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grisu59964

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Dienstag, 14. Oktober 2008, 16:30

Großer Testbericht zum Sony Ericsson W902

Anfang Oktober 2008 hat Sony Ericsson das W902 auf den Markt gebracht. Das Walkman-Handy ähnelt dem Cyper-shot C902 nicht nur im Produktnamen, aber trotzdem hat dieses Modell einige neue Features und Eigenheiten, die euch interessieren dürften. Viel Spaß mit diesem Testbericht auf SE-World.



Verpackung und Design
Die Verpackung hat den typischen Stil der Sony-Ericsson-Top-Modelle: das herausragende Design-Merkmal des Handys. Im Fall des W902 die seitlich angebrachten Walkman- und Foto-Tasten.


Auch im Karton geht es gut designt weiter: ein Wabenmuster in den Walkman-Farben umschließt das Handy, das in einer Folie lagert.


Um das Gerät vor Kratzern zu schützen, sind bei der Lieferung auf der Vorder- und Rückseite Schutzfolien aufgebracht. Die Folie auf der Rückseite zeigt außerdem, wie der Akkudeckel entfernt werden muss.


Beim Zubehör hat sich Sony Ericsson nicht lumpen lassen: das Testgerät kam mit einem 930-mAh-Akku BST-38, Memory Stick Micro 8 GB von SanDisk, Kartenleser CCR-70, Headset HPM-77, Ladekabel CST-75, USB-Kabel DCU-65 sowie mit einigen Handbüchern und CD-ROMs.


Fast die gesamte Front ist sehr glänzend und entsprechend leider auch schnell mit Fingerabdrücken versehen, während die linke Seite mit glattem mattem Kunststoff versehen ist und die rechte Seite mit strukturiertem mattem Kunststoff. Oberhalb des Displays befindet sich ein Schlitz für den Lautsprecher zum Telefonieren, oben links der Helligkeitssensor für die Steuerung der Diplayhelligkeit und rechts die Frontkamera für Videotelefonie. Optisch am auffälligsten ist der goldene Ring um den runden Navi-Key.
Auch wenn die Tasten insbesondere um den Navikey herum sehr nah beieinander liegen und dabei nicht allzu groß sind, lassen sie sich doch nach kurzer Eingewöhnung sehr präzise bedienen. Absolut hervorragend ist der Druckpunkt. Alle Tasten auf der Front lassen sich einwandfrei drücken und bieten dabei perfektes Feedback.


Die Rückseite ist ebenfalls großflächig aus rauem Kunststoff, der mittig glänzend der obligatorische Sony-Ericsson-Schriftzug eingesetzt ist. Negativ an dieser rauen Struktur ist, dass sich dort gern kleine Schmutzpartikel absetzen und nur schwer raus zu bekommen sind. Am unteren Rand befindet das goldene Walkman-Logo, eine Öffnung für die Befestigung einer Trageschlaufe und der Lautsprecher. Am oberen Ende befindet sich umrandet von einem Metallring die 5-Megapixel-Kamera und das dazugehörige Fotolicht.


Die Unterseite ist schlicht gehalten und enthält nur einen eingeprägten Walkman-Schriftzug sowie einen Schlitz mit dem Mikrofon. Ähnlich schlicht gehalten ist die Oberseite, die lediglich einen silbernen Walkman-Knopf besitzt. Der Fastport ist an der linken Seite untergebracht, während die rechte Seite mehrere Tasten bereithält (von oben nach unten): Lautstärketasten, Track zurück, Play/Stopp, Track vor, Kamerataste.


Das Handy fühlt sich angenehm in der Hand an. Kein Knarzen, keine schwammigen Tasten.

Inbetriebnahme
Um dem W902 endlich Leben einzuhauchen, bauen wir jetzt die notwendigen Komponenten, Akku und SIM-Karte, ein. Dafür wird fast die gesamte Rückseite aufgeschoben. An dieser Stelle sei erwähnt, dass dieser extrem große Akkudeckel nicht stramm auf dem Gehäuse sitzt. Er wackelt einen halben Millimeter spürbar hin und her, geht dabei aber nicht auf. Das ist für so ein ansonsten sehr hochwertig wirkendes Gerät wirklich schade. Tipp: einfach auf die Innenseite des Akkudeckels ein paar Streifen Tesafilm kleben. Was schon bei anderen Modellen kleine Wunder bewirkt, funktioniert auch beim W902.


Ist der Akkudeckel entfernt, findet man über dem Innenleben einen Aufkleber, der erklärt, wie der Memory Stick in das Handy einzulegen ist. Um an den Memory Stick zu kommen und die restlichen Komponenten einzulegen, muss man den Aufkleber entfernen.


Anders als bei vielen Modellen wird der Memory Stick Micro (M2) nicht in einen Schlitz geschoben, sondern in einen Halter eingelegt. In diesen Kartenleser passen keine microSD-Karten. Der Haltebügel des Kartenlesers wird entriegelt, der Memory Stick auf den Kartenleser aufgelegt und dann von verriegelten Halter festgehalten.


Dafür wird, wie bspw. beim W880i, die SIM-Karte in einen kleinen Schlitz geschoben. Das Entfernen der SIM-Karte ist mir nicht auf Anhieb gelungen, weil die Karte wirklich sehr stramm in dem Schlitz sitzt.


Jetzt fehlt nur noch der mitgelieferte Akku BST-38 und es kann los gehen.


Der Start dauert nicht eine Minute. Eingeschaltet wird das Telefon durch langen Druck auf die Auflegen-Taste. Nach kurzer Vibration blinkt der Navikey und die Knöpfe darum, bevor das Sony-Ericsson-Logo im Display erscheint. Normalerweise ist man Blinken beim Starten eher von defekten Handys gewohnt - das W902 macht das jedoch immer.

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Dienstag, 14. Oktober 2008, 16:49

Tastaturbeleuchtung und Verarbeitungsmängel
Auch bei der Tastaturbeleuchtung hat Sony Ericsson seine Hausaufgaben gemacht. Alle Tasten lassen sich im Dunkeln gut ablesen. Etwas störend ist lediglich, dass man die Abmessungen des Navikeys nur erahnen kann, weil nur der kleine Kreis in der Mitte beleuchtet ist. Jedoch tritt um den Navikey herum (ungewollt?) noch etwas Licht aus dem Schlitz, sodass alles mehr oder weniger erkennbar ist.


Im Walkman-Modus wird die Beleuchtung um den Navikey herum auf orange umgeschaltet. Die Beleuchtung der Zahlentasten ist dann abgeschaltet, doch die oberen Zahlen werden durch die helle Beleuchtung mit angestrahlt.


Leider findet man beim W902 an einige leuchtende Stellen, die so sicherlich nicht vorgesehen waren. Während das Gerät bei Tageslicht hochwertig wirkt, lässt es bei Dunkelheit stark nach.
Die glänzende Platte um die Tasten herum schließt nicht dicht zu den Rändern ab. Als Resultat kann man die Beleuchtung der Tasten durch den Schlitz sehen, wenn man das Telefon etwas von der Seite betrachtet. Ebenso tritt Helligkeit an der rechten Seite des Geräts aus, etwa auf Höhe der seitlichen Track-zurück-Taste. Ich möchte anmerken, dass das Handy nicht einmal heruntergefallen ist und diese Schlitze von Anfang an hatte.


Ein kleiner Fehler befindet sich in der Software des Handys: schaltet man im Walkman die Tastensperre ein, bleibt die orange Beleuchtung der Tasten aktiv, bis man eine weitere Taste drückt. So lassen sich die Schlitze im Gehäuse auch gut erkennen.


Trotz dieser Schlitze ist das Handy aber stabil, also lassen sich die entsprechenden auseinander stehenden Kunststoffteile auch nicht zusammendrücken.
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Dienstag, 14. Oktober 2008, 18:36

Menüstruktur und Funktionen
Das W902 gleicht im Funktionsumfang und in der Menüführung weitgehend dem C902. Ich verweise hierfür auf den Sneffs Testbericht zum C902.
Wie bei den Walkman-Modellen üblich, befindet sich der Walkman zusätzlich im Hauptmenü, dafür ist der Wecker beim W902 dort nicht vertreten. Er findet sich aber im Organizer-Menü wieder.
Das W902 liefert auch Flash-Menüs in den Designs Earth, Grape und Jet mit.

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Kamera und Medien
Da das W902 offenbar ebenfalls das gleiche Kameramodul besitzt wie das C902, möchte ich auch hier nur die Unterschiede hervorheben.
Gestartet wird die Kamera über die Kamerataste am rechten Rand oder über das Hauptmenü. Mangels Kameraabdeckung muss beim W902 nichts aufgeschoben werden oder ähnliches.

Für die Einstellungen steht entweder das Konfigurationsmenü auf dem linken Softkey zur Verfügung.


Die wichtigsten Funktionen stehen auch direkt über die Zahlentasten zur Verfügung:
1: Aufnahmemodus (Normal, BestPic, Panorama, Rahmen)
3: Zoom -
4: Selbstauslöser
6: Zoom +
7: Szenenauswahl (Automatisch, Nachtszene, Landschaft, Porträt, Strand/Schnee, Sport, Dokument)
*: LED an/aus
0: Übersicht über die eben genannten Abkürzungen


Bildstabilisator und GeoTagging sind auch an Bord. Wie auch beim C902 wird ohne externes GPS-Modul die ungefähre aktuelle Position gespeichert, welche durch den Standort des genutzten Sendemasten bestimmt wird. So kann man sich vom Handy im Nachhinein zeigen lassen, wo das Foto gemacht wurde. Dafür wird Google Maps Mobile genutzt. Leider lässt sich die Position nicht einfach aus den EXIF-Daten erschließen, wie es bspw. beim C702 mit eingebautem GPS der Fall ist.
Das hier gezeigte Testfoto wurde während einer Autobahnfahrt aufgenommen. Wie man sehen kann, zeigt Google Maps die Position im nächsten Ort an, nicht auf der Autobahn.

Weggekürzt gegenüber dem Cyber-shot C902 wurde die Gesichtserkennung. Man muss also mit dem eingebauten Autofokus selbst den scharfzustellenden Bereich anvisieren.

Testfotos

Fotos gemacht von need4speed:

Fotos gemacht von tututack:

Für intensivere Testfotos verweise ich wieder auf den Testbericht zum C902.

Die starke Seite eine Walkman-Handys die Musiksoftware. Die befindet sich wie üblich im Medien-Menü.


Während Nicht-Walkman-Modelle in der Kategorie Musik bereits die Menüpunkte
- Interpreten
- Alben
- Titel
- Playlists
- Hörbücher und
- Podcasts
anbieten, bietet das W902 zusätzlich noch
- Genre
- Jahr und
- SensMe.
Alle Menüpunkte lassen sich deaktivieren, wenn man sie nicht braucht, wenn man bspw. keine Hörbücher mit dem Handy hört.


Das Genre und das Jahr werden aus den Tags der Mediendateien gelesen.


Bei den Playlists finden sich neben den benutzerdefinierten Abspiellisten auch Listen, welche Tracks am häufigsten oder noch gar nicht gespielt wurden.


Die Funktion SensMe benötigt die Übertragung der Musik mit der Sony-Ericsson-Software, die ich aber nicht genutzt habe. Das Handy schafft die Analyse der Tracks (Einsortierung in Stimmungslagen) nicht ohne Hilfe des PCs. Schade.

Die Einstellmöglichkeiten für den Equalizer sind umfangreich ausgefallen. Neben den manuellen Einstellmöglichkeiten stehen Presets zur Verfügung, die durch kleine Bilder verdeutlicht werden.




Etwas schade ist, dass in der Abspielansicht nicht gezeigt wird, welcher Equalizer-Modus aktiviert ist.

Erwähnenswert zum Medienmenü ist zuletzt noch die YouTube-Unterstüzung. So lassen sich mit dem Handy YouTube-Videos direkt betrachten, ohne mit dem Webbrowser extra die Seite besuchen zu müssen. Die Funktion habe ich allerdings nicht intensiv getestet, weil mir eine Datenflatrate am Handy fehlt.
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Freitag, 17. Oktober 2008, 10:10

Mitgelieferte Anwendungen
AccuWeather.com Light: Eine Wettervorhersage, die von gleichnamiger Website gespeist wird. Internetverbindung natürlich erforderlich.


Standby World Clock 3D: eine schon designte Weltzeituhr, die mehrere Weltzeiten mit einer schönen Animation durchlaufen lässt. Auch als Hintergrundbild verwendbar.


MusicQuiz: Ein kleines Spiel, das die Musiksammlung auf dem Memory Stick durchforstet, während einer Runde Tracks kurz anspielt und dann Titel, Interpret usw. wissen will. Macht Spaß, auch wenn die Podcasts leider nicht von dem Spiel ausgeschlossen sind. Muss man dann raten, welche Folge eines bestimmten Podcasts gerade gespielt wird. An der Stelle schlecht durchdacht, ansonsten toll. MusicQuiz (K850i, C702, W910i, W980, ...) herunterladen

Rock Bobblehead: eine Elvis-Animation nach dem Prinzip Wackeldackel, die sich nach dem Bewegungssensor bewegt. Als Hintergrundbild verwendbar.

YouTube: Wurde bereits oben vorgestellt.

Walk Mate: Das Programm ermittelt mittels Bewegungssensor, wie viele Schritte schon gemacht wurden. Das funktioniert unerwartet gut. Nach wenigen Schritten "Einlaufphase" zählt das Handy zuverlässig mit. Dabei ist es unerheblich, ob man das Handy in der Hand hält oder in die Jacken- oder Hosentasche streckt. Man sollte das Handy eben nur in einer bestimmten Position verweilen lassen, damit es die regelmäßige Bewegung der Schritt "spürt". Als Hintergrundbild verwendbar.


YouTube

Im Lieferumfang befinden sich außerdem die Spiele FMX III, JewelQuest 2 und Need for Speed ProStreet. Letzteres wurde im oben verlinkten C902-Testbericht ausführlich vorgestellt.


Alltagserfahrungen: gut, aber nicht perfekt.
Das W902 bietet auch dem anspruchsvolleren Handynutzer praktisch alles, was er braucht. Die technischen Daten und Ausstattungsmerkmale findet ihr im SE-World-Datenblatt zum W902. Wer mit der vorigen Generation K800i&Co. zufrieden war, wird hier auch wieder voll auf seine Kosten kommen. Alles in gewohnt guter Qualität. Die Software (R3DA024 auf dem Testgerät) lief praktisch immer sehr stabil. Einen einzigen Absturz habe ich miterlebt, der nach einem automatischen Neustart innerhalb weniger Sekunden behoben war.
Die Performance ist größtenteils auch sehr gut. Lediglich das typische A200-Problem macht auch dem W902 zu schaffen: wenn der Medienplayer im Hintergrund läuft, wird die Bedienung zähflüssig. Für hastige SMS-Schreiber ist das nichts. Dabei bietet sich die hervorragende Tastatur doch sehr für Schnell- und Vielschreiber an. Ich kann es nur noch mal wiederholen - die Tastatur ist einfach perfekt.
Mit persönlich fehlt an diesem Gerät noch das GPS - dann wäre es das absolut perfekte Handy für mich.

Doch nicht alles ist am W902 so gut. Neben oben gezeigten Spaltmaßen und dem wackelnden Akkudeckel leistet sich das Handy noch weitere Schwächen. Das Display sitzt sehr nah unter dem Frontcover. Das sieht zwar sehr edel aus und bei der geringen Bauhöhe ist das sicher auch kaum vermeidbar, aber so passiert es häufig, dass man ungewollt Druck auf das Display ausübt. Drückt man am unteren Bildschirmrand auf das Glas, sieht man die für LC-Displays typischen "Wellen", als wenn man direkt auf das Display packen würde. Leider lässt sich dieser Effekt auch durch festeres Drücken der Softkeys erreichen, was bei schneller Bedienung des Handys schnell mal passiert. Sieht nicht schön aus, hat aber vermutlich keine Auswirkungen auf die Funktionsweise des Handys.
Sehr wohl Auswirkungen auf die Funktionsweise haben die Walkman-Steuerungstasten am rechten Rand des W902. Mir ist es in den letzten zwei Wochen so oft passiert, dass ich das Handy bei laufendem Medienplayer vom Tisch aufgehoben und in die Hand genommen habe und dabei die genau mittig sitzende Stopp-Taste erwischt habe. Das Gleiche passierte mir auch öfter, wenn ich das Handy in die Jackentasche gesteckt habe o. Ä. Das ist kein großes Problem, wenn ich an der Fernbedienung des HPM-85 die Musik wieder starten kann, aber trotzdem nerven die Tasten eher als dass sie nützen. Noch schlimmer wäre es ja, wenn man etwas weiter oben oder unten packt, weil man dann zum vorigen oder nächsten Track gebracht wird, wo man ja nicht hin will. Insbesondere bei längeren Podcasts stört das dann noch mehr, weil man ggf. wieder an den Anfang des Tracks springt und wieder die richtige Stelle finden muss. Nach zwei Wochen im Alltagstest wage ich zu behaupten, dass ich mich an diese Probleme nicht gewöhne.
Außerdem gibt es noch zu bemängeln, dass das Handy wegen des Sony-Ericsson-Logos auf der Rückseite nie plan auf einer Oberfläche liegt. Drückt man ein paar Tasten, während das Handy auf dem Tisch liegt, zappelt es unter dem Finger hin und her. Dass das Handy nicht dicht auf dem Tisch liegt, lässt natürlich noch Klang vom Lautsprecher an die Umwelt dringen. Sonst würde man das Klingeln des Handy vermutlich schlechter wahrnehmen. Der Lautsprecher löst übrigens bedingt durch die flache Bauform keine Begeisterungswelle aus. Mein C702 hat da einen deutlich besseren Klang, auch wenn sich der eingebaute Lautsprecher sowieso nicht zum Musikhören eignet. Sound einer Blechdose, aber das sind wir ja mittlerweile von Handys gewöhnt. Ich verzichte hier bewusst auf Angaben zur Lautstärke. Laute Musik mit dem eingebauten Lautsprecher ist wirklich eine Beleidigung für die Ohren. Da macht auch das W902 keine Ausnahme ;)
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Freitag, 17. Oktober 2008, 10:44

Fazit, Empfehlung
Seit langem ein Handy, das ich wieder mit gutem Gewissen empfehlen kann. Löst man das Problem mit dem Akkudeckel in Eigenregie, hat man ein sehr hochwertiges Handy, das keine schwerwiegenden Mängel an der Hardware hat. Es ist schön flach und liegt gut in der Hand - die Rundungen an den Seiten verstärken dieses Gefühl.
Das W902 eignet sich aufgrund seiner genialen Tastatur für SMS-Vielschreiber, auch wenn diese nicht ganz zierliche Finger haben. Auch die Kamera kann sich sehen lassen. Schön, dass Sony Ericsson in einem Walkman-Modell endlich wieder eine gute Kamera verbaut hat. Die Organizer-Funktionen und der restliche Funktionsumfang sind SE-typisch und reichen im Alltag durchaus aus.
Beim Lieferumfang hat sich Sony Ericsson nicht lumpen lassen und spendiert einen 8-GB-M2 mit passendem Kartenleser sowie das HPM-77.
Als Handy-Intensivnutzer kann ich nur wenig Angaben zur maximalen Akkulaufzeit machen. Zwei bis drei Tage hält das Handy aber auch bei mir durch. Bei so reger Nutzung der Multimedia-Fähigkeiten durchaus akzeptabel.

Verpackung und Lieferumfang: sehr vollständig für einen Walkman
Verarbeitung & Design: Wackelnder Akkudeckel, Spalten im Gehäuse
Sprachqualität und Empfang: Klar und deutlich verständlich, keinerlei Aussetzer
Display: Hohe Auflösung, gut ablesbar
Kamera: Gutes 5-MP-Modul, LED-Fotolicht, kein Blitz, kein optischer Zoom
Bedienung und Menüführung: SE-Typisch, flüssig, praktisch keine Abstürze, Walkman-Tasten an der Seite nerven
Connectivity: Bluetooth, USB 2.0, kein Infrarot, kein GPS, kein WLAN
Komfort: Möchte man am liebsten nicht mehr aus der Hand geben ;)

Gesamt: Kleine Schwächen, doch der Gesamteindruck überzeugt.

Von mir also eine klare Kaufempfehlung.

Ich hoffe, ihr hattet Spaß am Testbericht zum W902. Für Fragen und Anregungen steht weiterhin der Diskussionsthread zum Testbericht zur Verfügung.
Besonderer Dank geht an dieser Stelle noch einmal an Sony Ericsson für die Bereitstellung des Testgerätes.

Gruß
grisu59964

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Freitag, 17. Oktober 2008, 11:42

Updates:
17.10.08 11:40: Geotagging mit Google Maps und Testfotos hinzugefügt
17.10.08 13:53: Tipp mit Tesafilm im Akkudeckel hinzugefügt
17.10.08 22:08: Weitere Testfotos eingefügt
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