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1

Freitag, 21. Dezember 2007, 20:58

Hallo,
ich habe vor einiger Zeit ein gebrauchtes K700i bekommen, das verdreckt war und der Joystick funktionierte nicht mehr.
Mit den Informationen dieses Forums habe ich es zerlegt, schön gereinigt und den Joystick auch wieder in Funktion gebracht.
Da ich mein "Bastelobjekt" inzwischen lieb gewonnen habe, war nun der Radioempfang an der Reihe, weil er schwankend und teilweise verrauscht ist.

Das Headsetkabel wird ja für das Radio als Antenne genutzt. Nach Überprüfung bin ich zu der Ansicht gelangt, dass der Antennendraht in dem Headset aus dem Original-Lieferumfang länger ist als die üblichen Lambda-Viertel (ca. 77 cm) - mit bei mir ca. 110 cm. An andere Stelle im Forum wurde geschrieben "kürzen und löten". Das wollte ich aber nicht und das ist für viele Benutzer sicher auch nur schwer machbar.

Deshalb hier meine "Küchen-Methode": :)
Man gehe in die Küche, weil man dort sicher einen ganz normalen Gummiring und einen Magneten zur Befestigung von Zetteln an einem Metallpinboard findet. Falls die Plastikabdeckung an dem Magneten schon fehlt, ist das nur gut. Mein Magnet hat einen Kreis-Durchmesser von 2,5 cm. AUF den äußeren Kreis-Rand des Magneten muss man jetzt das Kabel des Headsets quasi als Reifen aufwickeln. Dazu lässt man den Stecker und ca. 3 cm des Kabels frei hängen und wickelt 3 Runden Kabel und ca. 1 cm mehr sorgfältig auf den Magneten - und dabei schön weiter festhalten!
Der Gummiring dient lediglich als Fixierung dieser Konstruktion: Man verkürzt den Gummiring, indem man ihn ca. 3 bis 4-fach in der Runde aufeinander legt. Durch diesen mehrfachen Gummiring zieht man den Headsetstecker und schiebt den Gummiring dann seitwärts genau in die Mitte auf den Magneten, so dass das Headsetkabel auf der einen Seite genau dort fixiert wird, wo es ca. 1 cm mehr als 3 Runden aufgewickelt wurde. Zur besseren Fixierung des gesamten Kabels sollte man jetzt noch die einzelnen Schlaufen des Gummirings etwas über das "Magnet-Rad" verteilen. Dann die Wicklungen des Headsetkabels durch Ziehen und Schieben noch etwas korrigieren, damit es auch genau und stabil anliegt.
Fertig! Stecker in das Handy und Radio einschalten! Das Antennensignal ist nun erheblich stärker, was das Rauschen drastisch mindert und die Stereokanaltrennung erhöht. 8) Ich kann jetzt sogar einen holländischen und nachts 2 dänische Sender aus ca. 350 km Entfernung empfangen. (allerdings mit Störungen)
Was hat die Konstruktion bewirkt? Die Antenne wurde einfach magnetisch auf Lambda-Halbe verlängert. Es entsteht keinerlei Schaden an Handy und Zubehör. Man kann die Garantie weiterhin einfordern.
Die Maßangaben passen natürlich nur auf den speziellen Fall. Bei z. B. geringerem Magnetdurchmesser muss die Anzahl der Wicklungen nach und nach weiter erhöht werden, bis der Empfang optimal ist.
Falls die Größe der Konstruktion stört, kann man den Ferritstab aus einem alten Mittelwellenradio ausbauen und diesen an Stelle des Magneten verwenden. Ferrit wirkt wesentlich stärker als ein "normaler" Magnet. Die erheblich kleinere Ferritkonstruktion passt vielleicht sogar genau in den Winkel des Headsetsteckers.

Die "Küchen-Methode" funktioniert sicher auch noch bei anderen Modellen, falls der Hersteller Handy und Headset nicht optimal aneinander angepasst hat.

1. Da ich mich mit Handys kaum auskenne: Wer kann mal grob beschreiben, für welche anderen Handymodelle/Headsets von SE das auch zutreffen könnte?
2. Gibt es Fragen zur Anwendung der "Küchen-Methode"?

Viel Spaß beim Basteln
Greenflipper

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »greenflipper« (21. Dezember 2007, 21:14)

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2

Mittwoch, 26. Dezember 2007, 18:58

Hallo zusammen,
hier noch einige Ergänzungen zu meinem Beitrag.
1. Die extrem guten Empfangsleistungen bei den ausländischen Sendern wurden durch Überreichweiten erzielt, die mehrere Tage stabil waren. Jetzt kann ich allerdings noch die Sender der ringsum benachbarten Bundesländer empfangen.

2. Die "Küchen-Methode" hat insgesamt folgende Wirkungen: Das Radio wird lauter, hat eine stärkere Stereowirkung, weniger Rauschen, einen besseren Klang und der Empfang schwankt kaum noch.

3. Meine theoretische Erklärung enthält aber vermutlich einen Denkfehler: Ich habe die Antennenlänge bei dem Original-Headset aus dem normalen Lieferumfang des K700i mit ca. 110 cm angegeben. Das ist die Kabellänge vom Stecker bis zum Mikro. Nach weiteren Versuchen bin ich jetzt der Ansicht, dass das komplette Kabel zum linken (längeren) Ohrhörer als Antenne wirkt – mit einer zusätzlichen Kabellänge von ca. 50 cm. Das hatte ich vorher gedanklich ausgeschlossen, weil sonst ja die Antennenlänge mit ca. 160 cm (Lambda-Halbe = halbe Wellenlänge) stimmen würde und eine Veränderung dieser Länge sogar zu einer Empfangsverschlechterung führen müsste!
Wo liegt jetzt also der Konstruktionsfehler von SE :~ – grausame Erkenntnis für einen Weltkonzern?! Die Antenne ist trotzdem zu „lang“ und deshalb nicht in Resonanz, weil eben auch der Ohrhörer selbst noch als Antennenverlängerung wirkt. Der Ohrhörer enthält einen kleinen Lautsprecher – und dieser besteht aus einem Magneten und einer Drahtwicklung (Spule). Der Ohrhörer selbst wirkt also wie meine „Küchenmethode“ und verlängert dementsprechend die eigentlich passende Kabellänge des Headsets und macht eine schlechte Antenne daraus. Damit ist meine Konstruktion jetzt auch theoretisch wieder voll logisch. Die Verlängerung erfolgt aber nicht auf Lamda-Halbe sondern vermutlich auf Lambda-Dreiviertel – also die nächste Resonanzlänge. (Das war jetzt für den Physik-Leistungskurs! :) )

4. Wenn den letzten Absatz nicht viele verstanden haben, ist das absolut nicht schlimm. Das Ergebnis ist lediglich, dass die Antennenlänge nicht stimmt – und somit verändert werden muss! Wer also ein Original-Headset mit den oben angegebenen Kabellängen hat, kann einfach exakt den Maßangaben meiner ganz oben dargestellten Küchenmethode folgen. Vermutlich funktioniert das exakt so auch bei anderen Handymodellen, wenn man ein Headset mit der obigen Gesamtlänge benutzt.
Ich habe mich mal in den Unterforen der anderen Handymodelle umgesehen. Das Problem mit der Antenne scheinen viele zu haben ( K550i / K750i / K800i / K810i / W610i / W800i / W810i / W850i / W880i / S700i …) – außer vielleicht dem K850i! Da ich das Headset HPM-70 bisher nicht besitze, kann ich das aber nur schlecht beurteilen.

In den nächsten Tagen werde ich die Sache mal mit unserem neuen K810i ausprobieren.
Falls jemand abweichende Kabellängen beim Headset hat, leiste ich gern noch Hilfestellung.

Viele Grüße
Greenflipper

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »greenflipper« (26. Dezember 2007, 19:09)

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3

Sonntag, 30. Dezember 2007, 15:05

Hallöchen.

habe mal die Frage ob du vllt. ein paar Bilder machen könntest damit man sich das ganze mal veranschaulichen kann. Vielen Dank schonmal ^^.

Mfg JuL
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4

Sonntag, 6. Januar 2008, 20:34

AW: Radio - Empfang schlecht - einf

Hallo zusammen,

hier das gewünschte Bild:
Magnetbild

Ich habe die Sache jetzt auch mit meinem K810i und dem mitgelieferten HPM-62 ausprobiert.
Die Ingenieure bei Sony Ericsson scheinen lernfähig zu sein, :) da das Headsetkabel ca. 2 cm kürzer ist! (reine Kabellängen: 110 cm bis zum Mikro, 47 cm bis zum Ohrhörer - wobei die Kabelaufnahme des Ohrhörers ca. 1 cm länger ist, als bei dem oben beschriebenen Headset des K700i)
Die Empfangsleistung mit dem HPM-62 ist beim meinem K810i besser als bei meinem K700i (standardmäßiger Ohrhörer).
Damit war zu vermuten, dass eine etwas größere magnetische Verlängerung des Headsetkabels nötig ist. Auch weil sich die Kabelwicklungen sonst schlecht unterbringen lassen, habe ich jetzt eine Magnetscheibe mit 3,0 cm Durchmesser genommen. (Zur Empfangsverbesserung bei meinem K810i waren 3 Runden Wicklung +1 cm notwendig - siehe Bild oben.)

Anleitung: Vorgehensweise beim Einbau der Empfangsverbesserung - auch für andere Handys und Headsets geeignet!
Achtung jede kleine Bewegung von Handy oder Headset und auch jede Körperannäherung (Finger) verändert die Empfangslage und verfälscht das Testergebnis drastisch! Man setzt sich normal mit einem Stuhl an einen Tisch und schaltet das Handyradio ein - mit Headsetstöpseln in den Ohren. Dann sucht man einen möglichst schwachen Sender (der nicht direkt neben einem sehr starken Sender liegt) im mittleren Frequenzbereich (ca. 98 MHz). Nun wird das Handy mit weit ausgestrecktem Arm auf den Tisch gelegt, damit das Headsetkabel leicht gespannt und gerade liegt (hören und Empfangsqualität merken). Jetzt wickelt man die erste Windung vom Headsetkabel um den Magneten (oder Ferritstab), legt das Handy in exakt gleicher Weise wieder vor sich auf den Tisch und prüft erneut die Empfangsqualität. Die Kabelwicklung muss dabei provisorisch mit aufgelegten Gegenständen (z. B. Mehltüte; kein Metal!) auf dem Tisch fixiert werden - und wieder Finger weg vom Versuchsaufbau! So fügt man dann eine Wicklung nach der anderen hinzu, bis der Empfang wieder schlechter wird. Die letzte Wicklung muss natürlich wieder abgewickelt werden. Jetzt wird das Kabel nur noch mit dem Gummiring auf dem Magneten fixiert (siehe Bild oben).
(Nur für Techniker: Optimal wäre eigentlich eine magnetische Verlängerung auf Lambda 1,5 bis 2,0 - statt der hier vermutlich 0,75 Lambda - wegen des noch besseren Rundum-Empfangs. Das kann man allerdings nur mit einem Ferritstab erreichen, weil sonst das Headsetkabel zu kurz ist)

Testen kann man die Sache dann auf einem Spaziergang, bei dem man den Lieblingssender einschaltet, der bisher leider immer gestört war. Dabei ist auch die maximale Empfangsstärke nicht einmal so entscheidend - sondern eine geringe Schwankung des Empfangs. Antenne und Handy sollten körperfern getragen werden. Also das Handy in eine vordere Außentasche stecken und das Kabel in einem gut geöffneten "U" frei vor dem Körper baumeln lassen! Eine weitere Verbesserung des Rundum-Empfangs kann man durch Verdrehen des Magneten um die senkrechte Kreisachse erzielen. Er sollte dann mit Hilfe der Kleidung (Falte, Taschenklappe, …) fixiert werden. Entscheidend ist die relative Stellung zum Antennen-"U".

Ergänzt werden muss noch, dass die Empfangsverbesserung bei meinem K810i nicht ganz so groß war wie bei meinen K700i. Die Kabellänge von dem HPM-62 war ja auch etwas passender.
Ich arbeite noch an einer weiteren Verbesserung! ;)

Viel Spaß beim Ausprobieren der Anleitung.
Vielen Dank auch noch für die Bewertung des Threads mit 5 Punkten!

Greenflipper

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »greenflipper« (6. Januar 2008, 20:43)

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5

Montag, 7. Januar 2008, 12:40

AW: Radio - Empfang schlecht - einf

link funktioniert nicht
Mir egal ob dein name JESUS ist, so lange ich hier Angele, wird nicht übers Wasser gelaufen!
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6

Dienstag, 8. Januar 2008, 16:08

AW: Radio - Empfang schlecht - einf

Hallo,
hier noch einmal der Link für das Bild mit dem modifizierten Headset:
Magnetbild

Gruß
Greenflipper
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7

Dienstag, 8. Januar 2008, 22:53

AW: Radio - Empfang schlecht - einf

ahh sehr nett vielen Dank jetzt kann ich mir das ganze auch Bildlich vorstellen ich finde der Magenet ist irgendwie was groß aber rutsch der auch nicht raus???

Mfg JuL
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8

Sonntag, 13. Januar 2008, 22:25

AW: Radio - Empfang schlecht - einf

Hallo,
das Herausrutschen des Magneten sollte man natürlich verhindern. Die Dicke der Magnetscheibe muss halbwegs zur Kabeldicke und zur Anzahl der Wicklungen passen. Dann ist nur bei der Montage etwas Geschick erforderlich, bis das Haushaltsgummi alles gut in Position hält. Bei dem Headset HPM-20 mit dem K700i konnte auch deshalb ein etwas kleinerer Magnet verwendet werden, weil das Kabel dünner ist als bei dem HPM-62 (Bildlink oben).
Zur Größe des Magneten: Wenn man einen erheblich kleineren normalen Magneten verwendet, steigt die Anzahl der notwendigen Wicklungen so sehr, dass man das Befestigungsproblem kaum noch lösen kann. Ein stärkerer Spezialmagnet würde aber zu kleineren Abmessungen führen!
Im täglichen Einsatz sind die von mir verbauten Magneten aber kaum hinderlich. Nach Meinung vieler Nutzer ist das Headsetkabel eh zu lang. Als positiven Nebeneffekt kann man mit 3-4 Wicklungen um den Magneten das Kabel komfortabel auf Armlänge kürzen.
Die Magnetkonstruktion funktioniert ziemlich sicher auch für Nokia, Motorola, Samsung, LG, etc.. Das konnte ich aber nicht testen, weil ich außer den beiden SE nur noch 2 alte Siemens ohne Radio besitze.

Ich habe inzwischen eine einfachere und noch wirksamere Konstruktion ohne Magneten entwickelt, die ich in den nächsten Tagen bei meinen beiden SE-Handys im normalen Einsatz testen werde. 8)

Bis demnächst
Greenflipper
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9

Sonntag, 27. Januar 2008, 23:07

AW: Radio - Empfang schlecht - einf

Hallo zusammen,
ich habe eine noch einfachere Lösung zur Empfangsverbesserung gefunden.
Sie funktioniert bei meinem K700i (mit HPM-20) und K810i (HPM-62) sehr gut und als Material wird nur ein Haushaltsgummi benötigt!
Das Headsetkabel wird spiralförmig auf den Akkudeckel gelegt und mit dem Gummi fixiert. Achtung die Position auf dem Handy über dem Akku ist wichtig!
Hier ein Bild dazu.
Die Abstimmung der Anzahl Windungen muss analog Beitrag 4 in diesem Thread erfolgen (s. o.). Die Konstruktion funktioniert wohl auch bei anderen Handys - Kabelspirale über dem Akku positionieren!
Zur Verbesserung der Handhabung sollte man die Headsetspirale ohne Gummi zwischen 2 Stücken Paketklebeband einkleben oder die ganze Sache in ein Handykondom einbauen. Dann kann man das Handy auch noch ohne Headset benutzen und der erneute "Einbau" (mit Gummi oder mit Handykondom) geht sehr schnell.

Nachteile der "Gummikonstruktion":
Auch elektronische Störsignale (z. B. elektrische Geräte im Supermarkt) werden verstärkt, so dass mancher Sender etwas rauscht, obwohl er eigentlich stark genug wäre. Bei genauer Beobachtung findet man auch einige sehr schwache "Geistersender" auf Frequenzen, wo diese eindeutig nicht senden.
Vorteile:
Kein Magnet erforderlich, große Verstärkung, sehr einfache Konstruktion (Notfalls geht es auch ohne Gummi, wenn man das gewundene Kabel einfach mit der Hand auf dem Akkudeckel hält.)
Diese Konstruktion ohne Magneten ist bestens geeignet für Orte mit schwacher Empfangslage an denen kaum "Elektrosmog" stört .

Da mir persönlich die Lösung mit dem Magneten trotzdem besser gefällt, will ich diese Konstruktion noch optimieren. Die Baugröße soll verkleinert und die Verstärkung des Antennensignals erhöht werden, um das Rauschen der schwachen Sender zu verringern und den Klang der starken noch weiter zu verbessern - ohne die Störungen zu steigern.
Dazu ist eine weitere "magnetische Verlängerung" des Headsetkabels notwendig, die quasi wie ein Verstärker wirkt (Antennengewinn).
Mit den oben beschriebenen normalen Kühlschrankmagneten ist das allerdings nicht zu erreichen, weil das Headsetkabel zu kurz ist für die mindestens zusätzlich notwendigen 3-4 Wicklungen.
Die Lösung des Problems ist ein Spezialmagnet, der aus Neodym hergestellt wird und bei gleicher Größe eine mehrfach höhere Magnetkraft entfaltet.
.... jetzt muss ich einkaufen. :)

Bis bald
Greenflipper

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »greenflipper« (27. Januar 2008, 23:20)

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10

Freitag, 22. Februar 2008, 17:52

AW: Radio - Empfang schlecht - einf

hey hat jemand ne ahnung wo der chip für den radioempfang liegt?
hier maln bild von der platine^^
»Nike334« hat folgende Datei angehängt:
  • P1010147.JPG (618,69 kB - 2 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. November 2008, 20:40)
mein k800i casino royal @ K810i
-Spiele: 203
-Audio: Peter's V2 Ultrabass DRC on
-Cam: Number1 2.99
-Font: ka so was Simpson ähnliches
-Menüs: 10
-Startsound von der PSP
-selfmade boot + shutdown screens
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11

Sonntag, 16. März 2008, 21:00

AW: AW: Radio - Empfang schlecht - einfach verbess

Zitat

Zitat von greenflipper

Da mir persönlich die Lösung mit dem Magneten trotzdem besser gefällt, will ich diese Konstruktion noch optimieren. Die Baugröße soll verkleinert und die Verstärkung des Antennensignals erhöht werden, um das Rauschen der schwachen Sender zu verringern und den Klang der starken noch weiter zu verbessern - ohne die Störungen zu steigern.
Dazu ist eine weitere "magnetische Verlängerung" des Headsetkabels notwendig, die quasi wie ein Verstärker wirkt (Antennengewinn).
Mit den oben beschriebenen normalen Kühlschrankmagneten ist das allerdings nicht zu erreichen, weil das Headsetkabel zu kurz ist für die mindestens zusätzlich notwendigen 3-4 Wicklungen.
Die Lösung des Problems ist ein Spezialmagnet, der aus Neodym hergestellt wird und bei gleicher Größe eine mehrfach höhere Magnetkraft entfaltet.

Hallo zusammen,
... da bin ich wieder!
Ich habe jetzt die optimale Lösung zur Verstärkung der Empfangsleistung von Handyradios und ähnlichen Kleinradios entdeckt! Wirklich jeder Handynutzer kann diese Empfangsverbesserung sehr einfach "einbauen" - ohne das Handy zu öffnen. Es entsteht keinerlei Schaden an Handy und Zubehör. (Der Hinweis oben im Thread auf Ferritstäbe aus alten Radios bringt leider nicht die erhoffte Wirkung - die Neodym aber hat!)
Durch den Einsatz von Spezialmagneten (Neodym) zur Verbesserung der Antennenleistung des Headsets entstehen folgende Vorteile:
1. Das Rauschen und die Empfangsschwankungen der Sender werden viel geringer.
2. Der Stereoklang (Kanaltrennung) der stärkeren Sender wird sehr gut.
3. Die Wiedergabe der Höhen und Tiefen wird auch bei schlechten Ohrhörern oder Kopfhörern verbessert und die Lautstärke wird insgesamt erhöht, weil der Verstärker des Radios besser arbeiten kann.
4. Es können einige Sender zusätzlich empfangen werden.
5. Mit den Neodym-Magneten wird bei geringerer Baugröße eine viel größere Verstärkung der Antennenleistung erreicht als mit den weiter vorn in diesem Thread beschriebenen Konstruktionen.

Die Empfangsverbesserung funktioniert für welche Geräte?
Die Konstruktion ist grundsätzlich für alle Handymarken (Sony Ericsson, Nokia, Motorola, Samsung, LG, ...) geeignet und auch für den iPod (mit Remote & Headphones) und andere MP3-Player mit Radio, wenn das Headsetkabel als Antenne genutzt wird und mindestens 1,40 m lang ist (... oder eine entsprechende externe Drahtantenne vorhanden ist.). Beim iPhone funktioniert die Sache allerdings nicht - weil es für dieses "Multimediagerät" nicht einmal ein Zusatzradio gibt! :)
Der "Einbau" ist ganz einfach!
Zwei Probleme sind bei meinen Versuchen aufgetreten, die gelöst werden mussten, damit die Sache wirklich problemlos für alle Handynutzer umsetzbar ist:
1. Die Resonanzabstimmung (Anzahl der Kabelwicklungen) ist mit den stärkeren Magneten muss etwas genauer erfolgen als bei normalen Pinwand-Magneten aus Ferrit.
2. Bei den Qualitätsangaben der Neodym-Magnete wird durch die Händler leider ebenso geschummelt, wie wir das bei den Akkuleistungen kennen.
Beispiel: Wenn die optimale Resonanzabstimmung von mir mit 5 Wicklungen des Headsetkabels ermittelt wurde und man einen nur 20% schwächeren Magneten mit ebenfalls 5 Wicklungen versieht, kann man exakt einen schlechten Verstärkungspunkt erwischen.
Außerdem ist der (Internet-)Einkauf von kleinen Magnetstückzahlen wegen der Versandkosten und Mindestbestellmenge meist unverhältnismäßig teuer.
Schon für meine eigenen Versuche habe ich mir einen Händler herausgesucht, der Kleinstmengen sehr günstig und gut liefert. Ich konnte ihn auch überreden, ein kleines "Bastelset" (passenden Magnete, Gummis, Isolierband) zu einem Angebot bündeln. Als Beipack verschickt er eine Bastelanleitung, in der die passende Anzahl Kabelwindungen für gängige Headsets beschrieben wird.
Damit ist der "Einbau" ganz einfach, weil ja die schwierige Resonanzabstimmung der Magnete weitgehend entfällt. Man muss einfach nur die angegebene Anzahl Wicklungen des Headsetkabels auf den Magneten wickeln.

Montageanleitung in Kurzform
Headsetkabel auf einen Tisch legen - ab 2 bis 3 cm hinter dem Handystecker die angegebene Anzahl Wicklungen des Headsetkabels auf den Magneten wickeln - die Kabelwicklungen mit einem der beigelegten Gummis fixieren - die Kabelwicklungen durch leichtes Verdrehen der Magnete straffen. Als Schutz für den täglichen Gebrauch liegt dem Bastelset auch passendes Isolierband bei, mit dem man die Magnete bekleben sollte.
Mit einem so modifizierten Headset kann man auch ein Schlüsselbund retten, wenn es in einen Gulli gefallen ist. :)
Hier noch der Link zum Bastelset - mit freundlicher Zustimmung des Moderators "phoneman":
www.headset-booster.de

Viel Spaß beim Basteln mit dem Headset-Booster und ... guten Empfang!
Greenflipper
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