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1

Mittwoch, 14. November 2007, 05:50

http://www.monstersandcritics.de/artikel…herheitsl%CBcke

Zitat

Eine kritische Sicherheitslücke weisen Mobiltelefone von Sony Ericsson auf. Dadurch ist ein vollständiger externer Lese- und Schreibzugriff auf das interne Dateisystem möglich. Dies hat der Bremer Informatiker Adrian Nowak im Rahmen seiner Diplomarbeit herausgefunden. Er beschäftigte sich mit der Sicherheit mobiler Endgeräte.
[...]

© 2007 Global Press


Was haltet ihr davon?
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Handys: W800i @ K750i - W890i

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Provider: VF - congstar

2

Mittwoch, 14. November 2007, 06:21

Nun ja, dem Artikel fehlen meines Erachtens Hinweise darauf, wie der Trojaner überhaupt auf's Handy gelangen kann.
Es wird von einer zweifachen Bestätigung gesprochen um den Trojaner zu "aktivieren" - wie die Meldung
aussehen soll, wird aber in keinem Wort erwähnt. :rolleyes:

Alles relativ schwammige Aussagen, die keinerlei handfesten Anhaltspunkt über die Gefahrenquellen liefern.
Auch kann ich die Produktionsspanne von Geräten von 2005-2007 nicht nachvollziehen.

Allerdings kann ich mir schon fast denken, um welche "Sicherheitslücke" es sich handelt.

Ich kann hier nur aus einer relativ lustigen Erfahrung sprechen:

Bei uns in der Firma hat sich eines Tages bei einem Freund von mir eine Datei via Bluetooth angekündigt.
Der Sender war nicht erkennbar!!! Er hat natürlich abgelehnt, denn er hat die Datei nicht erwartet.
Der Empfang war nur innerhalb des Raucherbereichs (neben dem sich Büros befinden) möglich.

Hatte man also BT aktiviert und ist an dieser Zone vorbeigelaufen, so hat man gezwungenermaßen die
BT-Anfrage erhalten. Es handelte sich um eine sis-Datei.

Ich habe mit meinem Uralt-Knochen (dem K750i; Produktionswoche 19/05) die Datei sorglos angenommen.
Schließlich wusste ich ganz genau dass diese Datei nur von Symbiangeräten kommen konnte - also nichts verwertbares für mein K750i.

Nun konnte ich auch den Ursprung dieser Datei ausmachen - der Übeltäter war ein Nokia 6260!
Wie sich später herausgestellt hat, war es ein Trojaner auf Symbian-Basis, der gewöhnlichen ENEA/A100er-Plattformen nichts ausmachen kann.

[Thread bei Gelegenheit bitte in Sony Ericsson Allgemein verschieben]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »m-one« (14. November 2007, 06:51)

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Registriert: 18.09.2005

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Handys: T650i

Firmware: R8BC004

Provider: Fonic

3

Mittwoch, 14. November 2007, 06:21

Gar nichts.
Ziemlich oberflächlich der Artikel. Keine Beispiele, keine Details.
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phoneman Männlich

Abwesend

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4

Mittwoch, 14. November 2007, 06:32

Da dieser Bericht nur sehr vage die Sicherheitslücke beschreibt, kann man leider keine genauen Aussagen über die schwere der Sicherheitslücke machen.

Nichtsdestotrotz halte ich diese Angriffsmöglichkeit für sehr unrealistisch:
  1. Der Anwender muss den Zugriff bestätigen (sowohl Dateizugriff als auch die Internetverbindung)
    Das Java Sandbox Prinzip scheint daher korrekt zu funktionieren.
  2. Um permanenten Zugriff auf die Daten zu erlangen, muss dieser Trojaner mit einem Root Zertifikat signiert sein.
    Kennt man ja aus diversen Freeware Anwendungen, unsignierte Programme fragen bei jedem Zugriff um Erlaubnis. Und sollte der Trojaner wirklich signiert sein, könnte man darüber den Verfasser ausfindig machen.
Woran erkennt man, dass man zu lange im Internet war?
- Wenn man glaubt, dass alle Frauen den Nachnamen JPEG haben. -
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System

unregistriert

5

Mittwoch, 14. November 2007, 08:46

[size=1]Der Moderator phoneman hat dieses Thema vom Bereich "Sony Ericsson K800i / K810i / W850i" in den Bereich "Allgemeines zu Sony Ericsson" verschoben[/size]
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Registriert: 03.10.2006

Fachbeiträge: 1 227

 

6

Mittwoch, 14. November 2007, 10:08

Zitat

Zitat von m-one
Nun ja, dem Artikel fehlen meines Erachtens Hinweise darauf, wie der Trojaner überhaupt auf's Handy gelangen kann.
Es wird von einer zweifachen Bestätigung gesprochen um den Trojaner zu "aktivieren" - wie die Meldung
aussehen soll, wird aber in keinem Wort erwähnt. :rolleyes:


Was muss man denn bestätigen wenn man Programme auf seinem Handy installiert? Sind das meines Wissen nach nicht auch zwei harmlos wirkende Fragen?!

Und gelangen soll der Trojaner aufs Handy durch Spiele oder andere Software wo er eingebaut ist.

Zitat

Zitat von phoneman
1. Der Anwender muss den Zugriff bestätigen (...)
Das Java Sandbox Prinzip scheint daher korrekt zu funktionieren.
2. Um permanenten Zugriff auf die Daten zu erlangen, muss dieser Trojaner mit einem Root Zertifikat signiert sein (...)


Vielleicht ist ja genau das die Sicherheitslücke. Das es diese Bestätigung nicht braucht.

Edit

Zitat

(...)Dort befinden sich neben den Einstellungen für das Mobiltelefon auch persönliche Nachrichten (SMS, MMS, E-Mail) und sicherheitskritische Zertifikate. Wird solch ein Zertifikat ersetzt, kann ein Angreifer sich als Hersteller des Mobiltelefons ausgeben. So erhält er Zugriff auf alle geschützten Funktionen des Gerätes. Er kann den Benutzer ausspionieren und ihm durch das unbemerkte Versenden von Premium-SMS und -MMS finanziellen Schaden zufügen(...)Die Anfertigung von Ton- und Bildaufnahmen, das Auslesen von Adressbuch und Terminkalender sowie der persönlichen Nachrichten oder die Erstellung eines Bewegungsprofils des Benutzers stellen weitere Möglichkeiten des Missbrauchs dar


[ Quelle ]

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ohnec« (14. November 2007, 10:16)

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phoneman Männlich

Abwesend

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7

Mittwoch, 14. November 2007, 11:23

Na endlich mal etwas detailliertere Informationen, das entspricht natürlich schon eher einer schwerwiegenden Sicherheitslücke.
Mit geänderten Zertifikaten sind die Schutzfunktionen natürlich komplett ausgehebelt, und wie einfach man Zertifikate im Dateisystem verändern kann wird hier im Forum ja tagtäglich besprochen.
Neu bzw. gefährlich ist halt die Möglichkeit auch von einer Java Anwendung aus dem laufenden Handy heraus diese systemkritischen Dateien zu ersetzen, es gibt da in der Tat einen denkbaren Weg um dies zu ermöglichen.
Woran erkennt man, dass man zu lange im Internet war?
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8

Mittwoch, 14. November 2007, 21:30

Anscheind gibt es heutzutage kein Gerät mehr was keine Sicherheitslücken hat!!!
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9

Mittwoch, 14. November 2007, 21:46

ich halte trotzdem nicht viel davon, da

1. die java applikation auf dem handy installiert werden muss.

und

2. zwei abfragen des handys bestätigt werden müssen.

und selbst dann halte ich es für unrealistisch, dass das alles ohne bemerken des benutzers passiert, da ja mindestens das java symbol eingeblendet wird.

und vor allem wäre in dem fall die sicherheitslücke der benutzer, der eine datei annimmt,und sie startet und dann jede nachfrage des telefons bejaht...
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Registriert: 02.03.2007

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Handys: SE K800i concrete silver

Firmware: R1KG001

Provider: Medion Mobile

10

Donnerstag, 15. November 2007, 02:59

Was mich überrascht ist eigentlich, dass man angeblich einfach Sicherheitszertifikate ersetzen kann... Kann man sich jetzt theoretisch die Installation vom Halmer Zertifikat über den FAR Manager sparen? Ich dachte man hat über einen Java File Explorer nur Zugriff auf "tpa/user/"

Ach noch was, hier hab ich was neues von Areamobile.de

"Die originale Pressemitteilung und die Telefonnummer des Autors der
Untersuchung, Adrian Nowak, findet man beispielsweise
hier:

http://idw-online.de/pages/de/news234942

Er schrieb heute morgen
eine E-Mail an Areamobile und hat weitere Einzelheiten mitgeteilt. Demnach ist
das Sony Ericsson K800i ist nicht nur "wahrscheinlich auch
betroffen".

"Dieses Gerät trug sogar als eines der drei untersuchten Geräte
(neben SE K750i und SE W880i) zur Findung dieser Sicherheitslücke bei. Ferner
kann ich ihnen noch sagen, dass nicht nur das ältere K800i betroffen ist, sondern
auch das SE K810i und das SE T650i, welche erst im 2. bzw. 3. Quartal 2007
veröffentlicht wurden, diese Sicherheitslücke aufweisen."


Markus Göbel
Redaktion AreaMobile"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Youxing« (15. November 2007, 03:06)

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grisu59964 Männlich

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11

Donnerstag, 15. November 2007, 10:50

Aber wie soll das in der Praxis laufen? Ich fahre in der U-Bahn mit eingeschaltetem Bluetooth - dumm genug, aber okay. Plötzlich bekomme ich die Anfrage, ob ich ein Spiel installieren will, das ich gar nicht angefordert habe.
Wer nimmt so eine Datei denn an?

Gruß
grisu59964





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12

Donnerstag, 15. November 2007, 11:15

Nein. Ein Kumpel sendet Dir ein Spiel das Du haben willst. Bumm hast den Virus.
Zweite Theorie. Du lädst ihn von einer Internet-Seite. Bumm.
Dritte. Du benutzt eine Tauschbörse. Zack schon passiert. Wird Zeit das ein Anti- Virus Programm für Java Anwendungen rauskommt.
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grisu59964 Männlich

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13

Donnerstag, 15. November 2007, 11:34

Das zweite und dritte sind aber nicht unbedingt vertrauenswürdige Quellen. Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass man beim Anbieter direkt oder bei Resellern nur saubere Ware bekommt. Wer sich die Programme illegal aus dem Netz saugt, muss dann halt auch mal mit Konsequenzen ganz anderer Natur rechnen.
Und woher ein Freund das Spiel hat, danach könnte man auch mal fragen. Vermutlich aus den anderen beiden Quellen ;)

Bleibt also vorerst, nur aus vertrauenswürdigen Quellen die Spiele zu beziehen. Ich installiere ja auch nicht jede dahergelaufene setup.exe auf meinem Rechner.

Ist zwar schade, dass jetzt die Aussage "Mit Java-Programmen kann deinem Handy nichts passieren" nur noch eingeschränkte Gültigkeit hat, aber hysterisch muss man ja jetzt nicht werden, wenn man keinen Programmen aus dubiosen Quellen vertraut.





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14

Donnerstag, 15. November 2007, 12:12

Wenn man nur Programme aus vertrauenswürdigen Quellen beziehen würde (...) dann würde das ganze Trojaner/Virus Problem überhaupt nicht mehr oder nur noch im eingeschränkten Umfang existieren. Meiner Meinung nach jedenfalls.
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15

Donnerstag, 15. November 2007, 21:47

http://golem.de/0711/56028.html

Golem hat es auch...
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