Hallo Community und willkommen zum SE-World-Testbericht zum W580i.
Der zweite Walkman-Slider der SE-Geschichte und dritte Slider überhaupt ist seit wenigen Tagen zu haben, dennoch ist das "Innere" des kleinen Geräts schon seit über einem Monat in Form des S500i in den Hosentaschen der Nutzer.
Der folgende bebilderte Bericht soll euch das Gerät näher bringen und die wichtigesten Features beleuchten.
[SIZE=4]Teil 1 - Erster Eindruck und Gerätebilder[/SIZE]
Das W580i kommt in einer kleinen Pappschachtel daher, die in ihrer Grundfläche quadratisch ist.
Oben heraus lugt der Slider aus einer kleinen Öffnung. Hat man die Hürden der Verpackung überwindet kann man das W580i entnehmen, die SIM-Karte einsetzen und den BST-38-Akku mit 930 mAh einsetzen und den Akkudecken anbringen. Letzteres gestaltet sich als etwas frickelig, da die untere Wölbung nicht der Schieberichtung des Akkudeckels zugute kommt. Das ist aber nur eine kleine Schwierigkeit, verglichen mit dem noch hakeligeren Einsetzen der SIM-Karte. Diese muss tief in einem kleinen Schlitz geschoben werden, wo sie wie der MemoryStick in den meisten anderen Geräten einrastet. Dazu ist ein Mindestmaß an Fingernägeln sehr von Vorteil und ein Feinmachanikerwerkzeug Gold wert - Aber Hand aufs Herz, wie of wechselt man die SIM?
Der Memory-Stick ist bereits eingesetzt und befindet sich direkt auf der Oberseite des Geräts - hinter einer Abdeckung, die den Anschein macht, als würde sie nach einem Jahr Nutzung mit gelegentlichem Öffnen nicht mehr richtig halten. Der M2-Stick befindet direkt neben dem Einschaltknopf... Nach dem Drücken des selbigen betätigt sich mitterweile SE-typisch kurz der Vibrationsalarm und das Gerät fragt nach sehr kurzer Ladezeit ob man das Telefon nutzen möchte, oder lieber den Flightmode bevorzugt. Ein Klick weiter ist man im animierten Standby-Menü.
Ein leichtes Drücken mit dem Daumen auf das Steuerkreuz (nach oben) reicht aus, um den Slider zu öffnen. Dank der nicht komplett rutschigen Oberfläche kann man dies aber auch durch Druck an einer beliebigen Stelle machen.
Nach dem Aufsliden illuminiert erst das Steuerkreuz, danach die Tastatur. Unterhalb der Softkeys leuchten die seitliche Hüllenseite, die an dieser Stelle aus transparentem Kunststoff besteht. Der Verlauf ist im Normalzustand von gelb nach grün. Die Beleuchtung ergibt ein sehr harmonisches und nett anzusehendes Erscheinungsbild.
Der Teil, der auf der Rückseite herausslidet offenbart die 2.0-Megapixel Fixfocus Kamera, die leicht von der glatten Oberfläche herausragt. Direkt auf der Gegenseite sind vier Löcher, die die Ohrmuschel darstellen. Der Lautsprecher für Musik befindet sich hinter dem Steuerkreuz, die Zwischenräume im Steuerkreuz sind der "Auslass".
Die Tasten haben einen festen Druckpunkt, lassen sich aber gut bedienen. Der Abstand der Zahlentasten ist gut. Auch die Softkeys lassen sich differenziert drücken.
Das Steuerkreuz ist wenig gut gelungen und für große Finger vermutlich zu eng. Zwar ist die Mitteltaste gut zu erreichen und gezielt zu drücken - nicht aber die vier Richtungstasten in Form des herumliegenden Rings. Hier ist der Druckpunkt etwas schwieriger zu finden, Teils gelangt man auf die Mitteltaste - dies ist aber beim W580i keine Ausnahme was SE-Handys angeht. Wer mit den anderen Modellen gut zurecht kommt, wird damit auch keine Probleme haben
Störend empfunden habe ich im Test bisher, dass das komplette obere Sliderschiff beim Druck auf die untere Steuerkreuzseite minimal nachgibt. Das komplette Oberteil hat im Schiebebereich ca 1mm Spiel, was sonst aber nicht störend auffällt, allerdings ist abzuwarten, wie sich dies nach mehreren Monaten der Nutzung entwickelt.
Die einzigen Tasten an der Flanke sind die Lautstärketasten, den Kamerauslöser findet man in Form des mittleren Steuerkreuzknopfs vor. Oben rechts befindet sich der Fastport. Dies ist eine ungünstige Position, wenn man das Gerät in aktuelle DockingStations einsetzen möchte.
Schiebt man den Slider wieder zu, wird das Gerät automatisch gesperrt, wenn man sich im Standby-Menü oder im Walkman befindet
Die Audiowiedergabequalität über den Walkman ist sehr gut und Walkman-typisch klar und rauschfrei. Genauso ist auch die Sprachqualität bei Telefonaten. Der Gegenüber ist stets gut zu verstehen und jedes Geräusch und jede Sprechlautstärke kommt gut beim Gesprächspartner an.
Unverständlich ist, warum im Headset keine Klingelgeräusche ertönen, wenn man Musik hört und ein Anruf rein kommt. Die Musik wird lediglich leiser und das Handy klingelt für sich selbst (aus dem internen Lautsprechern) Von vergleichbaren Modellen ist man gewohnt, dann zumindest ein Piepen im Kopfhörer zu vernehmen. Wenigstens geht die Musikwiedergabe nach Beendigung des Gesprächs anstandslos weiter.
Während das Gerät durch einen eigehenden Anruf klingelt, blinken die seitlichen LEDs in verschiedenen Farben. Jedem Kontakt lassen sich verschiedene Lichteffekte oder auch Ruftöne zuordnen.
Besonderheit des W580i mit integrierten Fitnessfunktionen ist das sogenannte ShakeControl. Dies kann genau Bewegungen des Geräts erkennen und auswerten. Dies wird sowohl im Mediaplayer als auch in den Fitnessfunktionen spürbar, worauf im weiteren Verlauf meines Testes eingehen werde.
Am offensichtlichsten und ohne Mitwirkung tritt die Funktion aber im Schrittzähler in den Vordergrund. Dieser zählt stets die Schritte, die der Nutzer macht (anhand der Bewegung des Handys) Der Wert wird permanent im Standby-Menü auf der linken Seite gegenüber der Uhrzeit angezeigt.
Weiteres über ShakeControl wie gesagt im weiteren Verlauf.
Zum Abschluss von Teil 1 möchte ich noch Bilder sprechen lassen:











