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Papa Schlumpf

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Sonntag, 26.06.2005 09:22 2 |
Der Vorteil eines Motorola Razr V3: es verschwindet in jeder Hemd- und Jackentasche ohne Beulen zu werfen. Der Vorteil einer Blackberry-Lösung: alle EMails sind just-in-time auf dem Gerät. Schön, wenn es beides in einem Gerät gäbe - genau das ist offenbar seitens Motorola geplant, und mittlerweile ganz offensichtlich offiziell, denn erste Präsentationen für Distributoren liegen bereits vor. (ppt-Präsentation als Direktlink).

Ohne wie so oft über Erscheinungstermine oder Preise spekulieren zu wollen, stehen neben dem einmaligen Formfaktor auch bereits Daten des "RAZRberry" fest.
Dabei ist das Gerät mit höchster Wahrscheinlichkeit alles andere als ein Symbiose-Modell der beiden Endgeräte von Motorola und RIM, sondern eine Eigenentwicklung von Motorola.
Auf UMTS wird zugunsten von Quadband-GSM verzichtet, als Betriebssystem soll Microsoft Windows Mobile auf Basis einer schnellen Bulverde-CPU zum Einsatz kommen. Die originale Blackberry-Software wird - sofern RIM nicht im gleichen Atemzug eine Windows-Version ankündigen sollte - auf dem Modell nicht laufen; vielmehr wird die Push-Funktionalität für EMails, Termine und geteilte Kontakte vom Betriebssystem bzw. Microsofts neuem Communication-Server bereitgestellt.
Alles am unter dem Codenamen "Franklin" vorgestellten Modell wirkt vollständig: IrDA und Bluetooth sind ebenso vorhanden wie eine Megapixel-Kamera auf CMOS-Basis und ein großflächiges QVGA-Display (320x240 Pixel) mit 65.536 Farben. Ein Stereo-Lautsprecher macht das Gerät in Verbindung mit 64MB Flash-RAM und der Erweiterbarkeit mit MiniSD-Karten bei Bedarf zur Jukebox. Über eine sprecherunabhängige Sprachwahl und -steuerung lassen sich nicht nur Namen und Befehle anwählen, sondern einfach die zu wählende Telefonnummer ins Gerät sprechen.
Gesteuert wird der "RAZRberry" neben einem Blackberry-üblichen Jogdial auch über einen 5-Wege-Navkey und zwei Softkeys, Texte lassen sich in gewohnter Weise über ein großzügiges QWERTZ-Keyboard eingeben. Und dank eines mit 1130mAh sehr stattlich ausgestatteten Akkus soll das Gerät bei ununterbrochener Benutzung bis zu 4 Stunden bzw. im Standby-Betrieb bis zu 8 Tage durchhalten. Das Endgerät misst in seiner Fläche etwa genauso viel wie ein herkömmlicher Blackberry, ist mit 11.5mm Tiefe aber nur halb so dick und mit 115g auch bedeutend leichter. Damit dürfte das Gerät endlich nicht nur eine zuverlässige und vollausgestattete Mobile Office-Lösung sein, sondern auch eine vorzeigbare. Das RAZRberry ist Motorolas erster greifbare Kandidat für ein Windows-Mobile-basiertes Endgerät nach Bekanntgabe der Aufkündigung von Produktionsverträgen für die MPx-Serie mit taiwanesischen Zulieferern und möglicherweise der Wegbereiter einer ganz neuen Gerätegeneration des beliebten amerikanischen Smartphone-Produzenten.
Quelle: aremobile
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