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Sneff

Cheffe

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Registrierungsdatum: 5. August 2004

Handys: Sony Ericsson Vivaz

Firmware: R2CA024

Provider: o2-de (Genion S)

1

Freitag, 19. Oktober 2007, 19:33

Hallo Community,

Willkommen zum Testbericht zum W910i. Dieser Testbericht wird das neue Sony Ericsson W910i beleuchten und euch näher bringen.

[SIZE=4]Teil 1 - Auspacken und Inbetriebnahme[/SIZE]



Das Gerät kommt in einer Schachtel zum Kunden, bei der man bereits durch das obere transparente Deckelteil das Handy und den USB-M2-Adapter sehen kann.



Im Lieferumfang enthalten sind:
  1. Das W910i
  2. Akku BST-39
  3. Ladegerät CST-75
  4. Memory Stick Micro M2 mit 1024 MB
  5. Headset HPM-70
  6. Datenkabel
  7. Handbuch
  8. Kurzanleitung
  9. PC-Suite CD-Rom
  10. Walkman-Bröschüre
  11. M2-USB-Adapter CCR-60
    [/list=1]







    Das W910i wirkt durch sein breites Display sehr bullig, aber der Schein trügt. Es erreicht beweitem nicht die Maße seines indirekten Vorgängers W900i. Es ist von der Grundfläche fast ebenso groß wie das K850i und dabei ein wenig dünner.

    Die vordere Seite fühlt sich dank metallischem Überzug sehr hochwertig an. Die außenliegenden Tasten sind ein wenig schmal, haben aber einen guten Druckpunkt - bis auf das Steuerkreuz - hier fehlt das Gefühl beim Drücken ein wenig, der optimale Punkt ist anfangs schwer zu finden. Das Gefühl auf dem Steuerkreuz ist nicht das Wahre. Gewöhnungsbedürftig ist die Navigation mit der neuen Drei-Softkey-Philiosophie, die beim K850i intutitiv ist, beim W910i aber anfangs leicht verwirrt.
    Die Rückseite ist gummiert und bietet dadurch prima halt.
    Die Seitentasten liegen gut angeordnet, haben aber einen etwas schlechten weil zu tief liegenden Druckpunkt.

    Ärgerlich: Zum seitlichen Fastport gibt es keine passende Hochkant-Ladestation wie beim T650i, da der Anschluss um Vergleich zu diesem nochmal ein wenig höher liegt.

    Der Slider gleitet gut auf, mit nur geringem Druck schnappt der obere Teil bestimmt nach oben und legt die sehr edel anmutenden Tasten frei. Diese sind plan mit der Oberfläche verbaut und sind sogar leicht griffig. Der Druckpunkt hier ist angenehm und passend. Beim Zugleiten tut sich das Sliderschiff schon etwas schwerer. Man muss den Oberteil schon fast bist zur untersten Ziffernreihe schieben, bis er zuschnappt. Das ist störend.

    Ebenfalls sehr störend ist die Tatsache, dass das Gerät nicht plan aufliegt. Die Kamera steht weiter heraus wie die beiden Stützgummis an der Rückseite - dadurch wippt das Gerät, wenn man auf dem Tisch gelegt versucht eine SMS zu verfassen...

    Beim Testgerät konnte weder im offenen als auch im geschlossenen Zustand ein Wackeln der Sliderhälften bemerkt werden. Beide Seiten sitzen bombenfest.

    Das Display ist sehr groß und erzeugt deutliche Farben

    hier noch ein Größenvergleich mit dem K850i, P990i und dem W800i


Sneff

Cheffe

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2

Samstag, 20. Oktober 2007, 16:10

[SIZE=4]Teil 2 - Menüstruktur und die Grundfunktionen[/SIZE]

Dieser Teil gibt Einblick in die Bedienstruktur und Funktionen des W910i:

Obligatorisch zuerst und im Ruhezustand des Geräts zu sehen ist der Standby-Bildschirm von dem man in das Herzstück, dem Hauptmenü, gelangt:



Der Cursor steht normal immer sofort auf der Nachrichtenfunktion, was auch der Grund ist, dass wir uns damit zuerst beschäftigen:



Hierüber können SMS, MMS und Mails geschrieben und gelesen werden und Webfeeds (RSS) abonniert werden.

Hinter dem Menüpunkt Medien verbirgt sich alles rund um Musik, Video und Foto. Übrigens bringt einem das Walkman-Symbol im Hauptmenü ebenfalls in die Medienfunktion, lediglich eine Ebene tiefer in die Musik-Funktion.



Zudem ist der Mediaplayer über Shake Control steuerbar: Durch ruckartige Bewegung des Handys kann wie schon beim W580i der Song gewechselt werden oder ein Zufallslied aufgerufen werden.

Nette Idee ist auch die Funktion "SensMe". hier werden auf einem Koordinatensystem alle im Handy gespeicherten lieder angeordnet. Die Achsen gehen von Traurig nach Fröhlich und von Schnell nach Ruhig. Man kann dann einen Bereich auswählen und schließlich werden alle Songs aus dem angezeigten Radius abgespielt.



Auch der Videoplayer befindet sich in der Medien-Funktion



Anhang Beschleunigungssensoren kann das W910i erkennen ob es Hochkant oder Quer gehalten wird - dementsprechend wird die Medienfunktion horizontal oder vertikal angezeigt.



Im Funktion "Web" können wir Websites und RSS-Feeds betrachten:



Hinter "Unterhaltung" verbergen sich die DJ-Funktionen, Spiele und weiteres.
Das Spiel "Marble Madness 3D" verwendet den im W910i integrierten Bewegungssensor, der ermitteln kann in welcher Lage sich das Handy befindet und in welche Richtung es sich wie stark bewegt. Der selbe Sensor wird auch von der Media-Anwendung verwendet, wie zuvpr beschrieben.



Das Radio kann nach Sendern suchen und diese direkt in eine Senderliste eintragen. Die Empfangsqualität ist sehr gut, der Sound stimmt auch. RDS wird unterstützt.



SE-typisch kommt auch die Adressen-/Kontakteverwaltung daher. Jedem Kontakt können diverse Felder zugeordnet werden, darunter verschiedene Kategorien von Nummern, Adresse, Notizen, Webinfos und Bilder, Ruftöne und Sprachsignale.



Die Anruflisten zeigen eingegangene, ausgegangene und verpasste Anrufe an:



Hinter dem Organizer verbergen sich alle restlichen, typischen Handyfunktionen wie der Dateimanager, Anwendungen, Alarme, Timer, Stoppuhr, Taschenrechner, Notizen und Aufgabenverwaltung.



Im Dateimanager lässt sich der Inhalt des MemorySticks und des öffentlichen Telefonspeichers durchsuchen, die Dateien sind kategorisiert nach Datentyp abgelegt.



Es können bis zu 5 voneinander unabhängige Alarme eingestellt werden:



Zu guter Letzt noch ein Blick auf die Einstellungs-Tabs, wo der Anwender das Gerät nach seinen eigenen Wünschen anpassen kann:


Sneff

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3

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 20:58

[SIZE=4]Teil 3 - Kamerafotos und Demonstrationsvideo[/SIZE]

Im folgenden findet ihr Beispielfotos aus der 2MP-Fixfocus-Kamera. Mit Stern gekennzeichnete Fotos gibt es auch aus der K850i-Kamera im K850i-Testbericht. Die Bilder sind unverändert hochgeladen und sofern nicht anders erwähnt in Standardeinstellungen aufgenommen.

  1. Naturszene, wolkig
  2. Stadtszene (1)
  3. Stadtszene (2)
  4. Stadtszene (3)
  5. Stadtszene (4)
  6. Laub in Dämmerung
  7. Beleuchteter Tacho
  8. Straßenszene
  9. Ins Dunkel hineinfotografiert (Nachtmodus)
  10. Versuch einer Nahaufnahme
  11. Mittelnahe Aufnahme in Kunstlicht
  12. Glasobjekt im Dunkeln *
  13. Steine im Dunkeln *
  14. Naturszene, wolkig (1) *
  15. Naturszene, wolkig (2) *
  16. Objekte im dunkeln *[/list=1]

    Die Fotos sind stark rauschig und von JPEG-Artefakten übersäht (vorallem bei dunklen Stellen) - Man muss aber bedenken dass es sich nur um eine 2 Jahre alte 2-MP-Kamera ohne Autofocus und Kameraleuchte handelt. Die Bilder von S500i und W580i aber subjektiv besser ab

    Hier findet ihr noch ein Video mit Eindrücken von der Handhabung und Bedienung des Geräts:

    Video vom W910i (27MB)

Sneff

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4

Sonntag, 28. Oktober 2007, 16:30

[SIZE=4]Teil 4 - Fazit und Benchmarks[/SIZE]

Mit diesem vierten Teil neigt sich der Testbericht dem Ende zu.
Als Fazit nach der Testnutzung bleibt mir folgendes zu sagen:

Das W910i ist ein durchaus solides Gerät ohne größere, nennenswerte Schwächen. Eine der großen Stärken ist mit sicherheit das große und sehr klare Display, welches über jeden Zweifel erhaben ist. Der Slider an sich sitzt auch nach vielen Öffnungen und Schließungen wirklich fest - sowohl offen als auch geschlossen. Jedoch trat relativ schnell ein leichtes Knarzen an der stelle unterhalb des Steuerkreuzes auf. Positiv und praktikabel fiel im Test auch die gummierte Rückseite auf, die guten Halt bietet.
Wie schon im ersten Teil beschrieben ist die Sliderfeder im inneren sehr hart. Das hat eine leichte Öffnung zur Folge, aber leider muss der Oberteil sehr weit runter geschoben werden, bis der Schließmechanismus greift.

Alle weiteren Qualitäten des Handys sind Sony-Ericsson-typisch sehr gut und durchdacht. Die genauen Funktionen sind ja in den anderen Teilen des Testberichts beschrieben.

Zu erwähnen ist noch der sehr schnelle Übertragungsmodus des Handys - Dateien strömen ca doppelt so schnell in das Gerät wie beim T650i. Im Datenübetragungsmodus ist kein extra Treiber am PC notwendig und es ist dann sowohl der MemoryStick als auch der Telefonspeicher im Windows-Explorer zugreifbar. Der Datenübetragungsmodus benötigt auch keinen Neustart des Geräts mehr - Sony Ericsson erledigt dies jetzt on-the-fly in zu vernachlässigenden 3 Sekunden. Vorteil: Man muss nicht mehr die komplette PC-Suite installieren, sondern kann an jedem PC unter Windows sofort auf beide Speicher des Handys zugreifen.

Der schlechte Eindruck des Steuerkreuzes im Eingangsbeitrag hat sich nach dem Test relativiert. Trotz der Schwammigkeit ist ein flottes und präzises Bedienen durchaus möglich.

Das einzige Kriterium was das W910i nicht wirklich als HighEnd "empfinden" lässt ist die total veraltete Kamera, die nur sehr mäßige Fotos erzeugt. Für viele ist das Sicherlich ein Grund, nicht zu dem Gerät zu greifen.
Wem das allerdings egal ist, und nur Wert auf einen Klasse Slider legt, der darf beim W910i bedenkenlos zugreifen.


Mini-Benchmark
Boot-Dauer (ohne PIN-Eingabe): 38 Sekunden
Dauer bis Einbuchung (Netz: T-Mobile): 3 Sekunden bei voller Empfangsleistung

Speicherdauer Kamerafoto: 1-2 Sekunden

Dauer bis Handy im Datenübertragungsmodus: 3 Sekunden
Kopierdauer PC->Handy: 1 MB auf Memory Stick: 4 Sekunden
Kopierdauer PC->Handy: 10 MB auf Memory Stick: 15 Sekunden
Dauer bis Handy nach Datenmodus wieder verfügbar: 1 Sekunde


Das W910i aus diesem Test wurde über unseren Partner JS-Handyshop bezogen. (W910i jetzt bei JS-Handyshop kaufen)