Herzlich willkommen zum SE-World-Testbericht des
C510, Sony Ericssons preisgünstigem Einstieg in die Cyber-Shot-Welt.
Der Testbericht wird - wie Leser meiner Berichte es gewohnt sind - mehrteilig aufgebaut sein, die Gliederung ist wie folgt:
Einleitung: Vorgeschichte, Positionierung & Features, Lieferumfang, Bilder des Geräts.
Menüübersicht & Einstellungen
Telefonie & Nachrichten
Schwerpunktthema: Kamera & Galerie
Multimedia & Spiele
Organizer & Anwendungen
Konnektivität & Internet
Benchmark & Fazit
Das Testgerät ist ein C510 mit der Firmwareversion R1DA032 in der Farbe Radiation Silver.
Vorgeschichte
Anfang Oktober des letzten Jahres tauchten die ersten Gerüchte zum Nachfolger des K770i auf. Unter dem Codenamen Kate wurde damals ein Gerät verstanden, das 3,2 Megapixel, Autofokus und einen 'innovativen' Kameraverschluss besitzt. Nur wenig später tauchten die ersten computergenerierten Bilder auf, die sehr deutlich Kates Äußeres offenbarten. Der endgültige Produktname C510 fand im Dezember mit einer Liste definitiver Features Erwähnung, bevor es am 8. Januar 2009 dann endlich angekündigt wurde. Das bis dato günstigste Cyber-Shot-Handy kam mit einem neuen Feature, das vorerst auch dem Topmodell C905 vorenthalten blieb: Dem Smile Shutter, einer Weiterentwicklung der Gesichtserkennung, die nur dann auslöst, wenn das Motiv lächelt.
Positionierung & Features
Das C510 stellt wie bereits erwähnt den Einstieg der Cyber-Shots dar und löst das K770i ab. Bereits die äußere Gestaltung weist auf die Ausrichtung als Fotohandy hin: Neben einer Kameraabdeckung aus Aluminium (mit Anlehnungen an die T-Serie-Digitalkameras von Sony) fallen die Kamerasymbole auf den Tasten 3, 6, 9 und # auf.
Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 199€ bietet das C510 eine 3.2-Megapixel-Kamera mit Autofokus und zwei LEDs, Gesichtserkennung für bis zu drei Gesichter, Smile Shutter, 100MB internen Speicher sowie einen M2-Slot zur Erweiterung um bis zu 16GB. Weitere Features sind im
Datenblatt zu finden. Damit schließt es die Lücke zwischen dem für Fotografie nicht ernstzunehmenden S302 Snapshot und dem C702, das mit seiner Ausrichtung als Outdoorhandy ein Nischendasein fristet.
Lieferumfang
Schöner als die Kollegen vom
USEB kann man es auch nicht machen, daher hier ihr Unboxing-Video:
Im dem Preis angepassten Lieferumfang enthalten sind:
- C510
- BST-38 Standard-Akku mit 930mAh
- CST-60 Standardladegerät
- HPM-60 Stereoheadset
- DCU-60 USB-Datenkabel
- Software-CD
- Diverse Bedienungsanleitungen und Infos
Das C510 im Überblick
An der linken Seite findet man Fastport und M2-Slot.
Das C510 überzeugt beim ersten Indiehandnehmen durch eine solide Verarbeitung. Positiv anzumerken ist das Gewicht, es vermittelt ein wertiges Gefühl, vor allem in Verbindung mit der kühlen Kameraabdeckung aus Aluminium.
Rechts liegen die Kamera- und die Zoom-/Lautstärketasten.
Das Äußere erinnert eher an das in die Jahre gekommene K530i als an den Quasivorgänger in der Cyber-Shot-Sparte, das K770i.
Insbesondere die leicht treppenförmigen Tasten und der abgedunkelte Rahmen um das Display unterstützen diesen Eindruck.
An der Unterseite erkennt man das Mikro und das Schlüsselbandloch.
Das Plastik ist matt lackiert und ist so relativ resistent gegen Fingerabdrücke, nur an der unteren Kante des Displays sammeln sie sich bei Nutzung recht schnell, da die Softkeys direkt an das Displayglas anschließen.
Der Lautsprecher und die Kameraabdeckung prägen die Rückseite.
Die Kamera liegt geschützt und wird von zwei LEDs flankiert, die bei schlechten Lichtverhältnissen einspringen sollen.
Linse & LEDs
Oben befindet sich kein Bedienelement, man erkennt die Kamera für Videotelefonie.
Die Tastaturbeleuchtung ist relativ dunkel, aber gleichmäßig und bei Dunkelheit gut zu erkennen. Im Hellen allerdings erschwert sie bei der getesteten silbernen Variante etwas die Ablesbarkeit.
Die normale Tastenbeleuchtung, schön zu sehen das automatische Umschalten ins Querformat dank Lagesensor.
Im Kameramodus wechselt die Beleuchtung auf's typische Cyber-shot-Blau und betont die Kamera-Schnellzugriffe auf den rechten Tasten. Deren Ausleuchtung hingegen ist alles andere als gleichmäßig und nimmt Richtung #-Taste stark ab.
Der Kameramodus.