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Sneff

Cheffe

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Mittwoch, 28. Mai 2008, 21:23

G900 - Großer Testbericht mit Einblick in das neue

Hallo Community,

als "Compact Touch" waren die G-Klasse-Modelle ursprünglich angedacht. Diesen Namen erfüllt das G900 trotz des mittlerweile anderslautenden Credo der G-Serie voll und ganz. SE-World hat das G900 getestet und berichtet von den Erfahrungen in diesem Testbericht



[SIZE=4]Teil 1 - Auspacken und Inbetriebnahme[/SIZE]



Es hat die Grunmaße eines W890i, ist ein wenig dünner als ein K550i und dennoch steckt eine Menge drin. Die Rede ist vom G900i, dem bisher kleinsten und kompaktestem, aber dennoch leistungsstarken Smartphone aus dem Hause Sony Ericsson.

Aus dem schick designten Karton pellt sich ein unscheinbar aussehendes Barrenhandy, dem man seine Smartphone-Gene nicht ansieht. Nur Kenner werden bemerken, dass die Tasten um das Steuerkreuz nicht dem SE-Standard entsprechen und dass das große Display ein berührungssensibler Touchscreen sein könnte. Der Zweifel bleibt aber.

Doch von vorne...
Die geöffnete Verpackung offenbart folgendes:



  1. Sony Ericsson G900 Smartphone
  2. Standardakku BST-33 mit 950mAh
  3. Kabelgebundenes Headset HPM-62
  4. USB-Datenkabel DCU-65
  5. Ladekabel CST-70
  6. 2 x Standard-Stylus in Schwarz/Silber
  7. Handbuch
  8. SAR-Information
  9. PC-Suite CD-ROM
    [/list=1]



    Beim Öffnen der angebrachten Akkuabdeckung sollte man vorsicht walten lassen, denn der Deckel lässt sich nicht beiseite schieben sondern muss von der Fußseite des Geräts aufgeklappt werden.

    Nach dem Einschalten des G900 bleibt aber kein zweifel: Hier steckt mehr hinter der Hülle, als man erwartet hat: Es zeigt sich der aus dem P1i und Konsorten bekannte Start-Screen mit Ladebalken. Unter einer Minute dauert der Bootvorgang nicht.
    Währenddessen betrachten wir das Gerät mal genauer.




    Der Gesamteindruck ist sehr wertig. Das Display ist plan in die Oberschale eingelassen und glänzt sehr stark. Oberhalb des Stegs an der Oberseite befindet sich die Hörmuschel und deutlich sichtbar daneben die Videokamera für UMTS-Gespräche. Das verhältnismäßig große und dominante Display ist eben und randlos. Darunter sind drei Berührungspunkte wie beim K850i angedeutet.



    Der vergleichsweise stark beleuchtete D-Pad unterhalb des Displays dient zur Navigation. Mittig ist, gut fühlbar die Bestätigen-Taste. Die drei Softkeys, die optional und je nach Funktion angezeigt werden, reagieren ausschließlich am Touchscreen und nicht an den angedeuteten Sensorpunkten. Die beiden Tasten oben neben dem Steuerkreuz verlinken auf die Notiz- und Nachrichtenfunktion. Darunter befinden sich die Löschen und Zurück-Taste, die SE ja bei den neuen "Normal"-Handys bereits aufgegeben hat.



    An gewohnter Stelle wiederum: Die Standard-Nummertastatur. Alle Fronttasten haben einen ausgesprochen guten Druckpunkt. Die Zahlentasten sind nach oben hin leicht angewinkelt und erleichtern dadurch die Bedienung in der normalen Haltung des Geräts.
    Smartphone-Umsteiger werden bestimmt zuerst den Jog-Dial vermissen, denn dessen Funktion übernimmt komplett das 5-Wege-Steuerkreuz. An der eigentlichen Stelle des Jog-Dials befindet sich nichts. Die komplette linke Seite ist frei von Tasten. Sehr schön wirkt die komplette Verzierung der Flanke, die über alle vier Seitenflächen geht. Es ist ein abgesetzter Silberstreifen aus geriffeltem Plastik.
    Nur der Geräteanschluss und die Status-LED befindet sich hier. Ganz oben ist der Einschub des Stylus, der im Übrigen ein wenig kürzer wie gewohnt ist.

    Rechts an der Flanke findet der Benutzer die Wipptaste für die Lautstärke, ein Sperrknopf zum Einschalten der Tastensperre (dieser muss wie bei einigen anderen SE-Smartphones die Rück-Taste nicht lange gedrückt werden sondern reagiert sofort). Am unteren Ende ist der Auslöser der Kamera.



    Diese befindet sich naturgemäß auf der Rückseite und leistet satte 5 Megapixel. Der zweistufe Auslöser aktiviert automatisch die Kamerafunktion. Drückt man den Knopf leicht an, stellt der Autofocus scharf und die LED aktiviert sich - drückt man durch, wird das Foto mit Blitzlicht (die LED blitzt auf) geschossen. Die Linse befindet sich abgesetzt von der restlichen Rückseite in einem schwarzen, leicht verspiegelten Oberteil nebst der erwähnten Fotoleuchte, bestehend aus einer LED. Getrennt durch einen Chromstreifen beginnt der Akkudeckel aus Plastik, der unten die Auslässe des Laustsprechers und das SE-Logo beherbergt. Das Ende stellt eine Gummierung dar, damit das Gerät optimal auf einer glatten Fläche aufliegt.

    Das G900 liegt satt in der Hand und überzeugt im ersten Eindruck durch seine gute Handlichkeit.



    Das Gerät ist aber deutlich kleiner als die bisherigen Smartphones von Sony Ericsson. Das zeigt der folgende Vergleich mit einem W890i und einem P990i:


    Sobald man in das Menü geht und ein wenig herumnavigiert, fallen sofort einschneidende Änderungen zu allen bisherigen UIQ3-Smartphones, also seit dem M600i, auf.
    Was genau das ist, werde ich im 2. Teil des Testberichts näher beschreiben

Sneff

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2

Freitag, 30. Mai 2008, 21:48

AW: Sony Ericsson G900 - Großer Testbericht mit Ei

[SIZE=4]Teil 2 - Die Menüstruktur und die wichtigsten Neuerungen[/SIZE]

Obwohl auch das G900 auf der selben Betriebssystemsoftware wie zB das P1i oder P990i basiert, sieht man dem Gerät im ersten Moment die Verwandschaft gar nicht so wirklich an.
Das Standbymenü wurde ordentlich aufgebohrt und um viele nützliche Ansichten erweitert. Die Hauptmenüstruktur geht deutlicher in die Richtung der "normalen" Sony Ericsson-Handys und weg vom Aufbau der ersten UIQ3-Geräte. Das kommt dem Umsteiger von nicht-Smartphones sehr zugute.

Das Standby-Menü hat nun drei mögliche Ansichten, genauer lassen sich drei Standby-Anwendungen definieren: "Standard", "Business" und "keine".
Von Anfang an Aktiv ist "Standard" - dies ist die neue Ansicht:



Hierbei ist die Hauptmenüleiste horizontal scrollbar. Durch das D-Pad navigiert man nach links oder rechts und es wird immer das aktuell mittige Icon hervorgehoben (erinnert an die Apple Mac-Leiste).
Für das Hauptmenü können einige Widgets aktiviert werden, wie zB Die Nachrichtenanwendung, Bildvorschau, der Medienplayer oder auch Kalender, Browser, Aufgaben und einige mehr:



Navigation erfolgt durch horizontale Bewegung, aktiviert wird die Funktion entweder durch anklicken oder durch Drücken der Hoch-Taste.

Zweite Variante und wiederum deutlich an die normalen Handys angeleht ist die Ansicht ohne Standby-Anwendung:



Die Menüleiste ist verschwunden, die Uhr erscheint groß und man kann lediglich direkt über den zentralen Knopf in das Hauptmenü wechseln. Umsteiger von Non-Smartphones werden sich so am wohlsten fühlen für die erste Zeit.

Ansicht Drei ist bekannt aus den Business-Modellen M600i und P1i:



Die fünf Icons lassen sich auf 15 vergrößern, oben erscheinen wichtige Infos wie Termine, Aufgaben und Nachrichten in einem Menü.

Das Hauptmenü ist mal wieder komplett umgekrempelt.



Die neun Verknüpfungen sind: Organizer, Internet, Unterhaltung, Kamera, Nachrichten, Medien, Anrufe, Kontakte und Einstellungen.

Hinter Organizer verbergen sich so gut wie alle ernsthaften Anwendungen...



... und unter Unterhaltung alles weitere ...



Überarbeitet wurde auch der Medien-Bereich - dieser fasst nun wie schon bei K850i und Co die Funktionen Bildbetrachter, Videoplayer und Musikwiedergabe in einer schicken Anwendung zusammen



Alles was im Gerät eingestellt werden kann, wurde in die Funktion "Einstellungen" gepresst. Leider fehlen einige Einstellungsmöglichkeiten wie die freie Definition von Hardwaretasten ggü der großen Smartphones von SE:



Als neu hervorzuheben ist die Notizfunktion, die sich von einer einst biederen Ansicht zu einer schicken Übersicht gemausert hat. Wohl auch deswegen hat die Anwendung ihren Platz nun auch als Hardwaretaste auf das Gerät gefunden.
Eine erstellte Notiz erscheint im Betrachter als Miniaturvorschau:



Somit erstmal der Überblick über die Grundstruktur und die Neuerungen.
Die einzelnen Funktionen werde ich detailliert im nächsten Teil betrachten.

Sneff

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3

Sonntag, 1. Juni 2008, 14:31

AW: Sony Ericsson G900 - Großer Testbericht mit Ei

[SIZE=4]Teil 3 - Die einzelnen Funktionen und Menüs[/SIZE]

Im vorangeganenen Teil habt ihr bereits alles über die Änderungen im G900 ggü der älteren Smartphones erfahren. In diesem Teil werde ich alle Funktionen und Menüs vorstellen

Organizer

Der Dateimanger ermöglicht Verwaltung aller Dateien auf dem Telefonspeicher und Memory Stick



Im Kalender stehen als Ansichten eine Monats-, Wochen- und Tagesansicht zur Verfügung


Aufgaben und Notizen:



Timer (Countdown mit freier Dauer), Stoppuhr, Taschenrechner:



Die Leuchtenfunktion, der Umrechner und die Uhrzeit/Datumsverwaltung:



Internet

Der Webbrowser basiert auf dem Opera Mini und bedient sich genauso wie bei den anderen Smartphones. Tabbed Browsing wird unterstützt



Unterhaltung

Neben den bekannten DJ-Funktionen befindet sich hier die RSS-Funktion und das Videotelefon sowie die Tonaufzeichnung. Einziges Spiel: Sudoku. Das gelungene Vijay Singh Golf ist leider erstmals nicht dabei.

Nachrichten

Hier trudeln SMS, MMS und Mails ein. Auch angezeigt werden hier synchronisierte Mails und empfangene Dateien. Es ist möglich zB feste Downloadzeiten für Mails zu definieren oder Aktualisierungszeiträume einzustellen. Die Nachrichtenfunktion wurde 1:1 von allen anderen SE-Smartphones ab dem M600i übernommen.



Medien

Zentrale Verwaltung aller medialen Inhalte, wie Musik...



...Videos...



...und Fotos



Alle Inhalte können Kategorisiert werden und dementsprechend angezeigt werden. Die Funktionen im Musikplayer sind sehr beschränkt - nur die Optik erinnert an den Walkman - die Funktionen wurden auf einem Minimum gehalten.

Anrufe

Zeigt verpasste und getätigte Anrufe an:



Kontakte

Auch hier hat sich wenig getan. Eine umfangreiche Verwaltung aller Kontakte:



Einstellungen




Zuletzt noch die Konnektivitäts-Anzeigen für WLAN, Bluetooth und der Verbindungsmanger, der alle Verbindungsarten anzeigt:



Im nächsten Teil werden Beispielfotos folgen und die Kamerafunktion erläutert.

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4

Sonntag, 1. Juni 2008, 14:48

AW: Sony Ericsson G900 - Großer Testbericht mit Ei

[SIZE=4]Teil 4 - Kamera[/SIZE]

Die Kamera ist ein Mittelweg zwischen Cybershot und der Version in den Midrange-Geräten - bietet aber auch eine clevere neue Funktion!

Die Grundansicht dürfte jedem bekannt vorkommen. Neu ist aber, dass man nun per Berührung des Touchscreens ein Rechteck verschieben kann auf das die Kamera automatisch scharfstellt:



Das fertige Foto wird direkt angezeigt



Der Bereich des digitalen Zooms geht von "ein wenig" bis "aberwitzig"


(das letzte Bild zeigt übrigens die Buchstaben SEw auf dem Lanyard des ersten Bildes)

Eine einfache Videofunktion ist natürlich ebenso dabei:



Der Autofokus reagiert schnell, wenn man den Auslöseknopf andrückt und quittiert wie gewohnt mit einem bestätigenden Piepsen. Danach wird das Foto gespeichert, wenn man den Auslöser voll durchdrückt. Die Speicherung erfolgt ebenso sehr zügig.

Im Folgenden haben ich einige Fotos, die alle mit normalen Einstellungen gemacht wurden. Der Blitz wurde auf Automatik gelassen und hat nur bei dunkleren Situationen zugeschaltet. Die Bilder wurden nicht nachbearbeitet sondern exakt so hochgeladen, wie sie vom Gerät erstellt wurden.

Tageslicht 1
Tageslicht 2
Tageslicht 3
Tageslicht 4
Tageslicht 5
Tageslicht 6
Tageslicht 7
Tageslicht 8
Tageslicht mit Bewegung
Kunstlicht
Innenraum mit Blitz 1
Innenraum mit Blitz 2
Innenraum mit Blitz 3
Innenraum mit Blitz 4
Innenraum mit Blitz 5
Leicht dunkel mit Blitz
Gegenlicht 1
Gegenlicht 2
Dunkel
Nah Tageslicht
Nah Kunstlicht
Nah mit Blitz

Im nächsten Teil folgt mein Fazit und das Minibenchmark

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Sonntag, 8. Juni 2008, 15:48

AW: Sony Ericsson G900 - Großer Testbericht mit Ei

[SIZE=4]Teil 5 - Fazit und Minibenchmark[/SIZE]

Wer einen Umstieg auf ein Smartphone schon länger geplant hat oder schon immer mit einem umfangreicheren Gerät als ein Standard-Handy geliebäugelt hat, der kann beherzt zum G900 greifen.

Die Verarbeitungsqualität des G900 ist spitze, kein Wackeln, kein Knarzen, keine losen Ecken. Die Handhabung ist ebenso perfekt wie die Druckpunkte der Tasten. Das Display ist optimal ablesbar, lediglich der Drückaufwand des Touchscreens ist minimal höher als der zB des M600i oder P990i. Das liegt aber an der robusteren Displayscheibe, die Plan ins Gehäuse eingelassen ist. Das sieht zwar schick aus, beschwert aber die Handhabung minimal.

Die Performance des Geräts ist optimal, teilweise scheint es sogar schneller zu sein, als P990i und Konsorten. Für Umsteiger von vorherigen Smartphones wird sich in erster Linie der Fehlende Jogdial und die umgekrempelte Menüstruktur bemerkbar machen. Wer von einem Handy umsteigt, wird sich intuitiv sofort zurecht finden.
Alles im Gerät kann ohne Touchscreen erreicht werden - mit dem D-Pad. Für mehr Komfort tippt man einfach den Bildschirm an.

Die Sprachqualität ist gewohnt erstklassig, die Lautsprecher des Geräts sind normal laut und klingen angenehm. Der Gesprächspartner ist optimal zu verstehen - ebenso kommt die eigene Stimme gut beim Anderen an.

Die Kamera ist durchschnittlich. Keine Klasse Bilder aber schlecht sind die auch nicht. Für Schnappschüsse optimal, aber der Fokus des Geräts liegt ja eher auf den Business- und Smartphone-Fähigkeiten.

Das G900 ist ein optimaler Allrounder ohne nennenswerte Schwächen. Das Gerät hat sich während der Testphase nie "negativ verhalten".

Eindeutige Empfehlung!

Informationen zum Test:
Getestetes Gerät: Sony Ericsson G900
Produktionsdatum: 20. Woche 2008
Firmware: R9L004

Mini-Benchmark:
Boot-Dauer (ohne PIN-Eingabe): 47 Sekunden
Dauer bis Einbuchung (Netz: T-Mobile): 19 Sekunden bei voller Empfangsleistung

Speicherdauer Kamerafoto: 1 Sekunde
Durchschnittliche Autofocus-Zeit: 3 Sekunden

Dauer bis Handy im Datenübertragungsmodus: entfällt (on the fly)
Kopierdauer PC->Handy: 1 MB auf internen Speicher: 31 Sekunden
Kopierdauer PC->Handy: 10 MB auf internen Speicher: 14 Minuten
Dauer bis Handy nach Datenmodus wieder verfügbar: entfällt (on the fly)

Das G900 aus diesem Test wurde über unseren Partner JS-Handyshop bezogen. (G900 günstig bei JS-Handyshop kaufen)