette Animation im Hintergrund abgespielt, die dann auch im Standby-Menü (während der Musikwiedergabe) abgespielt wird:



Im Standbymenü ist nun auch die direkte Kontrolle über den Walkman-Player möglich. Klickt man auf das Feld mit den Wiedergabeinformationen gehen wieder die Zusatztasten unter dem Touchscreen an und man kann direkt im Walkman steuern. Beendet man die Wiedergabe endet auch die Animation. Es bleiben aber die Musikinformationen weiter stehen (so ist jederzeit die Wiederaufnahme der Musikwiedergabe möglich



Im Walkman sind folgende Einstellungen uA möglich:

Man kann aus fünf Animationen wählen, die während der Wiedergabe angezeigt werden, kann Stimmungen für die Musiktitel definieren und einen Schlafmodus aktivieren, der die Wiedergabe nach einer definierbaren Zeit beendet.


Auch der MegaBass ist vorhanden.


Geschrieben werden können Nachrichten per Tastatur (T9) oder per Schrifterkennung auf dem Touchscreen. Diese funktioniert sehr gut, man muss allerdings ein wenig fester aufdrücken als bei P1i und Co. Dafür wurde die Anzeige des auf dem Bildschirm geschrieben verbesser: Die Live-Anzeige des Symbols das man auf den Bildschirm zeichnet, ist nun weiß umrandet und so besser lesbar. Im Bild zu sehen (oben) ist das Schreiben einer SMS (links) und MMS (rechts)


Im Organiser sind Kalender, Notizen, Aufgaben sowie Excel-, Word und Powerpoint-Betrachtung mit Bearbeitungsfunktion (bei im Gerät erstellten Dokumenten) und PDF-Betrachtung untergebracht:


Der Kalender bietet verschiedene Ansichten: Monats- Wochen und Tagesansicht. Tage an denen Termine eingetragen sind, sind immer dick hervorgehoben. In der Monatsansicht befinden sich die Termine und Ereignisse unterhalb der Kalenderansicht, bei Tages- und Wochenansicht stehen diese direkt im Tag eingetragen und chronologisch sortiert. Hier hat sich seit dem M600i vor über einem Jahr nichts an Funktionalität geändert.


Erstellt werden können Termine, Erinnerungen, Ganztagesereignisse und Jahrestage, die dann unterschiedlich angelegt und verwaltet werden können.


Notizen können in Textform und als Skizze angelegt werden. Jeweils die erste Zeile erscheint dann als Überschrift in der Übersicht (linkes Bild)


Genauso verhält es sich mit Aufgaben, die ebenfalls sehr detailliert angelegt werden können.


Zum Lesen und einfachen Bearbeiten von Word-, Excel oder Powerpoint-Dateien gibt es das Programm "Quicksheet". Es können auch die Dateien direkt im Handy erstellt werden und natürlich später auf den Computer übertragen werden. Optimal zB für Zeitabrechnungen. Auch ein PDF-Betrachter ist an Bord.


Der Kartenscanner kann DIN-konforme Visitenkarten über die Hauptkamera fotografieren und wandelt sie dann (erstaunlich akkurat und korrekt) in Kontakte um, die direkt im Adressbuch gespeichert werden. Das funktioniert wirklich prima und man muss nur in seltenen Fällen manuell den Kontakt nachbearbeiten. Diese Funktion gibt es auch schon beim P990i und P1i.


In der Adressbuchansicht werden alle eingetragenen Kontakte von Gerät und SIM angezeigt. Jeder Kontakt kann in Gruppen gesteckt werden und in einem Ordner abgelegt werden. In jedem Kontakt kann neben den Standardfeldern Name, Vorname und einer Telefonnummer auch noch ein Bild, Adressdaten sowie fünf weitere Telefonnummern, Pager, Email-Adresse und Website angelegt werden.
Aus dem Adressbuch kann der Kontakt dann direkt angerufen oder -geschrieben werden.


Alles Weitere findet der Nutzer im Menü "Extras".


Über die Systemsteuerung kann das Gerät nach den eigenen Wünschen angepasst werden. Die Menüs im Detail sind seit den ersten UIQ3-Geräten ungeändert.


Alles auf dem Handy und im 8GB-Medienspeicher abgelegte kann per Dateimanager angesehen werden.


Über den Verbindungsmanager können aktive Verbindungen gemanaged werden. Das W960i verfügt über UMTS, GPRS, W-LAN, Bluetooth und USB:

Folgende Einstellungen gibt es für Bluetooth und WLAN...




Weitere Funktionen des Geräts sind Rechner, Umrechner für Maßeinheiten, Stoppuhr, Timer und die Uhrzeitanzeige (auch per Standby erreichbar) in welcher auch drei Weckzeiten eingetragen werden können (die in verschiedenen Intervallen oder Zeiträumen aktiv sein können)


Bereits ins Gerät Integriert ist die Anwendung "Exchange Active Sync" von Dataviz, die das Synchronisieren mit Exchange-Servern per Push unterstützt


In jedem Menü erreicht man über das Pfeilsymbol oben Rechts den Taskmanager. In diesem werden aktuell geöffnete Anwendungen angezeigt, zu denen man Wechseln kann (Multitasking) sowie in einem anderen Reiter sind die zuletzt geöffneten Programme gezeigt.

Sneff

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Sonntag, 9. Dezember 2007, 21:11

[SIZE=4]Teil 3 - Die Kamerafunktion und Beispielfotos[/SIZE]

Die Kamerabedienung ist UIQ3-typisch größtenteils intuitiv und per Touchscreen möglich.
Die Sucher-Ansicht präsentiert sich aufgeräumt, alle Funktionen sind mit dem Stylus oder Finger erreichbar. Den Zoom kann man mit dem Jog einstellen (maximal 3-fach digital).



Drückt man den Auslöser halb durch pulsiert der Autofocus und stellt das Bild scharf. Das dauert zwischen 2 und 5 Sekunden, je nach Motiv und Lichverhältnisse. Hat die Kamera das Bild scharf wird das durch ein Piepsen und die Meldung "Fokussiert" quittiert. Anschließend kann man durchdrücken und das Foto wird erstellt und angezeigt. Von hier aus kann man auch die bereits gemachten Fotos betrachten.



Die Videoansicht ist ähnlich, zeigt aber unten links statt der restlichen Bilder die restlichen Minuten und Sekunden an, die im Speicher verfügbar sind:



Über den mittleren Softkey kann man viele Einstellungen wie den Autofocus, das Fotolicht, Weißabgleich oder die Qualität einstellen.



Und nun habe ich einige Beispielfotos für euch
Sofern nichts anderes erwähnt wurden die Bilder mit 3MP, Hoher Qualität, 0,0 Helligkeitsanpassung, 1x Zoom und automatischem Weißabgleich geschossen. Die Bilder sind unverändert hochgeladen:

Makro ohne Fotolicht:


Makro mit Fotolicht:


Nahe Aufnahme ohne Makro-Modus und ohne Fotolicht:


Nachtmodus, maximale Helligkeitseinstellung, kein Fotolicht:


Mittelnah im Raum:


Allgemeine, weite Aufnahmen mit Standardeinstellungen, ohne Fotolicht:



Sneff

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Montag, 10. Dezember 2007, 21:42

[SIZE=4]Teil 4 - Videos vom Gerät[/SIZE]

Hier findet ihr 2 Videos, die euch das Gerät in der Allgemeinheit näher bringen sollen.
Das erste Video zeigt das W960i von allen Seiten, das zweite soll einen Eindruck über die Performance und die Menüs geben und den Walkman näher bringen.

Im zweiten Video schneide ich nurz kurz die anderen Funktionen an und gehe dann dafür länger auf den Walkman ein. Wer mehr über die allgemeinen Funktionen wissen will, dem sei mein P1i-Testbericht ans Herz gelegt - die Funktionen des W960i unterscheiden sich (mit Ausnahme des Walkmans) nur minimal vom P1i



Die Videos sind 9 und 40 MB groß und liegen im WMA-Format vor

Sneff

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5

Mittwoch, 12. Dezember 2007, 19:35

[SIZE=4]Teil 5 - Vergleich zum P1i[/SIZE]

Technisch sind sich P1i und W960i absolut identisch. Einziger und offensichtlichster Unterschied ist aber die Tastatur. Das P1i bietet durch Wipptasten eine vollwertige Tastatur, das W960i ermöglicht die Eingabe nur per regulärem Tastenlayout mit T9. Beide ermöglichen natürlich die Stifteingabe (Schrifterkennung) und virtuelle Tastatur.

Für ein Smartphone möchte man doch eher eine vollwertige Tastatur, dies ist aber Geschmackssache.

Viel offensichtlicher ist das wiederum neugestaltete Hauptmenü und das aufgebohrte Standby-Menü. Darauf möchte ich in diesem Teil des Testberichts eingehen. Jeweils links befindet sich das W960i, rechts das P1i.

Standby-Menü:


Hier jeweils die "geschlossenen" Standby-Anzeigen. Beim P1i gibt es ein Heute-Menü, das aktuelle Termine und Ereignisse anzeigen kann. Das gibt es beim W960i auch, alternativ (und standardmäßig) kann dieser Platz auch für Walkman-Infos genutzt werden.
Das P1i zeigt unten bereits eine Zeile der Verknüpfungen, die mit dem Pfeil ausgefahren werden können. Die Schwester W960i verbirgt alle und fährt auf Tastendruck alle drei Zeilen heraus.
Weiterhin wurde das Hauptmenüsymbol aus dem Verknüpfung-Menü direkt in den Standby verschoben.


Das Hauptmenü wurde (wieder einmal seit dem P990i zum P1i) überarbeitet. Der Walkman findet seinen obligatorischen Platz mittig rechts, der Webbrowser ist nun direkt im Hauptmenü und das Icon für Multimedia ist überarbeitet.


Das W960i hätte nicht die Aufschrift "Walkman", würde sich nicht der Medienplayer stark unterscheiden.
Es gibt schöne Visualisierungen, eine bessere Verwaltung der gespeicherten Titel und die schon Anfangs erwähnte verbesserte Ansicht im Standby:



Die Bilder stammen aus diesem Testbericht sowie dem Testbericht zum P1i

Tastentechnisch befindet sich die Rücktaste nun auf der Vorderseite statt neben dem Jogdial. Lautstärkeänderungen sind nicht mehr mit dem Jog möglich, sondern es gibt hierfür extra Lautstärketasten. Dafür entfällt die beim P1i vorhandene, selbst belegbare Seitentaste.

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Donnerstag, 13. Dezember 2007, 18:15

[SIZE=4]Teil 6 - Fazit und Benchmarks[/SIZE]

Das W960i als eierlegende Wollmilchsau zu bezeichnen wäre etwas übertrieben, aber geht schon in die richtige Richtung. Man hat umfangreiche Organizer- und Office-Funktionen gepaart mit einem 1a-Medienplayer. Genau genommen handelt es sich beinahe um ein P1i mit noch mehr Umfang... wäre da nicht die fehlende QWERTZ-Tastatur. So muss man kleinere Abstriche beim Handling machen

Die Qualität ist durchweg sehr hochwertig - genau wie die Optik, die ein Blickfang ist. Dank des planen Bildschirms sieht das W960i weniger wie ein Smartphone aus sondern vielmehr wie ein zu groß geratenes Handy. Der unwissende wundert sich erstmal über die fehlenden Navigationsmöglichkeiten oberhalb der Tastatur bis er auf die Idee kommt, den Touchscreen zu nutzen.

Ein wenig störend war die geringere Sensibilität des Touchscreens: Man muss (wegen der neuen Architektur) stärker aufdrücken. Auch ist der Screen durch das plane Aufliegen Kratzanfälliger.
Die gummierte Rückseite vermittelt guten Halt und die Seitentasten sind gut erreichbar.

Die Performance ist für ein SymbianUIQ-Smartphone wie man es erwartet. Die Geschwindigkeit ist exakt die gleiche wie bei P1i, P990i, M600i und W950i, aber natürlich deutlich langsamer als ein "normales" Handy mit einem schlanken Betriebssystem. Ein Handy kann eben einfach nicht mit Symbian verglichen werden. Was es dafür an Umfang bietet habe ich ja im Testbericht oben hoffentlich näher bringen können.

Der Mediaplayer ist sehr intuitiv gestaltet und hat eine super Akkustik. Alles klingt sehr klar und deutlich und ist dabei rauscharm. Leider wurde beim Gerät selbst auf hochwertige Kopfhörer verzichtet. Die beigelegten erfüllen aber Ihren Zweck anfangs. Wer mehr will, sollte sich zB nach hochwertigen Bluetooth-Headsets umschauen

An dieser Stelle gibt es wie beim P1i-Test auch wieder eine kleine Kaufhilfe für alle unentschlossenen.
Eins vorweg: Umfang ist bei allen aktuellen SE-Smartphones so gut wie gleich.
Das M600i ist das Basis-Smartphone ohne Kamera und WLAN, dafür aber mit QWERTZ-Wipp-Tastatur.
Das W950i baut auf dem M600i auf und erweitert es um den Walkman. Es gibt nur eine 1-9-Tastatur
Das P990i ist immer noch das universellste Smartphone: Normale Kamera, WLAN und Videotelefonie vorhanden, dazu eine echte QWERTZ-Tastatur mit einer zusätlichen 1-9-Handytastatur auf dem Flip.
Das P1i ist die Erweiterung des P990i mit besserer Kamera und leicht erneuerter Bedienoberfläche
Und das W960i baut wie beschrieben auf dem P1i auf und erweitert wiederum um einen Walkman-Player.

Wer keinen Wert auf Kamera oder WLAN legt sollte zu den nachwievor brillianten Geräten M600i oder W950i greifen. Wer ein unkompliziertes Gerät inkl Kamera und WLAN braucht, ist beim P990i richtig
Nur wer wirklich Wert auf HighEnd, Design legt und auch auf eine 3.2-MP-Kamera nicht verzichten kann, muss entweder zum P1i (reines Business-) oder W960i (Business- mit Walkman-Gerät) greifen.

Auf jeden Fall macht man mit allen fünf Alternativen nichts falsch. Alle Geräte spiele in einer sehr hohen Liga.


Informationen zum Test:
Getestetes Gerät: Sony Ericsson W960i
Produktionsdatum: 47. Woche 2007
Firmware: R9J005


Mini-Benchmark
Boot-Dauer (ohne PIN-Eingabe): 62 Sekunden
Dauer bis Einbuchung (Netz: T-Mobile): 5 Sekunden bei voller Empfangsleistung

Speicherdauer Kamerafoto: 3 Sekunden
Durchschnittliche Autofocus-Zeit: 3 Sekunden

Dauer bis Handy im Datenübertragungsmodus: entfällt (on the fly)
Kopierdauer PC->Handy: 1 MB auf Memory Stick: 1 Sekunde
Kopierdauer PC->Handy: 10 MB auf Memory Stick: 3 Sekunden
Dauer bis Handy nach Datenmodus wieder verfügbar: entfällt (on the fly)


Das W960i aus diesem Test wurde über unseren Partner JS-Handyshop bezogen. (W960i günstig bei JS-Handyshop kaufen)