Sie sind nicht angemeldet.

» Informationen
» Testberichte
» Inhalt
Anzeige

Günstige Prepaid Tarife im Vergleich

Prepaid Tarife Vergleich

d1 Prepaid Tarife

d2 Prepaid Tarife

» Verschiedenes
Anzeige
Website-Statistik
05.08.2004 - 05.02.2012:
Page Impressions: 269 902 538
Unique Besucher: 50 149 953

Gesamt seit Beginn:

Page Impressions: 272 279 962

Besucher gesamt: 51 797 093

Besucher heute bisher: 4 637

Besucher gestern: 12 547

Google-Pagerank von SE-World
 
 

SE-World hat am 05. Februar 2012 seinen Dienst eingestellt. Weitere Information können hier nachgelesen werden.

  • »wishbone« ist männlich
  • »wishbone« ist der Autor dieses Themas
  • Deutschland

Beiträge: 3 601

Registrierungsdatum: 29. Oktober 2007

Handys: iPhone 3GS 32GB, Google G1, simvalley pico

Provider: Alice-Mobile

1

Sonntag, 20. Juni 2010, 10:46

Akkuausdauer richtig beurteilen - Ein Denkanstoß

Die unzähligen "Akkuthreads" hier im Forum, in denen sich unsere User immer wieder lautstark über die lächerlich geringe Ausdauer ihres neuen Telefones beklagen, sprechen ja inzwischen Bände.

Da wird in der Werbung (ich halte auch Produktblätter der Hersteller für Werbung) einem Telefon xy eine Standbyangabe von beispielsweise 450 Stunden (das wären 18 Tage !) bescheinigt. Dieser Wert steht ziemlich weit oben in den technischen Angaben, Beispiel Sony Ericsson Vivaz pro:




*Quelle*

Natürlich sichert sich da jeder Hersteller ab, indem er bis zu in Klammern setzt und kann variieren mit dazuschreibt. Wir alle sind uns aber doch einig darüber, dass solche Werte in der Realität niemals vorkommen. Warum wird nicht gleich ein realistischer Wert angegeben ?

Ein anderes Datenblatt hat das dann mal so übernommen:



*Quelle*

13 Stunden im GSM-Netz telefonieren ? Wohl alles nur in der Theorie, soweit sind wir uns doch einig.

Die Zeitschrift "connect" benutzt bereits seit 8/2009 ein neues Testverfahren, in dem sie zwischen Handys herkömmlicher Art und Smartphones unterscheidet.

Zitat

Frisch überarbeitet
Das neue connect-Testverfahren
Die rasante Entwicklung in der Mobilfunkwelt hat es notwendig gemacht: connect hat die Testverfahren für Mobiltelefone kräftig überarbeitet. Alle Merkmale sind hinterfragt, neue aufgenommen worden. Und auch die Bewertung wird jetzt neu gewichtet. Herausgekommen sind zwei neue Bestenlisten: connect unterscheidet ab sofort zwischen Handys und Smartphones.


Für unser Thema interessant:

Zitat

Akustik, Ausdauer, Strahlung

Die Ausdauer-Messungen werden künftig getrennt nach Akkukapazität und Stromverbrauch vorgenommen. Dabei wird der Akku mehrfach ge- und entladen, um sein Speichervermögen im optimalen Zustand festzustellen. Daneben wird der Stromverbrauch des Handys in den verschiedenen Betriebsarten bestimmt.

*Quelle*

Schlägt man jetzt eine solche connect Zeitschrift auf, so findet sich in der Testliste im Bereich Smartphones eine Angabe namens typische Ausdauer wieder. Und da kommen wir der Sache doch näher. Dabei wird das Telefon in bestimmten Betriebsarten unter Laborbedingungen mehrfach getestet und so ein realistischer Mittelwert bestimmt.

Unser Vivaz kommt dabei auf eine typische Ausdauer von von 5 Stunden und 30 Minuten, bis der Akku vollends leer ist. Ein X10 hat denselben Wert. Ein Nokia E72 schafft 9:51, ein HTC Desire aber z.B. nur 4:08.

Jetzt kommen wir Forenuser daher und haben alle völlig unterschiedliche Nutzungsverhalten, funken alle in unterschiedlichen Netzen bei komplett differierenden Empfangsbedingungen. Reicht es, wenn hier im Forum jemand schreibt: "Mein Handy hält bei normaler Nutzung nur einen Tag". Ja, was ist denn schon "normal" ? Die Antwort lautet also: Nein, das reicht auf keinen Fall !

Diese typische Ausdauer ist meiner Meinung nach der einzig realistische Wert, den man einem Mobiltelefon der heutigen Smartphonegeneration attestieren kann, und das auch nur mit einem zertifizierten Testverfahren bzw. unter akuraten Laborbedingungen. Wir "Hobby-Standbymesser" können da kaum ein Wörtchen mitreden. Und wenn wir das doch tun, kommt es zu verheerenden, unübersichtlichen Threads, die sich um das Thema Akku drehen.

Natürlich gib es nachweislich Telefone, die extrem schwach auf der Brust sind. Beispiel Googles G1 mit einer Angabe von 3:37 Stunden. Aber machen wir uns nichts vor, angesichts der heutigen Stromfresser wie riesigen, hellen Touch-Displays, offenen Betriebssystemen mit unzähligen Erweiterungsmöglichkeiten und ressourcenhungrigen Apps, Musik- und Videoabspielmöglichkeiten, ist das auch kaum ein Wunder, es sei denn, der Akkuindustrie gelingt demnächst ein entscheidender Durchbruch.

Ich möchte hiermit nur verdeutlichen, dass man nicht immer sofort von einem defekten Telefon oder Akku ausgehen sollte und wir erst recht keine Wunderdinge in punkto Ausdauer von unseren Multimediamaschinen erwarten dürfen. Es gibt ja hier im Forum auch genügend Stromspartipps, mit denen wir wenigstens ein bisschen Einfluss auf den Verbrauch nehmen können. Die technischen Daten der Hersteller in Bezug auf die Akkuleistung sowie unfassbare Standbyzeiten gehören in die Märchenwelt und haben auf den Herstellerangaben nichts verloren <--- meine Meinung.

Es gibt zwar bestimmt nicht weniger "Akkuthreads" in Zukunft, aber vielleicht ist das ja ein Denkanstoß ;)

Gruß
"Ich fahre jetzt nach Paris - brauchst Du noch was aus dem Louvre ?"

  • »Gorgeous188« ist männlich
  • Frankreich

Beiträge: 2 025

Registrierungsdatum: 28. April 2007

Handys: C702

Firmware: R3EK002

Provider: Congstar

2

Sonntag, 20. Juni 2010, 13:01

Zitat

Jetzt kommen wir Forenuser daher und haben alle völlig unterschiedliche Nutzungsverhalten, funken alle in unterschiedlichen Netzen bei komplett differierenden Empfangsbedingungen. Reicht es, wenn hier im Forum jemand schreibt: "Mein Handy hält bei normaler Nutzung nur einen Tag". Ja, was ist denn schon "normal" ? Die Antwort lautet also: Nein, das reicht auf keinen Fall !
Die große Preisfrage: wie ermittelt man einen Wert, der für möglichst viele Nutzer zutrifft, und trotzdem himmelweite Amplituden berücksichtigt? Mehr als Durchschnitt kann man nicht angeben, denn das trifft "wenigstens" in der Hälfte der Fälle zu. Wenn man nicht zu dieser Hälfte gehört, ist man ein Opfer der Stochastik geworden. Da kann man aber auch nichts dran ändern.

Zitat

es sei denn, der Akkuindustrie gelingt demnächst ein entscheidender Durchbruch.
Wovon nicht auszugehen ist. Die Physik kann man nicht einfach so umgehen. Und so lange nicht jemand einen Raum erfindet, der innen mehr Platz bietet als ausen, werden die Akkus nicht sonderlich mehr Kapazität bieten können. Kleinere Optimierungen sind sicherlich möglich, schließlich bietet der BST-33 inzwischen 1000 statt 900mAh, wie noch vor vier Jahren. Mehr ist aber absolut nicht möglich, und selbst wenn bals 1050mAh möglich sind, wird das die Laufzeit auch nicht merklich beeinflussen.
An dieser Stelle möchte ich noch dezent auf den BST-40 verweisen :D
Und ich glaube nicht so wirklich, dass die Brennstoffzelle sich in den nächsten Jahren im Handy etablieren wird. Dafür ist der Umgang mit Wasserstoff einfach zu problematisch.

Zitat

Es gibt ja hier im Forum auch genügend Stromspartipps, mit denen wir wenigstens ein bisschen Einfluss auf den Verbrauch nehmen können.
Viel kann man damit aber auch nicht rausholen. Nur habe ich zwar "nur" ein Aino, trotzdem bin ich inzwischen immer mit Zweitakku und Ladegerät unterwegs. Habe ich zwar noch nie gebraucht, aber lieber habe ich es dabei ;)

Zitat

Die technischen Daten der Hersteller in Bezug auf die Akkuleistung sowie unfassbare Standbyzeiten gehören in die Märchenwelt und haben auf den Herstellerangaben nichts verloren
Da stimme ich dir voll und ganz zu.
Grüße Georg

Bis auf Weiteres Foren-Urlaub

    Tuvalu

Beiträge: 1 067

Registrierungsdatum: 20. November 2008

Handys: W995 8 GB + W890i 2/4/8 GB

Firmware: R1HA035 + R1FA030

Provider: D1 + O2 (kein E+ mehr)

3

Sonntag, 20. Juni 2010, 15:32

Hallo wishbone,
> Herstellerangaben gehören in die Märchenwelt
ach ja?
Ich hatte einst einen Dauertelefonattest mit meinem Handy sowohl im E- als auch im D-Netz durchgeführt, wobei die Testbedingungen identisch waren. Nach Erreichen des Akkus von 15% hatte ich die Zeit genommen. Wenn ich die 8,25 Stunden im E-Netz hochrechne, bis das Handy bei 5% abschaltet, komme ich der Herstellerangabe von 9,5 Stunden schon recht nahe!
Einen derartigen Test kann jeder nachstellen...
Um die Standby-Zeiten zu verifizieren, müßte man sein Handy vorsätzlich eine komplette Woche lang nicht nutzen, aber wer will das schon? ;-)
Da "typische" Angaben per se schwammig sind, können diese auch nur als Anhaltspunkt dienen, sodaß sich an der grundlegenden Diskussion so lange nix ändern wird, bis sich das Verständnis in den Köpfen der Nutzer breit gemacht hat, daß die Laufzeit primär vom persönlichen Verhalten abhängig ist - aber es bleibt zu hoffen, daß es mal ein Schritt in die richtige Richtung der erforderlichen Sichtweise ist... :-)
Salút Tom

  • »nathan« ist männlich
  • Deutschland

Beiträge: 2 805

Registrierungsdatum: 14. November 2007

Handys: iPhone 4 | C902

Firmware: 5.0 | R3EG004

Provider: T-Mobile

4

Sonntag, 20. Juni 2010, 19:39

"Ich hatte einst einen Dauertelefonattest mit meinem Handy..."
Genau deshalb wird es nie zu einer einheitlich gültigen Aussage kommen können.
"Ja, aber, bei mir ist das ganz anders..."
Herstellerangaben zur Akkulaufzeit sehe ich genauso wie Verbrauchsangaben bei Autoherstellern. Die haben mit der Realität auch kaum etwas zu tun.
Vergleichswerte kann man nur im Labor ermitteln, ansonsten kann man keine identischen Bedingungen garantieren.
Diese wären allerdings nötig um Aussagen zur Leistungsfähigkeit eines Akkus treffen zu können.
Jede Akkudiskussion ist somit eigentlich sinnlos.
Selbst ein durchschnittliches oder typisches Userverhalten nützt mir nichts, wenn ich in einer Region lebe, die mit der der ermittelten Werte beispielsweise hinsichtlich der Netzabdeckung (und somit der benötigten Sendeleistung des Handys) nicht exakt übereinstimmt.
Beam me up Scotty Steve, there's no intelligent life on this planet...
Private Nachrichten gerne, aber bitte keine Fachfragen, die können wir im Forum besprechen.

    Tuvalu

Beiträge: 1 067

Registrierungsdatum: 20. November 2008

Handys: W995 8 GB + W890i 2/4/8 GB

Firmware: R1HA035 + R1FA030

Provider: D1 + O2 (kein E+ mehr)

5

Montag, 21. Juni 2010, 23:48

Hallo nathan,
ich bin ehrlich gesagt etwas verwundert darüber, daß Du meine Aussage derart falsch verstehen willst.
Mal davon abgesehen, daß ich ausschließlich dann verallgemeinere, wenn eine logische Deduktion dies erzwingt, wovon in meiner Aussage keine Spur ersichtlich ist, kann die zuvor getätigte Aussage, die Herstellerzeiten wären niemals zu erreichen, dadurch relativiert werden, daß in einem wenigstens suboptimalen Praxistest, selbst unter der Voraussetzung, daß mein Standort bzgl. des E-Netzes ein günstiger wäre, beinahe erreicht werden kann. Zwar ist meine Interpolation insofern etwas unfair, da die Akkuanzeige ebenfalls ungenau ist - aber selbst ein Wert von 30-40 Minuten unter dem Optimum ist hinreichend genug, um die Aussage zu widerlegen, da diese Differenz für einen Phantasiewert wiederum zu gering ist - immerhin muß im Labor keine Hauswand überwunden werden.
Den Vergleich eines Handys mit einem Auto hingegen finde ich absolut unpassend - da bevorzuge ich schon eher den Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen, da letztere zumindest eine Gemeinsamkeit aufweisen: beide fallen in eine Kategorie eßbares Obst.
Bei den restlichen Aussagen sind wir wohl beide wishbones Meinung - mit einer Ausnahme: ob eine jegliche Diskussion sinnvoll oder sinnlos ist, hängt vom Betrachtungswinkel ab: für die Betroffenen ist sie insofern sinnvoll, weil sie sich eine Linderung, wenn nicht gar Lösung erhoffen; für Dich mag diese sinnlos erscheinen, weil Du derartiges schon häufig hast lesen dürfen...
Salút Tom

  • »nathan« ist männlich
  • Deutschland

Beiträge: 2 805

Registrierungsdatum: 14. November 2007

Handys: iPhone 4 | C902

Firmware: 5.0 | R3EG004

Provider: T-Mobile

6

Dienstag, 22. Juni 2010, 09:32

immerhin muß im Labor keine Hauswand überwunden werden.

Echt? Kann mir nicht vorstellen, dass es nur Freilandlabors gibt. ;)
Laborbedingungen braucht man, um verlässliche Vergleichsdaten für alle Probanden zu haben. Somit kann man die Leistung verschiedener Akkus in gleichen Handymodellen immer nur an ein und dem selben Standort, unter ein und denselben Testbedingungen vergleichen, was persönliche Erfahrungen, und das ist keine Wertung, für eine reelle Beurteilung nutzlos macht.

Mein Vergleich galt nicht dem Produkt, sondern der Aussagen der Hersteller, insofern halte ich diese vollmundigen Versprechungen für durchaus vergleichbar.

Sinn oder Unsinn einer Herstellerangabe muss jeder für sich selbst bewerten. Fakt ist jedoch, dass kein einziger Nutzer eines Handys, die Tester im Labor eingeschlossen, jemals die selben Bedingungen wird nachstellen können, wie sie im Testlabor herrschten. Somit erscheint mir der Blickwinkel für diesen Standpunkt wenig variabel zu sein.
Beam me up Scotty Steve, there's no intelligent life on this planet...
Private Nachrichten gerne, aber bitte keine Fachfragen, die können wir im Forum besprechen.

    Tuvalu

Beiträge: 1 067

Registrierungsdatum: 20. November 2008

Handys: W995 8 GB + W890i 2/4/8 GB

Firmware: R1HA035 + R1FA030

Provider: D1 + O2 (kein E+ mehr)

7

Dienstag, 22. Juni 2010, 20:13

> Mein Vergleich galt nicht dem Produkt, sondern
> der Aussagen der Hersteller [...]
hey Respekt - und wovon sprach ich... :/} {-\/ %-6

  • »nathan« ist männlich
  • Deutschland

Beiträge: 2 805

Registrierungsdatum: 14. November 2007

Handys: iPhone 4 | C902

Firmware: 5.0 | R3EG004

Provider: T-Mobile

8

Dienstag, 22. Juni 2010, 20:16

Den Vergleich eines Handys mit einem Auto hingegen finde ich absolut unpassend

Vom Produkt, mit Verlaub.
Beam me up Scotty Steve, there's no intelligent life on this planet...
Private Nachrichten gerne, aber bitte keine Fachfragen, die können wir im Forum besprechen.

Beiträge: 4

Registrierungsdatum: 5. März 2011

Handys: K800i, Samsung galaxy

9

Mittwoch, 16. März 2011, 08:48

Ich denke, dieser Artikel ist State of the art, und erklärt so einiges, hatte mit dem sony was ähnliches.
http://www.androidnews.de/warum-die-akku…rum-das-gut-ist

Smartphones zeigen manchmal einen falschen Akkustand an. Das ist jedoch kein Grund zur Beunruhigung, sondern von den Herstellern so gewollt. Grund: Heutige Akkus werden aus Gründen der Langlebigkeit nicht mehr vollständig geladen, Handynutzer möchten jedoch das Gefühl haben, dass ihr Akku voll ist. Eine Untersuchung von Byron G.

Man wacht auf, zieht das voll geladene Handy von der Strippe und wirft einen schnellen Blick in die E-Mails. Über die Nacht wurde das Smartphone geladen und die Ladestandanzeige zeigt 100%. Nach einer schnellen Dusche will man einem Kunden eine wichtige Datei schicken, die man am Abend zuvor vergessen hat. Man betrachtet das Telefon und stellt fest, dass der Akku bereits auf 90% herunter ist. Ein Akkuverlust von 10% in 10 Minuten? Das Telefon muss defekt sein!
Eine gängiger Kritikpunkt an heutigen Smartphones ist ihre kurze Akkulaufzeit gegenüber älteren Handys. Vor einigen Jahren war es durchaus möglich, dass man nach einem einwöchigen Urlaub noch mit Rest-Akkulaufzeit heimkam, wenn man das Ladegerät vergessen hatte (Ist mir mehrmals passiert). Bei den neuesten Telefonen auf dem Markt kann man hingegen von Glück reden, wenn man ein Wochenende ohne neuerliches Aufladen zurandekommt.

Edit:
Umbrüche, Leerzeilen und Text gelöscht.
Don Schlumpf

  • »nathan« ist männlich
  • Deutschland

Beiträge: 2 805

Registrierungsdatum: 14. November 2007

Handys: iPhone 4 | C902

Firmware: 5.0 | R3EG004

Provider: T-Mobile

10

Dienstag, 22. März 2011, 15:32

Zitat

Davon abgesehen ist der beste Ratschlag, den ich zu geben imstande bin: Nicht so sehr auf die Akkuanzeige achten, stattdessen das Smartphone einfach benutzen. Am besten ist es, das Smartphone immer dann aufzuladen, wenn man die Möglichkeit hat und sich nicht zu sehr auf die exakten Zahlen zu versteifen. Wenn die Akkulaufzeit nicht ausreicht, muss man sich eben einen Akku mit höherer Kapazität kaufen.


Das ist die Kernaussage des Textes.
Wenn man sich vor Augen hält, dass es bei Li-Technologie keine Erhaltungsladung gibt, kann man sich den ganzen Artikel sparen. Bumpen halte ich für unrealistisch. Wenn eine Flasche voll ist, ist sie voll, egal wie oft ich versuche sie noch voller zu machen.
Beam me up Scotty Steve, there's no intelligent life on this planet...
Private Nachrichten gerne, aber bitte keine Fachfragen, die können wir im Forum besprechen.

    Tuvalu

Beiträge: 1 067

Registrierungsdatum: 20. November 2008

Handys: W995 8 GB + W890i 2/4/8 GB

Firmware: R1HA035 + R1FA030

Provider: D1 + O2 (kein E+ mehr)

11

Donnerstag, 24. März 2011, 00:05

Hallo,
schlag mich einer tot, aber ich bin mir zu wenigstens 98% sicher, daß exakt dieser Artikel bereits vor Wochen von (ich glaube) uman verlinkt wurde...
Salùt Tom

edit by uman71: richtig, und zwar hier
(um dieser Antwort eine Daseinsberechtigung zu geben) ;)

Beiträge: 4

Registrierungsdatum: 5. März 2011

Handys: K800i, Samsung galaxy

12

Dienstag, 12. April 2011, 21:36

Sorry hatte ich nicht gesehen.

  • »Sascha2874« ist männlich
  • Deutschland

Beiträge: 432

Registrierungsdatum: 2. November 2009

Handys: K 750i , Xperia X10i

Provider: blau

13

Mittwoch, 13. April 2011, 21:49

Das ist die Kernaussage des Textes.
Wenn man sich vor Augen hält, dass es bei Li-Technologie keine Erhaltungsladung gibt, kann man sich den ganzen Artikel sparen. Bumpen halte ich für unrealistisch. Wenn eine Flasche voll ist, ist sie voll, egal wie oft ich versuche sie noch voller zu machen.
Naja, man muß aber auch noch bei den Lithium Akkus unterscheiden. Denn den Li-Ion Akku kann man schon noch bissl pushen, wobei das eigentlich ja auch erst sinnvoll ist wenn er schon bissl nachgelassen hat. Vorher denke ich auch unnötig und bringt nicht wirklich spürbar was. Und der Li-Ion ist auch nicht ganz so empfindlich bei niedrigen Entladung. Bei Li-Po der ja standartmäßig im X10 ist sieht das anders aus der ist wesentlich empfindlicher was Tiefentladung angeht, pushen ist tödlich für´nen Li-Po und bringt nichts, selbst wenn er nachgelassen hat wird er nicht mehr besser.
Meiner Meinung nach und gerade weil man die Smartphones oft laden muß gehört da eigentlich ein Li-Ion Akku rein. Also auf das bissl Gewicht geschi..en, aber die Anzahl der Ladezyklen liegen ja beim Li-Ion auch wesentlich höher als beim Li-Po.

  • »nathan« ist männlich
  • Deutschland

Beiträge: 2 805

Registrierungsdatum: 14. November 2007

Handys: iPhone 4 | C902

Firmware: 5.0 | R3EG004

Provider: T-Mobile

14

Freitag, 15. April 2011, 21:31

Das Pushen ist ein Mythos. Die Ladeelektronik des Handys, respektive die des Akkus, überwacht die Zellspannung, welche einen eindeutigen Rückschluss auf den Ladezustand des Akkus zulässt.
Bei 4,2 Volt Zellspannung (entspricht also 100%) wird die Ladung beendet. Selbst wenn man das Ladegerät mehrmals ansteckt, wird diese Spannung nicht überschritten. Das ist zum Schutz des Akkus vor Überladung notwendig.
Auch eine Tiefentladung wird durch die Schutzschaltung des Akkus verhindert. Somit spielt ein eventueller Unterschied diesbezüglich zwischen den unterschiedlichen Lithium-Technologien keine Rolle.
In den modernen Smartphones werden nicht wirklich Li-Po-Akkus verwendet, sondern eher Li-Ion-Po Akku, da reine Li-Po Akkus gar nicht für solche Geräte geeignet sind. Der Unterschied besteht in einem Gel-Elektrolyt, das die Leitfähigkeit des Polymers erhöht.
Diese Li-Ion-Po Akkus können dünner ausgeführt werden als reine Li-Ion Akkus, was wohl der Grund für deren Verwendung ist.
Richtig ist, dass Li-Ion Akkus eine höhere Anzahl von Ladezyklen erlauben.
Beam me up Scotty Steve, there's no intelligent life on this planet...
Private Nachrichten gerne, aber bitte keine Fachfragen, die können wir im Forum besprechen.

  • »Sascha2874« ist männlich
  • Deutschland

Beiträge: 432

Registrierungsdatum: 2. November 2009

Handys: K 750i , Xperia X10i

Provider: blau

15

Mittwoch, 20. April 2011, 21:17

Also meinst du Sony macht bezüglich des Akkus Falschangaben??? Und die Tips zum originalen Li-Po Akku auf der Sonyseite sind dann auch falsch, da wird ja extra drauf hingewiesen das der nicht (wenn ich mich beim Wert jetzt recht erinnere) nicht unter 25% gehen soll.
Die Ladeelektronik im Handy ist auch nicht so schlau, natürlich reicht ein einfaches ab und wiederanklemmen nicht aus. Aber starte mal das Handy neu oder entferne mal den Akku wenn das Handy gerade eben 100% gemeldet hat und dann schaue mal wie lange danach geladen wird, so viel Strom kann das Handy beim hoch fahren nicht verbraucht haben, das es nichts bringt hatte ich ja schon geschrieben, außer das vielleicht der Akku darunter leidet ;-) Von der dicke Unterscheidet sich der X10 Akku z.B. ja nicht dem vom K750 wo ja auch nen Li-Ion Akku drin ist, bzw. habe ich ja auch nen Li-Ion Akku für das X10 mit gleichen Maßen.
Neu wäre mir allerdings das es Li-Ion-Po Akkus wären/gibt, müsste es ja dann auch so drauf stehen und finden tue ich da auf die schnelle auch nichts drüber. Aber vieleicht hast ja mal nen Link für mich? Vielleicht ändert das ja sogar meine etwas negative Einstellung zum Original Akku. Da ich ja immer vom reinen Li-Po Akku ausgegangen bin. Jenachdem was die Technology so her gibt. Wobei ich eigentlich denke das es dann auch so drauf stehen müsste....